CH127662A - Vorrichtung zur Erzielung von plastisch und räumlich freischwebend erscheinenden Bildwirkungen für Werbe- oder Unterhaltungszwecke. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung von plastisch und räumlich freischwebend erscheinenden Bildwirkungen für Werbe- oder Unterhaltungszwecke.

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CH127662A
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Fleischer Prof Fritz
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Fleischer Prof Fritz
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  Vorrichtung zur Erzielung von plastisch und räumlich     freisehwebend    erscheinenden       Bildwirkungen    für Werbe- oder Unterhaltungszwecke.    Es ist bekannt, mittelst einer     schrä-gge-          stellten,    durchsichtigen Spiegel- oder Glas  scheibe und einer Lichtquelle in einer     Thea-          ter.szene    einen Geist oder eine ähnliche     Er-          scheinuno,    vorzuführen oder in einer proji  zierten Szene das     kinematograpliisehe    Bild  einer einzelnen Figur zu zeigen.

   Ferner hat  man bereits vorgeschlagen, verdeckt liegende  Räume und darin angeordnete Waren mit       telst    eines durchsichtigen Schrägspiegels in  einen dem Beschauer sichtbaren Raum hin  eingeschachtelt erscheinen zu lassen. Auch,  um zwei kinematographische Darbietungen  in     versehiedenem    Abstand vom Auge des Be  trachters vorzuführen, hat man schon diesen  durchsichtigen     Schrägspiegel    in Verbindung  mit zwei davon verschieden weit entfernten       Breellungsflächen    verwendet.

   Weiter ist es       nieht    mehr neu, transparente, auf einer     dreh-          Imrün    Trommel     wagrecht        angeordnetenWerbe-          anzeigen    mit     ITilfe    einer solchen Spiegel  scheibe in einer durch Kulissen und Hinter  grund theaterartig gebildeten Szenerie auf  recht     erseheinen    zu lassen. Endlich sind be-         reits    auch zusammengesetzte Transparente  bekannt, bei denen mehrere durchleuchtete  Einzelbilder hintereinander stehen und eine  Gesamtszenerie ergeben.  



  Nach. der Erfindung wird nun das op  tische Prinzip des durchsichtigen Schräg  spiegels dadurch in eigenartiger Weise zur  Erzielung von plastisch und räumlich frei  schwebend erscheinenden Bildwirkungen für  Werbe- oder Unterhaltungszwecke ausge  nutzt,     dass    mindestens zwei die einzelnen  Teile einer Gesamtdarstellung zeigende, licht  durchlässige Bildplatten mit verschiedenem  Abstand von. einer schräg dazu liegenden       durchsielltigen,        spiegelnden,Selieibe    in einem  mit einer Schauöffnung versehenen Kasten       anc,eordnet    und von einer gemeinsamen Licht  quelle gleichzeitig durchleuchtet sind.  



       tD     Durch diesen Aufbau von durchleuch  teten Transparenten gegenüber einer schrägen  spiegelnden Scheibe wird es möglich, eine  zusammengesetzte Darstellung mit     anschau-          lieber    Plastik und räumlich freischwebend      sichtbar zu machen. Auch können     Platt-en     mit den verschiedensten Bildern in dieser  Weise in     unbesehräukter    Mannigfaltigkeit zu  Gesamtdarstellungen zusammengesetzt wer  den. Durch     Vorschaltung    von Farbfiltern vor  die Lichtquellen oder Teilbilder lassen sieh  auch noch die verschiedenartigsten     Farb-    und  Raumwirkungen bei der     Gesanitdarstellung     erzielen.

