CH127623A - Einrichtung zum Schutz von Konstruktionsteilen im Bereich des Statorstirnstreufeldes von Wechselstrommaschinen gegen Wirbelstromverluste durch magnetische Streuflusskörper aus lamelliertem Eisen. - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Konstruktionsteilen im Bereich des Statorstirnstreufeldes von Wechselstrommaschinen gegen Wirbelstromverluste durch magnetische Streuflusskörper aus lamelliertem Eisen.

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CH127623A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zum Schutz von     Konstruktionsteilen    im Bereich des     Statorstirnstreufeldes     von     Wechselstrommaschinen    gegen     Wirbelstromverluste    durch magnetische       Strentlusskörper    aus     lamelliertem    Eisen.

      Um die     Wirbelstromverluste    von Wechsel  strommaschinen herabzusetzen, .die durch das       Stirnstreufeld    in massiven     Konstruktionstei-          len    entstehen können, ist bereits die     Anbrin-          gung    besonderer     magnetischer        Streuflusskör-          per    aus     lamelliertem    Eisen vorgeschlagen  worden, die den Verlauf des Streufeldes auf  magnetisch     gutleitenden    Bahnen erzwingen,  in der Querrichtung dagegen den Wirbelströ  men einen hohen elektrischen Widerstand  entgegensetzen.  



  Die vorliegende Erfindung geht von der  Erkenntnis aus, dass das     Stirnstreufeld        mehr-          phasiger        Wechselstrommaschinen    insbeson  dere mit symmetrischer Wicklung in gleicher  Weise wie das     Statordrehfeld    mit praktisch  gleichförmiger Geschwindigkeit und Stärke  umläuft und eine Stärke besitzt, die nach dem       äussern    Umfang der Wickelköpfe zu abfällt.

    Diese Erkenntnis     führte    dazu, den     magneti-          s        c        'hen        Streuflusskörpern        eine        neue        Anordnung     zu     geben,    die dem     Drehfeldcharakter    des       Stirnfeldes    Rechnung     trägt    und dadurch die         Wirbelstromverluste    in benachbarten massi  ven Konstruktionsteilen, wie beispielsweise  den     Pressdeckeln    oder Stirnplatten herabsetzt.  



  Die Lamellen der magnetischen Streu  flusskörper sollen sich erfindungsgemäss im  wesentlichen in der Umfangsrichtung er  strecken, so dass sie dem umlaufenden Streu  drehfeld auf seiner Bahn einen magnetisch  mutleitenden Weg bieten.  



  Auch bei einer einphasigen     Maschine    bil  det sich das     Stirnstreufeld    in Form eines  Drehfeldes aus, wie im folgenden nachgewie  sen werden soll.  



  Das einphasige     Statornutzfeld    kann be  kanntlich in zwei gegenläufige Drehfelder  zerlegt gedacht werden, von denen .das eine  im Sinne der Drehrichtung des Läufers, das an  dere entgegengesetzt hierzu umläuft. Das im  Sinne der     Rotordrehrichtung    umlaufende  Drehfeld erzeugt in den     Rotorstäben    keine       Ströme.    Das gegenläufige Drehfeld ergibt  aber bei Umlauf des Rotors im     Dämpferkäfig     des letzteren, deren Streufeld sich mit dem      Streufeld der     Statorwickelköpfe    zu einem re  sultierenden Streufeld zusammensetzt, wel  ches den Charakter eines Drehfeldes besitzt.  



  Verschiedene beispielsweise Ausführungs  formen der Erfindung     sind,auf    der Zeichnung  veranschaulicht.         Fig.    1 gibt in schaubildlicher Darstellung  eine Ausführungsform der Erfindung wieder,  bei der ein geschlossener, aus flachseitig über  einander gewickelten Bandlagen bestehender  Ring als     Streuflusskörper    verwendet wird, der  vor den massiven Konstruktionsteilen konzen  trisch zur Umlaufbahn des     Streudrehfeldes          angebracht    ist;     Fig.    2 stellt diesen ringförmi  gen     Streuflusskörper    in seiner ganzen Aus  dehnung dar.

