Maschine zum Schleifen von Rollen. Die Erfindung bezieht sich auf bekannte Maschinen zum Schleifen von Rollen, bei der die Rollen durch Schleifkanäle in ihrer Längsrichtung hintereinander zwischen zwei sich nicht drehenden Schleifbacken hindurch geführt und ausserhalb der Schleifbacken in ihrer Schleiflage dauernd geändert werden.
Es hat sich nun gezeigt, da.ss bei der Ar beit mit einer derart ausgebildeten Schleif maschine verhältnismässig viel Zeit erforder lich ist, um die Rollen fertig zu schleifen, da während jedes Durchganges der Rollen zwi schen den Schleifbacken im wesentlichen stets nur die Rolle oder Rollen von grösstem Durchmesser geschliffen werden und bei der grossen Anzahl der ausserhalb der Schleif backen im Vergleich zu der Anzahl der inner halb der Schleifbacken befindlichen Rollen diese Rollen von grösstem Durchmesser nur von Zeit zu Zeit zwischen den Schleifbacken hindurchgehen werden.
Der Zweck der Erfindung ist daher eine derartige Weiterausbildung der bekannten Schleifmaschine, die so gut wie sicher ge- währleistet, dass während jedes Durchganges der Rollen zwischen den Schleifbacken sich einige Rollen von grösstem Durchmesser zwi schen .den Schleifbacken befinden, die dann verhältnismässig schnell ,abgeschliffen wer den, wodurch erreicht wird, dass' eine ganz ausserordentliche Verkürzung der Schleif arbeit bei einer bestimmten Anzahl gleich zeitig zu bearbeitender Rollen eintritt.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass die zu schleifenden Rollen nacheinander durch zwei oder mehrere zwischen den Schleifbacken vorgesehene Schleifkanäle hin durchgeführt werden.
Durch eine derartige Ausbildung der Schleifmaschine wird ein sehr günstiges Ver hältnis der Anzahl der jeweils zwischen den Schleifbacken befindlichen Rollen zu der Ge samtanzahl der in der Schleifmaschine vor handenen zu bearbeitenden Rollen erzielt, welches Verhältnis als Füllungsgrad bezeich net werden kann, so dass stets mit Sicherheit Rollen von grösstem Durchmesser zwischen den Schleifbacken sich befinden. Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele von Schleifmasehinen ent sprechend der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt im Längsschnitt eine Schleifmaschine mit Führung der Rollen durch ein Käfigband; Abb. 2 ist ein Grundriss zu Abb. 1; Abb. 2a ist ein Grundriss einer abgeänder ten Ausführungsform; Abb. 3 ist ein Querschnitt nach III-III der Abb. 2; Die Abb. 4 bis 8 zeigen eine zweite Aus führungsform der ,Schleifmaschine, und zwar:
Abb. 4 im Längsschnitt, Abb. 5 in Stirnansicht, während Abb. 6 bis 8 Querschnitte sind; Die Abb. 9 bis 12 sind schematische Grundrisse mit abgenommen gedachten obern Schleifbacken -bei verschiedener Stellung der zur Hindurchführung der Rollen durch die Schleifkanäle dienenden Stösselgruppen; Die Abb. 13 und 14 geben im Längs schnitt bezw. Seitenansicht eine dritte Aus führungsform wieder, zu der Abb. 15 eine Abänderung zeigt;
Die Abb. 14a und 15a zeigen ähnliche, je doch etwas abgeänderte Ausführungsformen wie die Abb. 14 und 15; Abb. 16 gibt schliesslich noch eine Aus führungsform in Seitenansicht wieder, zu der die Abb. 17 bis 20 schematische Grundrisse unter abgenommen gedachter oberer Schleif backe sind.
Bei sämtlichen dargestellten Ausfüh rungsformen der Schleifmaschine ist die un tere mit 1 bezeichnete Schleifbacke in Rich tung des Pfeils 2 hin und her verschiebbar, und zwar um ein Mass, das genügt, um die Schleifkanäle vollkommen gradlinig zu er halten. Die obere Schleifbacke 3 führt bei den dargestellten Ausführungsbeispielen keine Verschiebungen in Richtung des Pfeils 2 aus.
