CH128180A - Einrichtung zum staubfreien Entleeren von Müllgefässen in einen Müllwagen oder Sammelbehälter. - Google Patents

Einrichtung zum staubfreien Entleeren von Müllgefässen in einen Müllwagen oder Sammelbehälter.

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CH128180A
CH128180A CH128180DA CH128180A CH 128180 A CH128180 A CH 128180A CH 128180D A CH128180D A CH 128180DA CH 128180 A CH128180 A CH 128180A
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CH
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Paul Holzmann
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Paul Holzmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description


      Einriehtung    zum staubfreien Entleeren von     Hüllgefäfien    in einen     Müllwagen    oder  Sammelbehälter.    Die     Erfindung    betrifft eine Einrichtung  zum staubfreien Entleeren von mit Klapp  deckel versehenen     Müllgefässen    in einen ge  schlossenen Müllwagen oder     Sammelbehälter.     Die     Müllübernahme    aus dem Gefäss in den  Müllwagen- oder     .,Sammelbehälter    wird dabei  in der Weise bewerkstelligt,

   dass das mit sei  nem Deckel in der     Schlusslage    gegen eine be  wegliche Stirnplatte des     Einfüllschachtes     am Müllwagen- oder     .Sammelbehälter    ange  setzte Gefäss beim Umschwenken in die Ent  leerungslage die selbsttätige     Offnung    zweier  Deckel, eines Gefässdeckels und eines Stirn  plattendeckels, die dann gekuppelt sind, her  beiführt, während ein mit der beweglichen  Stirnplatte oben verbundenes und zwischen  den seitlichen Wänden des     Einfülischachtes     abgedichtet geführtes Deckblech nach hinten  zurückweicht.

   Gemäss der Erfindung wird  das Deckblech,     Urelches    Träger des     Stirnplat-          tendeckels    und folglich in     Mitnehmerverbin-          dung    mit demselben ist, nicht wie bei     be-          kanntet        ähnlichen        Vorrichtungen    in geteil  ter     Ausführungsart    mit Scharniergelenken  und     Kulissenführungen,    sondern als einheit-         lieheSchiebeplatte    angeordnet, um durch  schiebbar zu sein an einem in den Schacht  seitenwänden gelagerten,

       mit    Schlitz und im  Innern mit paarweise nebeneinander gelager  ten Rollen     versehenen    Rohr, womit eine  staubdichte und leichtgleitende Führung des  Deckbleches erzielt wird.  



       Zweckmässig    dient als Kupplungsglied  am Gefässdeckel ein dem     .Scharnier    desselben  zunächst angeordneter Hebelstumpf, der,  wenn er in eine Kupplungsrast am Deck  blech eingreift, durch     eine    ebenfalls am  Deckblech gelagerte Klinke darin festgehal  ten werden kann, wobei der Eingriff durch  einen mit der     Klinke    verbundenen Arm in  Wechselwirkung mit einem fest angeordne  ten Daumenanschlag gesteuert wird.  



  In den Zeichnungen ist eine Ausfüh  rungsform des     Erfindungsgegenstandes    bei  spielsweise dargestellt:       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht und     die     an der Hinterwand eines     Müllwagens    ange  ordnete     Einrichtung    in geschlossener Stel  lung, mit davor vorbereitungsweise einge  hängtem Müllgefäss, und           Fig.    2 ist die zugehörige Frontansicht,  wobei die ,Stirnplatte an ihrer mit dem Ge  fässdeckel zusammenpassenden Kreisöffnung  durch die nach innen schlagende Abschluss  klappe (den     Stirnplattendeckel)    gedeckt er  scheint;

         Fig.    3 zeigt die     Einschwenkstellung    des  Gefässes und die Öffnungslage der beiden  Deckel in Seitenansicht wie     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Querschnitt durch die in  einem Rohr angeordneten Führungsrollen  mit zwischenliegendem Deckblech, in grösse  rem     Massstabe;          Fig.    5 zeigt in gleichem Massstab einen  Längsschnitt durch die Lagerung der Rol  len im Rohr und die des Rohres in einer der  beiden     Seitenwände.     



