CH127672A - Einrichtung an Scheinwerferlampen für Fahrzeuge zur Seitenverstellung des Lichtkegels. - Google Patents

Einrichtung an Scheinwerferlampen für Fahrzeuge zur Seitenverstellung des Lichtkegels.

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CH127672A
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
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    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/076Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle by electrical means including means to transmit the movements, e.g. shafts or joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      Einrichtung    an Scheinwerferlampen für     Fahrzeuge    zur Seitenverstellung des  Lichtkegels.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  an Scheinwerferlampen für Fahrzeuge zur  Seitenverstellung des Lichtkegels mit Hilfe  eines drehbaren Reflektors.

   Ihr Kennzeichen  liebt darin,     dass    zur Bewegung des Lampen  reflektors ein damit verbundenes Rad mit vie  len radial abstehenden Ankerpolen in Kom  bination mit einigen wenigen, im Kreise her  um angeordneten, in bestimmter Reihenfolge       naeheinader    in Abhängigkeit von der Lenk  radablenkung erregbaren Elektromagneten  vorgesehen ist, wobei die Anzahl der Anker  pole ein nicht ohne Dezimale teilbares Mehr  faches der vorhandenen Elektromagnete ist,       und    die Verteilung der Ankerpole zu den       Elektromagneten    derart gewählt ist,     dass,

       wenn einer der Ankerpole von einem Elektro  magneten zur Teildrehung des     Lampenreflek-          lors    angezogen     worden    ist, ein anderer Anker  pol wohl teilweise, aber noch nicht ganz im  magnetischen Feldbereich eines andern     Elek-          I        romgnetes    steht, so dass dessen bei weiterer  Ablenkung des Lenkrades erfolgende Erre  gung eine weitere Teildrehung des     Lampen-          reflr-l;

  lors    im Gefolge hat und somit Teildre-         hung    an Teildrehung aneinander reihend die  Einstellung des Reflektors im     Sinne    der       Lenkradablenkung    erfolgen lässt.  



  Zweckmässig ist diese elektromagnetische       Antriebsvorrichtung    im untern, zu diesem  Zwecke entsprechend erweiterten Teile des  Lampengehäuses untergebracht.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt des Reflektors einer     Autoscheinwer-          ferlampe    mit elektromagnetischer Antriebs  vorrichtung;       Fig.    2 ist eine Vorderansicht und       Fig.    8 eine Draufsicht hierzu;       Fig.    4 ist ein senkrechter     Schnitt    in grö  sserem     Massstabe    durch die     elektromagnetische     Antriebsvorrichtung;       Fig.    5 ist ein     wagrechter        Schnitt    hierzu;

         Fig.    6 zeigt die Verbindung eines zur  Steuerung der elektromagnetischen Antriebs  vorrichtung dienenden     Kontaktkommutators     mit der Autolenkstange;           Fig.    7 ist ein Längsschnitt durch diesen       Kontaktkommutator;          Fig.    8 und 9 zeigen in Oberansicht und  im Schnitt einen     Segmentkranz    desselben,  welcher von einem     beweglichen    Steuerkontakt  bestrichen wird;       Fig.    10, 11 und 12 stellen in Seiten-, Vor  der- und Oberansicht die äussere Form des  Lampengehäuses mit .der Verglasung dar;

         Fig.    13 ist ein Leitungsschema für die  vom     Kommutator    gesteuerten Stromkreise.  Der Reflektor 1     (Fig.    1 bis 3) einer Auto  scheinwerferlampe, deren Lichtquelle 2 im  Brennpunkt des Reflektors feststehend ange  ordnet ist, ist um eine senkrechte Achse dreh  bar, indem er in einem Bügel 3     (Fig.    2)     ge-          fasst    ist, der unten auf einer senkrechten  Drehwelle 4     befestigt    ist.  



