CH128052A - Maschine zum Schleifen von Rollen. - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Rollen.

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CH128052A
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CH
Switzerland
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grinding
rollers
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Inventor
A-G Maschinenfabrik Rheinland
Original Assignee
Rheinland Ag Maschfab
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Description


      Maschine    zum Schleifen von Rollen.    Die Erfindung bezieht sich auf bekannte  Maschinen zum Schleifen von Rollen, bei der  die Rollen durch Schleifkanäle in ihrer  Längsrichtung hintereinander zwischen zwei  sich nicht drehenden Schleifbacken hindurch  geführt und ausserhalb der Schleifbacken in  ihrer Schleiflage dauernd geändert werden.  



  Es hat sich nun gezeigt,     da.ss    bei der Ar  beit mit einer derart ausgebildeten Schleif  maschine verhältnismässig     viel    Zeit erforder  lich ist, um die Rollen fertig zu schleifen, da  während jedes Durchganges der Rollen zwi  schen den Schleifbacken im wesentlichen stets  nur die Rolle oder Rollen von grösstem  Durchmesser geschliffen werden und bei der       grossen    Anzahl der ausserhalb der Schleif  backen im Vergleich zu der Anzahl der inner  halb der Schleifbacken befindlichen Rollen  diese Rollen von grösstem Durchmesser nur  von Zeit zu Zeit zwischen den Schleifbacken  hindurchgehen werden.  



  Der Zweck der Erfindung ist daher eine  derartige Weiterausbildung der bekannten       Schleifmaschine,    die so gut     wie    sicher ge-         währleistet,    dass während jedes Durchganges  der Rollen zwischen den Schleifbacken sich  einige Rollen von grösstem Durchmesser zwi  schen .den Schleifbacken befinden, die dann  verhältnismässig schnell ,abgeschliffen wer  den, wodurch erreicht wird, dass' eine ganz  ausserordentliche Verkürzung der Schleif  arbeit bei einer bestimmten Anzahl gleich  zeitig zu bearbeitender Rollen eintritt.  



  Das Wesen der Erfindung liegt darin,  dass die zu schleifenden Rollen nacheinander  durch zwei oder mehrere     zwischen    den  Schleifbacken vorgesehene Schleifkanäle hin  durchgeführt werden.  



  Durch eine derartige Ausbildung der  Schleifmaschine wird ein sehr günstiges Ver  hältnis der Anzahl der jeweils zwischen den  Schleifbacken befindlichen Rollen zu der Ge  samtanzahl der in der Schleifmaschine vor  handenen zu bearbeitenden Rollen erzielt,  welches Verhältnis als Füllungsgrad bezeich  net werden kann, so dass stets mit Sicherheit  Rollen von grösstem Durchmesser zwischen  den Schleifbacken sich befinden.      Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele von     Schleifmasehinen    ent  sprechend der Erfindung dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt im Längsschnitt eine  Schleifmaschine mit Führung der Rollen  durch ein     Käfigband;          Abb.    2 ist ein Grundriss zu     Abb.    1;       Abb.    2a ist ein Grundriss einer abgeänder  ten Ausführungsform;       Abb.    3 ist ein Querschnitt nach     III-III     der     Abb.    2;  Die     Abb.    4 bis 8 zeigen eine zweite Aus  führungsform der     ,Schleifmaschine,    und zwar:

         Abb.    4 im Längsschnitt,       Abb.    5 in Stirnansicht, während       Abb.    6 bis 8 Querschnitte     sind;     Die     Abb.    9 bis 12 sind schematische  Grundrisse mit abgenommen gedachten obern       Schleifbacken    -bei verschiedener Stellung der  zur     Hindurchführung    der Rollen durch die  Schleifkanäle dienenden     Stösselgruppen;     Die     Abb.    13 und 14 geben im Längs  schnitt     bezw.    Seitenansicht eine dritte Aus  führungsform wieder, zu der       Abb.    15 eine Abänderung zeigt;

    Die     Abb.    14a und 15a zeigen ähnliche, je  doch etwas abgeänderte Ausführungsformen  wie die     Abb.    14 und 15;       Abb.    16 gibt schliesslich noch eine Aus  führungsform in Seitenansicht wieder, zu der  die       Abb.    17 bis 20 schematische Grundrisse  unter abgenommen gedachter oberer Schleif  backe sind.  



