CH127904A - Deckelöffner an Gefässen mit Traghenkel und seitlich vorstehendem Deckelrand. - Google Patents

Deckelöffner an Gefässen mit Traghenkel und seitlich vorstehendem Deckelrand.

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CH127904A
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CH
Switzerland
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handle
lid
lifting
lid opener
pivot pin
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Inventor
Adolf Schwieger
Original Assignee
Adolf Schwieger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/28Handles
    • B65D25/32Bail handles, i.e. pivoted rigid handles of generally semi-circular shape with pivot points on two opposed sides or wall parts of the conainter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description


  Deckelöffner an Gefässen mit Trabhenkel und seitlich vorstehendem Deckelrand.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Deckelöffner an Gefässen mit Trag  henkel und seitlich vorstehendem Deckelrand.  Dieser Deckelöffner zeichnet sich dadurch  aus, dass an mindestens einem Gelenkzapfen  des Traghenkels ein beim Öffnen sich an  den Deckelrand anlegender     Hubdaumen    vor  ;esehen ist, welcher den Deckelrand empor  hebt, sobald der Henkel in eine die senk  rechte Stellung wesentlich überschreitende  Schrägstellung gebracht wird.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          degenstand    in mehreren Ausführungsformen  zur Darstellung gebracht worden.  



       Fig.    1 zeigt in schaubildlicher Seiten  ansicht ein mit dem Traghenkel als Deckel  öffner eingerichtetes Gefäss, das durch einen  dichtschliessend in den Rumpf hineingescho  benen Deckel verschlossen ist, wobei der Hen  kel in der Ruhestellung herabhängt;       Fig.    2 zeigt in einer der     Fig.    1 ent  sprechenden Ansicht des Gefässes den als  Deckelöffner eingerichteten Henkel in der  für das Tragen des Gefässes in Betracht  kommenden aufgerichteten Stellung, in der  der     Deckelöffner    unwirksam ist;         Fig.    3 zeigt in einer der     Fig.    1 ent  sprechenden Ansicht des Gefässes den als  Deckelöffner eingerichteten Traghenkel beim  Lüften des Deckels;

         Fig:    4, 5 und 6 zeigen in den     Fig.    1, 2  und 3 entsprechenden Ansichten eine     ab-d=     änderte     Ausführungsform    des durch den  Traghenkel     wirksamen    Deckelöffners.  



  Nach     Fig.    1 bis 3 ist das mit 1 bezeich  nete Gefäss von zylindrischer Gestalt mit  einem an diametral gegenüberliegenden Punk  ten des Gefässrumpfes     angelenkten    Traghen  kel 2 versehen. Der Deckel 3 greift mit einem  den dichten Verschluss herbeiführenden Rand  4 in das Gefäss hinein und mit einem Rand 5  seitlich über den Gefässrand hinaus.  



  Zur Gelenkbefestigung des Traghenkels 2  dienen Lagerbügel 6, die mittelst der La  schen 7     -am    Rumpf des Gefässes 1 fest an  gebracht sind. Die Lagerbügel 6 haben La  geraugen 8, in die der Traghenkel 2 mit  an seinem Ende befindlichen Zapfen 9 von  aussen her     eindringt.     



  Ein gegen den Rand 5 des Deckels zur  Wirkung kommender Hubdaumen ist an  einem oder an beiden Gelenkzapfen 9 des      Traghenkels 2 angebracht. Die Enden des  Traghenkels sind bei dieser Ausführungsform  als Hubdaumen 10 ausgebildet, als Verlänge  rungen der Gelenkzapfen, und nehmen. eine  solche Winkelstellung in bezug auf den  Henkel 2 ein dass sie bei dessen Aufrichten  aus der in     Fig.    1 veranschaulichten Lage  in die Stellung nach     Fig.    2 noch ausser Be  rührung mit dem     Rand    5 des das Gefäss 1  verschliessenden Deckels 3 bleiben, so dass  der Henkel in der gewohnten Weise zum  Tragen des Gefässes Verwendung finden kann.  



  Die erwähnte Winkelstellung ist auch  so gewählt, dass der Hubdaumen auch bei  den gewöhnlich beim Tragen vorkommenden  kleineren     Verschwenkungen    des Henkels  noch nicht zur Wirkung kommt. Wird jedoch  der Henkel in eine aus     Fig.    3 ersichtliche,  die aufrechte Stellung wesentlich überschrei  tende Schrägstellung gebracht, so trifft der  Hubdaumen 10 den vorstehenden Rand 5 des  Deckels und hebt diesen beim völligen Um  legen des Henkels vollständig ab.  