  Die Drehwelle 4, die oben und unten auf  einem Kugellager gelagert ist, trägt ein Rad  5     (Fig.    4 und 5) mit am Umfang radial ab  stehenden     Ankerpolen    6 zwischen im     greise     ringsherum feststehend angeordneten Elek  tromagneten 7a,     7b,    7e, 7d. Letztere sind zu  vier an der Zahl vorhanden und im     greise     um<B>90'</B> zueinander versetzt; sie besitzen je  einen U-förmigen Magnetkern 8, zwischen  dessen Polschenkeln die Ankerpole 6 hinein  gelangen können.

   Die Zahl der Ankerpole  6 beträgt zweckmässig ein Vielfaches     -f-    1 von  der Zahl der Elektromagnete 7a,     7b,    7e, 7d;  hier zum Beispiel hat man siebzehn gleich,  weit voneinander abstehende Ankerpole 6  vorgesehen. Diese Anzahl und Verteilung der  Ankerpole 6 im Verhältnis zur Anzahl und  Verteilung der     Elektromagnete    hat den  Zweck, d ass, wenn einer der Ankerpole, in       Fig.    5 etwa der mit 6a bezeichnete, genau in  der Achse des magnetischen Feldes eines der  Elektromagnete, in     Fig.    5 etwa des Elektro  magnetes 7a steht,

   -der in der Reihenfolge um  vier Teilungen von jenem     entfernt    liegende  Ankerpol 6e wohl schon im Bereiche des mag  netischen Feldes des nächstfolgenden Elektro  magnetes,     7b,    aber noch nicht in der Achse des  selben steht. Ist demnach durch     Erregung    des       Elektromagnetes    7a der Ankerpol 6a in die  Feldachse des ersteren eingestellt worden und    wird alsdann der Elektromagnet     7b    erregt,  während die     Erregung    des Elektromagnetes  7a unterbrochen wird,

   so kann durch die     an-          zieliende    Wirkung des     Elektromagnetes        7b     der Ankerpol 6e in die Feldachse desselben  hineingedreht werden, was einer bestimmten  Teildrehung des     Ankerpolrades    entspricht.

    Bei dieser Teildrehung kommt ein anderer  Ankerpol des Rades in den Wirkungsbereich  des Elektromagnetes 7e, dessen Erregung  eine weitere Teildrehung des     Ankerpolrades     zur Folge haben wird und so fort, so dass auf  diese Weise bei aufeinanderfolgender     Erre-          ing    der Elektromagnete -das     Ankerpolrad          sehrittweise    gedreht wird und Teildrehung       aneinanderreihend    den Lampenreflektor 1  nach der Seite hin verdreht.  



  In der     Feldachsenstellung    werden die An  kerpole 6 des Rades durch eine Art Bremse  vorübergehend festgestellt. Eine solche  Bremse ist an den Kernschenkeln eines jeden  Elektromagnetes vorgesehen und besteht aus  zwei Druckklinken 10     (Fig.    4), die um eine  feste Achse 11 drehbar sind und unter der  Wirkung einer Feder 12 stehen. Bei Polari  sierung -der     Magnetkernschenkel    werden die  Klinken 10 von denselben angezogen und ge  gen die Rückseite -des betreffenden Ankerpols  6 gepresst, um diesen in seiner     Feldachsenstel-          lung    festzulegen. Bei Aufhören der     Erregung          ;,eben    die Klinken 10 unter der Wirkung  ihrer Feder 12 zurück.

   Letztere ist an einer  einstellbaren Winkelschiene     13    eingehängt  und kann durch Verstellen derselben in ihrer  Spannung geregelt werden, während eine  Schraube 14 in der Winkelschiene 13 -die  Drehstellung der Klinken 10     einzuregulieren          gestattet.     



  Zur Erregung der Elektromagnete dient  eine elektrische Stromquelle 1.5, die,     wie    aus  dem Leitungsschema der     Fig.    13 hervorgeht,  über einen     Kontaktkommutator    mit den     frier     Elektromagneten 7a,     7b,    7e, 7d in Verbindung  steht.