   Weiterhin kann die Anordnung so  getroffen werden,     dass    die Änderung des<B>Ab-</B>  standes der Teilbilder von der Spiegelscheibe  möglich ist und dadurch die Plastik und  auch die.     Bildwirkun-    der     Gesamtdarstelluny     beliebig verändert werden kann. Wenn eine  leichte     Austauselibarkeit    der Einzelbilder  und Farbfilter vorgesehen wird, ergibt sich  ferner eine bequeme und rasche Anpassung  der Vorrichtung an die Anforderung des<B>je-</B>  weiligen Werbe- oder Unterhaltungszweckes.  Auch als verkleinerte Musterbühne zum Stu  dium von     Beleuelitungswirkungen    oder als  Hintergrund für ein     Marionettentlieater    kann  die neue Vorrichtung Verwendung finden.

    Diese vielseitig benutzbare Vorrichtung ist'  dabei billig in der Anfertigung und im Be  trieb.  



  Werden den beiden Seiten der schrägen  durchsichtigen Spiegelscheibe gemäss Erfin  dung durchleuchtete transparente Bildplatten  zugeordnet, so ergeben sich in dem mit der       Schauöffnung    versehenen Kasten zwei der  Tiefe nach gestaffelte Bühnen, von denen  die eine in der     Blickrichtun-    des Beschauers  hinter dein Spiegel und die andere quer dazu  vor dem Spiegel in der     Tiefenrichtung    ver  läuft und die gleichzeitig oder -abwechselnd  zur Wirkung gebracht werden können. Mit  dieser Vorrichtung können zwei vollständige  plastische Szenen, räumlich     ineinandergefügt,     dem Auge des     Besehauers    vorgeführt. wer  den.

   Jede der beiden Bühnen     hann    eine be  sondere     Liehtquelle    erhalten, und diese zwei       g        gegebenenfalls        in        ihrer        Helligkeit        eignet,          ge   <B>,</B>  abgestuften Lichtquellen können mittelst       tn     einer geeigneten selbsttätigen     Schaltvorrieh-          el          tung    oder auch von Hand gleichzeitig oder  n  abwechselnd eingeschaltet werden.

   Ferner  kann. die Erfindung in der Weise weiter aus-    gebildet werden,     dass    durch einzelne oder  mehrere     aufeinanderfolgende    Zwischenräume  zwischen den Einzelbildern durchsichtige,  durchscheinende oder undurchsichtige Dar  stellungen oder Körper     hindurchbewegt    wer  den, wodurch die Plastik und Anschaulich  keit der Wirkung noch gesteigert wird.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstaudes    in       t'        21     den     Fi-.   <B>1</B> bis<B>12</B> in schematischer Dar  stellung.     Fig.   <B>1</B> und 2     veranschaulicheii.    eine  erste Ausführungsform mit annähernd qua  dratischer Bühne im Querschnitt     und    in Vor  deransicht, und     Fig.   <B>3</B> zeigt dazugehörige  Einzelteile;

       Fig.    4 und<B>5</B> geben in     -\7order-          ansieht    (teilweise Schnitt) und im     Horizon-          falschnitt    eine zweite Ausführungsform für  die länglichen Bühnen wieder, und     Fig.   <B>6</B>  zeigt im Querschnitt eine dritte     Ausführun,-s-          form    des     Erfindun        sge",enstandes-,        Fig.   <B>7</B>  und<B>8</B> lassen im Querschnitt und in     Vorder-          ansieht    (teilweise Schnitt)

   eine vierte     Aus-          führungsforni    erkennen, bei der eine bewegte  Darstellung mit einer ruhenden Szene ver  einigt ist; die     Fig,   <B>9</B> zeigt die Vereinigung  einer Vorrichtung nach der Erfindung mit  einem Transparent;     Fig.   <B>10, 11</B> und 12 ver  anschaulichen eine weitere Ausführungsform  der Erfindung für abwechselnde Vorführung  zweier plastischer Darstellungen.  



  Die Vorrichtung besitzt bei der Anordnung  nach     Fi-.   <B>1</B> und 2 einen Kasten<B>1,</B> zum Bei  spiel aus Holz oder     31etallbleeli,    der in be  liebiger Grösse ausgeführt sein kann. An der  dem     Besehauer        zuzgekehrten    Seite ist der  Kasten<B>1</B> mit einem rechteckigen Ausschnitt       C)    versehen und im Innern durch eine Quer  wand 3 von etwa, halber Höhe der Aussen  wände unterteilt.

