CH127749A - Zeichentisch mit Zeichnungsschrank als Fussteil. - Google Patents

Zeichentisch mit Zeichnungsschrank als Fussteil.

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CH127749A
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CH
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Inventor
Johannes Aumund
Original Assignee
Johannes Aumund
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/04Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board
    • A47B27/10Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights
    • A47B27/12Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of weights with parallel-link guiding

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


  Zeichentisch mit Zeichnungsschrank als Fussteil.    Zeichentische mit     Zeichnungssehrank    als  Fussteil sind bekannt. Bei den bekannten  Ausführungen dieser Art ist der Zeichnungs  schrank mit zur Aufnahme von Zeichnungen  dienenden Schubläden ausgestattet; da nun  letztere grosse Tiefe besitzen müssen, um     aoch     grössere Zeichnungen     ungefalzt    aufnehmen  zu können, ist eine grosse Tiefe des .Sehran  kes     bedingt,    welche in keinem Verhältnis  steht mit dem für die Zeichnungen benötig  ten Raum. Man hat auch vorgeschlagen, den  Zeichnungsschrank als Vertikalschrank aus  zubilden.

   Bei einer solchen Ausführung  fallen aber die Zeichnungen leicht in sich  zusammen, und es müssen, um dies zu ver  hindern, besondere     Aufhängevorrichtungen     vorgesehen werden. Diese Einrichtungen er  möglichen aber nur die Aufnahme einer  beschränkten Zahl von Blättern, und die  hintern Blätter sind sehr schwer zugänglich.  



  Bei dem den Gegenstand der Erfindung  bildenden Zeichentisch mit Zeichnungs  schrank als Fussteil lassen sich diese Übel  stände dadurch vermeiden, dass der Schrank  um einen solchen Winkel schräg nach vorne       gegen    den     Zeichnerplatz    geneigt ist, dass die    von der Rückseite parallel gegen die Vorder  wand einzulegenden Zeichnungsblätter keine  Neigung haben, in sich zusammenzusinken,  und dass' die Rückwand des Sehrankes als  Tür am unten befindlichen Gelenke auf  klappbar ist.  



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, wobei       Fig.    1 eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht derselben, und       Fig.    3 einen Einzelteil im     Schnitt    dar  stellt.  



  Die dargestellte Ausführungsform weist  einen     Schrägsehrank    1 auf, der unten durch  vorstehende Füsse 2 gestützt wird. Vorn am  Schrank ist eine durchgehende Welle 3 ge  lagert, auf welcher beidseitig des Schrankes  Hebel 4 drehbar gelagert sind, welche zu  sammen mit den Lenkern 9 eine Parallel  führung für die Tischplatte 10 bilden. Auf  der Welle fest sind die Neigungshebel 5, wel  che mit Klinken     G    in Zahnbogen 7 greifen  und dadurch die Tischplatte in verschiedene       Sehräglagen    einzustellen gestatten. Die  Arme 4 sind unter dem Drehpunkt verlängert      und tragen Gegengewichte 8 für die Tisch  platte.

   Die Gegengewichte sind mittelst ex  zentrisch zu ihnen liegender Schrauben an  geschraubt, so dass ihr Schwerpunkt und da  mit auch das Drehmoment durch Drehen der  Gewichte verändert werden kann. Die  Arme 4 und die hierzu parallelen Arme 9  sind an ihrem obern Ende durch Winkel  schienen 1,0 verbunden, auf welche die Tisch  platte 11 auswechselbar angeschraubt ist.  



  Die     Rückwand    12 des Schrankes ist um  unten am Schrank befindliche Gelenke auf  klappbar,     wie    in     Fig.    2 strichpunktiert ge  zeichnet. An der Rückwand sind Metall  stäbe 13 durch Aufhängemittel 14 aufge  hängt, welche bei geschlossener Tür sich  gegen die flach gegen die Vorderwand in  den Schrank einzulegenden Zeichnungen  legen und diese besonders unten gegenein  ander drücken. Bei aufgeklappter Türe liegen  diese Metallstäbe gegen die Türe an,     wie          Fig.    2 erkennen     lä.sst.    Über dem Raum für  die Zeichnungen ist noch ein Raum für  Papierrollen vorgesehen.