  Das Müllgefäss     'u        (Fig.    1), dessen staub  freie Entleerung in den Müllwagen     bezw.    in  einen     Sammelbehälter    hinein bewerkstelligt  werden soll, hat einen um die Scharnier  achse     c    schwingbaren Deckel v und besitzt  auf der dem     ,Scharnier    gegenüberliegenden  Seite eine von     Konsolarmen    gestützte Halte  stange s, mittelst deren das Gefäss an Haken  e vorn am     Einfüllrumpf    des Müllwagens ein  gehängt     werden.    kann (Vorbereitungsstellung  gemäss     Fig.    1).  



  Der     Einfüllrumpf,    der von einem Hau  bengehäuse A überdeckt ist, wird in der  Hauptsache von zwei parallel zueinander  stehenden     Wangenwänden        w    gebildet und  seitlich eingegrenzt; zwischen diesen ist     vor-          derseitig    eine     unten    um einen in beiden Sei  tenwänden gelagerten Drehbolzen b beweg  lich angeordnete Stirnplatte a eingefügt.

    Letztere ist mit einer nach der Grösse des Ge  fässdeckels v entsprechend weit bemessenen       Durchlassöffnung    versehen, die von innen  her durch eine um einen obern     Scharnierbol-          zen    o der Stirnplatte     a    schwingbar angeord  nete     Abschlussklappe    d gedeckt wird, so dass  sie als     Stirnplattendeckel    zu bezeichnen ist.

    Als ein mit diesem     Abschlussdeckel    d ver  bundener und folglich zur     Mitbewegung    des  selben befähigter,     sowie    selbst um die Schar  nierachse o schwingbarer Teil ist das Deck  blech f angeordnet, das seine Stellung etwa    rechtwinklig zu den     Abschlussdeckel-Trag-          armen    hat und sich von der     Scharnierachse    o  als ebene Platte rückwärts erstreckt, die sich  beiderseits zwischen den     Seitenwänden    w  dichtschlüssig führt     und    hinten     durch    ein  mit Schlitzen,     sowie    einem innern Rollen  paar     r,

          r    versehenes Rohr g leicht gleitend  hindurchgeht. Die     Anordnung    des Rohres g  und des darin gelagerten Führungsrollen  paares r,     r    ist im einzelnen aus     Fig.    4 und 5  ersichtlich; das Rohr g ist mit     seinen    Zap  fen z in den Seitenwänden w drehbar gelagert  und bildet vermöge seiner     Umfangabgren-          zung    einen zur Staubabdichtung dienlichen  Abschluss, während das zwischen den Rol  len<I>r, r</I>     hindurchschiebbare    Deckblech f  ebenfalls     abdichtend        geführt    ist.  



  Wird die Stirnplatte a nach innen umge  legt, so öffnet sich die     Abschlussklappe    d  selbsttätig und schiebt     sich,das    Deckblech f  durch das Mohr g hindurch, während es zu  gleich eine entsprechende Wendung unter       Mitdrehung    des Rohres g erfährt.  



  Zur vorbereitenden Kupplung der beiden  Deckel, des Gefässdeckels v und des Stirn  plattendeckels d, im     Vorgange    des     Hochkip-          pens    des Gefässes dient folgende Vorrich  tung. Mit dem Gefässdeckel v ist nächst dem  Scharnier c ein Hebelstumpf     la    verbunden;  derselbe greift,     wenn    das Gefäss aus der  Hängelage     (Fig.    1)     aufwärtsgeschwungen     wird, in eine als Kupplungsrast zu bezeich  nende     Höhlung    j     (Fig.    2) am Stirnende des  Deckbleches f ein.

   In dem Hebelstumpf     h     ist ein Loch i vorgesehen, und in dieses  kann, wenn der Teil     h    in der Kupplungs  rast j liegt, die Nase einer     Verriegelungs-          klinke        1c    eingreifen     (Fig.    2 und 3). Ihren  Drehpunkt hat die Klinke     k    bei n an dem  Deckblech f, während ein mit einer Anlauf  rolle endigender Arm p derselben an der  Seite der     Wangenwand    w entlang nach vorn  reicht, wo sich ein an genannter Wand fest  sitzender Anlaufdaumen     q    befindet.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Läge ist  die Klinke     k    wegen der Anschlagstellung  am Daumen     q    vorläufig ausgehoben. Mithin      kann der Hebelstumpf     h    frei in seine Kupp  lungsrast eintreten.  



  Nach dem     Hochkippen    des Gefässes wird  beim weiteren     Herumkippen,    während die  Deckelstirnseite von der Höhlung der Ab  schlussklappe d     aufgenommen    wird, die  Stirnplatte a einwärts     mitumgelegt,    bis  durch Anstoss an der Anschlagseite x die Be  wegung begrenzt wird.  



