CH127639A - Einrichtung zum Kühlen von Quecksilberdampfgleichrichtern oder dergl. - Google Patents
Einrichtung zum Kühlen von Quecksilberdampfgleichrichtern oder dergl.Info
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Description
Einrichtung zum Kühlen von Qluecksilberdampfgleichrichtern oder dergl. Die Leistung von Quecksilberdampf gleichrichtern ist bekanntlich durch deren Erwärmung im Betriebe begrenzt. Durch Kühlung der Kolben kann die Leistung ent sprechend erhöht werden. Zur Kühlung der Gleichrichterkolben dienen im allgemeinen Ventilatoren. Da diese Ventilatoren eine beträchtliche Energie verbrauchen, kann der Gesamtwirkungsgrad der Anlage wesentlich verbessert werden, wenn man den Wirkungs grad des Ventilators erhöht.
Bei den bisher bekannten Anlagen ist der Kolben oberhalb des Ventilators in einem gemeinsamen Schacht eingebaut. Infolge der sperrigen Form des Glaskörpers ver bleibt unter diesem stets ein Querschnitt von beträchtlicher Grösse übrig, in welchem die Kühlluft unausgenützt durch den Schacht strömt. Hierbei treten Wirbelbildungen auf, die nicht nur einen Energieverhist bedeuten, sondern die schon angewärmte Luft wieder ansaugen und dem Kolben nochmals zu führen.
Gemäss der Erfindung wird der Wir kungsgrad des Ventilators durch ein den vom Ventilator angesaugten Luftstrom füh rendes Rohr verbessert, das injektorartig in ein Rohr grösseren Durchmessers einmündet, so dass in dem von beiden Rohrenden ge bildeten Ringspalt eine Saugwirkung ent steht.
Die Erfindung sei anhand der ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Unterhalb des Gleichrichterkolbens 9 ist der Ventilator 10 mit dem Flügel 11 an geordnet. Der Flügel 11 wird von einem Rohr 2 umschlossen, dessen unteres Ende zum besseren Ansaugen der Luft konisch ge staltet ist, während das obere Ende injektor- artig in ein zylindrisches Rohr 4 hineinragt, welches den untern Teil des Kolbens 9 um gibt. Beim Arbeiten des Ventilators 9 wird in dem von den beiden Rohren 2 und 4 ge bildeten Ringspalt 3 zusätzliche Frischluft angesaugt, so dass bei der Kühlung des Kolbens 9 eine wesentlich grössere Luft menge verwendet wird, als wenn der Ven tilator ohne die Rohre 2 und 4 arbeiten würde.
Die vom Ventilator geförderte und die zusätzlich angesaugte Frischluft wird in dem Rohre 4 bis unter das obere Knie 12 der Anodenarme geführt. Da es sich als zweckmässig erwiesen hat, den hinter den Anoden liegenden Teil 15 so wenig wie möglich zu kühlen, wird der Halbmesser der Oberkante des Rohres 4 zweckmässigerweise nicht grösser als der Abstand der hintern Anodenkante 8 von der Kolbenmitte ge wählt, so dass der die Anoden 1.3 enthaltende Teil der Arme gerade noch in den Luft strom hineinragt.
Über jedem Anodenarm kann eine Le.it- fläohe 5 von entsprechender Form ange bracht sein, welche die von den Anoden er hitzte Luft vom Kondensraum ableitet und nach aussen abführt. Über diesen Leit- flächen 5 ist eine kegelstumpfförmige Haube 6 angeordnet, welche die zwischen den Anoden hindurchtretende, unverbrauchte oder weniger erwärmte Luft zusammenfasst und am obern Ende des Kondensraumes vor beiführt.
Die den Schacht 14 unterteilende Scheibe 7 verhindert das Wiederansaugen schon verbrauchter Luft durch den Ventilator. Die Leitflächen 5, 6, die Rohre 2, 4 und die Scheibe 7 bestehen zweckmässigerweise aus mehreren, zum Beispiel aus zwei, Ring stücken, die derart aufgeklappt bezw. ent fernt werden können, dass der Kolben von der Seite aus bequem zugänglich ist.
Die Erfindung gestattet bei gegebener Leistung des Ventliators die grösstmögliche Luftmengenförderung und die beste Aus nutzung des Luftstromes. Infolge der be sonderen Anordnung der Leitflächen berührt der Luftstrom nur die zu kühlenden Teile des Kolbens, während die Teile, deren Küh lung unnötig oder unerwünscht wäre, nicht ventiliert sind. Überdies bleiben die An sclilussstellen des Kolbens gut zugänglich, und das Auswechseln des Kolbens kann in einfacher Weise erfolgen. Die Erfindung ist nicht in dem dar gestellten Ausführungsbeispiel beschränkt.
Je nach Form und Grösse des verwendeten Kolbens können die Führungsteile auch an ders gestaltet sein, als die Zeichnung erken nen lässt.
Das Rohr 4 kann auch, statt zylindrisch, konisch sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Kühlen von Q,ueck- silberdampfgleichrichtern oder dergleichen. gekennzeichnet durch ein den vom Ven tilator angesaugten Luftstrom führendes Rohr, das injektorartig in ein Rohr grösseren Durchmessers einmündet, so dass in dem von beiden Rohrenden gebildeten Ringspalt eine Saugwirkung entsteht. UNTERANSPR@."CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der obere Halbmesser des weiteren Rohres nicht. grösser als der Abstand der hintern Anodenkante von der Mitte des Gleich ricliterkolbens ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Leitflächen, welche den die Anoden um spülenden Luftstrom vom Kondensraum des Gleichrichterkolbens wegleiten und den restlichen Luftstrom dem obern Ende des Kolbens zuführen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder der den Luft strom führenden Teile 'aus mehreren Ring- stüeken besteht, so dass der Gleichrichter kolben nach Entfernung eines oder meh rerer Ringstücke von der Seite aus zu gänglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE127639X | 1926-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH127639A true CH127639A (de) | 1928-09-01 |
Family
ID=5662164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH127639D CH127639A (de) | 1926-12-24 | 1927-08-23 | Einrichtung zum Kühlen von Quecksilberdampfgleichrichtern oder dergl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH127639A (de) |
-
1927
- 1927-08-23 CH CH127639D patent/CH127639A/de unknown
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