   Dieser Raum ist  durch eine dünne Platte 15 von dem Raum  für die Zeichnungsblätter abgeteilt.     Fig.    3  zeigt im Schnitt, wie der obere     Türverschluss     eingerichtet ist, um das Herausziehen des  Papiers aus dem     Papierrollenraum    zu er  möglichen. Hierfür ist über der Oberkante  der Tür an der Oberwand des Schrankes ein  Stoffstreifen 16 angebracht, und die Ober  kante der Tür selbst ist mit einem Metall  streifen 17 versehen, welcher aussen etwas vor  steht. Der Stoffstreifen, der zum Beispiel  aus Filz oder Plüsch bestehen kann, ermög  licht das Durchziehen des Papiers bei ge  schlossener Tür, und nach Abmessung an  einer Marke an der Tür kann das Papier an  der Metallkante entlang abgeschnitten wer  den. Der Stoffstreifen bewirkt einen staub  sicheren Abschluss.

    



  An der Vorderwand des Schrankes ist  ein Geräte- und Bücherfach 19 angebracht,  dessen rechter Teil durch eine Türe 20 ver  schliessbar ist. Diese Türe kann nach Hoch  klappen um oben befindliche Gelenke und  Feststellen (zum Beispiel durch Kniehebel    oder dergleichen) in hochgeklappter Lage  als Schreibplatte dienen, wie in     Fig.    2 strich  punktiert gezeichnet. Der linke Teil 21 des  Faches ist nach vorne offen und dient zur  Aufnahme von Geräten beim Gebrauch.  Über dem Fach 19 ist ein schmaler Bord 22,  der durch nach oben durchgeführte Seiten  wände begrenzt wird, zur Aufnahme von  Tusch- und Tintenflaschen beim Gebrauch.  



       Fig.    2 zeigt, dass infolge der zurück  springenden Vorderwand des Zeichnungs  schrankes das Fach 19 eine genügend grosse  Abmessung erhalten kann, ohne die Bewe  gung der Tischplatte zu beeinträchtigen.  



  Die Bodenplatte 23 des Zeichnungs  schrankes springt nach vorn bis zum Fuss  boden vor und dient als Fussstütze für den  Zeichner bei der Arbeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeichentisch mit Zeichnungsschrank als Fussteil, dadurch gekennzeichnet, dass der den Träger der Zeichnungstischplatte bil dende Zeichnungsschrank um einen solchen Winkel schräg nach vorne gegen den Zeich- nerplatz geneigt ist, dass die von der Rück seite parallel gegen die Vorderwand einzu legenden Zeichnungsblätter keine Neigung haben, in sich zusammenzusinken, und dass die Rückwand des Schrankes als Tür um unten befindliche Gelenke aufklappbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zeichentisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss an den Seiten wänden der Zeichnungsschrankes Einrich tungen vorgesehen sind, um die Zeichen tischplatte in verschiedene .Schräglagen einzustellen. 2.
    Zeichentisch nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine an der Vorder wand des Schrankes gelagerte drehbare Welle, auf welcher beiderends ausserhalb der Endwände des Schrankes je ein Hebel angeordnet ist, welche Hebel zusammen mit Parallellenkern die Tischplatte tra gen, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Tischplatte in verschiedenen Stellungen einzustellen. Zeichentisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die obern Eii- den der Parallellenker durch Winkelschie nen, auf welche die Zeichentischplatte aufgeschraubt ist, mit den genannten He beln verbunden sind.
    Zeichentisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Innen seite der Tür mindestens ein Metallstab mittelst Aufhängemittel angebracht ist, welcher sich bei geschlossener Türe gegen die eingelegten Zeichnungsblätter legt. 5. Zeichentisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass über dem Raum des Schrankes für die Zeichnungsblätter ein Raum für Papierrollen abgeteilt ist und die Oberkante der Tür mit einer vorstehenden Metallschiene und die Ober wand des Schrankes über der Metall schiene mit einem Stoffstreifen versehen ist, das Ganze derart, dass das Papier der Papierrollen zwischen Metallschiene und Stoffstreifen aus dem Innern des Schran kes bei geschlossener Tür nach aussenge führt und an der Metallschiene abge schnitten werden kann. 6.
    Zeichentisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Vorder wand des Schrankes ein Fach für Geräte, Bücher und dergleichen angebracht ist, dessen rechter Teil durch eine Tür, die um oben befindliche Gelenke hochklapp bar ist und in dieser Lage als Schreib platte dient, verschliessbar ist, und dass der linke Teil vorne offen ist zur Aufnahme von Geräten und dergleichen beim Ge brauch. 7. Zeichentisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte des Schrankes nach vorn bis zum Fuss boden vorspringt und als Fussstütze des Zeichners dient.
CH127749D 1927-04-14 1927-04-14 Zeichentisch mit Zeichnungsschrank als Fussteil. CH127749A (de)

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