   Von der Querwand<B>3</B>     er-          streekt    sieh in     selirä(,er        Stellum,    nach oben  ein durchsichtiger Spiegel 4, an dessen     Stelle*     ,auch eine gefärbte oder     heine    Doppelbrechung  aufweisende     Glas.,eheibe    oder     ir,-end    eine an  dere transparent spiegelnde Scheibe treten  kann.

   Der Spiegel 4 und die Querwand<B>3</B>  trennen das Innere des Kastens<B>1</B> in die bei  den Bühnen<B>5</B> und<B>6.</B> Die vordere Bühne<B>5</B>  enthält mehrere     wagreelit    übereinanderlie-           Irende    Glasplatten<B>7, 8</B> und<B>9,</B> welche in seit  liche Schienen<B>10</B> der Querwand<B>3</B> und der  Vorderwand     de#    Kastens<B>1</B> eingeschoben     wer-          c1cil    können und sich in verschiedenem     Ab-          and    vom Spiegel 4 befinden.

   Die Platten<B>7,</B>  <B>8, 9</B> sind ganz oder teilweise mit     durch-          sehpinenden    Darstellungen versehen, die     auf-          aufgedrucht,    aufgeklebt, ausgespart  oder     sonst-wi(,        a-Lif"ebri,e'ht    sein können. Unter  halb der Platte<B>9</B> ist als Lichtquelle eine       elektriz4ehe    Glühlampe<B>11</B> und in die Hinter  bühne<B>6</B> eine, zweite Glühlampe 12 nötigen  falls von geringerer Lichtstärke eingebaut.  



       Das        A-Li",e    des Beschauers erblickt hinter       Jem    Spiegel 4 den Punkt<B>A</B> der Platte<B>7</B> in       A'#    den Punkt B der Platte<B>8</B> in B, den Punkt       #7    der Platte<B>9</B> in<B>C</B> und eine vierte, zum Bei  spiel farbige Platte 14 in     II',    als Hintergrund.

    Die     Rünh-wand    des Kastens<B>1,</B> die gefärbt,       züm    Beispiel weiss, sein kann, ist weiter als       (1,-r        Hinterorund        H'    vom Spiegel 4 entfernt  und erscheint daher als weiterer Hintergrund       fl".    Bei Ausbildung der Platten<B>7, 8, 9</B> in der  Art der     Fic.   <B>3</B> ergibt sich die aus     Fig.    2     er-          siebtliehe,    plastisch gestaffelte     Gesamtdar-          Stellung,    die.

   durch die auswechselbare     Farb-          plafte    14 eine     beliebi-e        Färbuno,    erhalten       kp.nn.    Durch eine in die     Ilinterbühne   <B>6</B> über       (1(,r        Ti,-,m-pe    12 in     3eitenschien-en    20     einge-          .#zf,t,zt("    zweite austauschbare     Farbplatte   <B>15,</B>       züm    Beispiel eine     Mattglasseheibe    mit,     Farb-          filtpr,

      können der     Ifintergrrund        H"    und die       ,iii#z±r(,s-pgrien    oder schwarzen Teile der     Plat-          fen   <B>7. 8, 9</B>     in        --eei.gneter    Weise im Bilde     gre-          färbt    erscheinen.  



  Der Raum<B>6</B> kann, statt mir     zur        Erzeu-          #nine        des        Tlintergriindes    zu dienen, auch     hin-          4r        (1pm        '#3,pie##el    4 in ähnlicher Weise wie       fli(,        'Yorderbühm,    mehrere     Bildplaffen   <B>17, 18,</B>  <B>19</B> aufweisen.

   die,     wip        Fig.   <B>1</B> in     1-Pstriehelten     Linien     zpigt,    in     qenl#reehffr        Anor(Inunv    mit  Abstand vom     Spie.gel    4     vorfre-          ,fIen    werden.

