CH127597A - Stehende Kolbenmaschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Stehende Kolbenmaschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine.

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CH127597A
CH127597A CH127597DA CH127597A CH 127597 A CH127597 A CH 127597A CH 127597D A CH127597D A CH 127597DA CH 127597 A CH127597 A CH 127597A
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CH
Switzerland
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machine
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piston machine
resilient members
piston
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0082Mounting of engine casings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Stehende Kolbenmaschine, insbesondere     Yerbrennungskraftmaschine.       Die Erfindung betrifft eine stehende Kol  benmaschine, insbesondere eine     Verbren-          n.ungskraftmaschine.     



  Bei der Aufstellung von Kolbenmaschinen  auf einem mehr oder weniger elastischen  Grund (Pfahlrost, gewachsener Boden, Sand  oder dergleichen) hat man bisher zur Ver  hütung der Übertragung von Fundament  schwingungen. auf die Umgebung die     i4Za-          schine    durch     Fundamentanker    starr mit dem  Fundament verbunden und das Fundament  mit einer nachgiebigen Schicht von Kork,  Filz oder dergleichen umgeben, von der die       Schwingungen    des Fundamentes nur ge  dämpft auf den elastischen Grund     bezw.    die  Umgebung übertragen werden. Es hat sich  gezeigt, dass so störende     Schwingungen    nicht  mit Sicherheit von der Umgebung fernge  halten werden können.

   Nach der vorliegenden  Erfindung ist die Maschine mit schweren,  starr mit     ihr    verbundenen Massen belastet  und durch federnde Glieder mit dem Fun  dament verbunden, derart,     dass    die infolge       Schwingungen    der Maschine auf das Fun  dament übertragenen und dieses in Schwin  gung versetzenden     Kräfte    kleiner sind als    bei starrer Verbindung von Maschine und  Fundament, zum Zweck, störende Schwin  gungen der Umgebung zu vermeiden.  



  Massgebend für die Wirkung ist die zwi  schen Maschine und     Fundamentblock    sich  ausbildende vertikale     Schwingung.    Bei der  starren Verbindung sind solche Eigenschwin  gungen nicht möglich, das heisst die Schwin  gungszahl ist unendlich     gross,    und die in der  Maschine     auftretenden    Massen- und Reak  tionskräfte werden in ihrem vollen Betrag  auf den     Fundamentblock    übertragen.

   Schaltet  man aber     federnde    Glieder     zwischen    Ma  schine und     Fundamentblock    ein, so     wird    je  nach deren Elastizität     die    Eigenschwingungs  zahl     einen    bestimmten endlichen Wert an  nehmen. Denkt man sich die Elastizität all  mählich vom Wert Null an (starre Verbin  dung) gesteigert, so wird die     Eigenschwin-          gungszahl    vom     Wert    unendlich abnehmend  kleiner und kleiner werden.

   Die Schwin  gungsausschläge und damit die durch die  Federung hindurch auf den     Fundamentblock     übertragenen     Kräfte    werden zunächst grösser  und grösser.     Wenn    die Eigenschwingungs  zahl auf den Wert der     Impulszahl    der er-      regenden freien Kräfte gesunken ist, besteht.  Resonanz zwischen den Impulsen und den auf  das     Fundament    übertragenen Kräften, so dass  diese theoretisch unendlich gross werden,  wenn von einer Dämpfung abgesehen wird.

    Bei weiterer Erhöhung der     Kompressibilität     sinkt die Eigenschwingungszahl weiter, und  die auf den     Fundamentblock    ausgeübten  Kräfte nehmen wieder ab, sind aber zunächst  noch immer grösser als bei starrer Verbin  dung. Erst wenn sich die Eigenschwingungs  zahl zur Impulszahl     wie    1 zu     Y/-2    verhält,  treten gleich grosse Kräfte wie bei starrer  Verbindung auf. Wird alsdann die Eigen  schwingungszahl noch weiter vermindert, so  dass sie weniger als 70 % der Impulszahl be  trägt, so werden die übertragenen Kräfte  kleiner als bei starrer Verbindung, um  schliesslich auf einen geringen Bruchteil da  von herabzusinken.

