CH128017A - Verfahren zur Herstellung von Nachbildungen reliefartiger Vorlagen zu typographischen Zwecken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nachbildungen reliefartiger Vorlagen zu typographischen Zwecken.

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CH128017A
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      Verfahren    zur Herstellung von     Nachbildungen    reliefartiger Vorlagen zu       typographischen    Zwecken.    Vorliegende Erfindung     betrifft    ein Ver  fahren zur Herstellung von Nachbildungen       reliefartiger    Vorlagen zu typographischen  Zwecken.  



  Gemäss diesem Verfahren     bedeckt    man die  Vorlage, welche     naeligebildet    werden soll,  mit einer gleichmässigen Schicht aus faseri  gem Material, welches mit einer wasserlös  lichen Substanz imprägniert ist, die beim Er  hitzen sieh zunächst verflüssigt, beim Fort  dauern der Wärmezufuhr allmählich wieder  erstarrt und dann in den harten, unlöslichen,       unschmelzbaren    Zustand übergeht. Die ge  nannte Vorlage samt aufgelegter Schicht  wird in einer geheizten Presse der gleichzei  tigen Einwirkung von Druck und Hitze  unterworfen.  



  Man kann mit Hilfe des vorliegenden  Verfahrens, zum Beispiel von einem zu  stereotypierenden Original     zunächst    eine  Matrize nehmen und sodann, entweder auf  dieselbe Weise, mittelst der so     ge-#vonnenen     Matrize beliebig viele     Stereotypwiedergaben     des Originals herstellen, oder, mit Hilfe die-         ser        vvlatrize,    auf übliche Art, eine beliebige  Anzahl von     Stereotypplatten    giessen; man  kann aber     axieli    auf andere Weise gewonnene  Matrizen zur     Herstellung    von     ,Stereotypplat-          ten    gemäss vorliegendem Verfahren benützen.  



  Im folgenden ist gezeigt, wie das Verfah  ren beispielsweise ausgeführt werden kann.  Als faseriges, aufsaugendes Material kann  zum Beispiel     Filtrierpapier,    Papierstoff, un  geformt oder in Blattform, Zellulose oder  dergleichen zur Anwendung kommen. Es  können auch gewisse Sorten Fliesspapier zu  dem vorliegenden Zwecke dienen; sie geben  indessen weniger zuverlässige Resultate.

   Zum  Imprägnieren lässt sich beispielsweise das  durch Kondensation eines Phenols mit einem  Aldehyd bei Gegenwart einer     Alkalimetall-          verbindung    erhaltene, mit einer     Chromat-          bezw.        Bichromatlösung    eventuell Chromsäure  lösung, auf     Sirup-Konsistenz    verdünnte Pro  dukt verwenden. Das Imprägnieren kann  durch Eintauchen, Besprengen oder Bestrei  chen mit einem Pinsel geschehen. Wenn das  Fasermaterial in Blattform zur Anwendung      gelangt, so lässt man die imprägnierten Blät  ter     zweckmässigerweise    auf Schnüren bei ge  wöhnlicher Temperatur trocknen.

   Das Trock  nen imprägnierten, ungeformten Materials  kann schichtenweise in flachen Schalen oder  Trögen erfolgen. Der Imprägnierflüssigkeit  kann, je nach Erfordernis, eine geringe Menge  eines Trockenmittel, zum Beispiel     Calcium-          borat,    oder eines geschmeidig machenden Mit  tels, vorzugsweise Glyzerin, zugesetzt wer  den.  



  Für gewöhnliche Zwecke und zur Erzie  lung von Nachbildungen mit starkem Relief  ist es angezeigt, die Schichten oder Blätter  nicht zu trocknen bis sie steif und hart sind,  sondern sie zu verwenden, während noch ge  nügend Feuchtigkeit oder     Ctlyzerin    darin vor  handen ist, um ihnen Weichheit und Bieg  samkeit zu verleihen. Es empfiehlt sich, die  Blätter nach einigen Stunden von den Schnü  ren     bezw.    die Schichten aus den Schalen zu  nehmen und in einem luftdichten Behälter an  einem kühlen Orte gebrauchsfertig aufzube  wahren.  



  Die Zahl der Blätter imprägnierten     Fil-          trierpapiers,    welche man verwendet, hängt  von der Dicke der herzustellenden Matrize  oder     Stereotypplatte    ab.     Liniendruckstöcke     mit starken Vertiefungen erfordern etwa acht  Blätter gewöhnlichen     Filtrierpapiers,    für die  Matrize und eines weniger für die Stereotyp  platte, während bei seichten Ätzungen drei  oder sogar zwei Blätter genügen.  