Bei der in den Abb. 1 bis 3 dargestellten Schleifmaschine sind zwischen den beiden Schleifbacken 1 und 3 zwei parallele Schleif kanäle 4 und 5 von dem aus Abb. 3 ersieht- liehen Querschnitt vorhanden, und die Hin durchführung der Rollen 6 ,durch die Schleif kanäle erfolgt bei .diesem Ausführungsbei spiel mittelst eines endlosen Käfigbandes 7 mit Aussparungen 8 zur Aufnahme der Rol len, und zwar derart, dass die Rollen 6 durch den Schleifkanal 4 in Richtung des Pfeils 9 und durch den Schleifkanal 5 in Richtung des Pfeils 10 hindurchgehen.
Zur Führung des Käfigbandes 7 .dienen zwei Leitrollen 11 und 12, von denen zum Beispiel die eine Leit- rolle 11 entweder gleichmässig oder absatz weise durch ein Sperradgefriebe in Richtung des Pfeils 13 angetrieben wird. Die Rollen 6 werden .demnach, nachdem sie aus dem Schleifkanal 4 hinausgetreten sind, um die Leitrolle 11 herumgeführt und treten dann in den Schleifkanal 5.
Die Rollen 6 sind ausserhalb der Schleifbacken 1 und 3 über Tischflächen 14 und 15 geführt, und, um die gewünschten Teileigendrehungen .der Rollen um ihre Achsen auf ihrem Wege ausserhalb der .Schleifbacken 1 und 3 sicherzustellen, sind Teile der Tischflächen 14 und 15, und zwar die Teile 14' und 15' schieberartig in senkrechter Richtung zu den SchleifkanäIen hin- und hörverschiebbar, zum Beispiel mit- telst der Kurbelgetriebe 16 und 17, so dass die Rollen beim Hinübergehen über :
diese hin- und hörverschiebbaren Tischflächen 14', 15' die gewünschten Teileigendrehungen um ihre Achsen erhalten, so dass sie in .den neuen Schleifkanal in anderer Schleiflage eintreten.
Es ist auch möglich, das endlose Käfig band 7 zu beiden Seiten der Schleifbacken 1 und 3 um mehrere nebeneinander liegende Leitrollen 11', 11", 11"' und 12' und 12" schlangenartig herumzuführen, falls zwi schen den Schleifbacken mehr als zw.-i Schleifkanäle vorgesehen sind, wie dies in Abb. 2a dargestellt ist.
Bei dem in den Abb. 4 bis 12 dargestell ten Ausführungsbeispiel sind zwischen den Schleifbacken 1 und 3 sechs nebeneinander liegende parallele Schleifkanäle vorgesehen, die in zwei Gruppen unterteilt sind, von de nen,die Schleifkanäle der ersten Gruppe mit 18, 18', 18" und die der zweiten Gruppe mit 19, 19', 19" bezeichnet sind. Zur Hindurch führung der Rollen 6 durch die Schleifkanäle 18, 18', 18" bezw. 19, 19', 19" dienen zwei Gruppen von Stösseln 20, 20', 20" bezw. 21, 21, 22", die je in einem gemeinsamen Quer stück 22 bezw. 23 sitzen.
Zum Antrieb der Querstücke 22, 23 dienen bei dem gezeichne ten Ausführungsbeispiel, Ab'b. 4, Schwing hebel 24, 25, -die in geeigneter Weise, zum Beispiel durch Kurbelschleifen angetrieben werden und die Stösselgruppen in Richtung der Pfeile 26 hin und her verschieben. Zur Hin- und Herverschiebung der untern Schleifbacke 1 in Richtung des Pfeils 2 dient bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein Schwinghebel 27.