       Di,-#P    Bildplatten werden in       ##ehif,iion    20 ein und     die    auf ihnen       Darstelltin!#en        fi!.Lyen'sich    in     die          C,(,zz"imt,ozenp        der        *Platten   <B>7,</B>     8#   <B>9</B> in -passender        97(-i#,p    ein. wenn sie     vongegenüber    der Lampe  <B>11</B>     in    der     'Lichtsfärke    abgestuften Licht-    quellen gleichzeitig mit den Platten<B>7, 8, 9</B>  durchleuchtet werden.

   Wenn gewünscht,  kann jede der beiden Plattengruppen<B>7, 8, 9</B>  -und<B>17, 18, 19</B> auch<B>je</B> für sich und im  Wechsel mit der andern durchleuchtet wer  den, um die durch die beiden Plattengruppen  gegebenen plastischen Darstellungen getrennt  und abwechselnd vorzuführen. Wenn die  Scheiben<B>7, 8, 9</B> in andere Schienen einge  führt werden, wird ihr Abstand vom Spiegel  4 und damit die plastische Wirkung des er  zielten Gesamtbildes entsprechend verändert.  



  Wie     Fig.    4 und<B>5</B> zeigen, können die bei  den Bühnen<B>5</B> und<B>6</B> auch durch gemeinsame  Lichtquellen beleuchtet werden. Es sind hier  in Aussparungen der Querwand<B>3</B> des Kastens  <B>1</B> drei elektrische     Glültlampen        2#2,   <B>23,</B> 24 an  gebracht, welche zur Hälfte nach der Vorder  bühne<B>5</B> und zur Hälfte nach der Hinterbühne  <B>6</B> hin ihr Licht strahlen.

   Den einzelnen       Lampenhälften    sind     verschiedenf        arbige    Licht  filter<B>25</B> bis<B>30</B> vorgeschaltet, so     dass    sich  durch abwechselndes Einschalten einzelner  oder mehrerer Lampen die     ma-nnilufaltigsten     Farbwirkungen bei der Gesamtdarstellung  der zwei Bühnen erreichen lassen. Diese An  ordnung kommt vor allem bei     längliehen     Bühnen in der Art der     Fig.   <B>5</B> in Betracht,  wie sie zum Beispiel bei Namen- und     An-          zeigeschildern    erforderlich sind.

   Die Wech  sel- und Wahlschaltung der Lampen kann  durch irgend ein     selbstetiges        Sehaltwerk   <B>31</B>  beliebiger Bauart erfolgen. Die ganze     Vor-          rielitung    ist mit einem Stecker<B>392</B> zum     An-          sehluss    an ein     Iiiehtnetz    versehen und im<B>üb-</B>  rigen in der Art<B>der</B>     Fig.   <B>1</B> und 2 ausge  staltet.  



  Wie die     Fig.   <B>6</B> erkennen     lässt,    können  auch     hörperliehe-        Ge##enserde,    zum     BeL < piel     eine Uhr 34     undRinge   <B>33,</B> die auf den durch  sichtigen oder     durchseheinenden    Platten<B>7</B>  und<B>8</B> aufgelegt sind. im Spiegel 4 zur Er  scheinung gebracht werden. Die Platten<B>7</B>  und<B>8</B> können mit transparenten Darstellun  gen,<B>zum</B> Beispiel Umrahmungen oder An  zeigen, versehen sein, die zu den     Gegen-          senden   <B>33,</B> 34 passen.