  Bei der zweiten Ausführungsform nach       Fia.    4 bis 6 ist der Traghenkel 2 mit seinem  Gelenkzapfen 9 unmittelbar am Rumpf des  Gefässes 1 angebracht, und ein zweiarmiger  Hebel ist auf dem Gelenkzapfen drehbar ge  lagert, dessen längerer Arm 11 den Hub  daumen bildet. Dieser Hebel liegt mit seiner  obern Seitenfläche unmittelbar an dem vor  stehenden Rand 5 des Deckels an. Sein kür  zerer Arm 12 weist einen hakenförmigen  Vorsprung 13 auf. In diesen Haken legt  sich, wenn der Deckel geöffnet werden soll,  der Henkel beim Drehen in eine die aufrechte  Stellung wesentlich überschreitende Schräg  stellung hinein und dreht den Hebel, bis der  Hubdaumen 11 .den Deckel völlig ausgehoben  hat.  



  Bei beiden Ausführungsformen ist durch  eine kurvenförmige Gestaltung der für den  Angriff in Betracht kommenden Kante des  Hubdaumens 10 die Regelung der Hebel  wirkung in dem Sinne herbeigeführt, dass zu  nächst ein kürzerer Hebelarm das kraft  volle Lüften des Deckels einleitet und dass  darauf durch die allmählich     zunehmende       Länge des Hebelarmes die Lüftung des  Deckels auf die vorgesehene Höhe mühelos  und schnell vollendet wird.  



  Die in der beschriebenen Weise beschaf  fenen Deckelöffner können auch bei solchen  Gefässen Verwendung finden, bei denen der  Deckel 3 mit seinem Rande 4 statt in die  Gefässöffnung hineingepasst, über den äussern  Gefässrand aufgepasst ist. In diesem Falle  kann die Gelenkbefestigung des Traghebels '22  so eingerichtet .sein, dass der Hubdaumen  nach der erforderlichen Drehung des Henkels .  über seine aufrechte Stellung hinaus den  untern, über die Gefässwand seitlich vor  stehenden Rand des Deckels fasst und -an  hebt.  



  Die dargestellten Deckelöffner können  auch bei solchen Gefässen Verwendung fin  den, bei denen, wie zum Beispiel bei Kannen  für Lacke, Farben und dergleichen, der  Deckel in eine besondere Halsöffnung des  Gefässrumpfes dichtschliessend eingeschoben  wird. In diesem Falle ist die Gelenkbefesti  gung des Traghenkels 2 am Gefässrumpf so  einzurichten, dass' der Deckelöffner beim Um  legen des Henkels gegen einen seitlich vor  springenden obern Rand des Deckels stösst.  Es wird     deshab    ausdrücklich darauf auf  merksam gemacht, dass gegenüber den Dar  stellungsbeispielen der Zeichnung Abände  rung in der Ausführung und in den Mass  verhältnissen der einzelnen Teile des Deckel  öffners nach Wunsch oder Bedarf vorgenom  men werden können, ohne den Rahmen der  Erfindung überschreiten zu müssen.  



  Es wird ferner darauf hingewiesen,     da.ss     bei Verwendung eines Hubdaumens 10     bezw.     11 an beiden Gelenkzapfen 9 des Traghenkels  2 die Hubdaumen nicht nur zugleich, son  dern auch nacheinander zur Wirkung kom  men können, was für das leichte Lüften des  Deckels 3 von Vorteil ist. Zu diesem Zweck  sind die beiden Hubdaumen entweder von  gleicher Länge, aber unterschiedlicher Win  kelstellung in bezug auf den Henkel, oder  aber von ungleicher Länge bei übereinstim  mender Winkelstellung zu wählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Deckelöffner an Gefässen mit Traghenkel und seitlich vorstehendem Deckelrand, da durch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Gelenkzapfen des Traghenkels ein beim Öffnen sich an den Deckelrand an legender Hubdaumen vorgesehen ist, wel cher den Deckelrand emporhebt, sobald der Henkel in eine die senkrechte Stellung wesentlich überschreitende Schrägstellung ge bracht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Deckelöffner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hubdaumen durch den Gelenkzapfen mit dem Henkel fest verbunden ist. 2.
    Deckelöffner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hubdaumen mit dem Gelenkzapfen des Henkels dreh- bar verbunden ist und in kraftschlüssige Verbindung mit dem Henkel tritt, sobald der Henkel über seine aufrechte Stellung wesentlich hinausgedreht wird. 3. Deckelöffner nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Hubdaumen das eine Ende eines zweiarmigen, auf dem Gelenkzapfen drehbar gelagerten Hebels ist, dessen anderes Ende einen haken förmigen Vorsprung besitzt, welcher in den Weg des Henkels hineinragt und mit genommen wird, wenn dieser über eine aufrechte Stellung wesentlich hinaus gedreht wird. 4. Deckelöffner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Hubdaumen an beiden Gelenkzapfen nacheinander kraft schlüssig werden.
CH127904D 1928-04-30 1928-04-30 Deckelöffner an Gefässen mit Traghenkel und seitlich vorstehendem Deckelrand. CH127904A (de)

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