CH127581A - Schalltrichter für Schallwiedergabeapparate. - Google Patents

Schalltrichter für Schallwiedergabeapparate.

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CH127581A
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Limited Columbia Graph Company
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Columbia Graphophone Co Ltd
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Description


      Sehalltriehter    für     Sehallwiedergabeapparate.       Gegenstand der Erfindung ist ein Schall  trichter für     Schallw        iedergabeapparate,    welcher  ein vermehrtes Schallvolumen abgeben und  eine gleichmässigere Verstärkung auf der  ganzen Reihe musikalischer Frequenzen er  geben soll.  



  Es ist bekannt, dass zur Erhaltung einer  möglichst vollkommenen Wiedergabe auf  einer weiten Reihe musikalischer Frequenzen  die Anwendung eines Schallkanals von.  vergrösserter Länge im Vergleich zu Kanälen  von üblichem Bau erforderlich ist, und dass  der Durchmesser und die Form des Kanals  die Qualität der Wiedergabe ebenso beein  flussen. Im Schweiz. Patent Nr. 106252 sind  gewisse Regeln niedergelegt, welche zur Er  haltung der besten Verstärkungsquerschnitts  fläche über die Länge des Schalltrichters  zwecks Sicherung der besten Wiedergabe zu  befolgen sind.  



  Vorliegende Erfindung beruht auf der  Beobachtung, dass zur Sicherung der wirk  samsten Resultate in bezog auf Gleichförmig-         keit    der Verstärkung für alle Reihen musi  kalischer Frequenzen die     Querschnittsfläche     des Schalltrichters in einer bestimmten Weise  vom     Einlassende    aus progressiv zuzunehmen  hat.    Diese Zunahme erstreckt sich nun gemäss  der Erfindung vom Einlass des Schalltrichters  bis zu einer ungefähr auf     2%s    der Totallänge  liegenden Stelle, und zwar so, dass die Quer  schnittsfläche an letztgenannter Stelle durch  den durch die Formel  
EMI0001.0009     
    gegebenen Wert bestimmt ist.

   Hierbei ist     a     der Durchmesser in     Zentimeterbeim        Einlassende     des Schalltrichters, c der Flächeninhalt am Aus  lassende des Trichters in Quadratzentimeter,     d     eine die Länge des Trichters in Zentimeter dar  stellende ganze Zahl und     x=*,    wobei     neine     Frequenz bezeichnet, welche einen Wert zwi  schen jener der höchsten in der musikalischen  Skala verwendeten Grundnote (zirka 4138  Schwingungen pro Sekunde) und jener des höch-           sten    hörbaren Schalles (zirka 28000 Schwin  gungen pro Sekunde) hat.  



  In Fällen, wo die     Querschnittsfläche    des  Schallkanals dabei kleiner ausfällt als die  erforderliche, durch das     obgenannte    Patent  Nr.     1062-52    gegebene     Totalverstärkungsfläche,     wird der Trichter zweckmässig in zwei oder  mehr Zweige geteilt, von denen jeder in bezug  auf die     Querschnittsfläche    der genannten  Formel entspricht, wobei die Summe der  genannten Flächen ungefähr die erforderliche       Totalverstärkungsquerschnittsfläche    ergibt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 ist ein Aufriss des ersten Beispiels  mit teilweisem Schnitt;     Fig.    2 ist ein halber  Grundriss des in     Fig.    1 gezeichneten Trich  ters;     Fig.    3 ist ein teilweiser Vertikalschnitt  eines     Grammophongehäuses    mit dem Trichter  nach den     Fig.1    und 2;     Fig.    4 ist ein Grundriss  zu     Fig.    3 mit teilweisem Ausbruch;

       Fig.    5  ist ein Schaubild des Trichters nach     Fig.    4,  und     Fig.    6 ist ein der     Fig.    5 ähnliches  Schaubild einer etwas abgeänderten Form  des Trichters.  



  Der Schalltrichter erweitert sich von sei  nem     Einlassende        a    bis auf zirka     2/a    seiner  Totallänge progressiv, und zwar so, dass die       Querschnittsfläche    auf der genannten Länge  den durch die Formel  
EMI0002.0024     
    gegebenen Wert hat.  



  Beim Bau eines solchen Trichters wird  der Durchmesser des     Einlassendes    des Trich  ters gewöhnlich durch bauliche Merkmale  der Maschine oder des Instrumentes bestimmt,  in Verbindung, mit welchem er angewendet  wird, und kann die Totallänge aus der  Formel  
EMI0002.0026     
    bestimmt werden, wo v die Sekundenge  schwindigkeit des     Schalles    in     Zentimeter(das     heisst 33527) und f die Frequenz ist, deren Wert  zwischen der tiefsten, wesentlichen Sprech  frequenz (ungefähr 154 Schwingungen pro    Sekunde) und der tiefsten, hörbaren Frequenz  (ungefähr 10 Schwingungen pro Sekunde) liegt.

