CH128049A - Pressgussverfahren und Vorrichtung zur Durchführung desselben. - Google Patents

Pressgussverfahren und Vorrichtung zur Durchführung desselben.

Info

Publication number
CH128049A
CH128049A CH128049DA CH128049A CH 128049 A CH128049 A CH 128049A CH 128049D A CH128049D A CH 128049DA CH 128049 A CH128049 A CH 128049A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
channels
piston
metal
molten metal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Polak
Heinrich Talla
Original Assignee
Josef Polak
Heinrich Talla
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Polak, Heinrich Talla filed Critical Josef Polak
Publication of CH128049A publication Critical patent/CH128049A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Pressgussverfahren    und Vorrichtung zur Durchführung desselben.    Bei den bisher     bekannten.        Pressgussverfah-          ren    wird das geschmolzene Metall durch     ge-          geneinanderbewegte    Kolben unter Druck ge  setzt, um durch einen den Füllraum für das  geschmolzene Metall mit der Form verbinden  den Kanal getrieben zu werden. Dieses Ver  fahren hat den Nachteil, dass gleich zu Be  ginn des Druckes das geschmolzene Metall in  diesen Kanal eintritt, so dass, soll er sich  nicht durch     Estarren    des     Metalles    verlegen,  die Kolben mit grosser Geschwindigkeit be  wegt werden müssen.  



  Diesen Nachteil zu beheben ist der Zweck  des Verfahrens nach der Erfindung, welches  darin besteht, dass beim     Pressvorgang    das ge  schmolzene Metall in dem es aufnehmenden       Pressraum    zuerst verschoben wird, bevor es in  den Bereich der     Innenmündung    von Kanälen  gelangt, welche den     Pressraum    mit den For  men verbinden. In dieser Zeit tritt eine teil  weise Erstarrung einer dünnen, den flüssigen  Kern des     Metalles    umgebenden     ,Schicht    auf,  die durch den     Pressvorgang    von dem flüssigen  Metall durchbrochen werden muss, damit die  ses in die Kanäle eindringen kann.

      Zur     Durchführung    dieses Verfahrens ver  wendet man in bekannter Weise einen zur  Aufnahme des geschmolzenen     Metalles    geeig  neten Zylinder,     dessen.    Wand von Kanälen  durchsetzt ist, die den Zylinder mit den an  ihn anzuschliessenden Formen verbinden und  in welchem zwei     einander    gegenüberstehende  Kolben bewegt     werden,    können. Gemäss der  Erfindung wird der eine Kolben für gewöhn  lich durch eine federnde Abstützung in einer  solchen Lage gehalten, dass er die Kanäle  gegen das Innere des Zylinders abschliesst.

    Von dieser Stellung aus wird dieser Kolben  gleichsinnig mit der Bewegung des andern  oder     .Presskolbens    durch das von diesem vor  getriebene geschmolzene Metall bis zu einer  Ruhelage bewegt und beim Rückgang des       Presskolbens    durch seine federnde Abstützung  selbsttätig in seine Ausgangslage gebracht.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer     Vorrichtung    zur Durch  führung des Verfahrens dargestellt; die     Fig.     2 und 3 betreffen Ausführungsvarianten ein  zelner Teile der Vorrichtung.

             Gemäss        Fig.    1 besitzt die     Vorrichtung          Formen.    d, e,     die    seitlich an einem oben offe  nen Zylinder a     heranbewegt    werden, um     die     mit dem Kanal     l        ausgestatteten    Formen  ansätze in entsprechende     .Bohrungen    in der  Zylinderwand     dicht    einzusetzen.

   In dem Zy  linder a ist     ein,    unterer     liolben    c von einer  Feder     f    abgestützt gehalten, und zwar so,  dass er die     Bohrung        na    der Zylinderwand       bezw.        den.    Kanal l gegen das Innere des Zy  linders für gewöhnlich absperrt     und    bis auf  den Boden -des letzteren gedrückt werden  kann. Eine am Kolben c angeordnete, den.

