CH127390A - Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampf- Gleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampf- Gleichrichtern.

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CH127390A
CH127390A CH127390DA CH127390A CH 127390 A CH127390 A CH 127390A CH 127390D A CH127390D A CH 127390DA CH 127390 A CH127390 A CH 127390A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Unterdrückung     von    Rückzündungen in     Quecksilberdampf-          Gleichrichtern.       In     Gleichrichteranlagen    werden bisher  noch die häufigsten Störungen durch die so  genannten Rückzündungen hervorgerufen, bei  denen bekanntlich der leitende Quecksilber  dampflichtbogen in dem Teil der     Wechsel-          stromperiode    entsteht oder bestehen bleibt,  in welchem eigentlich die sperrende Ventil  wirkung des Gleichrichters eintreten sollt.

    Der     Rückzündungslichtbogen    bildet nun  nicht nur einen Leitungsweg für den in ver  kehrter Richtung fliessenden Strom, sondern  dazu im allgemeinen einen Kurzschluss des       speisenden    Wechselstromes, auf den das Netz  mit dem Auslösen der zugehörigen Schalt  vorrichtungen reagiert. Die Auslösung pflegt  man sowohl mit Höchststrom-, als auch mit       Rückstromrelais    einzuleiten.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass man die  Stromstärke des Rückstromes vermindern  kann, wenn man in den Stromkreis einer  jeden Anode des Gleichrichters einen genü  gend grossen     Ohmschen    Widerstand einfügt.  Auf diese Weise lassen sich die Rückzün-         dungen        unschädlich    machen und die lästigen  Störungen des Betriebes vermeiden.

   Diese  Widerstände haben aber den bedeutenden  Nachteil, dass sie dauernd     eingeschaltet    blei  ben müssen und daher erhebliche Energie  verluste verursachen von einer Höhe, die den  wirtschaftlichen Vorteil, der mit dem Gleich  richterbetrieb gegenüber dem Umformer  betrieb verbunden ist, so sehr in Frage stel  len kann, dass auch die sonstigen Vorzüge des       Gleichrichterbetriebes    nicht mehr durch  greifen.  



  Man hat auch bei parallel arbeitenden  Gleichrichtern einen     Rückzündungsschutz     vorgeschlagen, der darin besteht, dass in die  Gleichstromleitung jedes Gleichrichters     ausser     einem gewöhnlichen     Höchststromschalter    ein  zu einem Widerstand parallel geschalteter       Schnellschalter    eingebaut wird, der nur auf  Rückstrom anspricht. Durch     eine    solche Ein  richtung wird aber der rückzündende Gleich  richter vollkommen vom Netz abgetrennt und  der Betrieb erheblich gestört. Das soll ver  mieden werden.

        Das kann gemäss     Fig.    1 mittelst Umschal  ters a erfolgen, der bei Rückstrom von     dein     polarisierten, vom Hauptstrom des Gleich  richters d durchflossenen Relais c auf den  Widerstand e umgelegt wird, oder gemäss       1;'ig.    2 mittelst eines einfachen Schalters     1),     dessen Kontakte bei Rückstrom den Strom  kreis des sonst kurzgeschlossenen Widerstan  des e     öffnen.     



  In     Fig.        .:3    ist als zweckmässige Aus  führungsform ein     Rückstromrelais    c mit  Schwinganker f dargestellt, der aus weichem  Eisen besteht und normalerweise von der       hauptstromdurchflossenen,    festen Spule g so  magnetisiert wird, dass der Kontakt b ge  schlossen ist, bei Rückzündungen aber um  magnetisiert wird, so dass er dann vom an  dern Pol des konstant erregten Relaismagne  tes     dz    angezogen wird und den Kontakt<I>b</I>  öffnet. Der Schaltweg kann dabei sehr klein  gehalten werden, besonders wenn man den  Kontakt b unter     Ü1    legt.

   Es kann auch das  ganze Relais mitsamt den Spulen und zu  gleich mit dem Kontakt b, gegebenenfalls  auch mit dem Widerstand e, in 01 eingebet  tet werden. Die Spule g und der Widerstand  e werden zweckmässig am beweglichen Kon  takt des Schalters b selbst angeschlossen. Der  feste Relaismagnet     h    kann ein permanenter  Magnet oder von einer Gleichstrom     durch-          flossenen    Spule i erregt sein. Diese kann im  Stromkreis der Erregeranoden m des Gleich  richters liegen oder parallel zu ihnen an den  Erregertransformator     n    angeschlossen sein.  



  Bringt man die gestrichelt gezeichnete  Feder     k    an, so     schwingt    der Anker     f    mit der  Frequenz des     Anodenstromes;    denn der Ano  denstrom fliesst nur während eines Teils jeder       Wechselstromperiode    und sinkt während der  übrigen Zeit auf     den.    Nullwert; ist die Fe  der     k    stark genug, so reisst sie während der  Sperrzeit den     Anker   <I>f</I> vom Magneten     h    ab,  wobei der Hauptstromkreis stromlos geöffnet  wird.  



  Falls erforderlich, kann man auf die       Kontakte    der Schalter a oder b ein     Blasfeld          einwirken    lassen. Dieses kann man durch    den entstehenden Rückstrom selbst oder  durch eine fremde Stromquelle, auch zum  Beispiel durch den Erregerstrom oder die  Erregerspannung des Gleichrichters, erzeu  gen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Unterdrückung von Pxück- zündungen in Quecksilberdampf-Gleichrich- tern durch in die einzelnen Anodenkreise ein gefügte Ohmsche Widerstände, dadurch ge kennzeichnet, dass die Widerstände nur bei Rückzündungen mittelst rasch wirkender Rückstromrelais selbsttätig eingeschaltet war den. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spule jedes Rückstromrelais vom Strom der ihm zugeordneten Anode durchflossen wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der beweg liche Kontakt des den Schutzwiderstand steuernden Schalters unmittelbar mit dem Anker des Rückstromrelais verbun den ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rück stromrelais der Schwingankertype ange hört. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Erreger feld des Rückstromrelais von einem per manenten Magneten geliefert wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rück stromrelais vom Erregerstrom bezw. von der Erregerspannung des Gleichrichters erregt wird. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Anker des Rückstromrelais dauernd in Schwingung versetzt wird. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Anker der Rückstromrelais mit der Frequenz des Anodenstromes zum Schwingen gebracht wird. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Schutzwiderstand steuernden Kontakte einem Blasfeld ausgesetzt sind. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Blasfeld vom Rückstrom selbst erzeugt wird. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Blasfeid fremd erregt wird. 11. Einrichtung nach ünteransprueh 10, da durch gekennzeichnet, dass das Blasfeld vom Erregerstrom bezw. der Erreger spannung des Gleichrichters erzeugt wird. 12. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens die Kontakte des den Schutzwiderstand steuernden Schalters unter 01 liegen. 18. Einrichtung nach Unteranspruch 12, dzi- durch gekennzeichnet, dass das Rück stromrelais selbst unter 01 liegt.
CH127390D 1926-08-28 1927-08-02 Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampf- Gleichrichtern. CH127390A (de)

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CH127390D CH127390A (de) 1926-08-28 1927-08-02 Einrichtung zur Unterdrückung von Rückzündungen in Quecksilberdampf- Gleichrichtern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947720C (de) * 1938-06-30 1956-08-23 Siemens Ag Mit steuerbaren Entladungsgefaessen arbeitende Gleichrichteranordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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