  Die Blätter werden behufs Herstellung  einer Matrize mit erheblichem     Drucke    gegen  die betreffende Platte oder den Drucksatz ge  presst, wobei die erhabenen Stellen der Platte  in der Matrize vertieft erscheinen. Zur Erzie  lung des besten Ergebnisses sollte die Presse  einen Druck von     mindestens    20 kg auf den       cm2    ausüben. Sowohl der Tisch, als auch die  obere Platte der Presse werden auf irgend  welche geeignete Art geheizt, und zwar bei  spielsweise auf etwa 150   C.

   Noch bessere  Resultate erhält man, wenn die mit dem im  prägnierten Blatt in     Berührung    kommende       Pressplatte    (gewöhnlich -die obere)     stärker    ge  heizt     wird,    als die andere Platte (der Press-         tisch),    zum Beispiel auf ungefähr 170 bis  180   C. Zu empfehlen ist es, dass die Platte  oder :der Drucksatz in der Presse erhitzt wird,  bevor man die Blätter darauf legt. Es wird so  verhindert, dass das     Imprägnierungsmittel    in  zu reichlichem Masse oder völlig     von.derOber-          fläche    zu den vertieften Stellen abfliesst.

   Auf  diese Weise wird unter dem     gleichzeitigen     Einfluss von Hitze und Druck das reliefartige  Druckbild der Druckplatte oder des Druck  stockes in die aufgelegten Blättergenau ein  <B>e,</B> Die Dauer der Pressung     richtet    sich  nach -dem angewendeten Hitzegrad, nach der  Höhe des     Reliefes    der Druckplatte, sowie  nach dem Feuchtigkeitsgehalt und der Zahl  der die Matrize bildenden Blätter. In den  meisten Fällen wird eine sechs Minuten über  steigende Dauer des Pressens nicht erforder  lich sein, während unter normalen     Umstän-          den:drei    Minuten genügen.  



  Die aus der Presse kommenden Blätter  bilden feste, zähe, ein wenig biegsame Tafeln,  die eine ziemlich grobe. Behandlung vertragen  und nicht leicht brechen.  



  Wenn das Verfahren, auf die oben an  erster Stelle genannte Art zur sukzessiven  Herstellung von Matrize und Stereotyp platte  Anwendung finden soll, empfiehlt es sich,  den zur Erzeugung der     Matrize    bestimmten  Schichten der Blätter eine     zusätzliche    Menge       Chromat-Jon    einzuverleiben, was     zweck-          mä.ssigerweise    durch Baden in einer 2 bis  5     %igen    Lösung von     Ammo:iiumchromat    oder       Ammoniumbichroniat    bewerkstelligt werden  kann.

   Diese Behandlung hat     den    ?weck, -das       Aneinanderhaften    von Matrize und Stereo  typplatte mit Sicherheit zu verhüten. Sie er  höht ausserdem die Widerstandsfähigkeit der  Matrizen. Mit einer einzigen Matrize lassen  sich leicht hundert oder mehr Stereotypen  herstellen. An Stelle von     Ammoniumchromat     kann ein anderes     Chromat    oder     Bichromat     Anwendung finden.     Vorteilhafterweise    wird  die genannte Lösung mit     Ammoniumhydro-          xyd    versetzt, um die Absorption durch die  Blätter zu begünstigen. Die Matrize lässt man  vollkommen erkalten, bevor sie verwendet  wird.

   Es ist angezeigt, vor Gebrauch ihre      Oberfläche mit einer Paste, bestehend aus       Talkmehl,        Graphitpulver    oder dergleichen  und einem Träger, wie zum Beispiel Oliven  öl, Vaselin, zu bestreichen, hernach diese  Paste sorgfältig aus den Vertiefungen her  auszubürsten und diese Operation jedesmal zu  wiederholen, wenn eine neue     Stereotypplatte     hergestellt     werden    soll.  



  Da bei der Herstellung eines     Reliefes    (das  heisst einer     Stereotypplatte)    die imprägnierte  Schicht,     bezw.    die imprägnierten Blätter im  allgemeinen einer grösseren mechanischen Be  anspruchung     ausgesetzt    sind, als bei der Er  zeugung einer Matrize, erweist es sich als  zweckmässig, im ersteren Falle ein etwas     ge-          schmeidigeres,        weniger        trockenes     anzuwenden als im letzteren.