         Gylinderboden    durchsetzende Stange ist an       einem    schwingbar gelagerten Hebel g     aüge-          lenkt,    so dass der Kolben c durch Bewegung  des Hebels g nach oben den Rest des     Metalles     nach jedem     Pressgiessen    aus dem Zylinder a  ausstossen und hierbei gleichzeitig den im  Kanal Z erstarrten     Anguss    von dem Metallrest       abtrennen    kann.  



  Der obere oder     Presskolben    b ist an dem  Querhaupt p befestigt, das mittelst     Stangen     <I>o, n</I> geführt ist. Letztere stehen     unten    durch  ein Querhaupt i mit der Stange eines Kol  bens     j    in Verbindung, der in einem     Zylinder          Ic    durch ein gesteuertes Treibmittel bewegt  wird.  



  Der Arbeitsvorgang ist folgender: Nach  dem die Formen<I>d,</I> e an den Zylinder<I>a</I> an  gestellt sind, wird dieser über dem Kolben c  mit dem flüssigen     Metall-    in entsprechender  Menge gefüllt. Der abgestützt gehaltene Kol  ben c schliesst hierbei die innere     Mündung     der     Kanäle   <I>l</I> ab. Wird nun der Kolben     ;j     durch das gesteuerte Treibmittel nach ab  wärts     bewegt,    so folgt der Kolben b unmit  telbar, der Kolben. c mittelbar dieser Bewe  gung. Hierbei wird der Füll- oder     Pressraum     in den Bereich der vom Kolben c freigege  benen innern     Mündung    der Kanäle l ge  bracht.

   Dabei hat eine dünne äussere Schicht  des flüssigen     Metalles    Zeit gefunden, teil  weise zu erstarren und der Kolben c hat den  Boden des Zylinders a berührt. Nun setzt der  eigentliche     Pressvorgang    ein, wobei der wei  ter bewegte Kolben b einen solchen Druck  auf das Metall ausübt, dass dieses seine er-    starrte Aussenschicht durchbricht, wodurch  es erst Zutritt zu den Kanälen     L    und     zu    den  Formen hat.

   Hierauf wird der Kolben     ;j,     zwecks     Heraushebens    des     Kolbens    b, aus dem  Zylinder     a,    in entgegengesetzter Richtung  bewegt und der Kolben c, der hierbei zufolge  der Wirkung der Feder     f    in gleicher Rich  tung folgt, sperrt     unter    gleichzeitigem Ab  trennen des     Angusses    von dem Metallreste  die innere Mündung der Kanäle     l    wieder ab  und kann schliesslich durch Betätigung des  Hebels g zum vollkommenen Ausstoss des Me  tallrestes aus dem Zylinder a bewegt werden.  



  Die     Einrichtung    kann derart getroffen  sein, dass das Anstellen der Formen an dem  Zylinder und das Entfernen derselben von  ihm zeitgerecht selbsttätig erfolgen.  