   An Stelle gewickelter Ringe  können auch solche verwendet werden, die  aus einer Anzahl konzentrisch verlaufender  und flachseitig übereinander liegender Teil  ringe zusammengesetzt     sind,    die zu einem  ringförmigen Paket vereinigt sind.  



  Es bezeichnet a das wirksame     Statoreisen     mit seinem massiven     Pressdeckel    b. Der  Wickelkopf wurde nur durch ein Stück eines       Evolventenbügels    c angedeutet. Zwischen dem       Wickelkopf    und dem     Pressdeckel    b ist der  magnetische     Streuflusskörper    d aus     lamellier-          tem    Eisen angebracht, der ;

  den Zweck hat,       Wirbelstromverluste    in der     Stirnplatte    b     zuver-          hindern.    In Rücksicht auf die Feststellung,     dass     das diese Verluste verursachende Stirnstreu  feld bei mehrphasigen Maschinen in analoger  Weise wie das     Statorfeld    umläuft, ist der  unterteilte     Streuflusskörper    d so ausgebildet  und gelegt,     dass    sich seine einzelnen Lamellen  längs der Umlaufbahn des     Streudrehfeldes,     das heisst also im wesentlichen in der Um  fangsrichtung erstrecken.

   Sie sollen dem  Drehfeld während seines Umlaufes einen mag  netisch gutleitenden Weg bieten und erhalten  aus diesem Grunde auch eine Längenausdeh  nung über den ganzen Umfang, wobei diese  magnetisch gutleitende Bahn der Lamellen  durch Zwischenräume unterbrochen sein kann.  Solche     Zwischenräume    können absichtlich  eingefügt werden, um den     Streufluss    zu  schwächen.    Bei     dem    in der Zeichnung gewählten Bei  spiel ist -der Ring in sich geschlossen und aus  Bandeisen     flachseitig    gewickelt. Zwischen den  einzelnen Bandlagen können     gewünschtenfalls     besondere Isolationseinlagen vorgesehen wer  den.

   Um ein stabiles Gefüge zu     erhalten    und  die Lockerung der Ringlagen zu verhindern,  sind, wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, radiale  Schrauben- oder Nietbolzen     f    hindurchge  führt, die zweckmässig vom Eisen isoliert  sind.  



  Als Träger solcher Ringe können die Stüt  zen der Wickelköpfe dienen, indem man etwa  den Ring -an den durch die Lage der Befesti  gungsbolzen für die Wickelköpfe gegebenen  Stellen mit Löchern g versieht und ihn, vor  zugsweise unter Einfügung von Isolations  buchsen, über diese Bolzen h schiebt. Er wird  dann zum Beispiel durch besondere     Muttern          k    oder besser durch die Befestigungsorgane  für die Wickelköpfe gegen die Stirnseite des       Stators.    gepresst.  



  Will man die Schwächung des wirksamen  Ringquerschnittes durch Nietbolzen vermei  den, so empfiehlt es sich, die Bandlagen an  einzelnen über -den Ringumfang verteilten  Stellen miteinander zu verschweissen oder  durch gleichwertige Verfahren zu verbinden.  Hierbei sieht man .die     Schweissnähte    m ent  sprechend     Fig.    3     vorteilhafterweise    an den  den Wickelköpfen abgewandten Stirnflächen  des     'Streuflussringes    vor, um zu     vermeiden,     dass grössere     zusammenhängende    Metallflä  chen des Ringes, wie sie durch     ,Sch-Weissnähte     entstehen, unmittelbar dem Streufeld ausge  setzt werden.  



  Eine andere praktisch brauchbare Me  thode zum     Zusammenhalten    der Ringlagen  oder -Lamellen ohne Schwächung ihres Quer  schnittes besteht gemäss     Fig.    4 in der Verwen  dung von Klammern     n,    welche ebenfalls von  der dem Wickelkopf abgewandten Stirnseite  ,des Ringes her über diesen geschoben sind  und gegebenenfalls mit ihm verschweisst oder  verlötet sein können.