   Es ist  daher empfehlenswert, der     Imprägnierungs-          Komposition    ein Trockenmittel beizumengen,  wenn es sich um Herstellung von Matrizen  handelt, dagegen Glyzerin, wenn das Ab  klatschmaterial zur Herstellung von Stereo  typplatten bestimmt ist. Ebenso kann es von  Vorteil sein, im letzteren Falle eine dünnere  Schicht     bezw.    eine geringere Zahl von Blät  tern anzuwenden, als im erstgenannten.  



       Zweckmässigerweise    wird die Vorlage von  welcher eine Nachbildung hergestellt werden  soll, vorher mit     Tallz,    Graphit, Vaseline,  Olivenöl oder dergleichen abgerieben. Wenn  die Vorlage ein starkes Relief und demzu  folge die Matrize grosse Tiefen aufweist, so  hat man zu befürchten, dass selbst bei stärk  ster Pressung nur eine unvollkommene Ab  formung der Tiefen stattfinden werde. In die  sem Falle erweist es sich als vorteilhaft, die  Tiefen bis zur normalen Reliefhöhe vorher  mit einem pulverigen Material auszufüllen,  welches ähnliche Eigenschaften hat, wie das  imprägnierte     Abklatchmaterial    und sich un  ter dem     Einflusse    von Hitze und Druck mit  letzterem zu einem dauerhaften Ganzen ver  bindet.

   Hierzu wählt man vorzugsweise ein  aufsaugendes Material, doch können einem  solchen aufsaugenden Material auch feine  Metallpulver, zum Beispiel fein gepulvertes  Zink, in gewissem Verhältnisse     beigemengt     werden.    Ein geeignetes Material lässt sich zum Bei  spiel auf folgende Art herstellen.

   Man fügt  zu 1 bis     11/2    kg des erwähnten     Phenol-For-          maldehyd-Kondensationsproduktes,    das auf  die im     nachstehenden         < ;Beispiel>>    beschriebene  Weise erhalten, aber noch nicht mit     Ammo-          niumhydroxyd    oder Glyzerin     versetzt    wurde,  nach dem Abkühlen 170 bis 350 cm' einer  wässerigen, ungefähr 15     gr        Chromtrioxyd     enthaltenden Lösung. Das Kondensations  produkt und die genannte Lösung werden  gründlich miteinander verrührt, bis eine  innige Mischung entstanden ist, worauf man  das Ganze einige Minuten der Ruhe überlässt.

    Mit diesem Gemische wird     1i2    kg Holzmehl  imprägniert und sodann bei anfänglich     ge-          linder,    später allmählich bis zu etwa<B>150'</B> C       gesteigerter    Hitze getrocknet.

   Dieses impräg  nierte Holzmehl lässt sich nach vollkommener  Trocknung zu einem sehr feinen und     harten     Pulver     vermahlen.    Die anzuwendende Menge       Chromtrioxvd    richtet sich nach der in dem ur  sprünglichen Gemisch vorhandenen     AtzkaIi-          Menge    und dem Grade des     Kochens.    Bei An  wendung einer zu geringen Menge     Chrom-          trioxydkann    das Pulver für den beabsichtigten  Zweck zu leicht und zu weich ausfallen, bei  zu viel, werden die     Stereotypplatten    leicht zu  spröde und brüchig.

   Metallsalze und Metall  pulver können dem Holzmehl während des       Vermischens    mit der     genamnten    Lösung bei  gemengt werden. Man erhält so eine praktisch  zum grossen Teil oder beinahe ganz metal  lische     Drueldläche.    Das in die Vertiefungen  der Matrize gebrachte Holzmehl widersteht  dem von der Presse ausgeübten     Drucke    und  absorbiert die aus den Blättern austretende       Imprägnationskomposition,    so dass eine voll  kommene, Wiedergabe der vertieften Teile  der Matrize zustande kommt.

   Mit Hilfe die  ses Pulvers und der imprägnierten Blätter  gelingt es, eine genaue Kopie von einem       Liniendruckstocke    zu nehmen, dessen ganze  Dicke in die Matrize     eingepresst    wurde. In  diesem Fälle tritt nicht bloss, wie bei Wieder  gabe einer Flachätzung, die Druckfläche, son  dern die ganze Dicke der Druckplatte über die       Grundfläche    der imprägnierten     Bluter    her-      vor, während letztere allein (ohne Mithilfe  des Pulvers) selbst bei stärkster Pressung nur  eine     un-:ollkommene        Abformung    der Tiefen  der     Matrize    liefern würden.

