CH127286A - Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger. - Google Patents

Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger.

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CH127286A
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Romanowicz Marian Ing Dr
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Romanowicz Marian Ing Dr
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  Wechseleinrichtung photographischer     Schichtträger.       Es sind Wechselanordnungen photogra  phischer Schichtträger vorgeschlagen wor  den, bei welchen jeder     .Schichtträger    aus  Glas, Zelluloid oder     sonstigem    geeignetem  Material an der vom Lichteinfall abgekehr  ten Rückseite mit einem Rückenblatt, einer  Zuglasche und einem Schutzblatt ausgestat  tet ist, die sämtliche an der nämlichen, bei  allen Schichtträgern eines Stapels gleichlie  genden Kante des Schichtträgers befestigt  und derart angeordnet sind, dass das Rücken  blatt zwischen dem Schichtträger und der  Zuglasche liegt, die letztere zwischen dem  Rückenblatt und dem Schutzblatt und das  letztere wieder unmittelbar auf dem nächst  untern Schichtträger.

   Die Schichtträger sind  zu einem Stapel übereinander gelegt, wobei  das Rückenblatt und die Zuglasche des ober  sten Schichtträgers um diejenige Seite des  Stapels herabgeht, welche denjenigen Kanten  gegenüberliegt, an welchen die Rücken- und  Zugblätter und die Zuglaschen befestigt sind,  und wobei das Rückenblatt und die Zug  lasche weiter unter dem Rückenblatt und der    Zuglasche des nächst     untern.    Schichtträgers  nach vorne gegen die genannten Kanten ge  führt sind und so fort.

   Die Zuglaschen rei  chen durch einen Schlitz eines den Stapel  aufnehmenden Kästchens aus diesem heraus,  durch welchen Schlitz sie herausgezogen  werden können; die     untern    Enden der     Rük-          kenblätter        werden    jedoch an einer Vorwärts  bewegung gehindert. Die Schutzblätter haben  im wesentlichen die Abmessungen der  Schichtträger.

   Durch diese Anordnung der  Schichtträger wird erreicht, dass sie gewech  selt werden können, das ist dass durch ein  faches     Ziehen    an der Zuglasche der jeweils  oberste     Schichtträger    des Stapels gegen die  jenige Seite des Stapels befördert wird, wel  che derjenigen Kante des Schichtträgers  gegenüber liegt, an welcher die Zuglasche be  festigt ist und dass der     Schichtträger    weiter  an der genannten Seite des Stapels herab  sinkt und schliesslich zwischen den bereits  gewechselten Schichtträgern und einer fe  dernd     emporgedrückten    Unterlage für den  Stapel wieder gegen die Zuglaschenbefesti-           gungskanten    der Schichtträger gezogen wird,

    ohne dass dabei die Schichtträger     aneinander     oder an den Rücken- und Schutzblättern glei  ten und Beschädigungen ausgesetzt sind.  



  Die Erfindung betrifft eine Wechsel  einrichtung von photographischen Schichtträ  gern und bezweckt, die soeben beschriebene  Einrichtung zu vereinfachen und zu verbil  ligen.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist  der, die     Wechseleinrichtung    auch dann ver  wenden zu können, wenn die Schichtträger  zwecks     Auswechslung    nicht -durch Zugla  schen, sondern auf andere Weise, etwa durch  Schieber betätigt werden sollen.  



  Bei der Wechseleinrichtung gemäss der  Erfindung ist an der einen, bei allen Schicht  trägern gleichliegenden Kante jedes Schicht  trägers ein Rückenblatt und ein Schutzblatt  befestigt. Das     Schutzblatt    des jeweils ober  sten Schichtträgers hängt mit dem Rücken  blatt des nächst untern Schichtträgers un  mittelbar zusammen. Zweckmässig werden  diese beiden Blätter in- einem Stück herge  stellt, das um diejenige Kante des nächst un  tern Schichtträgers gebogen ist, welche der  Befestigungskante für das Rücken- und  Schutzblatt gegenüber liegt.

   Sollen hierbei  Zuglaschen zum Wechseln verwendet wer  den, so können diese an denselben Kanten des       Schichtträgers    wie die Schutz- und Rücken  blätter befestigt sein, ferner zwischen den  Rücken- und Schutzblättern liegen und von  der Befestigungskante jedes Schichtträgers  zur gegenüberliegenden Seite des Stapels, an  dieser Seite des Stapels herab und dann wie  der in entgegengesetzter Richtung zu einem  Ausziehschlitz laufen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung veranschau  licht, bei welcher Zuglaschen verwendet wer  den.  



       Fig.    1 ist ein schematischer, lotrechter       Schnitt    eines Stapels von drei übereinander  gelegten     Schichtträgern;        Fig.    2 ist eine  schaubildliche Darstellung zweier     auseinan-          dergerückter        Schichtträger    des Stapels in    etwas kleinerem Massstab;     Fig.    3 bis 7 zei  gen verschiedene Stellungen beim Wechseln       zweier    aufeinanderfolgender Schichtträger.  



  An den     Kanten    '2, 12, - 22 jedes der  Schichtträger, die in dem Beispiel als Plat  ten 1, 11, 21 dargestellt sind, ist ein     Rücken-          blatt    6, 16, 26, eine Zuglasche 4, 14, 24 und  ein Schutzblatt 3, 13, 23 befestigt.     Rücken-          und    Schutzblatt jeder Platte haben ange  nähert die Abmessungen der Platte selbst und  sind aus hinreichend festem, für Licht un  durchlässigem, biegsamem Material,     beispiels-          -sveise    schwarzem Papier, hergestellt. Gemäss  der Erfindung geht nun das Schutzblatt 3,  13, 23 jeder Platte in das Rückenblatt 16,  26 der nächst untern Platte unmittelbar über.