    So wäre bei einem niederen     Frequenzwert    von  85,6 pro Sekunde die Länge des Trichters 99 cm  und kann der Durchmesser des Eimassbandes  des Trichters 1,9 cm sein, während die       Austrittsquerschnittsfläche    im allgemeinen  durch den Bau des Gehäuses der Maschine  bestimmt wird und zu 654,8     cm     angenom  men werden kann (36,83 X 17,78 cm).

   Be  zeichnet man die     Querschnittsfläche    des  Trichters auf     2/a    seiner Länge vom Einlass  ende gerechnet mit     h,    so ist  
EMI0002.0035     
    Es ergibt sich somit für die oben angege  benen Dimensionen und für einen hohen       Frequenzwert        p    = 25000 pro Sekunde  <I>x</I>     =@p    = annähernd 157 und daher  
EMI0002.0039     
    Demnach ist die     Querschnittsfläche    beim  besonderen gewählten Trichter von 99 cm  Länge 1,9 cm Eintrittsdurchmesser und  654,8 cm'     Anlassquerschnittsfläche    an einer  zirka 66 cm vom Einlass entfernten Stelle,  24, 18     ein',

      wobei die Dimensionen in einer  Richtung zum Beispiel 5,08 cm und in der  andern Richtung 4,78 cm sein kann. Es er  gibt sich indes aus der im Patentanspruch  der schweizerischen Patentschrift Nr. 106252  aufgestellten Regel beziehungsweise nach der  Formel  
EMI0002.0043     
    wobei mit englischen Zoll zu rechnen ist,  dass zur Erzielung einer möglichst voll  kommenen Verstärkung ohne Verzerrung die  durch obige Formel gegebene     Totalverstär-          kungsquerachnittsfläche    an dieser Stelle der  Länge des Trichters mehr als das Doppelte  der durch die Formel  
EMI0002.0046     
    bestimmten     Querschnittsfläche    sein sollte.

    Demzufolge ist der Trichter nach der Zeich-           nung    in zwei Zweige oder Kanäle geteilt,  von denen jeder der für die Querschnitts  fläche an der betreffenden     Längsstelle    gege  benen Formel entspricht, während die beiden  Zweige zusammen die annähernde     Totalver-          stärkungsquerschllittsfläche     
EMI0003.0005     
    ergeben, welche an jedem Punkt in der Länge  des Trichters erforderlich ist.

   Zu diesem Zweck  ist der Trichter so gebaut, dass der Schall  kanal sich von seiner Verbindung mit dem  Schallarm, der nach dem üblichen     Schwenk-          oder    einem andern Typ gebaut sein kann,  als einfacher Röhrenkanal erstreckt, welcher  sich nach aussen leicht bis zu einer gewissen  Grenze erweitert. Diese Grenze liegt dort,  wo die     Totalverstärkungsquerschnittsfläche     gegenüber der durch die Formel  
EMI0003.0009     
    bestimmten     Querschnittsfläche    stärker zu  nimmt.

   An der genannten Stelle ist dann  der Schallkanal in zwei Röhrenkanäle ge  teilt, von denen jeder eine     Querschnittsfläche     besitzt, welche unefähr gleich der Hälfte  der erforderlichen"     Totalverstärkungsfläche     ist. Die beiden Kanäle     erweiteren    sich dann  sukzessive weiter nach der letzterwähnten  Formel und jeder Kanal endigt in einen       Auslass.     



  Bei dem in den     Fig.    1-5 der Zeichnung  veranschaulichten Trichter sind die vorstehend  angeführten     blasse    angenommen, der Durch  messer bei     a    also 1,9 cm, die kombinierten       Auslassquerschnittsflächen    der beiden Trichter  teile bei c     6"04,8        cm'    und die Länge des  Trichters vom Einlass- bis zum     Auslassende     99 cm, während die     Querschnittsfläche    bei h  (das heisst 66 cm vom     Einlassende    entfernt)  für jeden Zweig 24,18 cm' beträgt. i be  zeichnet den trompetenartigen Teil des Trich  ters an seinem äussern Ende.  



  Bei diesem Beispiel besteht der erste  Teil des Trichters vom     Einlassende        cc    aus  einer einzigen, sich erweiternden Röhre<B>1</B>    von annähernd quadratischem, am     Einlassende     gerundetem Querschnitt. Diese Röhre ist mit  dem     Schallarmtragsockel    verbunden     (Fig.    3),  von welchem sie abwärts- und vorwärtsge  bogen ist.

   Dieser gemeinsame Kanal Z  teilt sich an seinem Ende in die beiden  Teile     ntl,        i212,    von denen jeder an seinem  Eintrittsende eine     Querschnittsfläche    besitzt,  welche annähernd gleich der Hälfte der       Querschnittsfläche    des Austrittsendes des  Kanals     l    ist. Die Teile     211l,        M2    sind auswärts  und rückwärts und dann bei     21l,        n'    wieder  auswärts- und vorwärtsgebogen     (Fig.    4 und  5).

