CH128255A - Einstelleinrichtung an den Triebsystemen von Induktionsmessgeräten. - Google Patents

Einstelleinrichtung an den Triebsystemen von Induktionsmessgeräten.

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CH128255A
CH128255A CH128255TA CH128255A CH 128255 A CH128255 A CH 128255A CH 128255T A CH128255T A CH 128255TA CH 128255 A CH128255 A CH 128255A
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/06Magnetic circuits of induction meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description


  Einstelleinrichtung an den Triebsystemen von Induktionsmessgeräten.    Es ist bekannt, die Triebeisen der Trieb  systeme von Induktionsmessgeräten, beispiels  weise Spannungs- und Stromeisen,     ferro-          magnetisch    zu verbinden, das heisst einen  zum Beispiel aus Eisenplatten oder Lamellen  bestehenden Verbindungsweg zwischen den  Triebeisen, also beispielsweise den     Span-          nungs-    und Stromeisen, zu schaffen. Diese  ferromagnetische Verbindung zwischen den  Triebeisen hat bemerkenswerte Vorteile, in  dem dadurch die Widerstände der Bahnen  der wirksamen Triebflüsse verkleinert wer  den, bei kleiner erregender Amperewindungs  zahl, also verhältnismässig grosse Flüsse und  damit auch gute Drehmomente erzielt wer  den können.  



  Werden bei solchen Triebsystemen die  Triebeisen zusammen mit den zur     ferro-          magnetischen    Verbindung dienenden Teilen  aus einem einzigen Stück gebildet, indem  sich jede Lamelle über beide Triebeisen und  ihre Verbindung erstreckt, so ist die Mon  tage des     Messgerätes    kompliziert und teuer,  indem die einzelnen Lamellen zur Herstel  lung des Eisenpaketes in die Spulen ge  schickt, beziehungsweise die Spulen auf das    fertige     Eisenpaket    von Hand gewickelt wer  den müssen. Hier ist auch bei den Spulen,  in die die Lamellen geschichtet werden, ein  Auswechseln, wie es ein Spulendefekt er  fordern würde, nicht möglich.  



       Ein.    einfaches Trennen solcher Triebeisen  erleichtert wohl     die    Montage der Teile des       33Iessgerätes,    hat aber den Nachteil, dass die  Teile des Triebeisens gegenüber der Trieb  scheibe schwer einstellbar sind.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine     Einstelleinrichtung    an den Trieb  systemen von     Induktionsmessgeräten,    welche  die erwähnten Vorteile zu vereinigen, jedoch  die geschilderten Nachteile zu vermeiden       gestattet.    Gemäss der Erfindung kann die  Lage der     ferromagnetiseh    miteinander ver  bundenen Triebeisen zueinander durch Trenn  fugen     und        Verstellmittel    eingestellt werden.  



  Die Zeichnung zeigt drei Ausführungs  beispiele der Erfindung, wobei nur das zum  Verständnis derselben     notwendig    scheinende  dargestellt ist.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht, und       Fig.    2 eine     Draufsicht    des ersten Aus  führungsbeispiels;      Fig. 3 zeigt das zweite, und  Fig. 4 das dritte Ausführungsbeispiel.  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist 1  ein Tragrahmen, der rechtwinklig abgebogene  Ränder 2 besitzt. Dieser Tragrahmen ist im  Gehäuse eines Messgerätes, und zwar nach  dem Ausführungsbeispiel eines Induktions  zählers, montiert zu denken. Mittelst Schrau  benbolzen 3 sind Winkelstücke 4 auf dem  Tragrahmen 1 befestigt. Diese Schrauben  bolzen 3 sind durch konische Ansätze 5, die  in entsprechende Ansenkungen im Trag  rahmen 1 greifen, in ihrer Lage zu diesem  genau fixiert.

   Die Schraubenbolzen 3 ragen  durch die äussern Schenkel eines     dreischenk-          ligen    Spannungseisens 6 hindurch, und letz  teres ist mittelst Schraubenmuttern 7 an den  Winkelstücken 4 gehalten.  



  8 ist ein zweischenkliges Stromeisen, das  nach oben ragende, seitliche Verlängerungen  9 aufweist. Diese Verlängerungen 9 stellen  den ferromagnetischen Verbindungsweg zwi  schen dem Spannungseisen 6 und dem Strom  eisen 8 dar und liegen bei 10 mit einer Fläche  gegen eine Fläche der Anssenschenkel von 6  an, das heisst 10 sind Trennfugen zwischen  den beiden Eisen. Diese Trennfugen, die  parallel zu den Polschenkeln von 6 und 8  verlaufen, liegen über Schenkeln der Win  kelstücke 4, und die Verlängerungen 9 sind  mittelst Schrauben 11 an diesen Schenkeln  befestigt.  



  An einem zweiten Schenkel 12 jedes der  Winkelstücke 4 greift mit einem feinen Ge  winde 13 eine Differentialschraube 13, 14  an, deren mit gröberem Gewinde versehene  Teile 14 durch Schraubenlöcher geschraubt  sind, welche in den abgebogenen Rändern 2  des Tragrahmens 1 vorgesehen sind. Ein  sechskantiger, mit Schlitz versehener Kopf  15 an jeder der Differenzialschrauben 13, 14  dient zum Verstellen der     Differenzial-          schrauben.     