  Bei sämtlichen     dargestellten    Ausfüh  rungsformen der Schleifmaschine ist die un  tere mit 1 bezeichnete Schleifbacke in Rich  tung des Pfeils 2 hin und her verschiebbar,  und zwar um ein Mass, das genügt, um die  Schleifkanäle vollkommen gradlinig zu er  halten. Die obere Schleifbacke 3 führt bei  den dargestellten Ausführungsbeispielen  keine Verschiebungen in Richtung des Pfeils  2 aus.  



  Bei der in den     Abb.    1 bis 3 dargestellten  Schleifmaschine sind zwischen den beiden  Schleifbacken 1 und 3 zwei parallele Schleif  kanäle 4 und 5 von dem aus     Abb.    3 ersieht-    liehen     Querschnitt    vorhanden,     und    die Hin  durchführung der Rollen 6 ,durch die Schleif  kanäle erfolgt bei .diesem Ausführungsbei  spiel mittelst eines endlosen     Käfigbandes    7  mit Aussparungen 8 zur Aufnahme der Rol  len, und zwar derart, dass die Rollen 6 durch  den Schleifkanal 4 in Richtung des Pfeils 9  und durch den Schleifkanal 5 in Richtung des  Pfeils 10 hindurchgehen.

   Zur Führung des       Käfigbandes    7 .dienen zwei Leitrollen 11 und  12, von denen zum Beispiel die eine     Leit-          rolle    11 entweder gleichmässig oder absatz  weise durch ein     Sperradgefriebe    in Richtung  des     Pfeils    13 angetrieben     wird.    Die Rollen 6  werden .demnach, nachdem sie aus dem  Schleifkanal 4 hinausgetreten sind, um die  Leitrolle 11     herumgeführt    und treten dann  in den Schleifkanal 5.

   Die Rollen 6 sind  ausserhalb der Schleifbacken 1 und 3 über  Tischflächen 14 und 15 geführt, und, um die  gewünschten     Teileigendrehungen    .der Rollen  um ihre Achsen auf ihrem Wege ausserhalb  der     .Schleifbacken    1 und 3 sicherzustellen,  sind Teile der Tischflächen 14 und 15, und  zwar die Teile 14' und 15'     schieberartig    in  senkrechter Richtung zu den     SchleifkanäIen     hin- und hörverschiebbar, zum Beispiel     mit-          telst    der Kurbelgetriebe 16 und 17, so dass  die Rollen beim Hinübergehen über :

  diese     hin-          und    hörverschiebbaren Tischflächen 14', 15'  die gewünschten     Teileigendrehungen    um ihre  Achsen erhalten, so dass sie in .den neuen  Schleifkanal in anderer Schleiflage eintreten.  



  Es ist auch möglich, das endlose Käfig  band 7 zu beiden Seiten der Schleifbacken 1  und 3 um mehrere nebeneinander liegende  Leitrollen 11', 11", 11"' und 12' und 12"  schlangenartig herumzuführen, falls zwi  schen den Schleifbacken mehr als     zw.-i     Schleifkanäle vorgesehen sind, wie dies in       Abb.    2a dargestellt ist.  



  Bei dem in den     Abb.    4 bis 12 dargestell  ten Ausführungsbeispiel sind zwischen den  Schleifbacken 1 und 3 sechs nebeneinander  liegende parallele     Schleifkanäle    vorgesehen,  die in zwei Gruppen     unterteilt    sind, von de  nen,die Schleifkanäle der ersten Gruppe mit  18, 18', 18" und die der     zweiten    Gruppe mit      19, 19', 19" bezeichnet sind. Zur Hindurch  führung der Rollen 6 durch die Schleifkanäle  18, 18', 18"     bezw.    19, 19', 19" dienen zwei  Gruppen von Stösseln 20, 20', 20"     bezw.    21,  21, 22", die je in einem gemeinsamen Quer  stück 22     bezw.    23 sitzen.

   Zum Antrieb der  Querstücke 22, 23 dienen bei dem gezeichne  ten     Ausführungsbeispiel,        Ab'b.    4, Schwing  hebel 24, 25, -die in geeigneter Weise, zum  Beispiel     durch    Kurbelschleifen     angetrieben     werden und die     Stösselgruppen    in     Richtung     der Pfeile 26 hin und her verschieben. Zur  Hin- und     Herverschiebung    der untern  Schleifbacke 1 in Richtung des     Pfeils    2 dient  bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  ein Schwinghebel 27.  



  Zu beiden Seiten der Schleifbacken 1 und 3  sind endlose Transportbänder 28, 29 ange  ordnet     (Abb.    5), die je um zwei Führungs  rollen 30     herumgeführt    sind und mit gabel  förmigen Aufnahmestücken 31 für die aus  den Schleifkanälen 18, 18',     18",bezw.    19, 19',  19" heraustretenden Rollen     ausgerüstet    sind.

