CH128276A - Antriebsvorrichtung. - Google Patents

Antriebsvorrichtung.

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CH128276A
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CH
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arm
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drive
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Inventor
Co Moco-Gesellschaft C Wagner
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Moco Ges C Wagner & Co
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/08Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a mechanical oscillator other than a pendulum or balance, e.g. by a tuning fork, e.g. electrostatically
    • G04C3/10Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a mechanical oscillator other than a pendulum or balance, e.g. by a tuning fork, e.g. electrostatically driven by electromagnetic means

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Description


  Antriebsvorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf jene An  triebsvorrichtungen, bei welchen die Schwin  gungen eines     Elektromagnetankers    in der  Weise zur Erzielung einer     Bewegung    nach       einer    Richtung ausgenützt werden,     dass    die  Schwingungen nach der einen Richtung wirk  sam, nach der andern Richtung im wesent  lichen unwirksam gemacht werden.  



  Der Erfindung     gemäss        wird    dies     dadurch     erzielt, dass mit dem     Elektrom@agnetanker    ein  in einer zur     Längsrichtung    des Ankers senk  recht stehenden Ebene     .drehbarer    Arm ver  bunden ist, der schräg     zur    Angriffsfläche  des zu     bewegenden    Körpers gerichtet ist,  und ständig mit Reibung an ihr anliegt, so  dass dieser Arm bei seiner Bewegung in der  einen Richtung bestrebt ist, sich gegen die  Angriffsfläche zu stemmen, während er nach  der andern Richtung ungehindert auf der  Angriffsfläche     zurücksehleift,

      wodurch eine       Bewegung    des zu bewegenden Körpers in der       erstgenannten    Richtung     eintritt.     



  Bei Vorhandensein von Wechselstrom be  steht die ganze Antriebsvorrichtung vorteil  haftaus einem     Elektromagneten    und Anker,    der -den schrägstehenden     Antriebsarm    trägt.  Bei Gleichstrom kann ein selbsttätiger Un  terbrecher vorgesehen sein, der den Strom  zwecks Erzeugung der     Ankerschwingungen     öffnet und schliesst.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung ver  anschaulicht. Die     Fig.    1 und 2 zeigen eine  beispielsweise     Ausführung    der Antriebsvor  richtung in Seiten- und Oberansicht;     Fig.    3  zeigt -die für Gleichstrom benützte     Unterbre-          chungsvorrichtung    und die Schaltung der  letzteren indem Stromkreis der Antriebsvor  richtung.  



  Die     Antriebsvorrichtung    besteht aus  einem     Elektromagneten    1, der     bei    Strom  schluss seinen Anker 2 in rasche Schwingun  gen versetzt. An     dem        Anker    ist drehbar ein  Arm 3 angebracht, der in Schräglage an einer  Angriffsfläche 4 ,des zu bewegenden Körpers  anliegt. Auf dem Ende dieses Armes ist     eine     Gummihülse 5 oder ein     anderer    Reibungskör  per     angebracht,    der durch -das Eigengewicht  des Armes an diese     Angriffsfläche    ange  drückt wird.

   Um die     Schwingungen    des An  kere     wirkungsvoller    und     einigermassen    regel-      bar zu machen, ist auf dem Anker eine  Gummihülse 6 angebracht, die zwischen den  Enden     zweier        stellbarer    Schrauben 7, -die als       Widerlager    dienen, gehalten ist.  



  Bei Vorhandensein von Wechselstrom ge  nügt die     vorbeschriebene    einfache     Elektro-          magneteinrichtung    mit durch deren Anker  in     .Schwingungen    versetztem Schrägarm, um  durch     Einwirkung    des letzteren auf die An  griffsfläche des Körpers denselben nach der  gleichen Richtung in Bewegung zu     setzen.     Dies erfolgt so, dass der Schrägarm bei der       Bewegung    nach der Seite seines schrägen       Vorgreifens    hin sich gegen die Angriffsfläche  stemmt, dagegen bei der     Bewegung    nach der  andern Seite ungehindert     zurückgleitet,

      wes  halb der Körper sich stets nach der erstge  nannten Seite hin bewegt.  



  Ist der Körper     beispielsweise    leichtdreh  bar, so erfolgt eine wegen der raschen       Schwingungen        praktisch    gleichförmige Dre  hung in der einen Richtung.  



  Steht nur Gleichstrom als Energie     zur          Verfügung,    so ist nur ein automatischer Un  terbrecher, etwa ein     Neffscher    Hammer ein  zuschalten, -der die zur Erzielung der Anker  schwingungen notwendigen Stromunterbre  chungen herbeiführt.  



  Eine     Ausführungsform    eines solchen  Stromunterbrechers     ist    in     Fig.    3 schematisch  dargestellt. Derselbe weist einen Elektromag  neten 8 und einen nach der Art .des     Neff-          sehen    Hammers angeordneten Anker 9 mit  den Kontakten 10 und 11, 12 auf, von denen       einer    über die     Antriebsvorrichtung        (Fig.    1  und 2) an dem zweiten Pol der Gleichstrom  quelle angeschlossen ist. Die Schaltung und       Wirkungsweise    dieses Unterbrechers ist all  gemein bekannt.  



  Es kann unter gewissen Umständen die  ser Unterbrecher selbst als     Antriebsvorrich-          tung    (Kleinmotor) dienen, in welchem Fall  der Anker 9 so ausgebildet ist, wie in den       Fig.    1 und 2 dargestellt ist. Die     beschriebene          Antriebsvorrichtung    kann überall dort Ver  wendung finden, wo     ein    Körper stetig nach    einer Richtung     bewegt    oder gedreht werden  soll, beispielsweise zur     Fortbewegung    von  Anzeigen oder     Reklamekörpern.     



  In diesem Fall ist die Antriebsvorrich  tung an einem den drehbaren Reklamekörper  haltenden Ständer so angebracht, dass der  schräge Antriebsarm 3 durch Reibung auf  eine obere Fläche 4 :des Bodens des Reklame  fiörpers wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass ein schwingender Anker eines Elektromagneten mit einem in einer zur Längsrichtung des Ankers senkrechten Ebene drehbaren Arm versehen ist, der in Schräg lage -auf der Angriffsfläche des zu bewegen den Körpers ständig mit Reibung aufliegt und diesen nach einer Richtung bewegt. LTNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm an seinem Ende mittelst eines Reibungskörpers auf einer zur Bewegungsebene des Ankers parallelen Angriffsfläche des zu bewegen den Körpers ständig aufliegt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb- Gleichstrom verwendet wird und,die Vor richtung mit einem Unterbrecher versehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Elek tromagneten mittelst elastischen dämpfen den Materials zwischen stellbaren Wider lagern angeordnet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass sie an einem einen drehbaren Reklamekörper haltenden Stän <I>der so</I> angebracht ist, dass der schräge An triebsarm durch Reibung auf eine obere Fläche -des Bodens :des Reklamekörpers wirkt.
CH128276D 1926-10-16 1927-06-03 Antriebsvorrichtung. CH128276A (de)

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