CH128239A - Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen einer durch Förderwalzen gleichmässig von einer Stapelrolle abgezogenen Bahn zu einer Arbeitsstelle. - Google Patents

Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen einer durch Förderwalzen gleichmässig von einer Stapelrolle abgezogenen Bahn zu einer Arbeitsstelle.

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CH128239A
CH128239A CH128239TA CH128239A CH 128239 A CH128239 A CH 128239A CH 128239T A CH128239T A CH 128239TA CH 128239 A CH128239 A CH 128239A
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CH
Switzerland
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rollers
roller
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Georg Spiess
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Georg Spiess
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/02Advancing webs by friction roller
    • B65H20/04Advancing webs by friction roller to effect step-by-step advancement of web

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Description


  Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen einer durch     Förderwalzen    gleichmässig von  einer Stapelrolle abgezogenen Bahn zu einer Arbeitsstelle.    Bei verschiedenen Maschinen, die Stoffe  in     Bahnenform        be-    oder verarbeiten, muss  zu gewissen Zeitpunkten die Bahn still  stehen, zum Beispiel bei     Querschneidern     mit Scherenschnitt während des Schneidens,  oder auch bei Druck-, Präge- und     Stanz-          masehinen    mit auf- und niedergehendem  Werkzeug während des betreffenden Arbeits  vorganges.

   Anderseits soll die Zufuhr der  Bahn dauernd ohne Unterbrechung erfolgen,  damit     ein    ruhiges     Arbeiten    der Maschine  erzielt und zulässige Spannungen in der Bahn  vermieden werden. Infolge der stetigen Zu  fuhr der Bahn und ihrer absatzweisen För  derung entsteht     zeitweise    ein Überschuss,  der in irgend einer Weise ausgezogen wer  den muss, damit     kein    Anstauen stattfinden  kann und innerhalb der Bahn stets die  gleiche Spannung besteht. Das geschieht  bisher vielfach durch Pendelwalzen. Die  absatzweise Förderung wird dadurch er  reicht, dass beispielsweise     Balkenzugpressen     oder absatzweise laufende Walzen Anwen  dung finden, die durch Kurbelgetriebe in  Bewegung gesetzt werden.

      Bei diesen bekannten Getrieben tritt  wirkliche     Ruhe    aber nur während eines  ganz     kurzen        Zeitraumes    ein. Dieser Zeit  raum kann durch Anwendung von Verlang  samungsgetrieben oder elliptischen Rädern       etwas    verlängert werden; jedoch wird auch  dadurch die Stillsetzung der Stoffbahn in  der für den jeweiligen Arbeitsgang erfor  derlichen Menge noch nicht erreicht. Durch  die dauernden grossen Schwankungen in der       Geschwindigkeit    der Fördermittel wird die  Beziehung     zwischen    diesen und der Stoff  bahn ständig geändert. Infolgedessen ist  die Spannung in der Stoffbahn immer eine  andere, wodurch diese ungünstig beansprucht  wird.  



  Die     Erfindung    bezweckt, die absatzweise  Zuführung der Bahn bei dauerndem gleich  mässigem Abzug von der Stapelrolle durch  die     Förderwalzen    in vollkommener Weise  zu regeln. Dieses wird gemäss der Erfindung  dadurch erreicht, dass die Förderwalzen in       bestimmten    Zeitabständen eine Bewegung  senkrecht oder annähernd senkrecht zur       Förderrichtung    ausführen und dabei ihre      Umfangsgeschwindigkeit ändern, wodurch,  je nach der Geschwindigkeit dieser Bewe  gung und der     Umfangsgeschwindigkeit    der  Förderwalzen der Teil der Bahn, der die  Förderrollen bereits durchlaufen hat, ent  weder verlangsamt wird, zur Ruhe kommt  oder selbst eine rückläufige Bewegung aus  führt.  



  Auf der Zeichnung ist in     Abb.    1 und 2  eine Ausführung der Vorrichtung in zwei  verschiedenen Lagen schematisch dargestellt;       Abb.    3 und 4 veranschaulicht ein weiteres       Ausführungsbeispiel,    gleichfalls in zwei  verschiedenen     .Stellungen.     



  Das Walzenpaar 1 zieht über eine     Leit-          rolle    2 die Papier- oder Stoffbahn 3 von  einer Stapelrolle 4 ab. Die Stapelrolle 4  und die Leitrolle 2 sind so angeordnet,     da.ss     die Stoffbahn von der letzteren zwischen  dem Walzenpaar hindurch in     wag-rechter     Richtung verläuft. Der Antrieb des Walzen  paares 1 erfolgt von einer Scheibe 5 aus,  die sich dauernd gleichmässig dreht. Der  Antriebsriemen ö ist über Leitrollen 7 und  eine Spannrolle 8 geführt, die senkrecht  oder nahezu senkrecht unter dem Walzen  paar 1 angeordnet ist. Das Walzenpaar 1  und die Spannrolle 8 sind gekuppelt und in  einer zur Förderrichtung der Stoffbahn  senkrechten Richtung verschiebbar angeord  net.

   Solange das Walzenpaar 1 und die  Spannrolle 8 fest an einer Stelle stehen,  wird bei gleichmässiger Drehung der An  triebsscheibe 5 die Stoffbahn gleichmässig  gefördert. Wird das Walzenpaar 1 mit der  Spannrolle 8 aber in einer zur     Förderrich-          tung    der Bahn senkrechten oder annähernd  senkrechten Richtung bewegt, so ändert sich  infolge der Relativbewegung der Riemen  scheibe der einen Abzugswalze und der  Spannrolle 8 zum Antriebsriemen die Um  drehungsgeschwindigkeit der Förderwalzen  1. Bewegen sich in     Abb.    1 und 2 die Wal  zen 1 und die Spannrolle 8 nach oben, so  wird die Antriebsgeschwindigkeit grösser,  bewegen sie sich nach unten, so wird sie  kleiner.