   Die Vorrichtung nach       Fig.   <B>6</B>     isi    im -übrigen in ähnlicher Weise wie      die Anordnung nach     I,'ig.   <B>1</B> und<B>2</B>     ausge-          tn     bildet. Die Hinterbühne<B>6</B> kann unter Um  ständen ganz wegfallen, wenn die Querwand  <B>3</B> eine bis zur obern Wand des Kastens<B>1</B>  gehende Verlängerung<B>3'</B> erhält, wie in     Fig.   <B>6</B>  gestrichelt angedeutet ist. Eine in eine Er  weiterung<B>35</B> des Kastens eingebaute<B>Glüh-</B>  lampe<B>36</B> ist zur besseren Beleuchtung der  <B>in</B>  Gegenstände<B>33,</B> 34 vorgesehen..  



       Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen, wie bewegte Figuren  oder     Darstelluno-en    in die Bildbühnen nach       deru,Erfindung    eingefügt werden können. Die       #n        zn     Vorrichtung der     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> weist hin  sichtlich der Anordnung der ruhenden Bilder  die gleiche Bauart wie die Anordnung nach       Fig.   <B>1</B> und 2 auf, jedoch ist zwischen den  Bildplatten<B>7, 8, 9</B> ein durchscheinendes end  loses Band, zum Beispiel ein     Zell-alosefilm     <B>37,</B> beweglich angeordnet,

       dermittelstRollen     <B>38</B> an diesen     Plattenentlang    geleitet wird und  die in Bewegung vorzuführenden     Darstel-          lun        _gen        oder        Figuren        zei        t3        t.        Die        Bewe        ung          (yeht    im Spiegel 4 von vorn nach hinten vor  sich     und    kann sich über alle Stufen der  Vorderbühne<B>5</B> oder     mir    einzelne davon er  strecken.

   Die bewegten Darstellungen oder  Figuren können beliebiger     Art-sein,    und es  kann auch eine     Laufsehrift    auf diese Weise  mit der Bilddarstellung verbunden werden.  Auch körperliche Gegenstände können     mit-          felst    des endlosen Bandes<B>37</B> durch die pla  stische Gesamtdarstellung     hind-u.rehgeführl;     werden. Ähnlich wie     did    Vorderbühne<B>5</B> 'kann  auch die     Irinterbühne   <B>6</B> mit derartigen be  wegten Teilen ausgestattet werden.

   Die Be  wegung kann von Hand oder selbsttätig, zum  Beispiel durch einen Elektromotor oder, wie  dargestellt, durch einen     Uhrwerktrieb   <B>39</B> er  folgen, der mit einer     derRollen   <B>38</B> gekuppelt  ist und dauernd oder absatzweise wirkt.  



  Wie     Fig.   <B>8</B> zeigt, können auf dem endlosen  Film<B>37</B> beispielsweise Schiffe abgebildet  sein, die durch einzelne Stufen einer durch  die mit Abstand     hintereinanderliegenden     Platten<B>7, 8, 9</B>     eiedergegebenen,    einen See  enthaltenden plastischen     Gebirgslandschaft     sieh     hindurchbewegen.    Hier ist auf der Platte    <B>7</B> zum Beispiel ein Haus und ein Baum an  den Seiten der Bühne dargestellt, während  <B>en</B>  dahinter durch die nächste Platte<B>8</B>     eineAn-          höhe    mit     Schloss    und durch eine dritte Platte  <B>9</B> im Hintergrund Berge veranschaulicht sind.

    Auf einer vierten Platte<B>9'</B> kann eine hinter  den Bergen sichtbare Sonne abgebildet sein.  Die Schiffe des Films<B>37</B> durchziehen nach  einander drei Bühnenteile in wechselnder  Richtung. Um einen Sonnenaufgang vorzu  führen, ist die vierte Platte<B>9'</B> drehbar ange  ordnet, indem sie als aussen     gezahnte    Kreis  scheibe ausgebildet ist, die durch den     Uhr-          werksanfrieb   <B>39</B> und durch einen Zahnrad  antrieb in     Umdrehuna    versetzt wird. Durch       Vorsehaltung    von geeigneten Farbfiltern vor  die Lampen<B>11</B> und 12 der     Vorder-    und der  Hinterbühnen kann auch hier wieder jede  gewünschte Färbung erreicht werden.  