Zu beiden Seiten der Schleifbacken 1 und 3 sind endlose Transportbänder 28, 29 ange ordnet (Abb. 5), die je um zwei Führungs rollen 30 herumgeführt sind und mit gabel förmigen Aufnahmestücken 31 für die aus den Schleifkanälen 18, 18', 18",bezw. 19, 19', 19" heraustretenden Rollen ausgerüstet sind.
Der Antrieb der Transportbänder 28 und 29 erfolgt zum Beispiel mittelst Sperrklinken getriebe 32 absatzweise in Richtung der Pfeile 31', und zwar derart, dass die Tran portbänder 28 und 29 während jedes Heraus tretens von Rollen aus den Schleifkanälen bezw. Einschiebens von Rollen in die @Schleif - kanäle stillstehen.
Der Antrieb der @Sperr- klinkengetriebe 32 kann mittelst Kurven scheiben 33 erfolgen, die in geeigneter Weise von der Hauptantriebswelle der Maschine aus angetrieben werden. Unterhalb der Trans portbänder 28, 29 sind an die untere Schleif backe 1 sich anschliessende Tische 34 und 35 vorgesehen, längs derer -die in den untern Trums der Transportbänder 28, 29 liegenden Rollen bei der Vorwärtsbewegung der Transportbänder in Richtung :
der Pfeile 31' zur Erzielung von Teileigendrehungen ent- langrollen. An die Tischteile 34 und 35 schliessen sich in Richtung der Bewegung der Transportbänder Führungsbleche 36 an, die ein Herausfallen der von den Transportbän dern mitgenommenen Rollen aus den Auf nahmestücken 31 verhindern. Bei der in den Abb. 4 bis 8 dargestellten Ausführungsform der Schleifmaschine ist ferner noch :die Einrichtung :
getroffen, dass die obere Schleifbacke 3 in senkrechter Rich tung auf- und abwärts verschiebbar ist und periodisch entsprechend Abb. 7 durch ein Gestänge 38 angehoben und wieder gesenkt wird, das durch eine Kurvenscheibe 39 an getrieben wird.
Die Auf - und Abwärtsbewegung der obern Schleifbacke 3 erfolgt derart, dass in jedem Zeitpunkt, in welchem Rollen 6 in die Schleifkanäle eintreten, die obere Backe 3 die in Abb. 7 gezeichnete angehobene Stel lung einnimmt, so dass die Rollen frei in die Schleifkanäle eintreten können, ohne dass sie gegen die Stirnkanten der Schleifkanäle stossen können, wodurch abgerundete Rollen kanten entstehen würden.
Die Arbeitsweise einer Schleifmaschine entsprechend den Abb. 4 bis 10 ist folgende, wobei angenommen ist, dass die Stössel gruppen 20, 20', 20" bezw. 21, 21', 21" ent gegengesetzt zueinander gerichtete Bewegun gen ausführen, doch könnte der Antrieb die ser Stösselgruppen auch derart erfolgen, dass sie gleichgerichtete Bewegungen in Richtung der Pfeile \?6 ausführen.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise sei von der Abb. 9 ausgegangen, und diese Ab bildung zeigt eine Stellung der Teile der Ma schine, bei welcher die Stösselgmuppen in Richtung der Pfeile 26' im Vorwärtsgange begriffen sind und gerade gegen die in den Transportbändern 28, 29 an den Stellen der Stössel befindlichen Rollen treffen, während die Transportbänder 28, 29 stillstehen.
Bei der Stellung der Teile nach Abb. 9 sind sämt liche vor den Schleifkanälen 18, 18', 18" bezw. 19, 19', 19" befindlichen Aufnahme gabeln 31 der Transportbänder 28, 29 mit je einer Rolle 6 gefüllt, während die obere Schleifbacke 3, die in Abb. 7 dargestellte an gehobene Stellung einnimmt.