   Das     beschriebene     Pulver     wi_d    zu einem integrierenden Teile       der    Nachbildung" indem es mit den Blättern       ei_i    dauerhaftes Ganzes bildet, welches sich       -chneiden    und sägen lässt. Die frisch aua der       Presse        kommenden    Blätter können in jede  Form     gebogen    werden, und sie behalten selbst  bei völligem Erkalten eine gewisse Biegsam  keit bei.  



  Zum Tränken des     Holzmehls    kann auch  die zum Imprägnieren der Blätter dienende  Komposition ohne     Glyzerinzusatz    verwendet       werden.    Die     vorstehend        angegebene    besondere       Behandlungsweise    liefert     indessen    ein für den       vorliegenden    Zweck viel besser     geeignetes     Pulver     und        biegsamere    Stereotypen.  



  An Stelle von     Holzznebl    oder<B>als</B> Zusatz  zu Holzmehl können Holzkohle; Lampen  schwarz und andere     Ingredienzien    Anwen  dung finden. Sie     ergeben    jedoch     sprödere     Produkte. Holzmehl ohne derlei     Beimen-un-          ,en    besitzt für     den        allgemeinen    Gebrauch die  beten natürlichen     Vorzüge.     



  Bei Handsatz,     Maschinen-,atz    und andern       Druckvorlagen,    die     keine    zusammenhängende,  lückenlose Grundfläche besitzen, sondern in       letzterer    eine Menge, die Zeilen und Lettern  trennende Spalten und Zwischenräume auf  weisen, tut man gut, diese Spalten und Zwi  schenräume vorher mit einem     geeigneten    Ma  terial auszufüllen.

   Dies kann zum Beispiel  in der Weise geschehen, dass man die Ober  fläche des Satzes mit einem aus     Talkmehlund     Wasser oder     Graphitmehl    und Wasser be  stehenden Brei bestreicht, den so     vorbereite-          'cen    Satz mit mehreren Lagen Fliesspapier be  deckt und das Ganze in der Presse unter An  wendung von Druck und Hitzetrocknen lässt.  Nach dem Trocknen wird der     überschüssige     Graphit oder Talk mittelst einer Bürste ent  fernt, derart, dass das abzuklatschende Re  lief rein und ohne Lücken hervortritt.  



  Anstatt wie bei der Reproduktion von  Druckplatten oder andern eine Grundfläche         aufweisenden    Originalen,     lediglich        eine    An  zahl     imprägnierte    Blätter zu     verwenden,    ist  es weiter     angezeigt,    letztere mit trockenem       Filtrierpapier    zu durchschiessen, derart, dass  nicht mehr     Imprägnierungskomposition    in  den Satz und das     Talkmehl    fliesst, als zur       Erzeugung    hinreichender Tiefe in der     i'4atrize     vonnöten ist.

   Vollendete Resultate lasen sich  bei reinem oder mit Illustrationen     gemischtem          Satz    mit drei bis vier Blättern imprägnierten       hiltrierpapiers,    durchschossen mit drei bis  vier Blättern trockenen     Filtrierpapiers    erzie  len. Der Satz wird     zweckmässig    vor dem Auf  legen der imprägnierten Blätter erwärmt     wer-          den,    da     hierdurch,das        unerwünschte    Eindrin  gen des     Imprägnierungsmiticls    in die Spalten  verhindert wird.  



  Anstatt die imprägnierten Blätter mit ge  wöhnlichem     Filtrierpapier    zu durchschiessen,       kann    man die     Imprägnierungskomposition,     ohne     Glyzerinzusatz,    mit 33 bis 100     io    ihres       i;ewichtes    Wasser verdünnen, dem eine     genü-          -gende    Menge Alkohol     zugesetzt    wurde, um  die Komposition in Lösung zu halten. Diese       schtj-ach    imprägnierten Blätter  -erden in be  reits beschriebener Weise mit einer 2 bis       5%igen    Lösung eines     Chromates    behandelt.  



  Eine metallisierte Oberfläche lässt sich  der Nachbildung dadurch verleihen, dass das       Abklatschmaterial    vor dem     Auflegen    mit  einem Metallpulver betäubt oder bestrichen  wird.  



