CH128065A - Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine und läuferseitig erregter, kompensierter Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine und läuferseitig erregter, kompensierter Kommutatorhintermaschine.

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CH128065A
CH128065A CH128065DA CH128065A CH 128065 A CH128065 A CH 128065A CH 128065D A CH128065D A CH 128065DA CH 128065 A CH128065 A CH 128065A
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CH
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machine
commutator
dependent
excited
excitation
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine und läuferseitig erregter,  kompensierter Kommutatorhintermaschine.    Anordnungen, die aus einer Induktions  vordermaschine in Kaskade mit einer läufer  erregten, kompensierten Kommutatorhinter  maschine bestehen, lassen sich bekanntlich  in ihrer Drehzahl regeln und ermöglichen  auch die Erzeugung und Regelung von Blind  leistung. Zum Zwecke der Regelung wird  die Kommutatorhintermaschine, zum Beispiel  über einen Transformator mit regelbarem  Übersetzungsverhältnis oder über einen Syn  chronumformer, aus dem Netz erregt. Diese  Schaltungen gestatten zwar teils eine fein  stufige, teils selbsttätige Regelung, haben  aber doch manche Nachteile, wie aus fol  gendem hervorgeht:  Mit Rücksicht auf die Kommutierung  darf die Erregerspannung eine gewisse  Grenze nicht überschreiten.

   Infolgedessen  treten bei der Erregung über einen Trans  formator an den Schleifringen der Kommu  tatorhintermaschine verhältnismässig hohe  Stromstärken auf, so dass man Regelapparate  erhält, die sich für eine feinstufige Regelung    wenig eignen. Bei grossen Generatoren und  Blindleistungsmaschinen ist auch die selbst  tätige Regelung mangels geeigneter Regel  apparate schwierig durchzuführen. Hierfür  fällt auch besonders der Umstand ins Ge  wicht, dass der Regelvorgang rasch ablaufen  muss. Eine Regelung mit einem Synchron  erregerumformer veranlasst anderseits bei  Netzen, in denen Antriebsmaschinen mit  Eigenschwingungen, wie Kolbenmaschinen,  Gasmaschinen und dergleichen vorhanden  sind, Peendelungen.

   Bei andern bekannten  Anordnungen, bei denen die Kaskade     genera-          torisch    arbeitet, das heisst mechanisch ange  trieben wird, ist die Takthaltung nur dann  möglich, wenn eine vom Netz unabhängige  Erregerquelle richtiger Periodenzahl besteht.  Dies erfordert also eine besondere, vom Netz  unabhängige Kraftmaschine, die den Er  regergenerator antreibt.  



  Die geschilderten Schwierigkeiten werden  nun gemäss der Erfindung dadurch über  wunden, dass die     Kommutatorhintermaschine         von einer, ständerseitig mit Netzfrequenz ge  speisten, kompensierten Kommutatormaschine  erregt wird. Diese Erregermaschine liefert  Erregerstrom von Netzfrequenz für die Kom  mutatorhintermaschine. Hierbei erhält man,  unter Ausschaltung von Synchronmaschinen,  einen Erregerkreis, der eine feinstufige und  selbsttätige Regelung leicht ermöglicht.  



  Im Ausführungsbeispiel der Fig.1 be  deutet 1 die Induktionsvordermaschine, 2 die  kompensierte, läufererregte Kommutator  hintermaschine, 3 die kompensierte, im  Ständer mittelst einer Erregerwicklung 4 mit  Netzfrequenz erregte Kommutatorerreger  maschine, 5 einen Antriebsmotor für die Er  regermaschine und 6 einen regelbaren Trans  formator, der ebenso, wie die Vorderma  schine 1, an das Netz 7 angeschlossen ist.  Der Transformator 6 kann als Stufen- oder  Drehtransformator ausgebildet sein. Die  Verwendung eines asynchronen Antriebs  motors 5 für den Erregerumformer ist des  halb möglich, weil an den Kommutator  bürsten der Erregermaschine stets eine Fre  quenz auftritt, die unabhängig von der An  triebsdrehzahl ist und nur durch die Frequenz  der Erregerwicklung 4 gegeben ist.

