CH127913A - Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahrzeugen. - Google Patents

Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahrzeugen.

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CH127913A
CH127913A CH127913DA CH127913A CH 127913 A CH127913 A CH 127913A CH 127913D A CH127913D A CH 127913DA CH 127913 A CH127913 A CH 127913A
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switch
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controller
electromagnetic
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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  Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an  Fahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf elektro  magnetische Regler mit Schalter, deren An  ker den Regler und den Schalter betätigt und  die insbesondere für Lichtmaschinen an  Fahrzeugen bestimmt sind. Bei den bisheri  gen Ausführungen hat man einen oder beide  Kontakte des Schalters nachgiebig so be  festigt, dass sie beim und nach dem Schlie  ssen dem Elektromagnetanker federnden Wi  derstand leisten. Dabei muss der vom An  ker nach dem Schliessen des Schalters aus  geübte Druck verhältnismässig stark sein,  sonst können sich die Kontakte infolge  äusserer Erschütterungen unzeitig öffnen.  Um dies unnötig zu machen, kann sich er  findungsgemäss der Anker nach Schliessen  des Schalterkontaktpaares von diesem un  gehemmt in der dabei eingeschlagenen Rich  tung weiter bewegen.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein Querschnitt durch  einen elektromagnetischen Regler mit Schal  ter für eine Fahrzeugbeleuchtungsanlage zu-    sammen mit einem Schaltplan veranschau  licht.  



  Auf der Grundplatte eines Eisengestelles  1 ist ein Eisenkern 2 mit zwei Spulen 3 und  4 befestigt, dessen Anker 5 durch eine Blatt  feder 6 am Gestell 1 aufgehängt ist. Der  Anker 5 hat einen rechtwinklig abgebogenen  Arm 7 mit einem Anschlag 8. Eine mit dem  Gestell 1 verbundene Isolierplatte 9 trägt  zwei feststehende Kontakte 10 und 11 und  eine Blattfeder 12; an dieser sitzen ein Kon  takt 13, der in der Ruhelage der Blattfeder  12 von ihr gegen den Kontakt 11 gedrückt  wird, und ein Anschlag 14, der durch eine  Bohrung in der Isolierplatte 9 und dem Ge  stell 1 hindurch dem Anschlag 8 gegenüber  steht. Am Gestell 1 ist ferner ein Winkel  15 mit einem Kontakt 16 und eine Z-förmig  gebogene Feder 17 mit einem Kontakt 18  befestigt.  



  10 ist der feststehende Kontakt und 18  der bewegliche Kontakt des Schalters für  die Zusammenschaltung der Maschine mit der  Batterie; 11 und 16 sind die feststehenden      Kontakte und 13 der bewegliche Kontakt  des Maschinenreglers.  



  Je ein Ende der beiden Spulen 3 und 4  ist mit der Plusbürste des Dynamoankers 19  verbunden. Das andere Ende der Spule 3  ist an die Kontaktfeder 17 angeschlossen,  während das zweite Ende der Spule 4 an  "Masse" gelegt ist. Von dem feststehenden  Schalterkontakt 10 führt eine Leitung zum  +Pol der Batterie 20. Zwischen den +Pol  der Maschine und "Masse" ist ausserdem die  Erregerwicklung 21 der Maschine in Reihe  mit einem Widerstand 22 geschaltet. Die  Blattfeder 12 ist mit einer Leitung verbun  den, die von der Verbindungsstelle der Er  regerwicklung 21 und des einschaltbaren Wi  derstandes 22 abzweigt. Der Reglerkontakt  16 ist mit der Plusbürste der Dynamo durch  eine Leitung verbunden und der Regler  kontakt 11 ist an "Masse" gelegt.  



  In der gezeichneten Ruhelage des Regler  schalters ist der Anker 5 durch die Blatt  feder 6 vom Eisenkern 2 entfernt gehalten,  so dass die Schalterfeder 17 vom Ende des  Armes 7 zurückgebogen wird. Die Schalter  kontakte 10, 18 sind infolgedessen geöffnet,  und von der Batterie 20 zur Lichtmaschine  19, 21 kann kein Rückstrom fliessen. Der  Anschlag 8 des Armes 7 ist vom Anschlag 14  der Blattfeder 12 getrennt, und daher sind  die Kontakte 11, 13 des Reglers geschlossen,  wodurch das eine Ende der Erregerwicklung  21 über die Blattfeder 12 und Kontakte 11, 13  an "Masse" gelegt und der Widerstand 22  kurzgeschlossen ist.  



  Sobald die Lichtmaschine 19, 21 Span  nung erzeugt, wird die Spannungsspule 4 er  regt und der Anker 5 vom Eisenkern 2 an  gezogen, wobei sich der Ankerarm 7 in Rich  tung auf den Anschlag 14 bewegt. Die Kon  taktfeder 17 folgt dieser Bewegung, bis ihr  Kontakt 18 auf den festen Kontakt 10 stösst,  wodurch der Schalter geschlossen wird und  die Lichtmaschine über die Stromspule 3,  die Feder 17 und die Kontakte 18, 10 mit  der Batterie 20 verbunden wird.  