       Beispiel:     Die zum Imprägnieren des aufsaugenden  Grundmaterials dienende Komposition kann  zum Beispiel folgendermassen hergestellt wer  den:  
EMI0004.0078     
  
    Karbolsäure <SEP> (C"H,OH) <SEP> in <SEP> Kristallen <SEP> 51/. <SEP> kg
<tb>  L0 öiber <SEP> Formaldehyd <SEP> (CH_0) <SEP> 51/- <SEP> .,
<tb>  Kaliumhydroxyd <SEP> (KOH) <SEP> 10-170 <SEP> gr       werden in einem     geeigneten    Gefässe, das vor  zugsweise emailliert ist, innig gemischt und  unter fortwährendem     Rühren    zum Sieden er  hitzt.

       Ungefähr    in diesem Stadium kann man  das Aufwallen und Aufbrausen dadurch  verstärken, Sass man ein Stück Aluminium  in das Gemisch bringt und während der gan-           zen    Dauer des Prozesses darin belässt. Das  Aluminium bleibt praktisch     unangegriffen,     begünstigt aber das Fortschreiten der Reak  tion. Dieselbe Wirkung lässt sich     mittelst     einer beringen Menge Borsäure erzielen,  etwa 3,5 bis 7     gr,    bezogen auf die oben an  gegebenen Mengen der Ingredienzien der       Komposition.    Das Gemisch wird vorzugsweise  unter beständigem Rühren, im Sieden erhal  ten, bis das erste Aufwallen nachgelassen  hat und nach einer Pause ein zweites Auf  wallen sich ankündigt.

   Das Zusetzen von  Aluminium oder Borsäure ist namentlich zur       Kenntlichmachung    dieses Stadiums von  Nutzen, indem es das zweite Aufwallen deut  licher hervortreten lässt, während ohne diesen  Zusatz der Verlauf des Prozesses weniger  leicht zu verfolgen ist. In diesem Punkte be  ginnt der starke     Formaldehydgeruch    zu ver  schwinden und an seiner Stelle ein nicht un  angenehmes Aroma aufzutreten.

   Man hat  sorgsam darauf zu achten, dass das Kochen  nicht zu weit .getrieben werde, weil andern  falls das ganze Gemisch plötzlich zu einer  unlöslichen Masse erstarren kann. Überdies  zeigt bei zu starkem Kochen das Gemenge  eine für den beabsichtigten     Verwendungs-          zweck    unzureichende     Bildsamkeit    und Lös  lichkeit, während es anderseits bei ungenü  gendem Kochen zu dünn und zu flüssig    bleibt. Je stärker man die Mischung kocht,  um so weniger     Chromat    ist erforderlich.  Diese gegenseitige Abhängigkeit der     Chro-          matmenge        und    des Kochgrades gewährt einen  gewissen Spielraum in der Führung des Pro  zesses.

   Als Richtschnur kann annähernd die  Tatsache dienen, dass, wenn bei den oben an  gegebenen Mengen und der     angewandten          Wärme    das erste Aufwallen nach einer hal  ben Stunde eintritt, die Anwendung dersel  ben Hitze während ungefähr einer weiteren  halben Stunde erforderlich ist, um das Ge  misch gebrauchsfertig zu machen. Mengen,  Zeit, Hitzegrad und Menge des Kalium  hydroxydes stehen in gegenseitigem Abhän  gigkeitsverhältnis.  



  Wenn dieses Stadium erreicht und der be  kannte stechende     Formaldehydgeruch    kaum  mehr wahrnehmbar ist, setzt man kaltes  Wasser hinzu. Hierdurch wird -die Tempera  tur erniedrigt und allenfalls eine leichte Trü  bung des Gemenges hervorgerufen, die je  doch verschwindet, wenn durch fortgesetztes  Erhitzen die Temperatur der Mischung wie  der bis zum Siedepunkt gebracht wird. Die  Menge des Wasserzusatzes beträgt zweck  mässig erweise ungefähr 1,1 1.  



  Das Gemisch wird nun auf normale Luft  temperatur abgekühlt und sodann mit einer  Lösung bestehend aus  
EMI0005.0018     
  
    Ammoniumbichromat <SEP> (NH4)2 <SEP> Cr, <SEP> 0z <SEP> 70-140 <SEP> gr
<tb>  Ammoliiumhyclroxy <SEP> d, <SEP> s. <SEP> G. <SEP> 0,88 <SEP> 1l0-230 <SEP> "
<tb>  Wasser <SEP> <B>2-3,61</B>       versetzt. Es ist vorteilhaft, dieser Lösung  etwa 7     gr        Kupferhy        droxyd    beizumengen.  Anstatt des     Ammoniumbiehromates    kann die       entsprechende    Menge     Ammoniumchrornat    an  gewendet werden.

