CH127406A - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von photolumineszenten Darstellungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von photolumineszenten Darstellungen.

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CH127406A
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Alois Geisen
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  Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von     photolumineszenten    Darstellungen.    Dien Gegenstand der     Erfindung    bildet ein  Verfahren und eine Vorrichtung zur Er  zeugung von     photolumineszenten    Darstellun  gen, bei dem eine mit Leuchtfarbe überzogene  Fläche durch eine Lichtschablone hindurch  belichtet wird. Derartige Verfahren finden  bekanntlich     ausserordentlich    vielseitige Ver  wendung in der Lichtreklame. Die für diesen  Zweck bekannten Verfahren erfordern eine  ziemlich umständliche und teure Apparatur;  es sind eine     grosse    Menge von Glühlampen  erforderlich.

   Auch ist es mit diesen Appa  raten nicht möglich, die     Leuchtbilder    all  mählich erscheinen und allmählich wieder  verschwinden zu lassen; sie leuchten plötz  lich auf und verschwinden ebenso plötzlich  wieder durch Abschalten der Lichtquelle.  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  vermeiden.  



  Bei dem Verfahren wird eine     Leucht-          fläche    durch eine Lichtschablone 'hindurch  belichtet, das     heisst    durch eine Schablone  hindurch, die teilweise aus lichtdurchlässi  gen, teilweise aus lichtundurchlässigen Par  tien besteht so dass die von einer Lichtquelle    aus auffallenden Strahlen auf der mit  Leuchtfarbe überzogenen Projektionsfläche  Leuchtbilder erzeugen. Gemäss Erfindung  wird als Projektionsfläche ein laufendes  Band verwendet, das durch ein sich vor der       Lichtquelle        bewegendes        Schablonenband    hin  durch belichtet wird.

   Die Geschwindigkeit  beider Bänder wird so gewählt, dass die Pro  jektion der lichtdurchlässigen Elemente des       Schablonenbandes    auf der Projektionsfläche  sich relativ zu dieser in Ruhe befindet.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Beispiel einer  zur     Ausführung    des Verfahrens geeigneten  Vorrichtung.  



  Nach     Fig.    1 ist ein endloses Band a,  das mit Leuchtfarbe überzogen ist, über Rol  len     b',        b2,        b'    usw. geführt. Dieses Band<I>a</I>  wird von einer Lichtquelle c aus belichtet.  Vor der Lichtquelle läuft ein gleichfalls end  loses Band d, zu dessen Führung die Rollen e  dienen. Das Band d ist eine Lichtschablone  und besteht aus durchsichtigen und     undurch,          sichtigen    Partien.     Ein    Teilstück dieses Ban  des zeit beispielsweise     Fiv.        9-.    Die Form      der durchsichtigen Partien entspricht dem  Leuchtbilde, das auf dem Bande a erzeugt  werden soll.

   Die Strahlen der Lichtquelle     c     dringen durch die durchsichtigen     ,Stellen    des       .filmbandes    d hindurch und treffen das Pro  jektionsband a, auf dem sie ein Bild erzeu  gen, das in seiner Form den durchsichtigen  'feilen des Filmbandes d entspricht. Die     Ue-          schwindigkeit    beider     Bänder    ist so gewählt,  dass die     .Projektionen    der durchlässigen Par  tien des Filmbandes<I>d</I> relativ zu dem Band     a     in Ruhe bleiben, so dass immer die gleichen  \feile dieses Bandes von Lichtstrahlen ge  troffen werden.

   Das Band a läuft nach der       .Belichtung    über die Rolle     b1    und tritt ins  Blickfeld des Beschauers. Die Leuchtkraft  des Bildes     nimmt    allmählich ab. Die     Leucht-          fläche    verlässt das Blickfeld des Beschauers  wieder, wenn das Band a über die Rolle b\  läuft. Das Band läuft dann noch über eine  Anzahl von Rollen     b3    usw. Die Erregung  der Leuchtfarbe ist vollständig verschwun  den, wenn das Band wieder in den Bereich  der Lichtquelle c tritt, um neuerdings be  lichtet zu werden.