   Man kann sie zugleich  als Tragorgane des Ringes     ausbilden    und bei  spielsweise einen     Fortsatz    p zur Durchfüh  rung eines     Schraubenbolzens        anbringen.         Die gleichen     Gesichtspunkte        wie    für ge  wickelte Ringe kommen auch für Ringe in  Betracht, die aus einer grösseren Anzahl kon  zentrischer Teilringe zu einem Ringpaket ge  schichtet sind und als zusammenhängender  Körper     befestigt    werden.  



  Anstatt des     Kreisringes    kann man auch       Ringe    polygonaler     Form        verwenden.    Wenn  die magnetisch gutleitende Bahn für das       Streudrehfeld    nicht ein in sich geschlossener       Ring    ist,     sondern    aus einer Anzahl mit ihren  Lamellen im wesentlichen in der Umfangs  richtung sich erstreckenden Blechpaketen zu  sammengesetzt wird, so führt man diese  Blechpakete     bezw.    ihre Lamellen entweder       bogenförmig    aus oder man     benutzt    gerade     la-          mellierte    Stege,

   -die so verlegt     werden,    dass sie  sich zu einem Polygon ergänzen: Die Befe  stigung der gekrümmten oder geraden Pakete,  sowie die Verbindung ihrer einzelnen Lamel  len untereinander geschieht in gleicher Weise,  wie für geschlossene Ringe     vorgeschlagen     wurde. Eine Anordnung der     Streuflusskörper     im Sinne der Erfindung kann man auch vor  der Stirnverschalung vorsehen, wenn es sich  darum handelt, die     Wirbelstromverluste    in  dieser zu verhindern, indem ähnliche     Streu-          flusskörper    vorzugsweise unmittelbar auf der  Innenfläche der Schutzkappen in analoger  Weise angebracht werden.  



  Bei den im vorhergehenden beschriebenen  Ausführungsformen, beispielsweise bei den  aus einzelnen bogenförmigen oder     stegförmi-          gen    Teilen zu Ringen oder Polygonen zusam  mengefügten     Streuflusskörpern    verursachen  naturgemäss die Stossfugen eine erhebliche Er  höhung des magnetischen     Widerstandes    über  den Umfang des Ringes, und das Streufeld  wird sich demzufolge in parallelen magneti  schen Nebenwegen zu schliessen suchen, wie  sie durch die Auflageteile und Träger des       Streuflusskörpers    oder die zu     schlitzenden     massiven     Konstruktionsteile    der Maschine  selbst,

   zum Beispiel durch die     Stirnplatten     gebildet werden. Ähnliche Folgen sind auch  zu erwarten, wenn der     Streuflusskörper    hoch  gesättigt ist.    Um nun derartige Nachteile von vornher  ein auszuschliessen und die Wirkungsweise  der Anordnung gemäss der Erfindung zu     ver-          vollkommene,    kann auf der Rückseite des       Streuflusskörpers    für den     Übertritt    von Streu  linien vom     iStreufeldkörper    nach den zu  schützenden Teilen hin ein hoher magneti  scher Widerstand geschaffen werden,

   so dass  der     Streufluss    auch dann     vorwiegend    im       Streuflusskörper    verbleibt, wenn der magne  tische Widerstand des letzteren, sei es durch  hohe Sättigung, durch Vorhandensein von  Stossfugen oder aus     andern    Ursachen in der  Umfangsrichtung stark erhöht ist.  



  Dieses wird dadurch erreicht, dass man an  der Rückseite des     Streuflusskörpers,    das heisst  derjenigen Seite, die den zu schützenden mas  siven     Konstruktionsteilen    zugekehrt ist, Luft  strecken einfügt, indem man zum Beispiel den  Ringkörper in angemessenem Abstand von  den zu schützenden massiven Teilen     @anord-          net,    oder dass man dort     magnetisch    gutleitende  Teile fernhält und die zur Stützung oder Auf  lage dienenden Organe, gegebenenfalls auch  die zu schützenden massiven     Konstruktions-          teile    selbst aus     nichtmagnetischem        Material     ausführt.