    Der Antrieb der     Transportbänder    28 und 29  erfolgt zum Beispiel     mittelst    Sperrklinken  getriebe 32 absatzweise in Richtung der  Pfeile 31', und zwar     derart,    dass die Tran  portbänder 28 und 29 während jedes Heraus  tretens von Rollen aus den Schleifkanälen       bezw.        Einschiebens    von Rollen in die     @Schleif        -          kanäle    stillstehen.

   Der Antrieb der     @Sperr-          klinkengetriebe    32 kann     mittelst    Kurven  scheiben 33 erfolgen, die in geeigneter Weise  von der Hauptantriebswelle der Maschine  aus angetrieben werden. Unterhalb der Trans  portbänder 28, 29 sind an die untere Schleif  backe 1 sich anschliessende Tische 34 und 35  vorgesehen, längs derer -die in den untern       Trums    der Transportbänder 28, 29 liegenden  Rollen bei der     Vorwärtsbewegung    der  Transportbänder in Richtung :

  der Pfeile 31'  zur Erzielung von     Teileigendrehungen        ent-          langrollen.    An die Tischteile 34 und 35  schliessen sich in Richtung der Bewegung der  Transportbänder Führungsbleche 36 an, die  ein Herausfallen der von den Transportbän  dern mitgenommenen Rollen aus den Auf  nahmestücken 31     verhindern.       Bei der     in    den     Abb.    4 bis 8 dargestellten  Ausführungsform der Schleifmaschine ist  ferner noch :die     Einrichtung    :

  getroffen, dass  die obere Schleifbacke 3 in senkrechter Rich  tung auf- und abwärts verschiebbar ist und  periodisch entsprechend     Abb.    7 durch ein  Gestänge 38 angehoben und wieder gesenkt  wird, das durch eine     Kurvenscheibe    39 an  getrieben     wird.     



  Die Auf - und     Abwärtsbewegung    der  obern     Schleifbacke    3 erfolgt derart, dass in  jedem Zeitpunkt, in welchem Rollen 6 in die  Schleifkanäle eintreten, die obere Backe 3  die in     Abb.    7 gezeichnete angehobene Stel  lung einnimmt, so dass die Rollen frei in die  Schleifkanäle eintreten können, ohne dass sie  gegen die Stirnkanten der Schleifkanäle  stossen können, wodurch abgerundete Rollen  kanten entstehen würden.  



  Die Arbeitsweise einer     Schleifmaschine     entsprechend den     Abb.    4 bis 10 ist folgende,  wobei angenommen ist, dass die Stössel  gruppen 20, 20', 20"     bezw.    21, 21', 21" ent  gegengesetzt zueinander gerichtete Bewegun  gen ausführen, doch könnte der Antrieb die  ser     Stösselgruppen    auch derart erfolgen, dass  sie     gleichgerichtete        Bewegungen    in     Richtung     der Pfeile     \?6    ausführen.  



  Zur     Erläuterung    der Arbeitsweise sei  von der     Abb.    9 ausgegangen, und diese Ab  bildung zeigt eine Stellung der Teile der Ma  schine, bei welcher die     Stösselgmuppen    in  Richtung der Pfeile 26' im Vorwärtsgange       begriffen    sind und gerade gegen die in den  Transportbändern 28, 29 an den Stellen der  Stössel befindlichen Rollen treffen, während  die Transportbänder 28, 29 stillstehen.

   Bei  der Stellung der Teile nach     Abb.    9 sind sämt  liche vor den Schleifkanälen 18, 18', 18"       bezw.    19, 19', 19" befindlichen Aufnahme  gabeln 31 der Transportbänder 28, 29 mit je  einer Rolle 6 gefüllt, während die obere       Schleifbacke    3, die in     Abb.    7 dargestellte an  gehobene Stellung einnimmt.  



  Bei weiterem Vorwärtsgange der Stössel  20, 20', 20"     bezw.    21, 21', 21" in Richtung  der Pfeile 26' werden entsprechend     Abb.    10  von den Stösseln 20, 20', 20" drei Rollen     in         die Schleifkanäle 18, 18', 18" und von den  Stösseln 21, 21', 21" ebenfalls drei Rollen in  die Schleifkanäle 19, 19', 19" hineingescho  ben. Währenddessen bleibt -die Schleifbacke       ä    mindestens so lange in der angehobenen  Stellung, bis die betreffenden Rolle vollstän  dig in ihrer ganzen Länge     in,den    zugehörigen  Schleifkanal hineingeschoben ist, worauf sie  in die in     Abb.    8     gezeiehnete    Schleiflage ab  wärts geht.