   Dieses Gebiet wird an  gestrebt und durch elastische Verbindung des       Fundamentblockes    mit der     Maschine,    sowie  durch Belastung des Maschinengehäuses  durch fest mit ihm verbundene Zusatzmassen  erreicht. Erschwert wird die Lösung dadurch,       da.ss    es sich bei Kolbenmaschinen meist nicht  um eine einzige erregende Kraft handelt, die       etwa    im Takt mit der Drehzahl wirkt, son  dern um ein Spiel von verschiedenen Kräften  und freien Momenten, die sowohl mit der  Drehzahl, als auch mit     dopplter    Drehzahl  wechseln und neben den Vertikalschwingun  gen noch Schaukelschwingungen um eine  horizontale Querachse der Maschine auslösen.

    Dazu kommen die     Kreuzkopfmomente,    deren  Impulszahl durch die Zahl der Zündungen  gegeben ist, und die eine Pendelschwingung  der Maschine um eine horizontale Längs  achse     zur    Folge haben.  



  Am besten     wird    in der     MTeise    vorge  gangen, dass man zunächst die zusätzlichen,  mit der Maschine fest verbundenen Massen  in ihrer Gesamtheit derart festlegt, und die  Gesamtelastizität der sämtlichen zwischen  Maschine und     Fundamentblock    eingeschal  teten Glieder so wählt, dass die in Richtung  der freien vertikalen     Kräfte    erfolgende       Eigenschwingung    in     den,        gewünschten    Be-    reich gebracht wird.

   Alsdann kann die durch  die freien Momente ausgelöste Schaukel  schwingung der Maschine um eine horizon  tale Querachse durch Verlegen der zusätz  lichen Massen an die beiden Enden der Ma  schine in ebendenselben Bereich gebracht  werden. Die federnden Glieder werden mit  Vorteil derart längs der Maschine verteilt,  dass ihr gegenseitiger Abstand gegen die  Enden der Maschine hin zunimmt. Sie können  aber auch so ausgebildet sein,     da.ss    die Ela  stizität     der    an den Enden der     Maschine    sich  befindenden Glieder grösser als diejenige der  mittleren Glieder ist.

   Mit Rücksicht auf die       Kreuzkopfmomente    ist schliesslich auch die       Schwingung    um eine horizontale     Längsachse     der Maschine in jenen Bereich zu verlegen. Zu  diesem Zwecke werden die Zusatzmassen  zweckmässig unterhalb der Maschine im Fun  dament versenkt angeordnet, damit das Träg  heitsmoment in bezug auf die Längsachse  vergrössert     wird.    Ausserdem empfiehlt es sieh,  die federnden Glieder möglichst in Schwer  punktshöhe der Maschine anzuordnen, damit  alle durch die genannten Schwingungen ver  ursachten Verschiebungen in der gleichen,  das heisst vertikalen Richtung erfolgen.  



  Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung eine       Grossdieselmaschine    mit einem elektrischen  Generator     zur    Darstellung gebracht.  



       Fig.    1 ist eine     ,Seitenansicht    der Ma  schine,     Fig.    2 eine Ansicht von links nach  rechts der     Fig.1    und     Fig.3    eine Ansicht  derselben von oben.  



  Die Arbeitszylinder<I>a</I> sind im Gestell<I>b</I>  angeordnet. Die Grundplatte c ist fest mit der  Grundplatte f des Generators verbunden.  Beide Grundplatten sind anstatt wie bisher  unmittelbar und starr vermittelst Schrauben  federn g elastisch und so mit dem Fundament  verbunden, dass zwischen diesen und der Ma  schine ein freier Spielraum<I>A</I> bestehen bleibt.  Die so aufgestellte Maschine ist mit schweren  Massen i belastet, die fest mit der Grund  platte     verbunden    und mit Spiel in entspre  chenden     Ausnehmungen        7a    des Fundamentes  angeordnet sind.