   Unter Umständen können auch diese  beiden Mittel gemeinsam zur Anwendung  kommen.  



  Die     Fig.    5 zeigt einen     Streuflusskörper    d  an der Stirnseite des Ständers einer Wechsel  strommaschine zum Schutz gegen Wirbel  stromverluste in dem massiven     Pressdeckel    b.  Die Lamellen des eisernen     Streuflusskörpers    d  verlaufen im wesentlichen in der     Umfangs-          richtung,doch    ist er hier nicht     wie    bei der       Fig.    2 als geschlossener     Ring    wiedergegeben,  sondern gemäss dem Alternativvorschlag aus  einzelnen     Blechpaketen    zusammengesetzt. Die  Teilfugen zwischen den Stosskanten jener Pa  kete sind mit p bezeichnet.

   Wenn man diese  Zwischenräume durch     unmittelbares    Anlegen  der Stossflächen auch beseitigen und damit  den magnetischen Widerstand des Ringkör  pers     herabsetzen    könnte, so wird aus     andern     Erwägungen heraus, zum Beispiel um die       Reaktanz    der Maschine zu     erniedrigen,    die      Einfügung der Zwischenräume p von Nutzen  sein.  



       Dass        Streudrehfeld,    welches, um Wirbel  stromverluste zu vermeiden, ausschliesslich im       lamellierten        Streuflusskörper    verlaufen soll,       wird,    da der magnetische Widerstand des letz  teren hier relativ gross ist, versuchen, auf der  Rückseite des Körpers     d,    die dort befindlichen  Teile, zum Beispiel die klammerartigen Trä  ger<I>n,</I> die Bolzen     h    und die Druckplatte b  als Nebenbahn zu beschreiten, soweit sie mag  netisch leitend sind.

   Um den Verlauf der  Streulinien auf solchen Nebenwegen zu er  schweren, ist     zwischen    dem     Streuflusskörper     d. und dem     Pressdeckel    b eine angemessene  Luftstrecke q eingefügt. Ausserdem wird man  die Distanzstücke r. die Klammern n und die  Befestigungsbolzen h, gegebenenfalls auch  die     Prressplatten    b selbst aus     unmagnetischem          ',Material    ausführen, damit auf jeden Fall der  Austritt der Streulinien aus dem     lamellierte:     Ringkörper unterbleibt.  



  Es ist selbstverständlich,     da.ss    der gleiche  Gedanke auch Anwendung findet, wenn der       Streuflusskörper    vor der Stirnverschalung an  gebracht wird. Dann kann es aus den glei  chen Erwägungen von Nutzen sein, zwischen  Schutzkörper und Kappe einen grösseren Luft  abstand vorzusehen und die Befestigungsmit  tel und Abstandhalter, erforderlichenfalls  auch die Stirnverschalungen selbst aus mag  netisch nichtleitendem Material auszuführen  oder wenigstens eine dieser Vorkehrungen zu  treffen.

      Die     Streufeldverluste    spielen auch eine  Rolle bei denjenigen Anordnungen, bei denen  die     Statorzähne    durch besondere Druckorgane  mechanisch gesichert werden, die man ent  weder einzeln oder durch die übergreifende  Stirnplatte gemeinsam gegen die Zahnflan  ken presst.

   Man hat bereits, um die magneti  schen Verluste durch das Streufeld in den  Zähnen und ihren Stützen gering zu halten,  verschiedene Massnahmen getroffen, zum Bei  spiel die Druckfinger quer zu den Ankerble  chen geblättert oder besonderes Material hier  für     verwendet.       Im Sinne der Erfindung kann     nun    auch  für die Versteifung der Zahnflanken ein mit  entsprechenden Zähnen versehenes ringför  miges Joch aus lamelliertem Eisen, dessen  Zähne die des     Stators    abstützen, verwendet  werden.  