   Der     Kontaktkommutator    besitzt einen  feststehenden     Segmentkranz    20, dessen von  einander     isolierte        Kontaktsegmente    in der  aus     Fig.    13 ersichtlichen Weise mit jenen     vier          Elektromagneten    verbunden     sind.    Auf dem           Segmentkranz    20 steht eine bewegliche Kon  taktgabel 21     (Fig.    7).

   Letztere sitzt auf einer  drehbaren Hohlwelle 22, die bei einem     Ende          durch    eine     Klauenkupplung    23 mit einer  Seilscheibe 24 gekuppelt ist, welche auf einer  hohlen Achse 25 lose drehbar ist.

   Die Seil  selieibe 24 ist durch einen Seilzug 25'     (Fig.     6) mit einer auf der Lenkstange des Wagens  befestigten Seilscheibe 26 verbunden, derart,       da.ss    bei Drehen der Wagenlenkstange die  Seilscheibe 24 entsprechend     mitgedreht    wird  und ihre Drehbewegung durch die     Flohlwelle     22 auf die Kontaktgabel 21 überleitet, welche  so auf dem     Segmentkranz    20     entlangschleift.     Dadurch werden entsprechend dem Schema       der        Fig.    13 die     Elektromagnete    7a, 7b, 7e,  7d aufeinanderfolgend und wiederholt in den  Stromkreis der Stromquelle 15 eingeschaltet  und mithin erregt.

   Bewegt sich     etwa    die     Kon-          taktgabel    21 aus der Stellung von     Fig.    13 im  Sinne des Pfeils a entsprechend .der Richtung  der Lenkbewegung am Lenkrad, so werden  von der gezeichneten Stellung ausgehend       naeh    dem Elektromagneten 7a die Elektro  magnete     7u,        7e,    7d und wieder 7a . . . . 7d  in derselben Reihenfolge unter Strom gesetzt,  wenn die Lenkung nach derselben Richtung  fortschreitet;

   das     Ankerpolrad    wird dadurch  von der in     Fig.    5 gezeichneten Stellung aus  gehend im Sinne des Pfeils     a'    gedreht, indem  nach dem Elektromagneten 7a derjenige 7b  und so fort     zur    Erregung kommt.

   Kehrt die  Drehrichtung der Kontaktgabel 21 etwa auf  einem Segment um, das an den Elektromag  net 7d angeschlossen ist, so wird nach diesem  der Elektromagnet 7c erregt, in dessen Wir  kungsbereich ein Ankerpol hineingelangt ist,  und es erfolgt die umgekehrte Drehbewegung  des     Ankerpolrades.    Das     Ankerpolrad    erhält  auf diese Weise eine der     Drehrichtung    der  Lenkstange entsprechende Bewegungsrich  tung, mithin auch der mit dem     Ankerpolrad     verbundene     Lampenreflektor.     



  Die Lenkstange ist in bekannter Weise  durch ein Übersetzungsgetriebe mit den Lenk  rädern des Wagens verbunden. Die Erfah  rung lehrt,     da.ss    beim Einlenken in Kurven die.  seitliche Ablenkung des Lichtkegels der    Scheinwerferlampen nicht der Verstellung  der Lenkräder genau folgen, sondern ihr vor  auseilen soll, um eine den richtigen     Überblick     der Strassenkurve gewährleistende Beleuch  tung zu erzielen.