Bei weiterem Vorwärtsgange der Stössel 20, 20', 20" bezw. 21, 21', 21" in Richtung der Pfeile 26' werden entsprechend Abb. 10 von den Stösseln 20, 20', 20" drei Rollen in die Schleifkanäle 18, 18', 18" und von den Stösseln 21, 21', 21" ebenfalls drei Rollen in die Schleifkanäle 19, 19', 19" hineingescho ben. Währenddessen bleibt -die Schleifbacke ä mindestens so lange in der angehobenen Stellung, bis die betreffenden Rolle vollstän dig in ihrer ganzen Länge in,den zugehörigen Schleifkanal hineingeschoben ist, worauf sie in die in Abb. 8 gezeiehnete Schleiflage ab wärts geht.
Die Vorwärtsbewegung der Stö ssel 20, 20', 20" bezw. 21, 21', 21" erfolgt dann zweckmässig entsprechend Abb. 11 so lange, bis sie etwa um die Länge zweier Rol len in die zugehörigen Schleifkanäle einge treten sind, wie dies Abb. 11 erkennen lässt.
Bei .dem Hineinschieben der Stössel 20, 20', 20" in die Schleifkanäle 18, 18', 18" wer den die in diesen Schleifkanälen befindlichen Rollen sämtlich um eine Rollenlänge vor wärtsgeschoben, und es treten aus diesen Schleifkanälen anderen andern Enden drei Rollen in das Transportband 29 über, wie dies ebenfalls Abb. 11 erkennen lässt. Gleich zeitig werden die Rollen in den Schleifkanä len 19, 19', 19" unter Schleifwirkung von den Stösseln 21, 21', 21" vorwärtsgeschoben, und es treten nunmehr drei Rollen aus diesen Ka nälen in das Transportbaud 28 über.
Nach Beendigung,der Schleifbewegung werden die Stösselgruppen in entgegengesetzter Richtung zu den Pfeilen 26' rückwärts in die in Abb. 12 gezeichnete Anfangslage bewegt, und die Transportbänder 28 und 29 erfahren, nach dem die Stössel aus ihnen herausgetreten sind, eine Verschiebung in Richtung der Pfeile 40 um den Abstand zweier benachbarter Schleif kanäle, so dass nach Beendigung der Bewe gung der Transportbänder 28, 29, die aus den Schleifkanälen 18, 18', 18" herausgetretenen Rollen nunmehr auf der Austrittsseite vor die Kanäle 19, 19', 19" zu liegen kommen und die aus den Kanälen 19, 19',
19" herausge- schobenen Rollen vor die Kanäle 18, 18', 18", worauf die Stössel wieder entsprechend Abb. 9 vorwärtsgehen und sich das Spiel wieder holt. Jede in den Schleifkanal 18 hineinge schobene Rolle wird also gewissermassen in Schlangenlinie unter Wechsel ihrer Eintritts- seiten nacheinander durch sämtliche Schleif kanäle hindurchgeführt, bis sie schliesslich aus dem Schleifkanal 19" heraustritt, worauf sie von dem Transportband 29 um die beiden Leitscheiben 30 herum mitgenommen wird, bis sie in dem Transportband 29 vor dem Ka nal 19 zu liegen kommt und alsdann wieder nacheinander durch die Kanäle 19, 18', 19', 18" hindurchgeführt wird,
um alsdann von dem Transportband 28 wieder in ihre ur sprüngliche Anfangsstellung auf der Ein trittsseite des Kanals 18 geführt zu werden.
Wie auch die Zeichnungen erkennen las sen, befindet sich dauernd eine grössere An zahl von Rollen zwischen den Schleifbacken 1 und 3 als ausserhalb der Schleifbacken, so dass die Ausbildung einer Schleifmaschine, wie eben beschrieben, einen günstigen Fül lungsgrad ergibt.
Werden die Stösselgruppen 20, 20', 20" und 21, 21', 21" nicht entgegengesetzt, son dern gleichgerichtet angetrieben, so muss die Verschiebungsgeschwindigkeit der Trans portbänder 28, 29 eine doppelt so grosse sein als bei dem dargestellten und erläuterten Ausführungsbeispiel.
