CH128273A - Bandage mit Spanneinrichtung. - Google Patents
Bandage mit Spanneinrichtung.Info
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Description
Bandage mit Spanneinrichtung. Zum Zusammenziehen der Dauben oder dergleichen für Holzröhren usw. verwendet man Bandagen oder Spannbänder, die vor zugsweise aus Rundeisen bestehen und die unter Verwendung geeigneter Spanrischlösser angezogen werden.
Die bisher zu diesem Zweck verwendeten oder vorgeschlagenen Spannschlösser sind nun verhältnismässig teuere, auch schwere und raumbeanspruchende Teile, die zudem meist noch den Nachteil haben, dass sie die voll ständige Umspannung des Holzrohres oder dergleichen mit der Bandage verhindern. Auch die Einbringung der mit Köpfen oder mit Gewinde versehenen Enden des als Spann band verwendeten, keineswegs besonders schmiegsamen Rundeisens in das Spannschloss macht bisher erhebliche Schwierigkeiten.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Bandage mit Spanneinrichtung, bei der als Widerlager für eine auf ein Gewinde am inen Ende der Bandage geschraubteSpann- mutter eine Schulter eines am andern Ende der Bandage befindlichen U-förmigen Quer schnitt aufweisenden Kopfes vorgesehen ist. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich nung veranschaulicht.
Abb. <B>1</B> ist eine Seitenansicht der Bandage; Abb.2 ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. <B>1,</B> Abb. <B>3</B> zeigt eine besondere Ausführungs form einer bei der Bandage gemäss Abb. <B>1</B> und 2 zu verwendenden Unterlegscheibe.
Das eine Ende der aus Rundeisen beste henden Bandage a ist mit Gewinde<B>b</B> ver sehen, auf das die Spannmutter c geschraubt werden kann, welcher Spannmutter eine Un- terlegscheibe <B>d</B> beliebiger Art zugeordnet ist.
Für das andere Ende des Rundeigens ist ein schuhartiger Kopf<B>f</B> mit Anschweissende e vorgesehen. Dieser Kopf wird derart an das mit Gewinde<B>b</B> versehene Rundeisen a ange schweisst, dass es die jeweils erforderliche Länge erhält.
Der Kopf<B>f</B> besitzt im wesentlichen U- förmigen Querschnitt und bildet eine löffel artige Auflage für das mit Gewinde versehene Ende des Rundeisens. Seine untere Auflage fläche, mit welcher er sich gegen das zu sammenzuspannende Holzrohr oder dergleichen legt, ist nach der krümmung des Unifanges dieses Holzrohres ebenfalls gekrümmt.
Der Stegteil des U-förmigen Querschnittes ist vom Ende des Kopfes an auf eine gewisse Lange (bei<B>g)</B> weggenommen, so dass dadurch die Möglichkeit gegeben ist, dass das Rundeisen a sich noch innerhalb der stehen gebliebenen Seitenwände oder Flanschen des Kopfes<B>f</B> auf das Holzrohr auflegt, so dass tatsächlich nirgends ein toter, nicht unmittelbar gepresster Winkel übrig bleibt.
Die Mulde, in welcher das Rundeisen im löffelartigen Kopf liegt, verläuft so nahe der Auflagestelle des Kopfes selbst, dass die Spannmutter<B>o</B> beziehungsweise die Unterleg- scheibe <B>d</B> bis dicht an das Anschweissende e heranrückt, so dass die Zugkraft des Rund eisens an einem möglichst kleinen Hebelarm angreift und die Beanspruchung des Kopfes dadurch am günstigsten wird.
Da die beiden Seitenwände oder Flanschen des Kopfes<B>f</B> mittelst eines sehr kräftigen Stegteiles unter allmählicher Querschnitts- änderung zusammenhängen, ist auch einem seitlichen Ausweichen dieser Seitenwände möglichst vorgebeugt.
Verwendet man statt Unterlegscheiben <B>d</B> gewöhnlicher Art vielmehr rechteckigeUnter- legscheiben cl' mit abgebogenem Rande i, so kann man die Seitenwände des Kopfes durch die T-Interlegscheibe mittelst jener Rän der i von aussen umfassen und sie dadurch weiterhin gegen Ausbiegen oder Ausweichen sichern.
Das Zusammenfügen der Bandage wird dadurch wesentlich erleichtert, dass für die Unterlegscheibe <B>d,</B> wie aus Abb. <B>1</B> ersichtlich, eine Ausnehmung vorgesehen ist, beziehungs weise nasenartige Vorsprünge h oben über die Unterlegscheibe greifen. Diese Vorsprünge verhindern zugleich, dass, sei es während des Anziehens der Mutter c als auch später in folge irgend welcher Umstände, zum Beispiel Formänderungen, das Gewindeende # weiter von dem Anschweissende e sich entfernen kann, als ursprünglich vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bandage mit Spanneinrichtung, insbeson dere<B>für</B> Holzröhren, die aus Dauben zusam mengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, dass als Widerlager für eine auf ein Gewinde am einen Ende der Bandage geschraubte Spann mutter eine Schulter eines am andern Ende der Bandage befindlichen, U-förmigen Quer schnitt aufweisenden Kopfes vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Bandage nach -Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulter zum Teil vom Stegteil des Kopfes, zum Teil von den Flanschen des Kopfes gebildet wird und letztere von der Schulter aus allmäh lich sich bis auf den Steg verjüngen.2. Bandage nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Stegteil des U-förmigen Querschnittes des Kopfes am Ende des Kopfes so weit weg genommen ist, dass ein in dem Kopf liegen des als Bandage dienendes Rundeisen noch innerhalb der am Ende des Kopfes stehen gebliebenen Flanschen zum Aufliegen auf die zusammenzuspannenden Teile kommt. <B>3.</B> Bandage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf an das eine Ende der Bandage angeschweisst ist. 4.Bandage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Kopf eine Nase vorgesehen ist, welche eine unter der Spannmutter liegende Unterlagscheibe um greift, zum Zwecke, das Auswärtsbewegen des mit Gewinde versehenen Endes der Bandage zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE128273X | 1926-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH128273A true CH128273A (de) | 1928-10-16 |
Family
ID=5662472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH128273D CH128273A (de) | 1926-04-29 | 1927-03-16 | Bandage mit Spanneinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH128273A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495796A (en) * | 1945-08-20 | 1950-01-31 | White Howard Theodore | Clamping ring |
-
1927
- 1927-03-16 CH CH128273D patent/CH128273A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495796A (en) * | 1945-08-20 | 1950-01-31 | White Howard Theodore | Clamping ring |
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