  Von vorn herein hat sich das Scharnier  gelenk c des Gefässes     zc    gleichachsig zwi  schen die Scharniergelenke o     (Fig.    2) einge  lagert; indem nun der Klinkenarm p von  dem Anschlagdaumen q zurückweicht, 'fällt  die Klinkennase zum Eingriff an dem Loch i  des     Hebelstumpfes        lt.    nieder und sichert den  Kupplungshalt zwischen den beiden Deckeln,  sowie die     Innehaltung    der     Konachsialstellung     der Gelenke bei o.  



  Die Entleerungsstellung mit     Offenlage     der beiden Deckel ist in     Fig.    3 gezeichnet.  Wird das Gefäss     zi    zurückgekippt, so bringt  es die beiden miteinander verbundenen Teile,  nämlich die Stirnplatte     a    nebst Deckel<I>d</I> und  das Deckblech     f,    in die Anfangslage     (Fig.    1.)  zurück. Erst bei dieser     ,Stellung    löst sich der  Kupplungseingriff, indem der Klinkenarm p  an den Daumen q anstösst, so dass die Klinke       1 ,    ausgehoben wird. Bei geschlossenem     Dek-          kel    kann daher das Gefäss in die freie Hänge  lage zurückgeschwenkt werden.

   Der untere  Bolzen b bildet den eigentlichen Drehpunkt  für die Schwenkbewegung, und somit gleitet  auch die Haltestange s an einer Bogenschul  ter, die an den Haken e     (Fig.    1 und 3) aus  gebildet ist.  



  Was die Anordnung des mit Führungs  schlitzen versehenen Rohres g anbelangt, so  würde ein einfacher, mit Schlitz versehener  und in den Seitenwänden drehbar gelagerter  Vierkant- oder Rundstab für die schiebende  und drehende Bewegung des Deckbleches  genügen; aber durch den ständigen Gebrauch  und unter Einwirkung des sich fortwährend  auflagernden Müllstaubes würde ein enor  mer Verschluss stattfinden, was ein Undicht  werden infolge der Verbreiterung des Schlit  zes zur Folge     hätte.    Dieses wird durch das    fast reibungslose     Hindurchrollen    des     Deck-          bleches    zwischen den Rollen vermieden.  Hierdurch ist eine erhebliche Arbeitsver  minderung, sowie eine dauernde Dichtigkeit  erreicht.

   Letztere kann durch Umhüllung  der Rollen     mittelst    Leder, Filz oder derglei  chen erhöht werden, welche nach Verbrauch  leicht zu ersetzen ist.  



  Zur besonderen Abdichtung des Rohres g  können     Filzstreifen        g'    vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum staubfreien Entleeren von mit Klappdeckel versehenen Müllgefässen in einen Müllwagen oder Sammelbehälter, gekennzeichnet durch die Anordnung eines an den Seitenwänden des Einfüllschachtes am Müllwagen oder .Sammelbehälter gelager ten, mit Schlitz und im Innern mit paarweise übereinander gelagerten Rollen versehenen Rohres zur staubdichten und leichtgleiten den Führung eines den .Schacht oben ab schliessenden Deckbleches, welches am Vor derende über einer Achse an einer Deckel schluss-Stirnplatte augelenkt und mit einer Abschlussklappe derselben zur Mitbewegltug so verbunden ist,
    dass zufolge vorgängiger Kupplung des Gefässdeckels mit der Ab schlussklappe bezw. mit dem Deckblech die Umlegebewegung der Stirnplatte zugleich die Einwärtsöffnung beider Deckel bewirkt.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Kupplungs glied am Gefässdeckel ein dem Scharnier des selben zunächst angeordneter Hebelstumpf dient, der, wenn er in eine Kupplungsrast am Deckblech eingreift, durch eine ebenfalls am Deckblech gelagerte Klinke darin fest gehalten: werden kann, wobei der Eingriff durch einen mit der Klinke verbundenen Arm in Wechselwirkung mit einem fest an geordneten Daumenanschlag gesteuert wird.
CH128180D 1927-09-07 1927-09-07 Einrichtung zum staubfreien Entleeren von Müllgefässen in einen Müllwagen oder Sammelbehälter. CH128180A (de)

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