   Nachdem die genannte  Lösung dem Gemisch zugesetzt ist, wird gut  umgerührt und .dann, nötigenfalls ein wenig  Spiritus, etwa 85 bis 340     gr    und eine geringe       MengeAmmoniumhydroxyd        hinzugefügt.    Die  ser Zusatz hat die Wirkung, das Gemisch  trotz der Anwesenheit. von     Bichromat    in  seiner wasserlöslichen Form zu erhalten. Fer-         ner    können dem Gemisch ausserdem 55 bis  170     gr    Glyzerin zugesetzt werden.  



  Obschon sich auch andere     Chromate    ver  wenden lassen, ist dem     Ammoniumsalze     wegen der Flüchtigkeit -des     Ammoniakes    und  der verhältnismässigen Leichtigkeit, womit es  eine Verbindung eingeht, der Vorzug zu  geben;     Calciumchromat    ist vorzugsweise an  zuwenden, wenn zu     irgendwelchem    Zweck,  das Produkt die Eigenschaft raschen Trock  neres besitzen soll. Natrium- oder     Kalium-          ehromate    oder     -bichromate    sind, in Anbe-           tracht    des bereits dem Gemische einverleib  ten Kaliums weniger geeignet.

   Chromsäure       (Chromtrioxy(l)    lässt sich ebenfalls verwen  den, hat aber, wenn sie allein gebraucht  wird, die Neigung, niederschlagend zu wir  ken. Ferner können die     Chromate    des Kup  fers, Aluminiums, Zinks und anderer Metalle  Anwendung finden, vorzugsweise gelöst in  einer     genügenden    Menge einer Lösung von       Chromtrioxyd    in Wasser. Man kann auch zu  nächst das     Kaliumhydroxyd    mit einer Säure,  zum Beispiel Salpetersäure oder Salzsäure,  neutralisieren und hierauf eine geringe  Menge     Ammoniumbiehromat    zusetzen.  



  Mit den auf beschriebene Weise erhalte  nen Kompositionen, die je nach dem Grade  des Rochens und den beiden voraufgegange  nen Operationen angewandten Wassermen  gen eine mehr oder weniger sirupartige Kon  sistenz     zeigt,    wird nun das zur Verwendung  bestimmte faserige, aufsaugende     Grundma-          terzal,    zum Beispiel     Filtrierpapier,    impräg  niert.  



  Die imprägnierten Blätter trocknet man  auf die oben beschriebene Art. Es kann er  forderlichenfalls dadurch eine noch gründ  lichere Trocknung erzielt werden, dass man  der Komposition eine geringe Menge eines  Trockenmittels, zum     Beispiel        Calciumborat,     zusetzt. Anderseits lässt sich eine     zuweit-          gehende    Trocknung durch das bereits er  wähnte Beimengen von Glyzerin     verhindern.     Die zur Herstellung von Matrizen bestimm  ten Blätter werden vor dem endgültigen  Trocknen     zR=eckmässigerweise    aus schon er  wähnten Gründen in einem ammoniakhalti  gen     Ammoniumchromatbade    behandelt.

   Mit  den so zubereiteten, getrockneten Blättern  wird nun auf die oben geschilderte Weise von  einem Original eine Matrize genommen.  



  Diese Matrize kann zur Herstellung einer  beliebigen Anzahl von Kopien des Originals  dienen. Dazu hat man bloss nötig, das Origi  nal durch die Matrize zu ersetzen und die be  schriebene Operation mit nachstehenden Ab  änderungen zu wiederholen. Die kalte Ma  trize wird mit den aufgelegten, imprägnier  ten Blättern auf einer kalten Unterlage, be-    stehend     au:,    einer,     zweckmässigerweise    10 mm  bis 15 mm dicken Metallplatte in die Presse  gebracht, die darauf so rasch als möglich zu  betätigen ist.

   Auf     fliese    Weise wirkt die  Hitze der die imprägnierten Blätter berüh  renden     Pressplatte    beträchtlich früher auf  diese Blätter, als die     Hitze,der    andern     Press-          pla.tte,    welche vorerst die erwähnte Unterlage  und die Matrize selbst durchdringen  muss.       Infolgedessen    hat die     Imprägnierungskompo-          sition    zunächst die     Neigung,    sich gegen die  Oberfläche und in die Vertiefungen der Ma  trize zu bewegen, woselbst :sich der Druck  früher     als    die Hitzewirkung geltend gemacht  hat.