       Fig.    6 zeigt den.     stirnseitigen    Teil eines       Stators    in schaubildlicher Darstellung, soweit  er für das Wesen der Erfindung in Betracht  kommt, während     Fig.    7 das gezahnte, ring  förmige Joch in Ansicht, und     Fig.    8 eine       fabrikatorische    Methode zu seinem Aufbau  wiedergibt.  



  An die Stirnfläche des wirksamen     Stator-          eisens    a. ist in bekannter Weise die     !Stirnplatte     b gepresst. Den Wickelkopf deutet der mit  dem Wicklungsstab s verbundene Bügel c an.  Zur Versteifung der     Statorzähne    dienen die  Zähne d eines gezahnten ringförmigen     Joches     f aus lamelliertem Eisen, das gegen die Zahn  flanken des     Stators    gedrückt wird.

   Die Befe  stigung und     Anpressung    des gezahnten Ring  körpers     f    an die Stirnfläche des     Stators    ge  schieht am einfachsten durch die Stirnplatte b,  indem diese mit ihrem innern Rand g über  den äussern Umfang des Joches greift. Um  den     Übergang    .des Streuflusses in die. Lamel  len der Zähne d zu erleichtern und einen quer  seitigen Eintritt des     Kraftflusses    und damit  die Bildung von Wirbelströmen zu vermeiden,  empfiehlt es sich, die Zahnköpfe, wie bei A  dargestellt, nach der freiliegenden Stirnseite  zu abzuschrägen oder abzustufen.

   Dadurch  wird gleichzeitig den Zähnen der erforderliche  Halt gegeben. ,  Die einzelnen gezahnten Lamellen sind ge  gebenenfalls nach Einfügung von     Isolations-          zwischenla.gendurch    Nietbolzen m zu einem  geschlossenen Ring vereinigt. Man schichtet  sie     praktischerweise    nach :der aus     Fig.    8 er  sichtlichen Methode aus gleichen     segmentför-          migen    Blechschnitten     le    zusammen, wobei mit  jeder neuen Schicht die Lage der Stosskanten  in der Umfangsrichtung wechselt.  



  Anstatt den     Jochkörper    als geschlossenen  Ring herzustellen und aufzubringen, kann  man auch bogenförmige, gezahnte Blechpa  kete anfertigen und sie an der Stirnfläche      des     2tators    zu einem     unterteilten    Ring an  einanderlegen. Unter Umständen ist in sol  chen     Fällen    die Freilassung von Luftzwi  schenräumen zwischen den einzelnen Ringtei  len     erwünscht,    besonders     wenn    es sich um  unterteilte Gehäuse handelt oder     wenn    der  magnetische Widerstand des Rückschlusses  für das Streufeld     absichtlich    erhöht werden  soll.

   Die äussere Begrenzungsfläche dieser ge  zahnten Blechpakete kann auch eine ebene  Fläche sein, so     @dass    nachdem Zusammenset  zen an der -Stirnseite des     Stators    .ein aussen  polygonales begrenztes Gebilde entstehen  würde.  



  Die praktische     Ausführung    des als Ver  steifungsorgan für .die     Statorzähne    dienenden       Jochkörpers    lässt viele Modifikationen zu,  während die beschriebene Konstruktion nur  als besonders zweckmässiges Beispiel zu be  trachten ist.

   An Stelle durch     Nietbolzen    kön  nen     nie        einzelnen    Lamellen auch durch       Schweissnähte    am äussern Umfang oder durch       gleichwertige    Mittel     vereinigt        werden.    Die  Befestigung und     Anpressung    an die Zahn  flanken braucht auch nicht     durch    die Stirn  platte selbst zu geschehen, sondern     kann    auch  auf anderem Wege erfolgen.  



