CH128029A - Wage mit selbsttätiger Gewichtsanzeigung und mit einer Vorrichtung zur Änderung des Wägebereiches. - Google Patents

Wage mit selbsttätiger Gewichtsanzeigung und mit einer Vorrichtung zur Änderung des Wägebereiches.

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CH128029A
CH128029A CH128029DA CH128029A CH 128029 A CH128029 A CH 128029A CH 128029D A CH128029D A CH 128029DA CH 128029 A CH128029 A CH 128029A
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lever
weighing mechanism
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Maatschappij Tot Ver Werktuige
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Berkel Patent Nv
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  Wage mit selbsttätiger     Gewichtsanzeigung    und mit einer Vorrichtung zur     Inderung     des     Wägebereiches.       Die Erfindung betrifft eine Wage mit  selbsttätiger     Gewichtsanzeigung    und mit  einer Vorrichtung zur Änderung des Wäge  bereiches.  



  Nach der Erfindung ist die Wage mit  mindestens einem mit dem     Wägemechanis-          mus        kuppelbaren    und von demselben     ent-          kuppelbaren    Gewichte versehen, das beim  Kuppeln und Entkuppeln durch stossdämp  fende Mittel aufgefangen wird.  



  Vorzugsweise ist dabei bei Wagen mit  einem im Fuss der Wage angeordneten Wage  balken das Gewicht verschiebbar auf Bolzen  angeordnet, von welchen einer oder mehrere  vom Wagebalken     herabragen    und einer oder  mehrere vom     Wagefuss)        emporreichen,    und  welche Bolzen die Mittel zur Stossdämpfung  tragen. Die Stossdämpfer können als Blatt  federn ausgebildet sein.  



  Das Gewicht wird zweckmässig vom       Wägemechanismus        entkuppelt    und mit dem  selben gekuppelt mittelst eines Hebels, der    mit Hilfe eines Bügels     bewegt    wird, wobei  eine     Verriegelungsvorrichtung    vorgesehen ist,  die mit dem     Wägemechanismus    zwecks Ver  riegelung desselben zusammenarbeitet, wenn  der Bügel     bewegt    wird.

   Der genannte Hebel  kann     doppelarmig    ausgebildet sein und das  Gewicht zum     Entkuppeln        bezw.        Kuppeln    mit  dem     Wägemechanismus    empor-     bezw.    herab  bewegen, wobei der Bügel schwingbar ge  lagert und mit dem Hebel verbunden ist und       dieVerriegelungsvorrichtung        derart    ausgebil  det ist, dass sie den Bügel selbsttätig in der  jenigen Stellung festhält, bei welcher der He  bel das Gewicht     emporhält,

      und     weleheVerrie-          gelungsvorrichtung    in eine     Stellung    gebracht  werden kann, in welcher sie den Bügel frei  lässt, um das Gewicht fallen zu lassen.  



  Die     Verriegelungsvorrichtung    kann  zwecks Verriegelung des     Wägemechanismus     zweckmässig mit einem verzahnten Organ des  Wagebalkens in Eingriff gebracht werden.  Der Bügel und die     Verriegelungsvorrichtung         können zum Beispiel durch Bedienungs  stangen bewegt werden, welche durch ein  Gehäuse der Wage hinausragen und mit  Druckknöpfen versehen sind.  



  Der oben erwähnte Mechanismus kann bei  verschiedenen Gattungen von selbsttätigen  Wagen mit verschiedenem     Wägebereich    zur  Verwendung kommen.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung,  welche als Beispiel eine     Neigungswage    dar  stellt, welche normal für Maximum 2 Pfund  eingerichtet ist, näher erläutert.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht, teils ein Längs  schnitt dieser Wage;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Ansicht, teils ein Längs  schnitt, nach der Linie     III-III    in     Fig.    1;       Fig.    4 ist eine Draufsicht des Wage  fusses, wobei das Gehäuse der Anzeigevor  richtung entfernt ist und einzelne Teile im  Schnitt dargestellt sind;       Fig.    5, 6 und 7 stellen in grösserem Mass  stab Einzelheiten in verschiedenen Stel  lungen dar.  



  Bei der dargestellten Ausführung ist ein  Gewicht 1 (es könnten auch mehrere sein)  unter dem die Warenschale 3 tragenden, auf  dem 'Wagebalken 2 abgestützten Brücken  stück 5 angeordnet. Dieses Gewicht ist ver  tikal verschiebbar auf vier Bolzen     (Fig.    3),  von welchen zwei Bolzen 4 vom Brücken  stück 5     herabragen,    während die beiden an  dern 6, 6 vom Boden des Wagefusses nach  oben ragen und feststehen. Die beiden Bolzen  4, 4 tragen an den untern Enden nachgiebige  Anschläge 7 in der Form von Blattfedern,  auf welchen das Gewicht aufruhen kann,  welches Gewicht dann vom Brückenstück 5  getragen wird und damit mit dem Wage  balken gekuppelt ist.