   Die Vorwärtsbewegung der Stö  ssel 20, 20', 20"     bezw.    21, 21', 21" erfolgt  dann zweckmässig entsprechend     Abb.    11 so  lange, bis sie etwa um die Länge zweier Rol  len in die zugehörigen Schleifkanäle einge  treten sind, wie dies     Abb.    11 erkennen lässt.  



  Bei .dem Hineinschieben der Stössel 20,  20', 20" in die Schleifkanäle 18, 18', 18" wer  den die in diesen Schleifkanälen befindlichen  Rollen sämtlich um eine Rollenlänge vor  wärtsgeschoben, und es treten aus diesen  Schleifkanälen anderen andern Enden drei  Rollen in das Transportband 29 über, wie  dies ebenfalls     Abb.    11 erkennen lässt. Gleich  zeitig werden die Rollen in den Schleifkanä  len 19, 19', 19" unter Schleifwirkung von den  Stösseln 21, 21', 21" vorwärtsgeschoben, und  es treten nunmehr drei Rollen aus diesen Ka  nälen in das Transportbaud 28 über.

   Nach       Beendigung,der    Schleifbewegung werden die       Stösselgruppen    in entgegengesetzter Richtung  zu den Pfeilen 26' rückwärts in die in     Abb.     12 gezeichnete Anfangslage bewegt, und die  Transportbänder 28 und 29 erfahren, nach  dem die Stössel aus ihnen herausgetreten     sind,     eine Verschiebung in Richtung der Pfeile 40  um den Abstand zweier benachbarter Schleif  kanäle, so     dass    nach Beendigung der Bewe  gung der Transportbänder 28, 29, die aus den  Schleifkanälen 18, 18', 18" herausgetretenen  Rollen nunmehr auf der     Austrittsseite    vor  die Kanäle 19, 19', 19" zu liegen kommen und  die aus den Kanälen 19, 19',

   19"     herausge-          schobenen    Rollen vor die Kanäle 18, 18', 18",  worauf die Stössel wieder entsprechend     Abb.     9 vorwärtsgehen und sich das Spiel wieder  holt. Jede in den Schleifkanal 18 hineinge  schobene Rolle wird also gewissermassen in  Schlangenlinie unter Wechsel ihrer Eintritts-    seiten nacheinander durch sämtliche Schleif  kanäle hindurchgeführt, bis sie schliesslich  aus dem Schleifkanal 19" heraustritt, worauf  sie von dem Transportband 29 um die beiden  Leitscheiben 30 herum mitgenommen wird,  bis sie in dem Transportband 29 vor dem Ka  nal 19 zu liegen kommt und alsdann wieder  nacheinander durch die Kanäle 19, 18', 19',  18" hindurchgeführt wird,

   um alsdann von  dem Transportband 28     wieder    in ihre ur  sprüngliche Anfangsstellung auf der Ein  trittsseite des Kanals 18 geführt zu werden.  



  Wie auch die Zeichnungen erkennen las  sen, befindet sich dauernd eine grössere An  zahl von Rollen zwischen den Schleifbacken  1 und 3 als ausserhalb der Schleifbacken, so  dass die Ausbildung einer Schleifmaschine,  wie eben beschrieben, einen günstigen Fül  lungsgrad ergibt.  



  Werden die     Stösselgruppen    20, 20', 20"  und 21, 21', 21" nicht entgegengesetzt, son  dern gleichgerichtet     angetrieben,    so muss die  Verschiebungsgeschwindigkeit der Trans  portbänder 28, 29 eine doppelt so grosse sein  als bei dem dargestellten und erläuterten  Ausführungsbeispiel.  



  Die in den     Abb.    13 und 14 dargestellte  Ausführungsform einer Schleifmaschine un  terscheidet sich von der eben beschriebenen  nur durch eine andere     Ausbildung    der Trans  portorgane für die seitliche Verschiebung der  aus den Schleifkanälen heraustretenden  Rollen.  