   Man erhält so (vorausgesetzt, dass die  Ätzung nicht so tief ist, um das eingangs  beschriebene Vorgehen zu     erfordern)    einen  die feinsten     Einzelheiten    aufweisende Nach  bildung, die der beim Auftreten der durch  die Metallunterlage und die Matrize hin  durchgedrungenen     abge.@cliwächten    Hitze be  reits erhärtet ist.  



  Mit     Matrizen    der beschriebenen Art er  hält     ma.n         < Stereos:>,    welche mit nur sehr ge  ringen Abweichungen eine gleichförmige       Dicke    aufweisen.     -#Ä'enn    aber aus irgend  einem Grunde jede     Stereotypplatte    eine genau  bestimmte     Dicke    besitzen soll, so lässt sich  dies dadurch erreichen, dass man die Rück  seite mit Sandpapier behandelt oder in einer  geeigneten     Abrichtmaschine    bearbeitet. Im  übrigen erfordert die Ausübung des vorlie  genden Verfahrens bloss     eine    geheizte Presse.

    Die     Stereotypplatten    können durch eine ent  weder auf der     Rückseite    oder zwischen den  imprägnierten Blättern anzubringende Zeug  lage verstärkt werden.  



  Nach vorliegendem Verfahren erhaltene       Nachbildungen        -widerstehen    jeder weiteren  Einwirkung von Hitze, was praktisch wich  tig ist, da sie infolgedessen zusammen mit  gewöhnlichen Metalltypen verwendet werden  können in Fällen, wo es sich darum handelt,  von gemischtem Satz in üblicher Weise     mit-          telst    Papiermasse eine Matrize behufs Re  produktion mittelst des üblichen Giessverfah  rens zu gewinnen. Wenn die Matrizen zum  Giessen von Metallstereotypen benützt wer-      den, hält jede .einzelne solange aus, wie meh  rere gewöhnliche Matrizen und liefert dabei  vollkommenere und tiefere Kopien des Ori  ginals.  



  Die nach vorliegendem Verfahren herge  stellten     .Stereotypplatten    sind dauerhafter als  die meisten aus Metall gegossenen Druck  platten, dabei billiger und bedeutend leichter.  Die frisch hergestellten     Stereotypplatten     sind biegsam und können infolgedessen ent  weder um einen Druckzylinder herumge  bogen, oder in     einer    gewöhnlichen     Flach-          t'     benützt werden.