   Bei dem gezeichneten Bei  spiel ist nun die Anordnung und Breite der       Kommutatorsegmente    mit Bezug auf den       Ausgangspunkt    der Steuerbewegung (ent  sprechend der     Geradausfahrt)    und die An  kerpolteilung am     Ankerpolrad    eine solche,  dass,     wenn    beim Lenken an der     Lenkstange     die Lenkräder des Wagens um 1   15' von der       Geradausstellung    nach der Seite hin abge  lenkt sind, der bewegliche Kontakt des     Kom-          mutators    bereits auf das nächste Segment  übergeht und am     Ankerpolrad    eine Teildre  hung von 2   30' herbeiführt,

   dass nach Ab  lenken der     Lenkräder    des Wagens um 3     Q    45'  der bewegliche Kontakt des     Kommutators    auf  das zweitnächste Segment übergeht und am       Ankerpolrad    eine weitere Teildrehung von  2   30',     also    von zusammen mehr als 5   her  vorruft, und so fort, so dass also der Über  gang des beweglichen Kontaktes des     Kommu-          tators    von einem Segment zum nächstfolgen  den eine     Voreilung    der Bewegung am Anker  polrad     bezw.    am drehbaren Lampenreflektor  zur Folge hat, wie dies für die gute Sicht in  der Strassenkurve zweckmässig ist.  



  Es war bis jetzt angenommen, die Seiten  ablenkung des Lichtkegels finde selbsttätig  mit der     Seitenablenkung    der Wagenlenk  räder     statt.        Nun    soll aber auch de Möglich  keit geschaffen sein, die     Seitenablenkung    des  Lichtkegels auch von Hand nach Belieben       ausführen    zu können. Zu diesem Zwecke ist  die Hohlwelle 22 nicht nur drehbar, sondern  auch in ihrer     Achsenrichtung    längsverschieb  bar gelagert.

   In der Stellung, in welcher sie  mit der Seilscheibe 24 gekuppelt ist, greifen  zwei     federbeeinflusste    Riegel 30     (Fig.    8     und     9) in eine Umfangsrille 31     (Fig.    7) der Hohl  welle 22 und sichern sie in dieser     Kuppelstel-          lung.    Wird nun die Hohlwelle 22, die an dem  der Kupplung abgewendeten Ende mit einem  Knopf 32 versehen ist, in     Fig.    7 nach rechts  gezogen, bis die Riegel 30 in eine mittlere  Umfangsrille 34 einfallen, so wird die Kupp-           lung    der Hohlwelle 22 mit der Seilscheibe 24  gelöst,

   letztere läuft beim Drehen der Lenk  stange leer und der Führer kann nunmehr  durch Drehen der Hohlwelle 22 mittelst ihres  Knopfes 32 von Hand die Kontaktgabel 21  am     Segmentkranz    20 des     gommutators,    an  dem sie den Kontakt durch jene Längsver  schiebung nicht verloren hat, nach Belieben  verstellen, um immer wieder     mittelst    der       Elektromagnete    und des     Ankerpolrad,es    den  Lampenreflektor nach Bedarf einzustellen.

    Die     Drehbewegung    der Hohlwelle 22 wird  dabei durch eine Sperrkugel 40 begrenzt, die  in einer     Längsrinne    41 des Trägerstücks 42  liegt und in eine     schraubenlinienförmige    Um  fangsnut 43 der Hohlwelle 22 eingreift. Die  Länge dieser Nut hängt von dem     zulässigen     Drehausschlag des     Lenkstangensteuerrades     ab.  



  Die Hohlwelle 22 kann noch weiter her  ausgezogen werden. Es kann dies allerdings  nur geschehen, wenn eine mit der Hohlwelle  22 mitgehende Nase 50 in eine     Ausnehmung     51 des     Kommutatorgehäuses    eintreten kann,  was nur     dann    möglich ist, wenn die Hohl  welle 22 so eingestellt worden ist, dass die       Vertikalmittelebene    -des Reflektors geradeaus  gerichtet ist; für diese Stellung der Hohl  welle 22 kommt die Nase 50 genau gegenüber  die     Ausnehmung    51 zu stehen.