  Bei den in     Abb.    13 und 14 dargestellten  Ausführungsformen bestehen die Transport  organe aus je einer auf jeder Seite der Schleif  backen 1 und 3 drehbar gelagerten Scheibe  11, 42 mit     Aussparungen    43 an ihren Um  fangsflächen zur Aufnahme der aus den  Schleifkanälen heraustretenden Rollen. Die  Scheiben 41, 42 sind zwischen stillstehenden  Ringen 43', die mit     Durchlassöffnungen    für  die Stössel 20     bezw.    21 versehen sind, geführt  und ferner innerhalb eines     feststehenden    Rin  ges 45, längs dessen Innenfläche die Rollen  6 bei ihrer 'Mitnahme durch die Scheiben 41,  42     entlangrollen    und hierdurch Teileigen  drehungen ausführen.

   Der Antrieb der Sehei-           ben    41 und 42 erfolgt     schrittweise    zum Bei  spiel in Richtung des Pfeils 46, und zwar  derart, dass bei jeder     Teildrehung    der Schei  ben 41, 42 eine Verschiebung der aus einem  Schleifkanal austretenden Rollen um den Ab  stand zweier Kanäle erfolgt.  



  Die in     Abb.    14a dargestellte Ausfüh  rungsform unterscheidet sich von der Aus  führungsform nach     Abb.    13 und 14 dadurch,  dass an Stelle der Scheibe 41 und 42 auf je  der Seite der Backen je ein Schwinghebel 41'       bezw.    41" vorgesehen ist, der an seinem Ende  eine gabelförmige Aussparung 43' besitzt  und um seine Drehachse periodisch hin- und       herschwingt.    Bei diesem Hin- und Her  schwingen führen dann die Schwinghebel 41'  die Rollen 6 jeweils von dem einen Schleif  kanal 18 zum andern Schleifkanal 19 und  zurück, so dass die Rollen     gewissermassen     einen Kreislauf durch die beiden Schleif  kanäle 18 und 19 ausführen.  



       Bei,dem    Ausführungsbeispiel der Schleif  maschine nach     Abb.    14a ist angenommen, dass  zwei Schwinghebel 41' und 41" auf jeder  Seite der Schleifbacken 1     und    3 angeordnet  sind, die aber nichts miteinander zu tun ha  ben, indem jeder Schwinghebel nur für die       Querbewegung    der Rollen zwischen den Ka  nälen 18, 19     bezw.    18a, 18b bestimmt ist. Die  Schwinghebel 41'     und    41" wälzen hierbei die  Rollen 6 längs der     Gehäuseringstücke    45'  entlang.  



  Während bei -dem in den     Abb.    13, 14     und     14a dargestellten Ausführungsbeispiel ange  nommen ist, dass zwischen den Schleifbacken  nur zwei Schleifkanäle 18 und 19     bezw.    zwei       Schleifkanalpaare    vorhanden sind, ist bei  dem in     Ab'b.    15 schematisch dargestellten       Ausführungsbeispiel    angenommen,     @dass    zwi  schen den Schleifbacken 1 und 3 sieben  parallele 'Schleifkanäle vorhanden sind.

   Vor  der vordern     Stirnfläche    der Schleifbacken 1  und 3 sind alsdann versetzt     zueinander    drei  Scheiben 47, 48 und 49 drehbar gelagert,  während auf der hintern Stirnseite der  Schleifbacken 1 und 3 die drei Scheiben 50,  51, 52 drehbar angeordnet sind. Die dreh  baren Scheiben 47 bis 52 werden im Sinne    der     eingezeichneten    Pfeile     schrittweise        ve-          dreht    und nehmen die aus der     Abb.    15 er  sichtlichen Stellungen     zueinander    ein.

   In  folgedessen werden die durch die Schleif  kanäle durch Stössel     hindurchbewegtenRollen     nacheinander jeweils von dem einen Schleif  kanal zu dem andern Schleifkanal     übertreten,     indem die hierzu erforderliche seitliche Ver  schiebung der Rollen durch die Scheiben 4 7  bis 52 ausgeführt wird, die zu     diesem    Zwecke  entsprechend der Zeichnung versetzt hinter  einander liegen, wodurch bewirkt wird, dass  stets die eine Scheibe     auf    der einen Seite der  Schleifbacken 1 und 3 die Rollen jeweils  einem Schleifkanal zuführt und alsdann die  auf .der andern 'Seite der Schleifbacken lie  gende Scheibe die Rollen nach ihrem Hin  durchgang durch den betreffenden Schleif  kanal von diesem wegführt.  



  Beider in der     Abb.    15a     dargestellten    ab  geänderten Ausführungsform     sind,die    schritt  weise angetriebenen Scheiben 47 bis 52  durch     Schwinghebel    47' bis 52' ersetzt, die  oszillierende Hin-     und        Herschwi        bgungen    um  ihre Drehachsen ausführen und hierbei die  in ihre gabelförmige     Enden        eingetretenen     Rollen 6 mitnehmen.

