CH128176A - Verfahren zur Herstellung eines Fussbodenbelages. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Fussbodenbelages.

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CH128176A
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Karl Schneble
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Fussbodenbelages.    Das den Gegenstand vorliegender Erfin  dung bildende Verfahren zur Herstellung  eines     Fussbodenbelages    kann zum Beispiel  wie folgt durchgeführt werden:  Zur Herstellung eines Bodenbelages, der  mit Linoleum oder     sonstwie    belegt wird, wird  eine Mischung von zerkleinertem Bimsstein,       Kieselgur,    Kork, Zement und Wasser her  gestellt, so dass eine plastische Masse ent  steht. Vor dem Auftragen dieser Masse auf  einen Betonboden     wird    letzterer, nachdem er  gereinigt worden ist, mit Wasser bespritzt,  dann wird trockener Zement aufgestreut und  erst dann die Masse aufgetragen.

   Der trocken  aufgestreute Zement bewirkt eine innige       Verbindung    der Masse mit dem Betonboden,  er entnimmt die zum Abbinden nötige Feuch  tigkeit der Masse. Die Masse wird eben ge  strichen Damit das Austrocknen schneller  vor sich geht, wird Pulver aus gemahlenem  Kork, Bimsstein,     Kieselgur    und Zement als  Bindemittel auf die Masse aufgebracht. Die  trocken aufgestreute Mischung wird, solange  die Masse noch feucht ist, eingerieben, so  dass eine glatte Oberfläche entsteht. Auf  diese Masse wird, nachdem sie trocken ist,  der Linoleum aufgelegt.

      Ist die Masse auf einen Holzboden auf  zutragen, so wird dieser Boden erst mit  einem das     Eindringen    von Wasser in das  Holz verhindernden     Imprägnierungsmittel,     zum Beispiel mit dem unter dem Namen       "Murol"    in den Handel kommenden     Imprä-          gnierungsmittel    bestrichen. Nachdem der  erste Anstrich getrocknet ist, wird ein zwei  ter Anstrich mit demselben     Imprägnierungs-          mittel    aufgebracht und, solange dieser An  strich noch     nass    ist, wird die oben beschriebene       Bodenbelagmasse    aufgebracht. Der Boden  wird wie oben beschrieben fertiggestellt.

    Durch den zweiten Anstrich des     Imprägnie-          rungsmittels    wird die     Auftragmasse    fest mit  dem Holzboden verbunden, welcher durch  den ersten Anstrich wasserundurchlässig ge  worden ist.  



  Zur Herstellung eines direkt begehbaren  Bodenbelages, ohne Linoleum, auf Holz wird  wie oben beschrieben vorgegangen. Die  Masse wird jedoch möglichst dünn aufgetra  gen. Unmittelbar nachdem diese Masse auf  den Boden gestrichen worden .ist, und so  lange dieselbe noch feucht ist,     wird    eine  Schicht aus sauber gewaschenem Sand, Ze  ment und     ein        Erhärtungsmittel        (ein        Mittel,         das ein schnelleres Abbinden des Zementes  bewirkt) zugeführt. Auf diesen Zement  mörtel wird eine dritte Schicht aufgetragen,  und zwar ehe die zweite Schicht abgebunden  hat.

   Diese dritte Schicht besteht aus ganz  fein gemahlenem Sand, Zement, einem Er  härtungsmittel und Wasser, wobei ferner  noch ein Farbstoff zugemischt     wird,    entspre  chend der gewünschten Färbung des Boden  belages.  



  Dieser     Boden,    erhärtet in kurzer Zeit und  verändert sich bei     Temperaturänderungen     nicht. Die Oberfläche ist     glatt,    waschbar,  und die Abnutzung ist klein, der Boden  kann auch     gewichst    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Fuss bodenbelages, dadurch gekennzeichnet, dass man eine, zerkleinerten Bimsstein, Kieselgur, Zement und Wasser enthaltende plastische Masse herstellt und diese auf den Boden auf trägt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden der plastischen Belagmasse mit einem aus Zement bestehenden Boden auf den letz teren Wasser gespritzt und Zementpulver aufgestreut wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden der plastischen Belagmasse mit einem aus Holz bestehenden Boden dieser mit einem Wasser abweisenden Mittel imprägniert wird, worauf eine die feuchte Masse mit der Imprägnierung verbindender Anstrich aufgetragen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, zur Her stellung eines direkt begehbaren und waschbaren Bodens, dadurch gekennzeich net, dass auf die Belagmasse mindestens eine Schicht einer Mischung von Sand, Zement und einem Farbstoff aufgetragen wird.
CH128176D 1927-10-06 1927-09-26 Verfahren zur Herstellung eines Fussbodenbelages. CH128176A (de)

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