   Bei h sind die Teile     7t1;        7t2    mit den  trichterförmigen Teilen i verbunden, welche  bis zur Vorderwand des Gehäuses reichen  und bei o     aneinanderstossen,    so dass sie den       Schallauslass    auf der Vorderseite des Ge  häuses voll einnehmen. Die vordern und     hin-          tern    Biegungen der Zweige liegen in gleicher  horizontaler Ebene.  



  Der Trichter wird vorzugsweise in ver  bleitem Eisenblech hergestellt; doch kann  zum Beispiel auch Zink verwendet werden.  Es kann sich als zweckmässig erweisen, einen  Zweig des Trichters etwas weiter auszuführen,  um     Resonnanzeffekte    zu eliminieren. Zu einem  ähnlichen Zweck kann der Trichter mit  einem Zelluloid-,     Farb-    oder Lacküberzug ver  sehen sein.  



  Der in     Fig.    1-5 dargestellte     Triehter     ist für einen zentral montierten Schallarm  bestimmt. Für in einer Ecke angeordnete  Schallarme eignet sich der in     Fig.    6 darge  stellte Trichter mit seitlich abgebogenem  Schallrohr. Bei einem längeren Trichter für  grössere Gehäuse kann der einzige Schall  kanal     l    vertikal abwärts steigen und sich  dann teilen, wie beschrieben. Die geteilten  Kanäle steigen dann gegen den Einlass auf  wärts und biegen in annähernd rechten  Winkeln nach dem     Einlasskanal    ab, wo sie       sichtrichterförmig    erweitern und miteinander  vereinigen, um den ganzen     Auslass    im Vor  derteil des Gehäuses einzunehmen.

   Der  Trichter wird zweckmässig unter der den Gram  mophonmotor aufnehmenden Kammer unter-      gebracht, .so dass der unter dem     Trichteraus-          lass    vorhandene Raum zur Aufbewahrung  von Platten benutzt werden kann. Die Stoss  kante o der beiden trichterförmigen     Endteile     des Trichters kann auch in bezug     auf    die  Aussenkanten etwas zurückgesetzt sein, um  die Anordnung von     Schallreguliervorrichtungen     zu     gestatten,    welche um horizontale oder  vertikale     Axen    drehbar sind, ohne dass diese  Vorrichtungen mit den     Trichterteilen    in  Kontakt kommen und ohne die Notwendig  keit,

   das Gehäuse sich über die Enden dieser       Trichterteile    hinaus erstrecken zu lassen.  



  In den Einzelheiten des Trichters sind  selbstredend viele Ausführungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalltrichter für Schallwiedergabeappa- rate, dadurch gekennzeichnet, dass er sich von seinem Einlass bis zu einer ungefähr /3 der Totallänge liegenden Stelle progressiv erweitert, so dass die Querschnittsfläche an letztgenannter Stelle durch den durch die Formel EMI0004.0014 in Zentimeter gegebenen Wert bestimmt ist, wobei a den Durchmesser in Zentimeter beim Einlassende des Schalltrichters, e den Flächenin halt des Auslassendes des Trichters in Quadrat zentimeter,
    l eine die Länge des Trichters in Zentimeter darstellende ganze Zahl und x = lp bedeutet und p eine Frequenz be zeichnet, welche einen Wert zwischen jener der höchsten in der musikalischen Skala verwendeten Grundnote und jener des höch sten hörbaren Schalles hat. UNTERANSPRüCHE 1. Schalltrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er mehrere Zweige besitzt, von denen jeder der ge nannten Formel entspricht. 2.
    Schalltrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Quer schnittsflächen von Zweigen des Schall trichters in einem beliebigen Punkt ihrer Länge der Formel EMI0004.0023 angepasst sind und zusammen ungefähr die Gesamtverstärkungsfläche ergeben, welche durch die im Patentanspruch des Patentes Nr. 106252 erwähnte Formel ge geben ist. 3. Schalltrichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzahl in gleicher Ebene liegender, umgekehrt gerichteter Abbiegungen der Trichterzweige. 4.
    Schalltrichter nach .Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein gemeinsamer Schallkanal in zwei in entgegengesetzter Richtung abgebogene Schallkanäle teilt, welche nach dem Einlassende zurücklaufen, darin in entgegengesetzter Richtung in gleicher Horizontalebene wie die ersten Abbiegungen wieder zurückgebogen sind und mit trompetenartigen Enden ab schliessen, welche vom Eintrittsende abge kehrt sind. 5. Schalltrichter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die trichterförmigen Enden der beiden Schallkanäle längs einer Kante zusammenstossen. 6.
    Schalltrichter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stosskante der beiden Schallkanäle in bezug auf die äussern Kanten der Trichterenden zurückgesetzt sind. <B>7</B>. Schalltrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus Metall blech besteht. B. Schalltrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er einen Farb- beziehungsweise Lacküberzug besitzt.
CH127581D 1926-02-26 1927-02-25 Schalltrichter für Schallwiedergabeapparate. CH127581A (de)

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