   Bei der Hin-     und    Her  schwingbewegung werden die Rollen 6 längs       Ringgehäuseteilen    45"     entlanggerollt,    wo  durch sie ihre     Teileigendrehungen    erhalten.  Haben :

  die     ,Schwinghebel    die in der     Abb.    15a  gezeichnete Stellung, so führen sie im näch  sten Augenblick     Schwingungen    in Richtung  der eingezeichneten Pfeile aus, und es ist er  sichtlich, dass die aus den Schleifkanälen  durch die Stössel     herausgeschobenen    Rollen  jeweils von -dem einen Schwinghebel zum be  nachbarten Schleifkanal geführt und als  dann nach dem Hindurchgang durch diesen  Schleifkanal von dem benachbarten Schwing  hebel auf der andern Seite oder Schleifbacken  aufgenommen und zu dem folgenden Schleif  kanal weitergeleitet werden.

      Bei dem     gezeicheten    Ausführungsbeispiel  werden also die :durch den zunächst am weite  sten rechts liegenden Schleifkanal hindurch  geschobenen Rollen schlangenartig durch      sämtliche weiteren     .Schleifkanäle    hindurchge  führt. .     ,.     



  Bei dem in den     Abb.    16 bis 20 dargestell  ten Ausführungsbeispiel der Schleifmaschine  dienen zur seitlichen Verschiebung der aus  den Schleifkanälen 18, 18', 18"     bezw.    19,  19', 19" heraustretenden Rollen an Stelle der  in den     Abb.    4 bis 10 dargestellten Transport  bänder in Richtung des Pfeils 26 hin- und       herverschiebbare    Schieber 53, 54 die entspre  chend     Abb.    16 in geeigneter Weise angetrie  ben werden und oberhalb von Tischflächen  58, 59 hinweggehen,

   über welche dabei die  Rollen     entlangrollen    und dadurch     Teileigen-          drehungen    zwecks     Anderung    ihrer Schleif  lagen erhalten. Der Antrieb der     Stösselgrup-          pen    20, 20', 20" und 21, 21.', 21" erfolgt in  gleicher Weise     wie    bei dem oben dargestell  ten Ausführungsbeispiel, nur ist im vorlie  genden Falle angenommen, dass die Stössel  gleichgerichtete Bewegungen ausführen.  



  Die Arbeitsweise einer Schleifmaschine  entsprechend den     Abb.    16 bis 20 ist dann  folgende:  In     Abb.17    ist angenommen, dass die     Stössel     20, 20', 20" gerade die Endstellung ihre  Vorganges einnehmen, bei welcher sie um die  Länge zweier Rollen in die Schleifkanäle 18,  18', 18" eingetreten sind. Infolgedessen sind  aus den     Schleifkanälen    18, 18', 18" drei Rol  len in den Schieber 54 hinübergeschoben wor  den.

   Nach Erreichung dieser Endstellung der  Stössel kehrt sich die Bewegung der Stössel  um, das heisst die Stössel 20, 20', 20" gehen in  Richtung des Pfeils 26" in ihre Anfangslage  zurück, während die Stössel 21, 21', 21" nun  mehr in der gleichen Richtung also ebenfalls  in Richtung des     Pfeils    26" vorgehen, um in  die     Schleifkanäle    19, 19', 19" einzutreten.

    Während der Zeit, während sich beide     Stössel-          gruppen    20, 20', 20"     bezw.    21, 21', 21" ausser  halb der Schieber 53, 54 befinden, haben sich  die Schieber in Richtung der Pfeile 55, 56 in  entgegengesetzter Richtung zueinander ver  schoben, so dass nur die aus den Schleifkanä  len 18, 18', 18" in den Schieber 54 überge  tretenen Rollen vor den Schleifkanälen 19',    19" stehen, während eine neue Rolle 6' von  dem Schieber 54 vor den Kanal 19 befördert  worden ist und die aus dem Kanal 18"  ausgetretene Rolle 6" aus dem Bereich der  Schleifkanäle     heraustransportiert    worden ist.

    Bei der Weiterbewegung in Richtung der  Pfeile 26" verschieben dann die Stössel 21,  21', 21" unter Schleifwirkung die Rollen  reihen in den Kanälen 19, 19', 19" bis sie  entsprechend     Abb.    19 ihre Endstellung er  reicht haben und die letzten Rollen aus den  Kanälen 19, 19', 19"     in.    den :Schieber 53 über  getreten sind.