       Weiter    ist es  mit Hilfe vorliegenden Verfahrens möglich,  von einem Original eine grosse Anzahl von  Wiedergaben herzustellen, wobei die     Herstel-          lunb    jeder einzelnen Wiedergabe nur wenige  Minuten     beansprucht,    im Gegensatz zu den  umständlichen und langwierigen Operationen,  welche die Herstellung einer gleichen An  zahl von Reproduktionen nach dem üblichen  Verfahren erheischt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Nach bildungen reliefartiger Vorlagen zu typo graphischen Zwecken, dadurch gekennzeich net, dass man die Vorlage. vs,elche nachge bildet werden soll, mit einer gleichmässigen Schicht aus faserigem aufsaugendem Material bedeckt, welches Material mit einer wasser löslichen 'Subtanz imprägniert ist, die beim Erhitzen sich zunächst verflüssigt, beim Fortdauern der Wärmezufuhr allmählich wie der erstarrt und dann in den harten, unlös lichen und unschmelzbaren Zustand übergeht, ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass man die genannte Vorlage samt aufgelegter .Schicht in einer geheizten Presse gleichzeitig der Ein wirkung von Druck und Hitze aussetzt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass behufs Her stellung einer Matrize mindestens ein Blatt des imprägnierten Materials auf das Original gelegt und das Ganze in einer geheizten Presse mit Hitze und Druck behandelt wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch t, da durch gekennzeichnet, dass man unge formtes aufsaugendes Material mit der genannten Substanz tränkt und hierauf in flachen Trögen in Schicht- bezv-. Blattform mindestens annähernd + ock.- nen lässt. 3. Verfahren gemäss Patentansp !eh I, da durch gekennzeichnet, .dass man mit der genannten Substanz getränktes Filtrier- papier verwendet. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man mit der genannten Substanz getränktes Fliess papier benützt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man als Im prägnierungssubstanz eine Komposition verwendet. welche erhalten wird durch Kochen eines Gemisches bestehend aus einem Aldehyd, einem Phenol und einer Alkalimetallverbindung, mit darauffol- gen.dem Zusatz einer eine Chromsäure enthaltenden Substanz.
    6. -\'erfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man als Im prägnierungssubstanz eine Komposition verwendet, welche erhalten wird durch Kochen eines Gemisches bestehend aus mindestens annähernd gleichen Gewichts teilen Formaldehyd (40%) und Phenol, das ausserdem eine geringe Menge einer Alkalimetallverbindung enthält, und nach erfolgter Kondensation, Zusetzen einer eine Chromsäure enthaltenden Sub stanz. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass .das genannte Gemisch besteht aus EMI0007.0043 Kristallis. <SEP> Karbolsäure <SEP> 51/9- <SEP> kg <tb> Formaldehyd <SEP> (40%) <SEP> 51/2 <SEP> ., <tb> Ätzkali <SEP> 70-170 <SEP> gT S. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Kochen fort setzt, bis der Formaldehydgerueh zu ver. schwinden beginnt, worauf dem Ge misch Wasser beigemengt wird. 9.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass nach erfolgter Konden sation eine Ammonium-V erbindung einer Chromsäure zugesetzt wird. 10. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch nach Beendigung des Kochens ausser der Anm- moniumverbindung einer Chromsäure Ammoniumhydroxy d zugesetzt wird. 11. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kochen bei An wesenheit von metallischem Aluminium in dem Gemische vorgenommen wird. 12.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass man nach Vollendung der Kondensation dem Gemisch nach-. stehende Lösung zusetzt: EMI0008.0009 Ammoniumbichromat <SEP> 70-140 <SEP> gr <tb> Ammoniumhv <SEP> droxvd <tb> s. <SEP> G. <SEP> 0,88110-230 <SEP> " <tb> Wasser <SEP> 2-3,6 <SEP> 1. 13. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass man der Komposition nach dem Kochen eine hygroskopische Substanz beimengt. 14. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man der Komposi tion nach dem Kochen Glyzerin zusetzt. 15.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass man der Komposition nach dem Kochen ein Trockenmittel zu setzt. 16. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass man der Komposi tion Calciumchromat zusetzt. 17. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8 und 15, da- durch gekennzeichnet, dass man der Kom position Chromsäure zusetzt. 18. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 bis 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass man der Komposi tion Caleiumborat zusetzt. 19.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass man zur Herstellung von Matri zen bestimmte, imprägnierte und minde stens annähernd trockene Blätter in einer schwachen Ammoniumbichromat- lösung badet. 20. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine mit Ammo- niumhydroxyd versetzte Ammoniumbi- chromatlösung benützt. 21.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass diejenige Seite der imprägnierten Schicht, welche den Eindruck erhalten soll, vor dem Auflegen mit einem Überzuge aus feingepulvertem Metall versehen wird. 22. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mit der imprägnierten Schicht, in Berührung kommende Pressplatte höher erhitzt wird als die andere. 23.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man behufs genauer Nachbildung von ein starkes Re lief aufweisenden Vorlagen, die Vertie fungen vor dem Auflegen der impräg nierten Schicht mit einem pulverigen Material ausfüllt, welches bei der nach folgenden Behandlung in der Presse un ter,der Einwirkung von Druck und Hitze von der verflüssigten, aus der impräg nierten Schicht austretenden Imprägnie- rungssubstanz durchtränkt wird und sich bei deren Erstarren und durch ihre Ver mittlung mit den genannten Blättern zu einem festen, dauerhaften, eine getreue Nachbildung bildenden Ganzen verbindet. 24.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 6 und 23, dadurch ge- kennzeichnet, dass das pulverige Füll material erhalten wird durch Tränken von Hartholzmehl mit der genannten, aus Formaldehyd, Phenol und einer Alkali metallverbindung mit nachträglichem Zu satz einer eine Chromsäure enthaltenden Substanz hergestellten Komposition, völ ligem Trocknen und Mahlen. 25. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 6, 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass man der genannten Komposition, bevor sie zum Tränken des Holzmehls benützt wird, Chromsäurelö- sung zusetzt. 26.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 6, 23 und 24, dadureh gekennzeichnet, dass man dem Holzmehl ein feingepulvertes Metall beimengt. PATENTANSPRUCH II: Reliefartige Nachbildung zu typographi schen Zwecken, erhalten nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus einem aufsaugenden Material besteht, welches mit einer harten, unlöslichen, in der Hitze weder erweichenden noch schmelzenden Komposition imprägniert ist.
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