  Gemäss     Fig.    2, welche die Teile am  Schluss des     Pressvorganges    zeigt, sind die For  men d, e im Zylinder ausgebildet, während  gemäss     Fig.    3 der     Zylinder        a    horizontal an  geordnet ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Pressgussverfahren, dadurch gekennzeich net, dass beim Pressvorgang das geschmol zene Metall in dem es aufnehmenden Pressraum zuerst verschoben wird, bevor es in den Bereich der Innenmündung von den Pressraum mit den Formen verbin denden Kanälen gelangt, um in dieser Zeit die Entstehung einer dünnen, teil weise erstarrten, den flüssigen Kern des Metalles umgebenden Schicht zu ermög- lichen, die durch den Pressvorgang von dem flüssigen Metall durchbrochen wer den muss, damit dieses in die Kanäle ein dringen kann.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bei wel cher in einem das geschmolzene Metall zur Pressung aufnehmenden Zylinder, der durch seine Wand durchsetzende Ka näle mit den Formen in Verbindung steht, zwei einander gegenüberstehende Kolben bewegt werden können, dadurch gekennzeichnet,
    dass der eine Kolben für gewöhnlich durch eine federnde Abstüt zung die Kanäle gegen das Innere des Zylinders abschliesst und von dieser Stel lung aus gleichsinnig mit der Bewegung des andern oder Presskolbens durch das von diesem vorgetriebene geschmolzene Metall bis zu einer Ruhelage bewegt und beim Rückgang des Presskolbens durch seine federnde Abstützung selbsttätig in seine Ausgangslage gebracht werden kann. UNTERANSPRUCH:
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine an dem unter Federwirkung stehenden Kolben angeordnete, den Zylinderboden durchsetzende Stange mit einem Handhebel gelenkig verbunden ist, wodurch der Kolben über seine normale, die Kanäle abschliessende Lage angehoben wer den kann, um den Metallrest aus dem Zylin der herausschaffen zu können.
CH128049D 1927-09-02 1927-09-02 Pressgussverfahren und Vorrichtung zur Durchführung desselben. CH128049A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH128049T 1927-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH128049A true CH128049A (de) 1928-10-01

Family

ID=4386555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH128049D CH128049A (de) 1927-09-02 1927-09-02 Pressgussverfahren und Vorrichtung zur Durchführung desselben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH128049A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3613772A (en) * 1968-12-27 1971-10-19 Irving A Carr Injection piston for diecasting
US3810505A (en) * 1970-12-07 1974-05-14 R Cross Die casting method
US5331860A (en) * 1992-01-13 1994-07-26 Valeo Systems D'essuyage Throw limiting device for a starter head of an internal combustion engine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3613772A (en) * 1968-12-27 1971-10-19 Irving A Carr Injection piston for diecasting
US3810505A (en) * 1970-12-07 1974-05-14 R Cross Die casting method
US5331860A (en) * 1992-01-13 1994-07-26 Valeo Systems D'essuyage Throw limiting device for a starter head of an internal combustion engine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH128049A (de) Pressgussverfahren und Vorrichtung zur Durchführung desselben.
DE2211952B2 (de) Vertikale warmkammer-druckgiessmaschine
DE2727297B2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Gießereisandformen
EP0269660A1 (de) Verfahren zum giessen von metallschmelze.
DE597704C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Pressgussmaschinen
DE588010C (de) Hydraulische Presse zum Auspressen plastischer Massen
DE476093C (de) Durch Kolbendruck wirkende Giessmaschine, bei welcher die Formen an einen zur Fuehrung zweier gleichsinnig bewegbaren Kolben dienenden Presszylinderseitlich angeschlossen werden wobei sich der eine Kolben federnd auf den Boden des Presszylinders abstuetzt
DE496265C (de) Durch Kolbendruck wirkende Giessmaschine
DE2022297B2 (de) Giessmaschine
DE350330C (de) Injektionsspritze
DE583939C (de) Vorrichtung zum Pressgiessen
DE333096C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines dichten Verschlusses an Flaschen u. dgl.
DE1458098A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Pressgiessen von Metall
DE501506C (de) Verfahren zur Herstellung grosser Glasgefaesse
DE750675C (de) Pressgiessmaschine
DE391094C (de) Verfahren zur Herstellung homogener Metallguesse u. dgl.
DE230312C (de)
DE578833C (de) Hydraulischer Ziehapparat
DE2022297C (de) Gießmaschine
DE53121C (de) Formen von Glasröhren
DE201174C (de)
DE490764C (de) Einrichtung zur Verzoegerung des Wagenumlaufes auf geneigten Bahnen, bei der ein in einer Fluessigkeit eines aufrecht stehenden Kataraktzylinders beweglicher Kolben eine Bremswirkung ausuebt
DE1758625C (de) Niederdruckgießvorrichtung
DE630766C (de) Verfahren zum Strangpressen (Spritzen) von Tuben und aehnlichen Behaeltern
DE376204C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Hohlbloecken