Die in den Abb. 13 und 14 dargestellte Ausführungsform einer Schleifmaschine un terscheidet sich von der eben beschriebenen nur durch eine andere Ausbildung der Trans portorgane für die seitliche Verschiebung der aus den Schleifkanälen heraustretenden Rollen.
Bei den in Abb. 13 und 14 dargestellten Ausführungsformen bestehen die Transport organe aus je einer auf jeder Seite der Schleif backen 1 und 3 drehbar gelagerten Scheibe 11, 42 mit Aussparungen 43 an ihren Um fangsflächen zur Aufnahme der aus den Schleifkanälen heraustretenden Rollen. Die Scheiben 41, 42 sind zwischen stillstehenden Ringen 43', die mit Durchlassöffnungen für die Stössel 20 bezw. 21 versehen sind, geführt und ferner innerhalb eines feststehenden Rin ges 45, längs dessen Innenfläche die Rollen 6 bei ihrer 'Mitnahme durch die Scheiben 41, 42 entlangrollen und hierdurch Teileigen drehungen ausführen.
Der Antrieb der Sehei- ben 41 und 42 erfolgt schrittweise zum Bei spiel in Richtung des Pfeils 46, und zwar derart, dass bei jeder Teildrehung der Schei ben 41, 42 eine Verschiebung der aus einem Schleifkanal austretenden Rollen um den Ab stand zweier Kanäle erfolgt.
Die in Abb. 14a dargestellte Ausfüh rungsform unterscheidet sich von der Aus führungsform nach Abb. 13 und 14 dadurch, dass an Stelle der Scheibe 41 und 42 auf je der Seite der Backen je ein Schwinghebel 41' bezw. 41" vorgesehen ist, der an seinem Ende eine gabelförmige Aussparung 43' besitzt und um seine Drehachse periodisch hin- und herschwingt. Bei diesem Hin- und Her schwingen führen dann die Schwinghebel 41' die Rollen 6 jeweils von dem einen Schleif kanal 18 zum andern Schleifkanal 19 und zurück, so dass die Rollen gewissermassen einen Kreislauf durch die beiden Schleif kanäle 18 und 19 ausführen.
Bei,dem Ausführungsbeispiel der Schleif maschine nach Abb. 14a ist angenommen, dass zwei Schwinghebel 41' und 41" auf jeder Seite der Schleifbacken 1 und 3 angeordnet sind, die aber nichts miteinander zu tun ha ben, indem jeder Schwinghebel nur für die Querbewegung der Rollen zwischen den Ka nälen 18, 19 bezw. 18a, 18b bestimmt ist. Die Schwinghebel 41' und 41" wälzen hierbei die Rollen 6 längs der Gehäuseringstücke 45' entlang.
Während bei -dem in den Abb. 13, 14 und 14a dargestellten Ausführungsbeispiel ange nommen ist, dass zwischen den Schleifbacken nur zwei Schleifkanäle 18 und 19 bezw. zwei Schleifkanalpaare vorhanden sind, ist bei dem in Ab'b. 15 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel angenommen, @dass zwi schen den Schleifbacken 1 und 3 sieben parallele 'Schleifkanäle vorhanden sind.
Vor der vordern Stirnfläche der Schleifbacken 1 und 3 sind alsdann versetzt zueinander drei Scheiben 47, 48 und 49 drehbar gelagert, während auf der hintern Stirnseite der Schleifbacken 1 und 3 die drei Scheiben 50, 51, 52 drehbar angeordnet sind. Die dreh baren Scheiben 47 bis 52 werden im Sinne der eingezeichneten Pfeile schrittweise ve- dreht und nehmen die aus der Abb. 15 er sichtlichen Stellungen zueinander ein.
