CH128206A - Einrichtung an Webschützen zur selbsttätigen Verhinderung der Bildung von Webnestern. - Google Patents

Einrichtung an Webschützen zur selbsttätigen Verhinderung der Bildung von Webnestern.

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CH128206A
CH128206A CH128206TA CH128206A CH 128206 A CH128206 A CH 128206A CH 128206T A CH128206T A CH 128206TA CH 128206 A CH128206 A CH 128206A
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CH
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Anton Durgiai Peter
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Anton Durgiai Peter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung an Webschützen zur selbsttätigen Verhinderung der Bildung  von Webnestern.    Die bekannten Einrichtungen zur selbst  tätigen Verhinderung der Bildung von     Web-          nestern,    bei welchen bei einer zu einem     Web-          neste    führenden Fachverengerung der Schuss  faden durchgerissen wird, weisen allgemein  den Nachteil auf, dass sie nur durch von oben  auf das Schiffchen einwirkende Teile der  Fachverengerung zur     Auslösung    gelangen,  während die nähere Beobachtung kn gezeigt hat,  dass auch unter das Webschiffchen gelan  gende Teile der Fachverengerung Ursache  von Nestbildungen sein können.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einrichtung an Webschützen zur  selbsttätigen Verhinderung der Bildung von  Webnestern mit einem durch eine     Fachver-          engerung        auslösbaren    Organ, welches ein  Brechen oder Klemmen des Schussfadens her  beiführt, wobei Mulden am Schützenkörper  angeordnet sind, in welche das     Auslöseorgan     hineinragt, wobei solche ausser an der Schüt  zenoberseite auch an der Schützenunterseite  angeordnet sind, zum Zwecke, ein Brechen  oder Klemmen des Schussfadens herbeizufüh  ren, wenn sich der die Fachverengerung bil-    dende schlaffe Kettenfaden an der Schützen  oberseite bezw. der Schützenunterseite an  legt.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt, und  es zeigt:       Fig.    1 dasselbe in einem Längsschnitt,       Fig.    2 einen Grundriss zu     Fig.    1,     Fig.    3  einen Schnitt nach der Linie<B>3</B>-3 der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Einzelheit in Vorderansicht, Sei  tenansicht und Grundriss und     Fig.    5 eine  Einzelheit in einem Grundriss     in    grösserem       Massstabe.     



  Der     Webschiffchenkopf    5 weist in Ver  längerung der zur Aufnahme der Spule 6  dienenden Aushöhlung 7 einen     achsialeri     Längsschlitz auf, der nach der Höhe des  Webschiffchens     abgestuft    ist und diesen nur  im Teil 9 von oben nach     unten    gänzlich  durchdringt. Dem der Aushöhlung 7 anschlie  ssenden, mit einer Plüscheinlage 10     ver-          sehenen    Schlitzteil 11 schliesst sich der  Schlitzteil 12 an, der etwas schmäler ist als  der Schlitzteil 11 und von gleicher Breite  wie der Schlitzteil 9, über welchem die zy-      lindrische Erweiterung 13 angeordnet ist.  Dieser schliesst sich der Schlitzteil 14 an,  der annähernd die gleiche Breite aufweist  wie der Schlitzteil 11.

    



  Im Schlitzteil 14 ist der U-förmige Trag  körper 15 eingesetzt und durch den Stift 16  festgehalten. Der Tragkörper 15 trägt an  einem Stift 17 den Schwingarm 18 und um  die Achse 19 drehbar die Scheibe 20. Diese  beiden sind durch das Lenkerpaar 21 mit  einander verbunden. Der Schwingarm 19  steht derart unter Wirkung der Feder 22,  dass die Lenker 21 das Bestreben haben, die  Scheibe derart zu drehen, dass, sofern der die  Lenker mit der Scheibe verbindende Stift  sich unterhalb der Achse 19 befindet, die  Drehbewegung der Scheibe 20 im Sinne des  Uhrzeigers und im gegenteiligen Falle ent  gegengesetzt erfolgt.  



  Die Scheibe 20, welche zwischen den bei  den Parallelschenkeln des Tragkörpers 15  durch Einlagen 24 gegen Schwankungen ge  sichert ist, weist eine in einen Schlitz 25  ausmündende Durchbrechung 26 auf und  trägt ein als Klemmorgan wirkendes, den  Schlitz 25 überbrückendes, mit einer Schneide  27' versehenes Messer 27. In der Bereit  schaftslage liegt die     Durchbrechung    26  gleichachsig mit der Fadenaustrittsdülle 28,  deren in die Bohrung 13 ragendes Ende dicht  vor der Scheibe 20 liegt. Diese letztere ist  mit Nocken 29, 30 versehen, welche einander  annähernd diametral gegenüberstehen. Der  eine dieser Nocken, 29, ragt in die auf der  Oberseite des Webschiffchens angeordnete  Mulde 31 und der andere, 30, in die an der  Lauffläche des Webschiffchens angeordnete  Mulde 32. Beide Nocken ragen jedoch nicht  über die Oberseite bezw.