   Wird dann  die Hohlwelle 22 herausgezogen, bis die Rie  gel 30 in die Umfangsrille 54 der Hohlwelle  einspringen, womit auch die Nase 50 in die       Ausnehmung    51 hineingelangt ist, so wird  die Kontaktgabel 21 vom     Segmentkranz    20  abgezogen und der     Stromkreis    aller Elektro  magnete ist hier unterbrochen. Der Lampen  reflektor bleibt daher feststehen; dabei ist  die Hohlwelle 22 durch die Nase 50 an unge  wollter Drehung gehindert und so in der  Ausgangsstellung festgelegt.  



  In den Knopf 32 der Hohlwelle 22 ist eine  elektrische Signallampe 60 eingebaut, deren       Stromzuleitungen    durch die hohle Achse 25  hindurch nach     aussen    geführt und mit -dem  gemeinsamen Stromkreis der Elektromagnete       verbunden    sind     (Fig.    13). Leuchtet     @diese       Lampe auf, so hat der Führer die     Gewissheit,     dass der eine oder andere Elektromagnet un  ter Strom steht.  



  Für -den Fall, dass aus irgend einem  Grunde der Strom ausbleiben sollte, ist     ein     Sperrelektromagnet 65 vorgesehen, der eben  falls in dem gemeinsamen Stromkreis der  Elektromagnete 7a,     7b,   <B>7e,</B> 7d liegt. Solange  der Stromkreis unter Strom steht, ist der  Sperrelektromagnet 65     erregt    und hält eine  an seinem Anker vorgesehene Sperrklaue 66       (Fig.    5) ausser Eingriff mit dem Ankerpol  rad. Bleibt der Strom aus, so     wird    die Sperr  klaue<B>66</B> freigegeben und fällt sperrend zwi  schen zwei einander benachbarte Pole des       Ankerpolrades    ein, so dass dieses verriegelt  wird.  



  Die Drehung des Reflektors 1 bringt es  mit sich, dass das Lampengehäuse 70 in der  aus     Fig.    10, 11 und 12 ersichtlichen Weise  zu beiden Seiten ausgespart ist, um den seit  lich     abgelenkten    Lichtkegel nicht zu unter  binden. Diesen Aussparungen hat sich auch  die Schutzverglasung 71 anzupassen. Ander  seits hat auch der     Reflektor    selbst seitliche  Aussparungen, wie dies aus     Fig.    1 ersichtlich  ist.

   Das Lampengehäuse hat auch sonst nicht  die übliche Form; im untern Teil ist es be  trächtlich erweitert, um für die Unterbrin  gung der     Elektromagne        tgruppe    und des An  kerpolrades nebst Zubehör, welche Teile in  einem Schutzgehäuse 75 eingekapselt sind,  Platz zu schaffen.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich ist, befindet  :ich der     Kontaktkommutator    am vordern  Schutzbrett 72 des Führersitzes. Statt des       Seilscheibengetriebes    liesse sich natürlich ir  gend eine andere zwangsläufige Verbindung  zwischen Lenkstange und     Kontaktkommuta-          tor    anwenden. Auch könnte der Reflektor       mittelst    einer andern Steuervorrichtung als  der beschriebenen elektromagnetischen in Ab  hängigkeit vom Lenkvorgang eingestellt wer  den.  