  Bei wachsender Spannung der Licht  maschine wird der Anker 5 noch näher an    den Eisenkern 2 angezogen und stösst schliess  lich mit seinem Anschlag 8 gegen den An  schlag 14. Hierdurch wird die Blattfeder 12  so bewegt, dass zuerst die Kontakte 11, 13  getrennt werden, wodurch der Widerstand 22  im Erregerstromkreis eingeschaltet wird, und  dass dann die Kontakte 13, 16 geschlossen  werden, wodurch die Erregerwicklung 21  über die Blattfeder 12, die Kontakte 13 und  16 und den Winkel 15 kurzgeschlossen wird.  Der Regler arbeitet dabei nach Art der be  kannten Zitterregler.  



  Sinkt die Drehzahl der Lichtmaschine be  trächtlich, so wird der Anker durch die  Blattfeder 6 vom Eisenkern 2 zurückgezogen;  hierbei stösst schliesslich der Ankerarm 7 ge  gen die Kontaktfeder 17 und biegt sie zu  rück, so dass die Schalterkontakte 10, 18 ge  trennt werden und die Lichtmaschine von  der Batterie 20 abgeschaltet wird.  



  Da der Ankerarm 7 bei seinem Zurück  gehen in die Ruhelage die Schalterkontakte  10, 18 entgegen der Kraft der Feder 17 tren  nen muss, ist ein vorzeitiges Öffnen der  Schalterkontakte infolge Erschütterungen  beim Fahren ausgeschlossen. Ausserdem kann  man bei dieser Bauart mit einem verhältnis  mässig kleinen Elektromagneten einen ver  hältnismässig grossen Ankerhub beherrschen,  weil der anfänglich geringe Anzug des Mag  netes durch die zum Schliessen des Schalters  vorgesehene Feder unterstützt wird.  



  Die vom Anker unabhängige Befestigung  sämtlicher Kontakte ermöglicht eine ein  fache Bauart, und die Vereinigung der iso  lierten Kontakte 10, 11 und 13 an einer ein  zigen Isolierplatte einen leichten Zusammen  bau des ganzen Gerätes. Ferner lassen sich  alle vom Anker gesteuerten Teile bequem so  anordnen, dass ihr Weg tangential zum je  weils in Frage kommenden Teil des vom An  ker durchlaufenen Bogens gerichtet ist; da  durch werden scheuernde Bewegungen zwi  schen dem Anker und den von ihm gesteuer  ten Teilen vermieden, deren Reibung den  Gang des Apparates hemmen könnte.  



  Die     Erregung    der Lichtmaschine kann  durch den Regler auch in anderer Weise als      geschildert beeinflusst werden, zum Beispiel  durch ein Ein- und Ausschalten weiterer Er  regerwicklungen; es ist dann nur nötig, die  Reglerkontakte 11, 13, 16 entsprechend an das  betreffende Leitungsnetz anzuschliessen. Der  Regler kann aber auch statt als Kontakt  regler als Kohleregler ausgebildet sein, des  sen Kontakte nur mit wechselndem Druck  aufeinander gepresst, nicht aber voneinander  getrennt werden.  



  Auch der Aufbau des Elektromagnetes  kann in zweckdienlicher Weise verändert  werden. Zum Beispiel kann die Zahl der die  Schliessbewegung des Ankers unterstützen  den Kontaktfedern (17) ohne weiteres ver  mehrt werden und dementsprechend auch die  Zahl der die Schliessbewegung des Ankers  nicht hemmenden Kontaktpaare (10, 18).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahr zeugen, an dem ein einziger Anker den Reg ler und den Schalter betätigt, dadurch ge kennzeichnet, dass sich der Anker nach Schliessen des Schalterkontaktpaares von diesem ungehemmt in der dabei eingeschlage nen Richtung weiter bewegen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch, in welchem das Schalterkontaktpaar einen festen und einen beweglichen Kontakt hat, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Anker be wegte Schalterkontakt unabhängig vom Anker federnd so befestigt ist, dass seine Feder die zum Schliessen des Schalters dienende Bewegung des Ankers unter stützt. 2.
    Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schal terkontakt nach dem Schliessen vollstän dig vom Anker getrennt ist. 3. Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der be wegliche Schalterkontakt und ein beweg licher Reglerkontakt voneinander getrennt befestigt sind. 4. Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sämtliche Kontakte unab hängig vom Anker befestigt sind. 5.
    Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei dem der Regler einen beweglichen zwischen zwei ruhenden Kontakten hat, dadurch gekennzeichnet, dass der ruhende Kontakt des Schalters und ein ruhender Kontakt, sowie der bewegliche Kontakt des Reglers isoliert befestigt sind, während der bewegliche Kontakt des Schalters und der zweite ruhende Kontakt des Reglers am Magnetgestell befestigt sind. 6. Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem nach dem Schlie ssen des Schalters verbleibenden Teil des Ankerweges vom Anker ein Kohlen widerstand des Reglers gesteuert wird. 7.
    Elektromagnetischer Regler mit Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Weg der vom Anker unmittelbar gesteuerten Teile mindestens angenähert tangential zum jeweils in Frage kommenden Teil des vom Anker durchlaufenen Bogens gerichtet ist.
CH127913D 1927-01-20 1927-07-07 Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahrzeugen. CH127913A (de)

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CH127913D CH127913A (de) 1927-01-20 1927-07-07 Elektromagnetischer Regler mit Schalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahrzeugen.

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