  Die     Lichtquellen    der     Vorder-    oder der  Hinterbühne oder der beiden Bühnen können,  wie     Fig.   <B>9</B> in     #chaubildlicher    Darstellung     er-          hennen        lässt,    gleichzeitig auch zur Durch  leuchtung von Transparenten benutzt werden,  die in einer oder mehreren der Wände des  die Bühnen einschliessenden Kastens<B>1</B> an  gebracht s     ind.    Hier ist an den beiden Seiten  wänden des Kastens<B>1,</B> dessen Inneres zum  Beispiel in der Art der Anordnung nach       Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> ausgerüstet sein kann,<B>je</B> ein  Ausschnitt ausgespart,

   in den eine transpa  rente Scheibe 41 eingesetzt ist, die durch die  Lichtquelle 12 der Hinterbühne durchleuchtet  wird. Die Scheibe 41 kann eine beliebige ge  eignete Bild- oder Zeichendarstellung auf  weisen, die, wie das Wort "Halt", schon von  weitem auf die ganze Vorrichtung aufmerk  sam macht.

   Neben dieser ruhenden Dar  stellung oder an deren Stelle können auch be  wegte Bilder oder Zeichen durch das Trans  parent 41 vorgeführt werden, i dem     beispiels-          Z"   <B>,</B> n  weise zwei über die ganze Breite des Kastens  sich erstreckende, endlose, durchscheinende  Bänder 43, 43, welche eine Schlangenlinie  oder sonst eine passende Darstellung, zum  Beispiel eine     Laufsehrift,    zeigen und ver  schieden gefärbt sein können, neben -dem  Wort     J[a.IV'    durch motorischen Antrieb über      Leitrollen dauernd oder periodisch     vorüber-          geführt    werden. Die Lichtquellen können  gegenüber den Bildplatten verstellbar sein.

    Ferner können die Seitenwände des Kastens  mit Spiegeln ausgekleidet sein, um die Dar  stellung auch für einen seitlichen Beschauer  sichtbar zu machen.  



       Fig.   <B>10, 11</B> und 12 zeigen die Anwendung  der Erfindung zur abwechselnden Vorführung  einer vor dem Spiegel 4 und einer unter die  sem Spiegel     befindliclien    räumlich plastischen       Darstelluno-.    Gemäss     Fi-.   <B>10</B> sind in dem  <B>Z,</B>     tD     unterhalb des Spiegels 4 liegenden Raum des  Kastens<B>1</B> vier durchsichtige Glasplatten 45,  <I>46,</I> 47 und 48 in Schlitzen der Seitenwände       des    Kastens<B>1</B> gehalten, von denen die Platte  45 beispielsweise ein Dreieck mit den drei  Buchstaben<B>A,</B> B,<B>C</B> und die Platten 46, 47  Inschriften zeigen, während     die-Platte    48 als  Farbfilter,

   zum Beispiel in grüner oder roter  Farbe, ausgeführt ist. Unter der Platte 48  sind die elektrischen Lampen 49 angeordnet,  welche in geeigneter Weise gegenüber der  Platte 48 verstellbar sein können. Bei Ein  schaltung dieser Lampen 49 entsteht die aus       Fig.   <B>11</B> ersichtliche plastische Gesamtdar  stellung, bei der das Dreieck mit den Buch  staben<B>A,</B> B,<B>C</B> und die Reklameinschriften  räumlich hintereinander erscheinen.  



       Hinf,er    dem Spiegel oder der Glasscheibe 4  sind mehrere transparente Bildplatten, zum  Beispiel drei Platten<B>50, 51</B> und<B>52</B> ange  ordnet, hinter denen als zugeordnete Licht  quelle eine     zweehmässig    verstellbare     Glüh-          Jampe   <B>53</B> vorgesehen ist, und die ebenfalls in  Sehlitzen der Seitenwände des Kastens<B>1</B> ge  führt sind.