   Zweckmässig wird man  eine Leuchtfarbe wählen, die auf kürzeste  Erregung reagiert, unmittelbar darnach  einige Sekunden lang sehr stark leuchtet und       dann        rasch    nachlässt. Nach 20 bis<B>30</B> Se  kunden     kann    ohne Nachteil auf die gleiche  Stelle ein anderes Bild geworfen werden.  



       Man    kann den Erregungsvorgang noch  dadurch beschleunigen, dass man das Band  oder die Projektionsfläche nach der Bestrah  lung durch die Lichtquelle einer kräftigen  Erwärmung aussetzt, es also beispielsweise  bei den Reizwiderständen f vorbeiführt, oder,  nachdem es die Rolle     b'    passiert hat, durch  den mit roten Glühlampen besetzten Kasten g       hindurchleitet.    Die Bestrahlung durch die       Heizwiderstände        f    hat zur Folge, dass der  chemische Prozess rascher abläuft und das  Band infolgedessen intensiver aufleuchtet.

    Durch die Bestrahlung von den roten Lam  pen aus wird     bewirkt,    dass die Erregung des  Bandes rascher verschwindet; es ist daher  möglich, das Band erheblich kürzer zu hal  ten, da es rascher wieder erregungsfähig    wird, als wenn diese Wärmequelle nicht vor  gesehen ist.  



  Die Apparatur ist, wie die schematische  Abbildung zeigt, ausserordentlich einfach. Man  wird die Schablone d, die mit in beliebiger  Weise erzeugten Bildern, Buchstaben, Zeichen       etc.    versehen ist, unmittelbar vor der Licht  quelle anordnen, die Projektionsfläche a da  gegen in einem gewissen Abstand von ihr.  Man kann dann das Filmband d sehr schmal  halten, wodurch es billiger und handlicher  wird und mit ihm doch eine Projektions  fläche von erheblicher Ausdehnung be  strahlen.  



  Das\ Projektionslicht kann blau (ultra  violett) gewählt werden, das Bild erscheint  daher in blauer Farbe, solange die Licht  quelle nicht abgeblendet ist, und verändert  die Farbe nach Abblendung der Lichtquelle  plötzlich, wodurch ein überraschender Effekt  erzielt wird.  



  Die Anfertigung und die Auswechslung  des Bildstreifens sind einfach durchzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Erzeugung von photo- lumineszenten Darstellungen, bei dem eine mit Leuchtfarbe überzogene Fläche durch eine Lichtschablone hindurch be lichtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Leuchtfläche ein laufendes Band verwendet wird und als Lichtschablone ein zweites laufendes Band, wobei die Geschwindigkeiten beider Bänder in sol cher Weise gegeneinander abgestimmt sind, dass die Projektionen der licht durchlässigen Elemente des Schablonen bandes auf dem mit Leuchtfarbe über zogenen Band relativ zu diesem in Ruhe bleiben.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I,- da durch gekennzeichnet, dass die Leucht fläche durch ein laufendes Band gebildet ist und die Schablone durch ein zweites laufendes Band. <B>U</B> NTP,IZANSPRÜUÜHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, daB die mit Leuchtfarbe überzogene Fläche nach der Bestrahlung durch die Lichtquelle er wärmt wird, zum Zwecke, den Ablauf des Erregungsprozesses zu beschleuni gen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch Mittel, um die mit Leuchtfarbe überzogene Fläche nach der Bestrahlung durch die Lichtquelle zu erwärmen, zum Zwecke, den Ablauf des Erregungsprozesses zu beschleunigen.
CH127406D 1926-08-02 1927-07-26 Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von photolumineszenten Darstellungen. CH127406A (de)

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