  Die Verglasung des Lampengehäuses  könnte stark     bombiert    ausgeführt sein, wenn  man die seitlichen Gehäuseaussparungen ver-      meiden will. Man kann dem Lampengehäuse  mit der Verglasung die verschiedensten Phan  tasieformen geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Scheinwerferlampen für Fahrzeuge zur Seitenverstellung des Licht kegels mit Hilfe eines drehbaren Reflektors, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Lampenreflektors ein damit verbundenes Rad mit vielen radial abstehenden Ankerpo len in Kombination mit einigen wenigen, im Kreise herum angeordneten, in bestimmter Reihenfolge nacheinander in Abhängigkeit von der Lenkradablenkung erregbaren Elek tromagneten vorgesehen ist,
    wobei -die An zahl der Ankerpole ein nicht ohne Dezimale teilbares Mehrfaches der vorhandenen Elek tromagnete ist und die Verteilung !der An kerpole zu den Elektromagneten derart ge wählt ist, dass, wenn einer der Ankerpole von einem Elektromagneten zur Teildrehung des Lampenreflektors angezogen worden ist, ein anderer Ankerpol wohl teilweise, aber noch nicht ganz im magnetischen Feldbereich eines andern Elektromagnetes steht,
    so dass dessen bei weiterer Ablenkung des Lenkrades erfol gende Erregung eine weitere Teildrehung des Lampenreflektors im Gefolge hat und somit Teildrehung an Teildrehung aneinander rei hend die Einstellung -des Reflektors im Sinne der Lenkradablenkung erfolgen lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur auf einan- derfolgenden Einschaltung der Elektro magnete - in einen Erregerstromkreis ein Kontaktkommutator mit zu einem Seg- mentkranz drehbarem Steuerkontakt vor gesehen ist, der mit der Lenkstange des Fahrzeuges im Drehsinne zwangsläufig verbunden ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beweglichen Kommuta- torkontakt und die Fahrzeuglenkstange eine lösbare Kupplung eingeschaltet und -der Kommutatorkontakt mit einer Hand steuerung versehen ist, mittelst deren er nach Ausrücken jener Kupplung von Hand nach Belieben verstellt werden kann.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichet, dass der Steuerkontakt des Kom- mutators an einer dreh- und längsver schiebbaren Welle sitzt, .deren Längsver schiebung zunächst für die Lösung der Kupplung gemäss Unteranspruch 3 bestim mend ist und dann den Steuerkontakt vom Kommutatorsegmentkranz zur Abschal- tung der Kommutatorsteuerung wegzube wegen gestattet. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsverschiebung der Kommutatorwelle auf Abschaltung der Kommutatorsteuerung erst dann möglich ist, wenn die Kommutatorwelle mit dem Steuerkontakt in eine der Geradausstel- lung des Reflektors entsprechende Stel lung gedreht und damit ein Sperran- schlag in solche Relativstellung gebracht worden ist,
    dass er die Längsverschiebung der Welle im gewünschten Masse zulässt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kontaktkommuta- toT eine Signallampe eingebaut enthält, die im Erregerstromkreis der Elektromag nete liegt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung und Breite .der Kom- mutatorsegmente mit Bezug auf en Aus gangspunkt der Steuerbewegung und die Ankerpolteilung am Ankerpolrad eine sol che ist, dass bei Ablenken der Lenkräder des Fahrzeuges von der Geradausstellung beim jeweiligen Erreichen bestimmter Ab lenkwinkel der Kommutatorkontakt auf solche Segmente des Kommutators über geht,
    dass eine Voreilung der Bewegung am Ankerpolrad bezw. am Reflektor mit Bezug auf den betreffenden Ablenkwinkel zur besseren Übersicht der Kurven ein tritt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Elektromagnete ein Sperrelektromag net angeordnet ist, der dazu bestimmt ist, bei Ausbleiben des Stromes eine Sperrung für das Ankerpolrad einzurücken. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektro- magnete und das Ankerpolrad im untern, zu diesem Zwecke entsprechend erweiter ten Teile des Lampengehäuses unterge bracht sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Lampenge häuse mit Seitenaussparungen versehen ist.
CH127672D 1927-08-05 1927-08-05 Einrichtung an Scheinwerferlampen für Fahrzeuge zur Seitenverstellung des Lichtkegels. CH127672A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1826061A1 (de) * 2006-02-16 2007-08-29 Schefenacker Vision Systems Germany GmbH Scheinwerferverstellvorrichtung mit zwei Schwenkvorrichtungen

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EP1826061A1 (de) * 2006-02-16 2007-08-29 Schefenacker Vision Systems Germany GmbH Scheinwerferverstellvorrichtung mit zwei Schwenkvorrichtungen

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