   Die Federn g     und    Massen i      sind so bemessen, dass die in Richtung der  freien vertikalen Kräfte erfolgende Eigen  schwingung der Maschinengruppe in einen  Bereich gebracht ist, bei dem die Übertragung  der durch die Schwingung erzeugten Kräfte  auf das Fundament um ein Erhebliches klei  ner als bei starrer Verbindung von Maschine  und Fundament ausfallen, das Ganze zum  Zweck, störende, auf die Umgebung sich über  tragende Schwingungen vom Fundament fern  zu halten.

   Um störende     Sehaukelschwingun-          g"en    um eine horizontale Querachse der Ma  schine vom Fundament ebenfalls fern zu hal  ten, sind die Massen i an den beiden äussern  Enden der Grundplatten angeordnet, wodurch  das     Trägheitsmoment    der Maschine in Bezug  auf die genannte Horizontalachse entspre  chend vergrössert wird. Ausserdem sind die  Federn     g    zum gleichen Zweck derart längs  der gemeinsamen Grundplatte verteilt, dass  ihr     gegenseitiger    Abstand gegen die Enden  der Grundplatte hin zunimmt. Auf diese  Weise wird an den Enden eine grössere Ela  stizität als in der Mitte der Maschine er  reicht.

   Das gleiche Ziel könnte auch dadurch  erreicht werden, dass an den Enden der       Grundplatte    weichere Federn als in der Mitte  derselben vorgesehen sind. Da. die Massen i  im Fundament also möglichst weit unterhalb  des Schwerpunktes S der Maschine ange  ordnet sind, besitzt die Maschine auch in  Bezug auf eine horizontale Längsachse der       31aschine    ein so grosses     Trägheitsmoment,    dass  auch Pendelschwingungen der Maschine um  eine solche Achse nur sehr verkleinert auf       daFundament    übertragen werden.

   Die  Federn sind zwecks leichter     Zugänglichkeit     und     Herausnehmbarkeit    Tiber dem Boden des  Maschinengehäuses und unter abnehmbaren  Deckeln der     Grundplatte    angeordnet. Sie       "),reifen    ungefähr in der Horizontalebene des  Schwerpunktes der Maschine an dieser an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stehende Kolbenmaschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine, dadurch ge- hennzeichnet, dass die Maschine mit schwe ren, starr mit ihr verbundenen Massen be lastet und durch federnde Glieder mit dem Fundament verbunden ist, derart, dass die infolge Schwingungen der Maschine auf das Fundament übertragenen und dieses in Schwingung versetzenden Kräfte kleiner als bei starrer Verbindung von Maschine und Fundament ausfallen. UNTERAN SPRüCHE 1. Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Massen an beiden Enden der Maschine angeordnet sind. 2.
    Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die federnden Glieder derart längs der Maschine verteilt sind, dass ihr gegenseitiger Abstand gegen die Enden der Maschine hin zunimmt. 3. Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elastizität der an den Enden der Maschine sich be findenden, federnden Glieder grösser als diejenige der mittleren Glieder ist. 4. Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die federnden Glieder oberhalb des Bodens des Maschi nenhauses angeordnet sind. 5. Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die federnden Glieder annähernd in der Höhe des Schwer punktes der Maschine an dieser angreifen. 6.
    Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die das Ma schinengehäuse belastenden Massen unter halb der Maschine im Fundament versenkt angeordnet sind. 7. Kolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die federnden Glieder Schraubenfedern sind.
CH127597D 1927-05-25 1927-05-25 Stehende Kolbenmaschine, insbesondere Verbrennungskraftmaschine. CH127597A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0915252A2 (de) 1997-11-05 1999-05-12 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Common-Rail Einspritzsystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0915252A2 (de) 1997-11-05 1999-05-12 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Common-Rail Einspritzsystem

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