CH127968A - Säevorrichtung. - Google Patents

Säevorrichtung.

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CH127968A
CH127968A CH127968DA CH127968A CH 127968 A CH127968 A CH 127968A CH 127968D A CH127968D A CH 127968DA CH 127968 A CH127968 A CH 127968A
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CH
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seeds
disc
disc coulter
coulter
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Konrad Von Meyenburg
Original Assignee
Konrad Von Meyenburg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description


  



     Säevorrichtung@   
Die korrekte   Dünnsaat,    die hohe Ernten erlaubt, erfordert ein korrektes Einsäen in richtige, flache Tiefe mit schwachem An drücken der Saatkörner und lockerem Zu decken mit Streukrümeln, um die Saat zu schützen und den Wasserzufluss zu sichern.



   Säevorrichtungen mit einer oder mehreren    schneidenden Scheibenscharen    zur Bildung von Furchen für das Einlegen der Saat korner sind bekannt. Die Erfindung bezieht sich   a. uf    eine Säevorrichtung mit mindestens einer solchen Scheibenschar und betrifft eine solche Ausbildung derselben,   daX    sie jenen
Erfordernissen gerecht wird.

   Zu diesem
Zwecke ist die   umlaufend angeordnete Schei-    benschar am Umfang mit einem   hohlkonischen       Schneid-und      Druckkranz    von solcher Nei gung zur Scheibenebene versehen, dass der selbe bei Umlauf der Scheibenschar zugleich    einschneidend,    bodendichtend, Krümel um  wälzend, sowie    auf vor ihm   zugebrachte Saat-    orner andrückend wirken kann.



   Zweckmässig ist mit der   Seheibenseha.      r    eine vor derselben mündende Leitung für die Saatkörner kombiniert, die derart eingerichtet ist, dass die Saatkörner auf ihrem Wege zur
Saatbalm in ihrem Lauf eine Abbremsung erfahren, um nicht etwa über die Saatbahn    hinausgeschleudert    zu werden. Dies kann da durch erreicht werden, daB die Leitung für die Saatkörner durch einen nach vorn aus ladenden, gegen die untere Mündung hin aber zurückgebogenen Streukanal gebildet ist.



   Zur Erhöhung der Adhäsion der Schei benschar und zur Erleichterung des Zu deckens der Saatkörner mit Krümeln kann der   Schneid-und      Druckkranz    der Schei benschar von Abstand zu Abstand mit Lücken versehen sein,   vermöge    deren ein besseres Um wälzen der Erde erfolgen kann.



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus    führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes mit zwei symmetrisch gestellten Scheiben scharen.



   Fig.   1    ist eine Seitenansicht desselben ;
Fig. 2 ist ein wa. grechter Querschnitt hierzu, ohne   Saatbehälter    ;
Fig. 3 ist ein senkreehter Querschnitt zu Fig.   1    ;    Fig@    4 erläutert die Arbeitsweise der Scheibenscharen. 



   Auf der Achse a, oberhalb deren der Saatbehälter b angeordnet ist, sitzen zwei umlaufende, napfa. rtige hohle Scheibenscharen c, die am Umfang je mit einem konisch nach aussen sich erweiternden Schneid-und Druckkranz   61    versehen sind. Die Neigung desselben zur Scheibenebene ist eine solche, dass der Kranz ci mit seiner Kante in den Boden einschneidend, den im übrigen sehr lokkeren Boden dichtend und auf die vor ihm abgelegten Saatkörner andrückend wirken kann. Eine Neigung von etwa   45   scheint    hierfür geeignet zu sein. Das An-und Eindrücken der Saatkörner hat man in Fig. 4 zu veranschaulichen gesucht.



   Die Saatkörner werden aus dem Behälter   b    den Scheibenscharen c mittelst eines zwischen ihnen auf der Achse a mit   Reibungs-    schluss aufgesteckten Zellenrades d zugeführt, welches einerseits in den trichterförmigen   Auslaufteil bt des Behälters    eingreift, anderseits in abgemessener Menge einen nach vorn ausladenden, doppelspurigen Leitkanal f speist, der am untern Ende mit zwei zuriickgebogenen   Streuschnauzen      f-versehen    ist, welche die Saatkörner vor die Scheibenscharen ablegen.

   Dadurch, daB die Streuschnauzen zurückgebogen sind, erfahren die Saatkörner, die bei Niederfallen im Leitkanal   f sonst    zu viel Schwung annehmen und dann über die   Saatbahn    hinausspringen könnten, in ihrer Fallwucht an der Abbiegestelle eine Abbremsung, vermöge deren sie ohne Überstürzung aus der Schnauzenmündung austreten. Entsprechend der Doppelspurigkeit des Leitkanals f, die durch die Anwesenheit zweier Scheibenscharen bedingt wird, besitzt das Zellenrad d am Umfang zwei Reihen Zellen   dt (Fig.    2). Die Saatgutspeisung kann durch Auswechseln des Zellenrades gegen ein solches mit zahlreicheren oder weniger zahlreichen Zellen oder durch Schliessen bezw.