    Zweckmässig sind diese beiden     Blätter    in  einem Stück hergestellt, das um die Hinter  kante der nächst untern Platte     hl,        h2    gebogen  ist;     Fig.    2 gibt ein     Schaubild    dieser Anord  nung.

   Wird nun, von     Fig.    1 ausgehend, die  Zuglasche 4 der obersten Platte 1 aus dem  Ausziehschlitz 31 des Kastens 30 gezogen,  so geht die Platte 1 zunächst in der Pfeil  richtung P     (Fig.    1) nach hinten, wobei ihre  Rückseite durch das Rückenblatt 6 geschützt  ist, das an dieser Rückseite festgehalten ist  und daher an ihr nicht gleiten     kann,    und     zu-          0l-eich    durch das Schutzblatt 3 der     Platte    1  ausser Berührung mit der Oberseite der nächst  untern Platte 11 gehalten wird.

   Aber auch  das Schutzblatt 3 kann weder an der Unter  seite der     Platte    1 gleiten, weil es an deren  Vorderkante befestigt ist, noch an der Ober  seite der nächst untern Platte 11, weil es     sich     an dieser Oberseite abrollt, wie     Fig.    3, 5 und  6 deutlich erkennen lassen.

   Die     Platte        sinkt     weiterhin an der Seite H des Stapels herab  und schlüpft bei fortgesetztem Ziehen an der  Zuglasche 4 unter den Stapelträger 32, näm  lich unter die Zuglasche 14 der nächst un  tern Platte, wobei, wie die     Fig.    3 und 4 zei  gen, das Schutzblatt 3 der     Plattel    auf deren  Oberseite gelangt und dort     niedergeglättet     wird, ohne an der Oberseite dieser Platte zu  gleiten.

   Wird darauf die Zuglasche 14 der  folgenden     Platte    gezogen, so wiederholt sich  das vorstehend beschriebene Spiel,     wie        Fig.    4,      5     und    6 zeigen, und     wenn.    die Platte 11 zwi  schen die Platte 1 und die Zuglasche 24 der  nächst untern Platte schlüpft, bildet sich  zwischen dem Rückenblatt 16 der Platte 11  und -dem mit dem Rückenblatt 16 unmittelbar  zusammenhängenden Schutzblatt 3 der     un-          mittelbar    vorher gewechselten Platte 1 eine  Schleife 17     (Fig.    6),

   die am     hintern    Rand der  Platte 1     eine    hinreichende Stütze     findet,    um  zu verhindern, dass das Schutzblatt 3 auf der  Oberseite der Platte 1 verschoben wird. Es  gleitet einfach das Rückenblatt 16 der Platte  11 samt letzterer, also ohne an letzterer zu       ,gleiten,    längs des Schutzblattes 3 der Platte  1 hin, gleichfalls ohne dass das Schutzblatt 3  an der Platte 1     gleiten    könnte     (Fig.    6) und  schliesslich wird das Rückenblatt 16 der  Platte 11 auf das ,Schutzblatt 3 der Platte 1  niedergefaltet erscheinen, wie     Fig.    7 zeigt.  Das bleiche .Spiel wiederholt sich beim Wech  seln der folgenden Platten.  



  Das beschriebene Ausführungsbeispiel ge  währt somit einen vollkommenen Schutz ge  gen mechanische Beschädigung der Schicht  träger beim Wechseln, gleichgültig, ob die  lichtempfindlichen     Schichten    auf der     Ober-          oder    Unterseite der Schichtträger liegen und  verhindert auch unerwünschten Lichtzutritt.  Die in der Zeichnung     angenommenen     Zuglaschen sind kein notwendiger Bestandteil  der Einrichtung. Die Platten könnten auch  durch Schieber oder in anderer Weisse bewegt  werden. Wie     Fig.    2     zeigt,    können die     Schutz-          und    Rückenblätter eines Stapels ein fortlau  fendes Band bilden.  



  Im beschriebenen Ausführungsbeispiel  müssen je ein Schutzblatt und das damit     zu-          sammenhängendeRückenblatt        dernächst,    obern  Platte zusammen etwas mehr als die doppelte  Länge der Platten haben, weil, wie     Fig.    4  zeigt, nach dem Wechseln einer Platte das       Rüclzenblatt    der nächst untern um die Rück  seite des Stapels herumgeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger, die zu einem Stapel überein ander gelegt sind und bei denen an der einen, bei allen Schichtträgern gleichliegenden Kante ein Rückenblatt und ein Schutzblatt befestigt ist und das Rückenblatt jedes Schichtträgers zwischen diesem und seinem Schutzblatt liegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzblatt jedes Schichtträgers mit dem Rückenblatt des nächst untern Schicht trägers unmittelbar zusammenhängt und die beiden Blätter zusammen um diejenige Kante des genannten nächst untern Schichtträgers gebogen sind, die derjenigen Kaute desselben gegenüberliegt,
    an welcher das Rückenblatt und das Schutzblatt dieses untern Schicht trägers befestigt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rückenblatt und dem Schutzblatt jedes Schichtträgers eine Zuglasche an geordnet ist, die an derselben Kante des Schichtträgers befestigt ist wie das Rücken- und das Schutzblatt. 2.
    Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutz blatt jedes Schichtträgers und das Rük- kenblatt des nächst untern ein Stück bilden. 3. Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Schutz- und Rückenblätter zusammen ein fortlaufendes Band bilden.
CH127286D 1926-05-25 1927-05-18 Wechseleinrichtung photographischer Schichtträger. CH127286A (de)

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