   Die Platte<B>50</B> zeigt beispielsweise  eine Gruppe von     rauchend-en    Arabern, die       Pl        atte   <B>51</B> einen weiteren Teilnehmer an dieser  Gruppe und die Platte<B>52</B> das Hintergrund  bild einer türkischen Stadt, so     dass    die aus  Firn 12 ersichtliche Gesamtdarstellung mit  räumlicher Versetzung der einzelnen Darstel  lungselemente sich ergibt, wenn die Lampe<B>53</B>       züm    Aufleuchten gebracht wird.

   In der; einen  Ecke des Kastens<B>1</B> ist eine Schaltuhr 54       ein.-ebaut,    an welche die Lampen 49 und<B>53</B>       angesehlossen    sind, während die aus dem    Kasten herausragenden     Steckerstifte   <B>55</B> zum       Anschluss    an ein Lichtnetz mittelst einer       Steckerbüchse    dienen.  



  In dem unterhalb der Aussparung 2 lie  genden Teil der Vorderwand des Kastens<B>1</B>  ist ein Transparent<B>56</B> vorgesehen, das eine  ruhende oder bewegliche Inschrift zeigt und  von den Lampen 49 Licht erhält. Die seit  lich des Spiegels oder der Glasscheibe 4 lie  genden Wände des Kastens können mit Spie  geln<B>57</B> ausgekleidet sein, um die bildliche  Darstellung auch bei seitlicher Betrachtung  erkennen zu lassen. Falls gewünscht, kann in  die Aussparung<B>2</B> noch eine Scheibe einge  fügt sein, welche eine den beiden plastischen  Bildern sich anpassende bildliche oder son  stige Darstellung zeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zur Erzielung von plastisch und räumlich freischwebend erscheinenden Bildwirkungen für Werbe- und Unterhal tungszwecke, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei, die einzelnen Teile einer Gesamtdarstellung zeigende, lichtdurchläs sige Bildplatten in verschiedenem Abstand von einer schräg dazu liegenden durchsich- 4igen, spiegelnden Scheibe in einem mit einer Schauöffnung versehenen Kasten ange ordnet und von einer gemeinsamen Licht quelle gleichzeitig durchleuchtet sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach. dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mit einer Schauöffnuno, versehenen Kasten so wohl vor wie hinter der spiegelnden Scheibe vor<B>je</B> einer Lichtquelle min destens zwei transparent erscheinende Einzelbildplatten einer plastischen Ge samtdarstellung mit verschiedenem<B>Ab-</B> stand von der spiegelnden Scheibe ange ordnet sind, von den-en die vor dieser Scheibe befindlichen eine der Blichrichtung analoge Richtung aufweisen und die da hinter stehenden quer dazu liegen. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass die durch die Einzelbild- platten vor und hinter der spiegelnden Scheibe gegebenen beiden plastischen Dar- stellunaen durch abwechselnde Ein schaltung der zugehörigen Lichtquelle ge- t> tD trennt vorführbar sind.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Betriebe durch die Zwischenräume zwischen den Einzelbildplatten Bilddarstellungen oder Körper hindurellbewegt werden. 4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich der spiegelnden Scheibe liegenden Kasten wände mit spiegelnden Flächen ausge kleidet sind. <B>5.</B> Vorrichtunc nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquellen mit Bezu-- auf die Bildplatten verstellbar kn sind.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ka stenwand ein Transparent mit einer Bild darstellung angeordnet ist, das von der Lichtquelle im Kasteninnern durchleuchtet wird. <B>7.</B> Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Bild platten in ihrem gegenseitigen Abstand veränderbar sind.
CH127662D 1926-07-23 1927-07-18 Vorrichtung zur Erzielung von plastisch und räumlich freischwebend erscheinenden Bildwirkungen für Werbe- oder Unterhaltungszwecke. CH127662A (de)

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