  16 sind Fixierschrauben, welche die  Schenkel 12 der Winkelstücke 4 mit dem  Tragrahmen 1 derart verbinden, dass, wenn  die Schrauben 16 gelöst sind, die Winkel-    stücke 4 um einige Grade gedreht werden  können.  



       Zwischen    den Polen der Eisen 6, 8 liegt  die auf der Zeichnung nicht dargestellte  Triebscheibe des Zählers.  



  Durch Verstellen der     Differenzialschrau-          ben    13, 14 kann das Triebeisen 8 gegenüber  dem am Tragrahmen 1 festen Spannungs  eisen 6 eingestellt werden, was für die Ein  regulierung der elektrischen Eigenschaften  des Triebsystems, wie beispielsweise der     Ab-          gleiehung    des Drehmomentes, vorteilhaft ist.  Diese Verstellung beeinflusst jedoch die  Führung oder Leitung der Triebflüsse nicht,  und zwar infolge der     unverändert    bestehen  bleibenden ferromagnetischen Verbindung  zwischen Strom- und Spannungseisen.  



  Durch die Anordnung der Fixierschrau  ben 16 wird jede unbeabsichtigte Verstellung  des Stromeisens 8 vermieden.  



  Um ein Verklemmen der     Differenzial-          schrauben    13, 14 in den Schenkeln 12 beim  Verstellen der Winkelstücke 4 zu vermeiden,  sind die Gewindestellen der Schenkel 12  durch Ansenkungen 17 verkürzt.  



  Das zweite     Ausführungsbeispiel        (Fig.    3)  zeigt auch ein     dreischenkliges    Spannungs  eisen 18, das     mittelst    Schrauben, die durch  Löcher 19 des Eisens     hindurchgeführt    wer  den, im Gehäuse des     Messgerätes    befestigt  wird. Das auch hier     zweischenklige    Strom  eisen 20 schliesst mit Verlängerungen 21 bei  22 an das Spannungseisen 18 an, dort Trenn  fugen bildend.     Ausnehmungen    23     im    Span  nungseisen 18 und     Ausnelimungen    24 in den  Verlängerungen 21 ergänzen sich zu Quer  schlitzen     in    den Trennfugen 22.

   Das Strom  eisen 20 ist mittelst Löcher 25     und    durch  diese     hindurchgeführte    Schrauben im Ge  häuse des     Messgerätes    befestigt.  



  Mittelst eines Schraubenziehers, der, wie  in     Fig.    3 links punktiert angedeutet, nach  einander in die Querschlitze 23, 24     einge-          führt    wird, kann durch Verkanten desselben  das Stromeisen 20 gegenüber dem Spannungs  eisen 18 verschoben werden.  



  Beim     dritten    Ausführungsbeispiel     (Fig.4)     weist das ebenfalls     dreischenklige    Span-      nungseisen 26 nach unten ragende Verlän  gerungen 27 auf, an die sich unter     Belas-          sung    von Trennfugen<B>28</B> das Stromeisen 29  anschliesst. An den Verlängerungen 27 be  festigte Platten 30 führen das Stromeisen 29  an den Verlängerungen 27. In die Platten 30  sind Bolzen 31 eingeschraubt, die einen Ex  zenter 32 aufweisen. Diese Exzenter 32 bil  den den Stein kulissenartiger Schlitze 33 des  Stromeisens 29. Durch Drehen der Schrauben  bolzen 31 kann demnach das Stromeisen 29  zum Spannungseisen 26 verstellt werden.  



  Es wären noch andere Ausführungsmög  lichkeiten denkbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstelleinrichtung an den Triebsystemen von Induktionsmessgeräten, bei denen die Triebeisen ferromagnetisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage dieser Triebeisen zueinander durch Trennfugen und Verstellmittel einge stellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Einstelleinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellmittel die Triebeisen bei den Trennfugen miteinander verbinden. 2.
    Einstelleinrichtung nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Winkelstücke der Verstellmittel zur unveränderlichen Be festigung des einen der Triebeisen im Messgerätgehäuse dienen und diese Win kelstücke, gleichzeitig, das andere Trieb eisen haltend, dieses in seiner Lage zum ersten Triebeisen sichern. 3. Einstelleinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Trennfugen Querschlitze vorgesehen sind, die den miteinander verbundenen Triebeisen angehören und mittelst eines in sie eingeführten Werkzeuges durch Verkanten desselben eine Verschiebung der Triebeisen zueinander ermöglichen. 4.
    Einstelleinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellmittel Exzenterteile von die Trieb eisen miteinander verbindenden Schrauben an einem der Triebeisen, und kulissen artige Schlitze am andern der Triebeisen sind, in welchen Schlitzen die Exzenter- teile als Kulissensteine wirken.
CH128255T 1927-09-24 1927-09-24 Einstelleinrichtung an den Triebsystemen von Induktionsmessgeräten. CH128255A (de)

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