   Aus die  ser Anordnung ergibt sich bei beliebiger  Drehzahl von 3 stets Netzfrequenz an den  Schleifringen der Maschine 2; hieraus er  kennt man auch leicht die Möglichkeit einer  Anordnung nach Fig. 2.  



  Zum Unterschied von Fig. 1 ist die Kom  mutatorerregermaschine 3 hier mit der Vor  dermaschine mechanisch gekuppelt; sie be  darf also keines besonderen Antriebsmotors.  



  Derartige Kaskaden können auch     genera-          iorisch    wirken, wenn sie einen im Vergleich  zu ihrer Leerlaufsdrehzahl übersynchronen  Antrieb erhalten. Zur Veranschaulichung ist  deshalb in Fig. 2 eine Antriebskraftmaschine  8 eingezeichnet, von der die Maschinengruppe  angetrieben wird. Der Antrieb kann jedoch  auch motorisch erfolgen, so dass die An  ordnung zum Beispiel als Umformer wirkt  und zur Kupplung zweier Netze verwendet  werden kann. Die Aufrechterhaltung einer  stabilen Spannung und Frequenz in einem    Wechselstromnetz ist durch eine solche An  ordnung ohne weiteres möglich. Beim An  fahren kommt der Generator durch Selbster  regung auf die richtige Spannung, wenn  man die Bürsten der Maschine 3 oder der  Erregermaschine 2 verstellt.

   Im Betrieb  werden die Bürsten der Maschine in die  Kompensationsstellung zurückgebracht und  die richtige Spannung und Frequenz von  selbst aufrecht erhalten, während die Re  gelung der Blindleistung mit Hilfe von  Regelapparaten 6 erfolgt.  



  Mit Hilfe von bekannten Regelanord  nungen, wie Kompoundtransformator,     Eil-          regler    und dergleichen kann in Abhängigkeit  von den durch das Netz oder durch den An  trieb gegebenen Verhältnissen eine selbst  tätige Regelung irgend welcher Art vorge  nommen werden. Der selbsttätige Betrieb  von Regelsatzumformern, von Walzenstra  ssenantrieben, von Netzkupplungen und der  gleichen ist hierdurch ohne weiteres möglich.  



  Je nach Phasenlage und Grösse der er  regenden Spannung der Maschine 3 ist eine  Regelung der Anordnung, sowohl hinsicht  lich der Drehzahl (bei motorischem Antrieb),  als auch hinsichtlich der Erregung (moto  rischem und generatorischem Betrieb) mög  lich. Um d'ie richtige Phasenlage der erre  genden Spannung auch betriebsmässig herzu  stellen, kann man die Maschine 2 über eine  verstellbare Kupplung 13 mit der Haupt  maschine verbinden oder auch zwei mit dreh  barem Ständer ausführen. Die Anordnungen  können durch Gegenerregung auch zur Blind  leistungsaufnahme veranlasst werden, was zur  Aufhebung der Kapazität von Hochspan  nungsleitungen mitunter erwünscht ist. Die  im Erregerkreis der Maschine 3 vorhandenen  Regelapparate erhalten nur geringe Abmes  sungen und lassen sich leicht für selbst  tätige Regelung durchbilden.  



  Nach Fig. 3 zum Beispiel wird die Er  regung in zwei Erregerkreisen selbsttätig  geregelt, und zwar dient die Wicklung 4  zur Grobregelung, die Wicklung 9 zur fein  stufigen Regelung. Die     Erregerwicklung    4       liegt    über einem     -Kompoundtransformator    11      am Netz; im zweiten Erregerkreis erfolgt  eine selbsttätige Feinregulierung der Wick  lung 9 in Abhängigkeit von der Netzspan  nung (Transformator 12) über den Regler 10.  Mannigfaltige Abänderungen der     Regelan-          ordhungen    lassen sich denken; so braucht  zum Beispiel der eine Erregerkreis keine  Regelapparate zu enthalten, während nur im  zweiten geregelt wird.  