   Die beiden andern Bol  zen haben oben entsprechende federnde An  schläge 8, wobei das Gewicht gegen diese  Anschläge angehoben werden kann, frei vom  Wagebalken.  



  Ein doppelarmiger Hebel 9, mittelst wel  chem das Gewicht verstellt werden kann,  verläuft parallel zum Wagebalken und ist    bei 14 drehbar. Das freie Ende des rechts  seitigen Armes dieses Hebels ist mit einem  Haken oder Bügel 10 am Gewicht verbunden,  während das freie linksseitige Ende des  Hebels gelenkig mit einer Stange 11 ver  bunden ist, welche zur     Anzeigeskala    der  Wage     emporführt.    Diese Stange ist mit einem  Streifen oder einer Platte 12 verbunden,  welche verschiebbar hinter der     Anzeige-          scheibe    angeordnet ist, welche Scheibe mit  Löchern 13, entsprechend den Teilstrichen  der die Gewichtseinheiten anzeigenden Skala.,  versehen ist.

   Diese Gewichtseinheiten (1, 2,  3 Pfund usw.) sind auch auf dem oben er  wähnten Streifen oder Platte 12 angegeben,  und einige derselben werden, je nach der  Stellung der oben erwähnten Stange 11 durch  die Löcher hindurch sichtbar.  



  Ein Bügel 15 ist an dem mit der     Stange     11 verbundenen Ende des Gewichtsbedie  nungshebels 9     angelenkt    und umgibt das  Hinterende des Wagebalkens 2, wobei er an  seinem freien Ende einen Nocken 16 auf  weist, welcher mit     Aussparungen    17, 31 ver  sehen ist. Eine mit einem Druckknopf 19  versehene     Bedienungsstange    18 reicht vom  Bügel 15 nach oben durch eine nicht dar  gestellte Öffnung in dem den Wagefuss bil  denden Gehäuse 21.

   Der Wagebalken 2 ist  in der Nähe des Nockens 1.6 mit einem nach  unten gerichteten verzahnten Organ 23 ver  sehen, dessen     Zähne    unter gewissen, noch nä  her zu beschreibenden Umständen mit einem       Verriegelungsstück        2.1    in Eingriff kommen,  das drehbar zwischen dem Nocken 16 und  dem Organ 23 angeordnet ist. Eine zweite  Bedienungsstange 25 mit Druckknopf 26  reicht vom Riegelstück 24 nach oben.  



  Das     Verriegelungsstück    24 verriegelt den  Bügel 15 in seinen beiden äussersten Grenz  stellungen     (Fig.    6 und 7) und muss zu diesem       Zwecke    gedreht werden, welche Bewegung  durch das Niederdrücken der Stange 25 ein  geleitet wird.  



  Der Bügel 15 wird für gewöhnlich     mit-          telst    einer Feder 27     emporgedrückt        (Fig.    7),  wodurch das dem Gewicht 1 zugekehrte Ende  des Hebels 9 herabgedrückt wird, so     .dass    das           Gewicht    vom Wagebalken getragen     wird    (das  heisst auf den untern nachgiebigen Anschlä  gen 7 der Bolzen 4 der Wagebrücke 5 ruht).  Die nach oben gerichtete Stange 11 hält dann  die verschiebbare Ziffernscheibe in einer  obern Stellung, bei der 0 und 2 Pfund durch  die Löcher 13 in der Skala     .sichtbar    sind.

    Unter diesen Umständen steht der Zeiger 28  auf 0 der Skala bei unbelasteter Waren  schale, und die Wage kann dann für     Wä-          gungen    bis zu 2 Pfund benutzt werden, wobei  der Zeiger 28 mit dem üblichen Pendel  gewicht 29 bewegt wird.  



  Wird nun der Bügel 15 nach vorherigem  Niederdrücken der Stange 25     (Fig.    5) aus der  ursprünglichen Lage     (Fig.    7) durch die mit  ihm verbundene Bedienungsstange 18 ganz  herabgedrückt     (Fig.    6), so wird das vordere  Ende des Gewichtsbedienungshebels 9     em-          porbewegt    und     -das    Gewicht 1 vom Wage  balken .abgehoben, wobei es mit den obern  festen Anschlägen 8 der Bolzen 6     (Fig.    3) in       Berührung    kommt.

   Gleichzeitig wird die  Stange 11 nach unten bewegt, wodurch die  Ziffernscheibe 1<B>'</B> nach unten verschoben wird       und,die    Ziffern     \?    und 4 vor den Öffnungen 13  erscheinen. Die Wage kann dann zum Wägen  von Gegenständen von 2 bis 4 Pfund benutzt  werden.  