  Während man durch die in dem voran  gehenden     erwähnten    Mittel den im Bereich  der Stirnplatten und     Verschalungen    verlau  fenden Teil des     Stirnstreufeldes    durch An  bringung besonderer     Streuflusskörper    in un  schädliche Bahnen lenken kann, verbleibt nun  noch hie     Schwierigkeit,    einen Wirbelstrom  verluste vermeidenden Rückschluss     für    den  jenigen     'i'eil    des Streuflusses zu schaffen, der  zwischen dem Ständereisen und den Kappen,  Bandagen oder sonstigen ausserhalb des akti  ven Teils des Läufers angebrachten,

   mit dem       Streufehs        synchron        rotierenden    Eisenmassen  verläuft. Neuere Untersuchungen haben ge  zeigt, dass gerade dieser nur mit der     Stator-          wicklung    verkettete, in die     Kappen        eintre-          tende        Streufluss    es ist, welcher die     grössten     Verluste verursacht.  



  Es ist bekannt, einzelne Endscheiben ge  zahnter lamellierter Blechpakete aus mecha  nischen     Rücksichten        treppenförmig        mit    ge-         ringerem    Durchmesser auszuführen als die  übrigen Bleche, um auf diese Weise den Zahn  flanken den erforderlichen Halt zu geben.  Man hat solche stärkeren Stirnscheiben auch  zurücktreten lassen, um zu vermeiden,     dass    sie  magnetischen Feldern ausgesetzt und Wirbel  ströme in ihnen induziert werden.

   Schliess  lich geschah die Abstufung oder     Abschrä-          gung    der Blechpakete in der Absicht, das  Eintreten von Kraftlinien in die volle Flach  seite der Bleche zu verhindern und in die  Schmalseite der Bleche zu erleichtern, damit  hierdurch     Wirbelstromverluste    möglichst  unterdrückt wurden.  



  Aus den     letztgenannten    Gründen hat man  Abstufungen und     Abschrägungen    auch an den  Stossfugen unterteilter lamellierter .Ständer  eisen für     Wechselstrommaschinen,    sowie an  Schutzjochen und Eisenkörpern von Drossel  spulen und Transformatoren vorgesehen.  



  Soweit jedoch bisher die Brechung der       Blechpaketkanten    in Rücksicht auf Eintritt  und Führung     magnetischer    Kraftlinien zur  Anwendung gelangte, handelte es sich dort  um die sich am Ende des     wirksamen    Eisens  ausbreitenden     Kraftlinien    des wirksamen  Feldes, das heisst um Nutzlinien, während der       vorliegenden        Erfindung        eine        andere    Aufgabe       zugrunde    liegt,     nämlich    die geeignete Füh  rung von Linien des     unvermeidlichen    Streu  feldes.  



  Die Endpakete des Ständereisens     können     selbst als Rückschluss für diesen Teil des Stirn  streufeldes     dienstbar    gemacht werden, und  zwar in der Weise, dass die Streulinien vor  wiegend in die Schmalseiten der Bleche ein  treten. Dieses kann durch Anordnung weit  gehender Abstufungen oder     Abschrägungen     jener Endpakete an den den Kappen zuge  kehrten     Statorrändern    erreicht werden.  



  Die Abstufung oder     Abschrägung    er  streckt sich dabei     zweckmässigerweise    nicht  nur auf wenige verstärkte Endscheiben, wie  etwa bei     Nutenankern    von Gleichstromma  schinen,     -wo    man     beabsichtigte    zu vermeiden,       dass.die    massiven Ränder dieser verstärkten  Endscheiben noch vom     Nutzfluss    erfasst wer  den, sondern über eine beträchtliche Tiefe des      Ständereisens. Auf diese Weise bilden die  Bleche des     Statoreisens    selbst in der Um  fangsrichtung einen Rückschluss für die  Streulinien, ohne dass letztere Flachseiten der  Bleche schneiden und Wirbelströme indu  zieren.  



  Die     Fig.    9 und 10 veranschaulichen zwei  diesbezügliche Ausführungsbeispiele des Er  findungsgedankens. Es ist a das aus Blech  paketen geschichtete Ständereisen eines Tur  bogenerators, b der Wickelkopf des Ständers  und c der des Läufers, der durch eine Kappe  d oder Bandage gegen die Wirkungen der  Fliehkräfte gesichert ist.  