   Das Mass der Änderung der Um  drehungsgeschwindigkeit der     Förderwalzen       ist abhängig von der Geschwindigkeit der  senkrechten Verschiebung der Förderwalzen.  Die Umdrehungsgeschwindigkeit der     Förder-          walzen    1 schwankt somit während einer     Auf-          und        Abwärtsbewegung    derselben zwischen  einem Minimum und     Maximum,    zwischen  welchen sie längere Zeit an den Endpunkten  der Bewegung einen konstanten Mittelwert  behält. Durch die Bewegung der Abzugs  walzen 1 ziehen diese die Bahn zwischen  zwei Leitwalzen 40 zu einer Bucht aus, wo  durch an sich bereits die Abzugsgeschwin  digkeit geändert würde.

   Man hat es also in  der Hand, bei gleicher Abzugsgeschwindig  keit der Bahn von der Stapelrolle die För  dergeschwindigkeit und Richtung der Bahn  hinter dem Walzenpaar, in der Zeichnung  rechts von demselben, in weiten Grenzen  zu ändern.  



  Die Kupplung des Walzenpaares 1 mit  der Rolle 8 kann auf     verschiedene-    Weise er  folgen, zum Beispiel dadurch, dass     (vergl.          Abb.    1 und 2) das     Förderwalz2npaar    1 und  die Spannrolle 8 für den Antriebsriemen  auf einem gemeinsamen,     bezw.    zwei ge  trennten, aber miteinander     gekuppelten     Schlitten 9 sitzen, oder     (vergl.        Abb.    3 und 4)  dadurch, dass das     Walzenpaar    1 und die  Spannrolle 8 auf je einem     wagrecht    liegen  den Hebel 28     bezw.    29 angeordnet ist,

   die  durch eine Stange 27 miteinander gekuppelt  sind. 22 ist eine     Nockenscheibe,    durch die  die Hebel 28, 29 zum Schwingen gebracht       bezw.    der Schlitten 9 verschoben wird.  



  Die in den     Abb.    3 und 4 veranschau  lichte Ausführungsform wirkt im wesent  lichen genau so wie die zuvor beschriebene       Vorrichtung.    Während aber bei der Aus  führung nach     Abb.    1 und 2 die obere     För-          derwalzo    durch den Riemen angetrieben  wird, ist bei der Ausführung nach     Abb.    3  und 4, lediglich, um auch den andern Fall  zu zeigen, angenommen, dass die untere  Förderwalze angetrieben wird, wobei sich  die Antriebsscheibe 5 naturgemäss im um  gekehrten Sinne drehen muss wie bei der       erstbeschriebenen    Ausführung.

   Infolge der  Änderung des Drehsinnes der Antrieb-           scheibe    5 kehren sich natürlich auch die  übrigen Verhältnisse um, so dass im Gegen  satz zur Ausführung nach     Abb.    1 und 2  bei der Abwärtsbewegung der Förderwalzen  eine Beschleunigung und bei der Aufwärts  bewegung eine Verlangsamung ihrer Um  fangsgeschwindigkeit stattfindet. Will man  beim Antrieb der untern Förderwalze bei der  Abwärtsbewegung des     Förderwalzenpaares     eine Verlangsamung ihrer Umfangsgeschwin  digkeit erzielen, so müsste man die Antriebs  scheibe 5, sowie die Leitrollen 7 und die  Spannrolle 8 oberhalb der Förderwalzen 1  anordnen.

      der Teil der Bahn, der die     Förderwalzen    be  reits durchlaufen hat, entweder verlangsamt  wird, zur Ruhe kommt oder selbst eine  rückläufige Bewegung ausführt.  



       UNTERANSPRüCHE     1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge  kennzeichnet durch eine     Spannrolle    für  einen Antriebsriemen der Förderwalzen,  deren Achse mit der der Förderwalzen  in einer zur     Förderrichtung    senkrechten  Ebene gelegen ist, während eine Antriebs  scheibe für den Riemen seitlich dieser  Ebene liegt.  



  2. Vorrichtung nach Patentanspruch und  Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich  net, dass die Förderwalzen und die Spann  rolle auf einem gemeinsamen Schlitten  angeordnet sind.  



  3. Vorrichtung nach Patentanspruch und  Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich  net, dass die Förderwalzen von dem  einer und die Spannrolle von dem andern  zweier     paralleler,    miteinander     gekuppel-          ter    Hebel getragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen durch Förderwalzen gleichmässig von einer Stapelrolle abgezogenen Bahn zu einer Ar beitsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderwalzen in bestimmten Zeitabständen eine Bewegung senkrecht oder annähernd senkrecht zur Förderrichtung ausführen und dabei ihre Umfangsgesch-v#,indigkeit än dern, wodurch, je nach der Geschwindigkeit und Richtung dieser Bewegung und der Umfangsgeschwindigkeit der Förderwalzen,
CH128239T 1927-08-09 1927-08-09 Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen einer durch Förderwalzen gleichmässig von einer Stapelrolle abgezogenen Bahn zu einer Arbeitsstelle. CH128239A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2411687A1 (fr) * 1977-12-15 1979-07-13 Stiegler Karl Machine pour produire des lignes de soudure sur une bande de matiere thermoplastique
US4834698A (en) * 1987-05-21 1989-05-30 Mobil Oil Corporation Cam positioned index take up roll
US4834697A (en) * 1987-05-21 1989-05-30 Mobil Oil Corporation Driven guide roller indexing system

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