  Während dieser Bewegung des Bügels 15       (Fig.    5) wird durch :die     zwischen    den Aus  sparungen 17 und 31 gelegene Fläche des  Nockens 16 am Ende des Bügels ein Lappen  3 2 des     Verriegelungsstückes    24, das durch  das schon erwähnte Niederdrücken der Stange  25 gegen das gezahnte Organ 23 hinbewegt       wurde,    mit letzterem in Eingriff gehalten und  gleitet während des     Verstellens    .des Wäge  bereiches längs dieser     Zahnung,    so dass,  würde man nun versuchen, während der Um  schaltung von der einen     Wägekapazität    auf  die andere die Wage zu benutzen, das heisst  den Wagebalken zu bewegen, einer :

  der Zähne  sofort am Lappen 32 des     Verriegelungs-          stückes        anstehenwürde,    so     dass    der Wagebalken  während dieser Zeit verriegelt ist     (Fig.    5).  Hat der Bügel seine     niedrigste    Lage     (Fig.    6)  erreicht, so dreht sich das     Verriegelungsstück       zurück, indem es unter der     Wirkung    einer  Feder 30 in die     Aussparung    17 des Nockens  16 eintreten kann, wodurch der Mechanismus  in derjenigen Lage gehalten wird, in der er  eingestellt wurde und der Wagebalken frei  gegeben wird.  



  Wird nun bei dieser Stellung des Mecha  nismus die Bedienungsstange 25, die am     Ver-          riegelungsstück    befestigt ist, herabgedrückt,  so wird der Lappen 32 des     Verriegelungs-          stückes    ausser     Eingriff    mit der Aussparung  17 des Nockens 16 gebracht und geht der  Bügel 15 usw.

   unter der Wirkung der Feder  27 in die normale Stellung     (Fig.    7) zurück,  während welcher Zeit der Lappen 32 wieder  mit der Verzahnung 23 in     Eingriff    bleibt und  wobei das Gewicht     wieder    mit dem Wage  balken gekuppelt und die     Ziffernscheibe    wie  der zurückgestellt     wird.    In dieser Stellung  tritt das     Verriegelungsstück    unter der Wir  kung der Feder 30 in die Aussparung 31 des       Nockens    16 ein, wodurch der Bügel in dieser  Stellung festgehalten wird, bis er durch Be  dienung der Stange 25 freigemacht wird.  



  Eine mit dem oben beschriebenen Mecha  nismus versehene Wage kann nicht unrichtig  benutzt werden, und zwar erstens, weil die  Ziffernscheibe und der Hebel 9 für das     Ge-          wicht    nur gleichzeitig bewegt     werden    kön  nen, und zweitens, weil der Wagebalken ar  retiert ist, ausgenommen, das     Gewicht    sei  ganz oder dann gar nicht vom Balken unter  stützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Wage mit selbsttätiger Gewichtsanzei- gung und mit einer Vorrichtung zur Än- derung des Wägebereiches, gekennzeichnet durch mindestens ein mit dem Wägemecha- nismus kuppelbares und von demselben ent- kuppelbares Gewicht, das beim Kuppeln und Entkuppeln durch stossdämpfende Mittel auf gefangen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wage nach Patentanspruch, mit einem im Fuss der Wage angeordneten Wagebalken, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht verschiebbar auf Bolzen angeordnet ist, von welchen eiäer oder mehrere vom Wage balken herabreichen und einer oder mehrere vom Wagefuss emporragen, und welche Bolzen die Mittel zum Dämpfen des Sto sses beim Kuppeln oder Entkuppeln des Gewichtes mit dem bezw. vom Wägeme- chanismus tragen. 2. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossdämpfer als Blattfedern ausge bildet sind. 3.
    Wage nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Hebel, um das Gewicht mit dem Wägemechanismus zu kuppeln oder von demselben zu entkuppeln, einen beweglichen Bügel zwecks Verstellung dieses Hebels, und eine Verriegelungsvor- richtung, welche zwecks Feststellung des Wägemechanismus mit diesem zusammen arbeitet, wenn der Bügel bewegt wird. 4.
    Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der in letzterem genannte Hebel doppel- armig ausgebildet ist und das Gewicht zum Entkuppeln bezw. Kuppeln mit dem Wägemechanismus empor- bezw. herab bewegt, wobei der Bügel schwingbar ge- lagert und mit diesem Hebel gelenkig ver.. bunden ist, und ferner die Verriegelungs- vorrichtung :
    derart ausgebildet ist, dass sie den Bügel selbsttätig in derjenigen Stel lung festhält, bei welcher der Hebel das Gewicht gehoben hält, und dass sie in eine Stellung gebracht werden kann, in welcher sie den Bügel freilässt, so dass das Gewicht herabfallen kann. 5. Wage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3 und 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Wagebalken mit einem verzahnten Organ versehen ist, mit wel chem die Verriegelungsvorrichtung zwecks Feststellung des Wagebalkens in Eingriff tritt. 6.
    Wage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Bügel und die Verrie- gelungsvorrichtung mittelst Stangen be dient werden können, welche durch ein Gehäuse .der Wage hinausragen und mit Druckknöpfen versehen sind.
CH128029D 1926-05-07 1927-05-05 Wage mit selbsttätiger Gewichtsanzeigung und mit einer Vorrichtung zur Änderung des Wägebereiches. CH128029A (de)

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