  Der mit dem Wickelkopf b verkettete Teil  des Streufeldes, um dessen Einfluss es sich  handelt, wurde in den Darstellungen gestri  chelt angedeutet und mit     Ost    bezeichnet, wäh  rend das Nutzfeld     ON,    das mit dem Wesen  der Erfindung nichts zu tun hat, durch aus  gezogene Kraftlinien wiedergegeben ist.  



  Der den Wickelköpfen zugekehrte Rand  des letzten     Ständerblechpaketes    f ist um eine  beträchtliche Höhe und hier über die ganze       Pakettiefe    bei g abgeschrägt, indem     die    ein  zelnen Bleche in ihrer radialen Breite abge  stuft sind. Durch diese Abstufung tritt das  vom Wickelkopf b     hervorgerufene,    zwischen  dem letzten Blechpaket<I>f</I> und der Kappe<I>d</I>  verlaufende Streufeld     Ost    vorwiegend in die  Schmalseiten der .einzelnen Bleche über und  findet in der Umfangsrichtung durch die ein  zelnen Blechlamellen einen unschädlichen  Rückschluss, so dass erhebliche     Wirbelstrom-          verluste    durch dieses Streufeld vermieden  sind.  



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass       sich,die        Abschrägung    oder Abstufung g über  die ganze Tiefe des letzten     Ständerblechpake-          tes    f ausdehnt, wenn eine geringere Tiefe ge  nügt, um eine hinreichende Abstufung zu er  zielen. Doch ist einleuchtend, dass bei Aus  nutzung der gesamten Tiefe dieses Stirnpake  tes für die     Abschrägung    der höchste Grad  der Abstufung zur Geltung kommt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    9  erstreckt sich das wirksame Eisen k ,des Läu  fers nur bis zum vorletzten     Ständerpaket,    so    dass das Endpaket     f        ausschliesslich    dem Streu  flussverlauf dient. Jedoch kann sich, wie     Fig.     10 erkennen lässt, das wirksame Eisen     k    des  Läufers auch bis zur Stirnseite des letzten ab  geschrägten     Ständerblechpaketes    ausdehnen.  Im letzten Fall würde das Endpaket des  Ständers neben seiner Aufgabe als     Streufluss-          rückschluss    auch als aktives Eisen wirksam  sein.  