  Verkleinern der einen oder andern Zellen des Rades geregelt werden.



   Vor den Scheibenscharen c laufen zwei lose   drehbare, scheibenförmige, schrägste-    hende   räumende    Scharen   g,    welche die   R nder der Scheibenscharen    c übergreifen.



  Die vor den Scheibenscharen c hergehenden Scharen g sollen die Bahn der Scheibenscharen c räumen und zugleich mit ihrem hintern Teil das seitliche   Ausspringen    der Saatkörner aus der geräumten Bahn der Scheibenscharen erschweren. Den Scheibenscharen c, die sich in der aus Fig. 4   ersicht-    lichen Weise den Boden drückend einschneiden, fällt dann die Aufgabe zu, während sie eine gedichtete Furche erzeugen, die Saatkorner in die Erde einzudrücken, wie dies in Fig.

   4 bei x angedeutet ist, so dass sie dort   festliegen    und von den vom Schneidkranz   c1 bei    der Drehung der Scheibenscharen aufgewühlten, mit   hochgenommenen      Erdkrümeln      zugedeckt    werden können, um gegen den Wind und die   Vogelwelt    geschützt zu werden.



   Dieses Umwälzen der Erde durch die Scheibenscharen c kann dadurch gesteige-rt werden, dass der   Schneidkranz      c'der    Scheibenscharen c am Rand von Abstand zu Abstand mit Lücken c'versehen ist. Diese erhohen zugleich die Adhäsion der Scheibenscharen c.



   Die Lager für die Scheibenscharen c mit der Achse a und dem Zellenrad d sind am Unterteil   bt des ISaatbehälters b    vorgesehen, welcher zugleich als Fahrgestell dient und an dem auch zwischen den Scheibenscharen c der doppelspurige   Leitkanal f für    die Saat  korner aufgehängt    ist   (Fig.      l).    Am gestell  bildenden aSaatbehälter b    ist ferner eine Deichsel h befestigt, die nach aufwärts federnd nachgiebig sein kann.



   Gegebenenfalls kann jede Scheibenschar   c      ihren eigenen Saatbehälter    erhalten. Im ein  fachsten    Fall ist bei geeigneter Führung des Gefährtes auch nur eine einzige Scheiben  scha. r c nebst entsprechendem Zubehör    denkbar.



   Mit Vorliebe werden solche unabhängige kleine, leichte Säevorrichtungen einzeln oder paarweise federnd nachgiebig direkt hinter   Bodenfräsen an deren    Gestell losbar befestigt. 



   Die Unterbrechung der   Saatförderung    kann entweder durch einfaches Abheben der Vorrichtung vom Boden oder durch Sperrung des nur reibend mitgenommenen Zellenrades gegenüber dem Gestell der Säevorrichtung geschehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Säevorrichtung mit mindestens einer schneidenden, furchenbildenden Scheibenschar, dadurch gekennzeichnet, daB die umlaufend angeordente Scheibenschar am Umfang mit einem hohlkonischen Schneid-und Druckkranz von solcher Neigung zur Scheibenebene versehen ist, dass derselbe bei Umlauf der Scheibenschar zugleich einschnei dend, Boden verdichtend und Krümel um wälzend, sowie auf vor ihm abgelegte Saat korner andrückend wirken kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Säevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB mit der Schei benschar eine vor derselben mündende Lei- tung für die Saatkörner kombiniert ist, die derart eingerichtet ist, daB die Saat körner auf ihrem Wege zur Saatbahn in ihrem Lauf eine Abbremsung erfahren.
    2. Säevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung für die Saatkörner durch einen nach vorn ausladenden, gegen die untere Mündung hin aber zurückgebogenen Streukanal gebildet ist.
    3. Säevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB der Schneid- und Druckkranz der Scheibenschar am Rand von Abstand zu Abstand mit Lük- ken zur Erleichterung des Zudeckens der Saatkörner und zur Erhöhung der Ad häsion versehen ist.
    4. Säevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB koaxial mit der Scheibenschar ein um laufendes Zellenrad zur bemessenen Über- leitung der Saatkörner aus einem Saat behälter nach der dieselben fortführenden Leitung vorgesehen ist.
    5. Säevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, daB der Saatbehälter, das Zellenrad übergreifend, zugleich als Fahr gestell dient.
    6. Säevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, daB vor der Scheibenschar eine räumende Schar vorgesehen ist, deren hin terer Teil zugleich das seitliche Aussprin- gen der Saatkörner aus der geräumten Bahn der Scheibenschar erschweren soll.
CH127968D 1927-11-04 1927-11-04 Säevorrichtung. CH127968A (de)

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Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2559183A (en) * 1946-12-10 1951-07-03 Lawton L Barnett Transplanter drill set
FR2501956A1 (fr) * 1981-03-19 1982-09-24 Fabre Sarl Fonderie Perfectionnement aux chassis de semoir
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