In folgedessen werden die durch die Schleif kanäle durch Stössel hindurchbewegtenRollen nacheinander jeweils von dem einen Schleif kanal zu dem andern Schleifkanal übertreten, indem die hierzu erforderliche seitliche Ver schiebung der Rollen durch die Scheiben 4 7 bis 52 ausgeführt wird, die zu diesem Zwecke entsprechend der Zeichnung versetzt hinter einander liegen, wodurch bewirkt wird, dass stets die eine Scheibe auf der einen Seite der Schleifbacken 1 und 3 die Rollen jeweils einem Schleifkanal zuführt und alsdann die auf .der andern 'Seite der Schleifbacken lie gende Scheibe die Rollen nach ihrem Hin durchgang durch den betreffenden Schleif kanal von diesem wegführt.
Beider in der Abb. 15a dargestellten ab geänderten Ausführungsform sind,die schritt weise angetriebenen Scheiben 47 bis 52 durch Schwinghebel 47' bis 52' ersetzt, die oszillierende Hin- und Herschwi bgungen um ihre Drehachsen ausführen und hierbei die in ihre gabelförmige Enden eingetretenen Rollen 6 mitnehmen.
Bei der Hin- und Her schwingbewegung werden die Rollen 6 längs Ringgehäuseteilen 45" entlanggerollt, wo durch sie ihre Teileigendrehungen erhalten. Haben :
die ,Schwinghebel die in der Abb. 15a gezeichnete Stellung, so führen sie im näch sten Augenblick Schwingungen in Richtung der eingezeichneten Pfeile aus, und es ist er sichtlich, dass die aus den Schleifkanälen durch die Stössel herausgeschobenen Rollen jeweils von -dem einen Schwinghebel zum be nachbarten Schleifkanal geführt und als dann nach dem Hindurchgang durch diesen Schleifkanal von dem benachbarten Schwing hebel auf der andern Seite oder Schleifbacken aufgenommen und zu dem folgenden Schleif kanal weitergeleitet werden.
Bei dem gezeicheten Ausführungsbeispiel werden also die :durch den zunächst am weite sten rechts liegenden Schleifkanal hindurch geschobenen Rollen schlangenartig durch sämtliche weiteren .Schleifkanäle hindurchge führt. . ,.
Bei dem in den Abb. 16 bis 20 dargestell ten Ausführungsbeispiel der Schleifmaschine dienen zur seitlichen Verschiebung der aus den Schleifkanälen 18, 18', 18" bezw. 19, 19', 19" heraustretenden Rollen an Stelle der in den Abb. 4 bis 10 dargestellten Transport bänder in Richtung des Pfeils 26 hin- und herverschiebbare Schieber 53, 54 die entspre chend Abb. 16 in geeigneter Weise angetrie ben werden und oberhalb von Tischflächen 58, 59 hinweggehen,
über welche dabei die Rollen entlangrollen und dadurch Teileigen- drehungen zwecks Anderung ihrer Schleif lagen erhalten. Der Antrieb der Stösselgrup- pen 20, 20', 20" und 21, 21.', 21" erfolgt in gleicher Weise wie bei dem oben dargestell ten Ausführungsbeispiel, nur ist im vorlie genden Falle angenommen, dass die Stössel gleichgerichtete Bewegungen ausführen.
Die Arbeitsweise einer Schleifmaschine entsprechend den Abb. 16 bis 20 ist dann folgende: In Abb.17 ist angenommen, dass die Stössel 20, 20', 20" gerade die Endstellung ihre Vorganges einnehmen, bei welcher sie um die Länge zweier Rollen in die Schleifkanäle 18, 18', 18" eingetreten sind. Infolgedessen sind aus den Schleifkanälen 18, 18', 18" drei Rol len in den Schieber 54 hinübergeschoben wor den.
Nach Erreichung dieser Endstellung der Stössel kehrt sich die Bewegung der Stössel um, das heisst die Stössel 20, 20', 20" gehen in Richtung des Pfeils 26" in ihre Anfangslage zurück, während die Stössel 21, 21', 21" nun mehr in der gleichen Richtung also ebenfalls in Richtung des Pfeils 26" vorgehen, um in die Schleifkanäle 19, 19', 19" einzutreten.