  Im Falle der Fig. 3 können die Abmes  sungen der Regelwicklungen 4 und 9 nach  dem Diagramm der Fig. 4 bestimmt werden.  In Fig. 4 bedeutet m die Magnetisierungs  kurve des Generators. Die Erregerwicklung  4 erzeugt im Generator eine Leerlaufspan  nung vom Betrage a. Reicht die Wirkung  der Erregerwicklung 4 zur Konstanthaltung  der Netzspannung nicht aus, so werden die  Spannungsregler der Wicklung 9 auf eine  Verstärkung der Erregung ansprechen. Steigt  die Spannung bei Entlastung des Generators  unzulässig an, so werden die Regelapparate  die Erregerwicklung 9 in entgegengesetztem  Sinne beeinflussen, also eine Gegenerregung  veranlassen. Die Erregerwicklung 9 wird  daher für einen Betrag b zu bemessen sein  und durch eine Umkehreinrichtung einen  Regelbereich von c = 2 b ermöglichen.

   Es  ist hierbei ohne weiteres klar, dass der ver  hältnismässig kleine Betrag c die Anwendung  von selbsttätig wirkenden Spannungsschnell  reglern mit feinstufiger Regelung ohne wei  teres gestattet.  



  Die Anordnung nach Fig. 3 lässt sich  auch konstruktiv leicht verwirklichen, weil  ständererregte kompensierte Erregermaschi  nen bekanntlich mit ausgeprägten Polen ver  sehen werden (siehe Fig. 5). Es bereitet nun  keine Schwierigkeit, die beiden Erregerwick  lungen 4 und 9 in der in Fig. 5 angedeuteten  Weise unterzubringen, während die Kom  pensationswicklung über die Bohrungsober  fläche des Pols gleichmässig verteilt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kaskade, bestehend aus Induktionsvorder maschine und läuferseitig erregter kompen sierter Kommutatorhintermaschine, gekenn- zeichnet, durch eine ständerseitig mit Netz frequenz erregte kompensierte Kommutator erregermaschine für die Hintermaschine. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kaskade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommutator erregermaschine von einem Motor belie biger Drehzahl angetrieben wird. 2. Kaskade nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommutator erregermaschine mit der Induktionshaupt maschine mechanisch gekuppelt wird. 3. Kaskade nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsvorder maschine zum Zwecke generatorischen Be triebes von einer Kraftmaschine über synchron angetrieben wird. 4.
    Kaskade nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürsten einer der beiden Kommutatormaschinen beim Anfahren zum Zwecke der Selbsterregung eine von der Kompensationsstellung ab weichende Stellung haben. 5. Kaskade nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch Regeleinrichtungen im Er regerkreis der ständererregten Kommuta tormaschine. 6. Kaskade nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch wenigstens zwei Erreger kreise für die ständererregte Kommutator erregermaschine. 7. Kaskade nach Unteranspruch 6 mit zwei Erregerkreisen, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung zur Umkehr der Er regerspannung. 8.
    Kaskade nach den Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Erregerkreis über einen Kompoundtrans- formator geführt ist, während der andere von einem selbsttätigen Regler gesteuert wird, der in Abhängigkeit von der Netz spannung feinstufig regelt.
CH128065D 1926-05-04 1927-04-30 Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine und läuferseitig erregter, kompensierter Kommutatorhintermaschine. CH128065A (de)

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CH128065D CH128065A (de) 1926-05-04 1927-04-30 Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine und läuferseitig erregter, kompensierter Kommutatorhintermaschine.

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