   Bodenfläche des  Webschiffchens hinaus. Die Böden der Mul  den 31, 32 verlaufen senkrecht zur Längs  richtung des Webschützens und parallel zu  einander etwas geneigt, so dass der Körper  des Webschiffchens dort rautenförmigen  Querschnitt aufweist. Der von der Spule 6  abfliessende Faden     f    ist durch die Plüschein  lage 11 und den Schlitzteil 12 nach der senk  rechten Bohrung 13 geführt, wo er durch die    Durchbrechung 26 der Scheibe 20 in die     Fa-          denaustizttsdülle    28 und ins Freie geführt  ist.  



  Bekanntlich entstehen die     Nestbildungen     stets hinter dem Blatt, meist zwischen diesem  und den Schäften, gelegentlich auch hinter  diesen. Bildet sich nun infolge eines Ketten  fadenbruches eine zu einer Nestbildung füh  rende Verschlingung des abgebrochenen Fa  denendes mit den nächstliegenden Ketten  fäden, so findet eine Fachverengerung statt,  indem der abgebrochene Kettenfaden die  gleichen Bewegungen wie die übrigen     Ket-          lenfäden    auszuführen nicht imstande ist.  



  Beim Durchführen des Webschiffchens  durch das Fach legen sich die die     Fachver-          engerung    bildenden Kettenfäden dem Web  schiffchen von oben oder von unten her an,  je nachdem die Fadenverschlingung höher  oder tiefer liegt als die Spitze des Web  schiffchens, sobald nun die nestbildenden  Fäden unter dem Zug des Senkbaumes     genü-          Cend    gespannt sind, setzen sie den Nocken 29       bezw.    30 einen derartigen Widerstand ent  gegen, dass die Scheibe 20 gedreht     wird,    Die  Scheibe wird nur zum Beginn der Drehbewe  gung     mittelst    des     betreffenden    Nockens um  einen Teilbetrag ihrer Bahn gedreht, und  zwar so weit,

   bis die Lenker 21 über ihre       Totpunktla.ge        hinausgelanb    sind, wobei die  Feder 22 gespannt wird. Nachher wird die  Scheibe unter Wirkung der Feder     2\?    weiter  gedreht.  



  Bei der Drehbewegung der Scheibe 20       tritt    der Faden     f    in den Schlitz 25 ein, wobei  er zwischen die Scheibe 20 und die Schneid  kante 27' des Messers 27 zu liegen kommt.  Dabei wird der Faden f durch die Schneid  kante 27'     angeschnitten.    Beim Weiterfahren  des Webschiffchens reisst der Faden an der       Anschnittstelle    sofort durch, so dass, wenn  auch der Stuhl nichts. augenblicklich, zum       Beispiel    mittelst eines     Schussfadenfühlers.     stillgesetzt wird, eine     Webnestbildung    da  durch verhindert wird, dass keine weitere       Schussfadenabgabe    erfolgt.  



  Die Schräglage der Muldenböden ist da  bei von wesentlicher Bedeutung. Es     wird    da-      durch verhindert, dass sogenannte schwach  hängende Kettenfäden ein Drehen der  Scheibe 20 nicht bewirken können, indem  sie, selbst wenn sie bis auf das Webschiff  chen durchhängen, nur an dem höher ge  legenen Muldenende zur Auflage gelangen,  sich aber an dem Nocken 29 nicht verfangen  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Webschützen zur selbst tätigen Verhinderung der Bildung von Web- nestern mit einem durch eine Fachverengerung auslösbaren Organ, welches ein Brechen oder Klemmen des Schussfadens herbeiführt, da durch gekennzeichnet, dass Mulden am Schüt zenkörper angeordnet sind, in welche das Auslöseorgan hineinragt, wobei solche ausser an der Schützenoberseite auch an der Schüt zenunterseite angeordnet sind, zum Zwecke, ein Brechen oder Klemmen des Schussfadens herbeizuführen, wenn sich der die Fachver- engerung bildende schlaffe Kettenfaden an der Schützenoberseite bezw. der Schützen unterseite anlegt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslöse organ für den abfliessenden Faden mit einer den Durchgang überbrückenden, mit einer Schneidkante versehenen Faden klemme versehen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslöse- organ aus einer mit Kerben versehenen Scheibe besteht, welche mit einem Schwingarm gelenkig in Verbindung steht, der derart unter Wirkung einer Feder steht, dass der genannte Körper nach dem Drehen durch die Fachverenge- rung mittelst der gespannten Feder im gleichen Drehsinne weitergedreht wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Böden der Mulden quer zur Längsrichtung des Web- schützens einander parallel geneigt ge richtet sind, um die Betätigung der Ein richtung durch nicht zu Webnestern füh rende Fachverengerungen zu verhindern.
CH128206T 1927-11-21 1927-11-21 Einrichtung an Webschützen zur selbsttätigen Verhinderung der Bildung von Webnestern. CH128206A (de)

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