Während der Zeit, während sich beide Stössel- gruppen 20, 20', 20" bezw. 21, 21', 21" ausser halb der Schieber 53, 54 befinden, haben sich die Schieber in Richtung der Pfeile 55, 56 in entgegengesetzter Richtung zueinander ver schoben, so dass nur die aus den Schleifkanä len 18, 18', 18" in den Schieber 54 überge tretenen Rollen vor den Schleifkanälen 19', 19" stehen, während eine neue Rolle 6' von dem Schieber 54 vor den Kanal 19 befördert worden ist und die aus dem Kanal 18" ausgetretene Rolle 6" aus dem Bereich der Schleifkanäle heraustransportiert worden ist.
Bei der Weiterbewegung in Richtung der Pfeile 26" verschieben dann die Stössel 21, 21', 21" unter Schleifwirkung die Rollen reihen in den Kanälen 19, 19', 19" bis sie entsprechend Abb. 19 ihre Endstellung er reicht haben und die letzten Rollen aus den Kanälen 19, 19', 19" in. den :Schieber 53 über getreten sind.
Nachdem dies geschehen ist und die Stössel 21, 21', 21" aus den Kanälen 19, 19', 19" wieder herausgegangen sind, er folgt während der Zeit, während welcher sich beide Stösselgruppen noch ausserhalb der Schieber 53, 54 befinden, eine Verschiebung der Schieber 53, 54 in entgegengesetzter Richtung zu den Pfeilen 55, 56 nämlich in Richtung der Pfeile 55', 56' bis im Augen blick ,des Wiedereintrittes der Stössel 20, 20', 20" die Schieber die in Abb. 20 gezeichnete Endstellung erreicht haben, bei welcher die vorher aus den Schleifkanälen 19, 19', 19" in den Schieber 53 ausgetretenen Rollen ihre Lage vor den Schleifkanälen 18, 18', 18" einnehmen und nunmehr entsprechend Abb. 17 in diese Schleifkanäle hingeschoben wer den, worauf sich das Spiel wiederholt.
Jede Rolle geht auch bei diesem Ausführungsbei spiel nacheinander durch sämtliche Schleif kanäle hindurch, und es ist bei diesem Aus führungsbeispiel nur notwendig dafür zu sor gen, dass ,die durch den Schieber 54 in die Stellung 6" gelangten Rollen durch eine ge eignete Transportvorrichtung nacheinander dem Schieber 54, und zwar bis in die Stel lung 6' Abb. 17 wieder zugeführt werden.
Bei dem zuletzt genannten Ausführungs beispiel ist angenommen, da.ss hierzu ein Um gehungskanal 57 dient, in dem die Rollen ge gebenenfalls durch besondere Stössel vor wärtsgeschoben werden, doch könnte die Transportvorrichtung 57 auch anders ausge bildet sein. Schliesslich könnte auch an Stelle des :Schiebers 54 eine endlose Kette gemäss der Ausführungsform der Schleifmaschine nach den Abb. 4 und 5 vorgesehen sein, wäh rend der Schieber 53 beibehalten bleibt.
Die in den Abb. 16 bis 20 dargestellte Ausführungsform der Schleifmaschine hat den Vorteil, dass die Anzahl .der jeweils ausser halb der Schleifbacken befindlichen Rollen noch geringer ist als bei .den andern Ausfüh rungsbeispielen.
Bei der Ausführungsform nach .den Abb. 16 bis 20 könnte die Transport- einrichtun- 57 auch noch so ausgebildet sein, dass jeweils nur eine einzige oder einige we nige Rollen in der Transporteinrichtung bezw. .dein Transportkanal vorhanden sind, die äusserst schnell aus der Lage 6" in die Lage 6' gelangen, was zur Folge hätte, dass eine derartige Ausführungsform der Schleif maschine einen ganz .ausserordentlich hohen Füllungsgrad besässe.