   Nachdem dies geschehen ist  und die Stössel 21, 21', 21" aus den Kanälen  19, 19', 19" wieder herausgegangen sind, er  folgt während der Zeit, während welcher sich  beide     Stösselgruppen    noch ausserhalb der  Schieber 53, 54 befinden, eine Verschiebung  der Schieber 53, 54 in entgegengesetzter  Richtung zu den Pfeilen 55, 56 nämlich in  Richtung der Pfeile 55', 56' bis im Augen  blick ,des Wiedereintrittes der Stössel 20, 20',  20" die Schieber die in     Abb.    20 gezeichnete  Endstellung erreicht haben, bei welcher die  vorher aus den Schleifkanälen 19, 19', 19" in  den Schieber 53 ausgetretenen Rollen ihre  Lage vor den Schleifkanälen 18, 18', 18"  einnehmen und nunmehr entsprechend     Abb.     17 in diese Schleifkanäle hingeschoben wer  den, worauf sich das Spiel wiederholt.

   Jede  Rolle geht auch bei diesem Ausführungsbei  spiel nacheinander durch sämtliche Schleif  kanäle hindurch, und es ist bei diesem Aus  führungsbeispiel nur notwendig dafür zu sor  gen, dass ,die durch den Schieber 54 in die  Stellung 6" gelangten Rollen durch eine ge  eignete Transportvorrichtung nacheinander  dem Schieber 54, und zwar bis in die Stel  lung 6'     Abb.    17 wieder zugeführt werden.  



  Bei dem zuletzt genannten Ausführungs  beispiel ist angenommen,     da.ss    hierzu ein Um  gehungskanal 57 dient, in dem die Rollen ge  gebenenfalls durch besondere Stössel vor  wärtsgeschoben werden, doch könnte die  Transportvorrichtung 57 auch anders ausge  bildet sein. Schliesslich könnte auch an Stelle  des     :Schiebers    54 eine endlose Kette gemäss  der Ausführungsform der Schleifmaschine      nach den     Abb.    4 und 5 vorgesehen sein, wäh  rend der Schieber 53 beibehalten bleibt.  



  Die in den     Abb.    16 bis 20 dargestellte  Ausführungsform der Schleifmaschine hat  den Vorteil,     dass    die Anzahl .der jeweils ausser  halb der Schleifbacken befindlichen Rollen  noch     geringer    ist als bei .den andern Ausfüh  rungsbeispielen.