  Für die praktische Durchbildung der  durch die Erfindung gekennzeichneten An  ordnung der     Streuflusskörper    gibt es natür  lich viele     konstruktive    Möglichkeiten, wäh  rend hier nur einige besonders zweckmässige  Ausführungsbeispiele beschrieben wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutz von Konstruk tionsteilen im Bereich des Statorstirnstreu- feldes von Wechselstrommaschinen gegen Wirbelstromverluste, dadurch gekennzeichnet, dass den Streufluss aufnehmende Körper aus Lamellen bestehen, die sich im wesentlichen in Richtung der Bahn des umlaufenden Streu drehfeldes erstrecken. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,,dass der Streufluss- körper zwischen Wickelkopf und zu schützenden Konstruktionsteilen ange ordnet ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Streufluss- körper aus einer grösseren Anzahl kon zentrischer, flachseitig übereinanderlie- gender Teilringe besteht. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Streufluss- körper aus Bändern besteht, die flachsei tig übereinander gewickelt sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass -der Streufluss- körper aus einzelnen bogenförmigen Blechpaketen zu einem Ring- zusammen gesetzt ist.
    5. Einrichtung nac1. ilnteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Streufluss- körper aus einzelnen geraden Blechpake ten polygonartig zu einem Ring zusam mengesetzt ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, bei welcher der Streuflusskörper aus ein zelnen Blechpaketen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Blechpakete durch Luftspalte voneinander getrennt sind.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .die Lamellen des Streuflusskörpers durch über' den Um fang der Maschine verteilte Klammern zusammengehalten werden. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Klammern gleichzeitig als Tragorgane des Streu flusskörpers dienen. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Klammern mit den Lamellen des Streuflusskörpers verschweisst sind. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen des Streuflusskörpers an einzelnen, den Wickelköpfen abgewandten Stellen, durch Schweissnähte zusammengehalten werden. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet"dass der Streufluss- körper mit axialen Löchern versehen ist, mit welchen er über Befestigungsbolzen für,die Wickelköpfe geschoben ist. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass an der den zu schützenden Konstruktionsteilen zuge kehrten Seite des Streuflusskörpers durch Einfügung von Lufträumen ein höherer magnetischer Widerstand für den Über tritt von Streulinien vom Streuflusskörper nach den zu schützenden Teilen geschaf fen wird. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an der den zu schützenden Konstruktionsteilen zuge kehrten Seite des Streuflusskörpersdurch Verwendung unmagnetisclen Materials für Träger und Auflageteile des Streu flusskörpers ein höherer magnetischer Widerstand für den Übertritt von Streu linien vom Streuflusskörper nach den zu schützenden Teilen hin geschaffen wird. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .auch die zu schützenden Teile selbst aus unmagne- tischem Material bestehen. 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an der den zu schützenden Konstruktionsteilen zuge kehrten Seite des Streuflusskörpers durch Einfügen von Lufträumen und durch Verwendung unmagnetischen Materials für Träger und Auflageteile des Streu flusskörpers ein höherer magnetischer Widerstand für den Übertritt von Streu linien vom Streuflusskörper nach den zu schützenden Teilen geschaffen wird. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zahnflanken vorhandene besondere Druckorgane zur Versteifung der Stator- zähne als mit Zähnen versehenes, aus la- melliertem Eisen bestehendes, ringförmi ges Joch ausgebildet sind und somit als Streuflusskörper dienen können. 17. Einrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass die Höhe der Zähne des Jochkörpers nach der freilie genden Stirnseite zu abnimmt. 18.
    Einrichtung nach Unteranspruch 17, da .durch gekennzeichnet, dass der ringför mige Jochkörper aus gezahnten, segment- förmigen Blechschnitten mit in der Um- fangsrichtung wechselnder Lage der Stossfugen geschichtet ist. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass der gezahnte ringförmige Jochkörper in der Umfangs richtung in mehrere gezahnte bogenför mige Blechpakete unterteilt ist. 20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die bogenför migen Blechpakete durch Lufträume ge trennt sind.
    21. Einrichtung nach üuteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen der bogenförmigen Blechpakete am äu ssern Umfang stellenweise miteinander verschweisst sind. 22.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die End- pakete des Ständers selbst als Streufluss- körper :
    dienen und zu diesem Zwecke die Höhe ihrer Bleche an den, dem Rotor zu gekehrten Rändern gegen die Wickel köpfe hin abnimmt, so dass das zwischen dem Ständereisen und den inaktiven Eisenteilen des Läufers verlaufende, mit der Statorwicklung verkettete Stirnstreu- feld des Ständers im wesentlichen auf der dem Rotor zugekehrten Seite des End. Paketes in dieses eintritt und in den Ble- ehen einen Rückschluss findet.
    23. Einrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die Höhenab- nahme der Bleche sich an jeder Stirnseite der Xaschine über die ganze Tiefe des Endpaketes Erstreckt. 24. Einrichtung nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass .das wirksame Eisen des Läufers bis zu den äussern Stirnflächen der Endpakete sich ausdehnt.
    25. Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Wik- kelkopf und zu schützenden massiven Konstruktionsteilen Streuflusskörper an geordnet sind und ferner zur Versteifung der Statorzähne als ringförmiges Joch ausgebildete Druckorgane, sowie die Ernd- pakete des Ständers als Streuflusskörper mitbenutzt werden, indem sowohl die Druckorgane,
    als auch die Endpakete aus Lamellen so zusammengesetzt sind, dass ,das Stirnstreufeld im wesentlichen auf der dem Rotor zugekehrten Seite dieser Gebilde in diese eintritt.
CH127623D 1926-03-25 1927-03-21 Einrichtung zum Schutz von Konstruktionsteilen im Bereich des Statorstirnstreufeldes von Wechselstrommaschinen gegen Wirbelstromverluste durch magnetische Streuflusskörper aus lamelliertem Eisen. CH127623A (de)

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