   Bei der Ausführungsform  nach     .den        Abb.    16 bis 20 könnte die     Transport-          einrichtun-    57 auch noch so ausgebildet sein,  dass jeweils nur eine einzige oder einige we  nige Rollen in der Transporteinrichtung       bezw.        .dein    Transportkanal vorhanden sind,  die äusserst schnell aus der Lage 6" in die  Lage 6' gelangen, was zur Folge hätte, dass  eine derartige Ausführungsform der Schleif  maschine einen ganz .ausserordentlich hohen  Füllungsgrad besässe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schleifen von Rollen, bei der die Rollen durch .Schleifkanäle in ihrer Längsrichtung hintereinander zwischen zwei sich nicht drehenden Schleifbacken hindurch geführt und ausserhalb der Schleifbacken in ihrer Schleiflage dauernd geändert werden, dadurch gekennzeichnet,,dass die Rollen nach einander durch zwei oder mehrere zwischen den Schleifbacken vorgesehene Schleifkanäle hindurchgeführt werden, zum Zwecke, ein günstiges Verhältnis zwischen der Anzahl der jeweils zwischen den Schleifbacken befind lichen Rollen zu .der Gesamtzahl der in der Schleifmaschine vorhandenen, zu bearbeiten den Rollen zu erzielen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rolle nach ihrer Hindurchführung durch einen Schleif kanal eine quer zu ihrer Fortbewegungs richtung durch den Schleifkanal gerich tete seitliche Verschiebung erhält, um alsdann in den benachbarten Schleifkanal eingeführt und durch diesen unter Ände rung der Eintrittsseite hindurchgeführt zu werden. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen sowohl auf ihren Wegen zwischen den Schleif backen, als auch ausserhalb der Schleif backen zwangsläufig geführt sind und auf letzterem Teil ihres Weges Teileigen drehungen durch Abrollen auf einer ent sprechenden Unterlage erfahren. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hindurchfüh rung der Rollen durch die Schleifkanäle ein endloses Käfigband dient, das so viele in Längsrichtung der Schleifkanäle ver laufende Trums besitzt als Schleifkanäle vorhanden sind, und das ausserhalb der Schleifbacken über Scheiben geführt ist, die in einer zu den einander zugekehrten Oberflächen der Schleifbacken parallelen Ebene liegen, und von denen mindestens eine Scheibe zum Antrieb des Käfigban- des. dient. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Teileigendrehun- gen der Rollen ausserhalb der Schleif backen die Rollen auf ihrem Wege ausserhalb der Schleifbücken über Tisch flächen hinweggeführt werden, die eine Hin- und Herverschiebung quer zu den Mittelachsen der über sie hingescho benen Rollen ausführen. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hindurchführung der Rollen durch die Schleifkanäle zwei Gruppen von zu beiden Seiten der Schleifbacken versetzt zueinander angeordneten -Stösseln dienen, die in Richtung der Schleifkanäle hin und her verschiebbar sind und bei je dem Arbeitshub je eine Rolle in die zu den Stösseln gehörenden Schleifkanäle hinein- und gleichzeitig an den andern Enden dieser Schleifkanäle eine entspre chende Anzahl Rollen aus ihnen heraus schieben, die alsdann auf das eine auf dieser Seite befindliche Transportorgan von zwei quer zu den Stösseln beweg- liehen Transportorganen übertreten,
    die zu beiden Seiten der Schleifbacken an geordnet sind und jeweils während des Leerganges der Stösselgruppen die aus getretenen Rollen um einen Kanalabstand verschieben. 6. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur seitlichen Verschie bung ,der Rollen nach dem Austritt aus den Schleifkanälen dienenden Trans portorgane aus endlosen, absatzweise angetriebenen Kettenbändern oder der gleichen bestehen, die die Rollen mit gabelförmigen Führungsstücken umfas sen und auf ihrem VTege von dem ei nen Schleifkanal zum nächsten längs Piner Tischfläche entlangrollen,
    wodurch die Rollen ihre Z''eileigendrehungen ausser halb der Schleifbacken erhalten. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un- tera.usprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass -die zur Verschiebung der Rollen dienenden Transportorgane von hin- und hergehenden Schiebern gebil det werden, die quer zur Stösselbewegung oberhalb von Tischflächen verschiebbar sind und die Rollen auf diesen Tischflä chen entlangrollen. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass als Transportorgane zur seitlichen Verschiebung der Rollen schrittweise drehbar angeordnete Schei ben dienen, die an ihren Umfangsflächen mit Aussparungen zur Aufnahme der aus den Schleifkanälen heraustretenden Rol len versehen sind und innerhalb von Ge- häuseringteilen verdreht werden, an de ren Wandungen die Rollen bei der Dre hung der Scheiben entlangrollen. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- teranspriichen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass als Transportorgane zur seitlichen Verschiebung der Rollen hin- und hersehwingbare Schwinghebel die- nen, die an ihren Umfangsflächen mit Aussparungen zur Aufnahme der aus den Schleifkanälen heraustretenden Rollen versehen sind und innerhalb von Gehäuse ringteilen verdreht werden, an deren Wandungen die Rollen bei der Drehung der Scheiben entlangrollen. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- tera-usprüchen 1, 5 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Seite der Schleifbacken eine Anzahl versetzt zuein ander angeordneter Scheiben vorgesehen sind, die gleichzeitig in gleichgerichtete schrittweise Umdrehungen versetzt wer den und so die seitliche Verschiebung der Rollen quer zu einer grösseren Anzahl von Schleifkanälen derart bewirken, dass jeweils eine auf .der einen Seite der Schleifbacken angeordnete Scheibe eine in sie eintretende Rolle dem benachbar ten Schleifkanal zuführt und alsdann die auf der andern Seite der Schleifbacken angeordnete benachbarte Scheibe eine Rolle nach deren Hindurchgang durch diesen Schleifkanal wegführt. 11.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 5 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Seite der Schleifbacken eine Anzahl versetzt zu einander angeordneter Schwinghebel vor gesehen sind, die gleichzeitig in oszillie rende Schwingbewegungen versetzt wer den und so die seitliche Verschiebung der Rollen quer zu einer .grösseren Anzahl von Schleifkanälen derart bewirken, dass jeweils ein auf der einen Seite der Schleifbacken angeordneter Schwing hebel eine in ihn eintretende Rolle dem benachbarten Schleifkanal zuführt und alsdann der auf der andern Seite der Schleifbacken angeordnete benachbarte Schwinghebel eine Rolle nach deren Hin durchgang durch diesen Schleifkanal wegführt. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5, 8 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schleifbacken EMI0009.0001
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