CH128320A - Einrichtung zur Erzielung des Berührungsschutzes für die Fassungen elektrischer Röhrenlampen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung des Berührungsschutzes für die Fassungen elektrischer Röhrenlampen.

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CH128320A
CH128320A CH128320DA CH128320A CH 128320 A CH128320 A CH 128320A CH 128320D A CH128320D A CH 128320DA CH 128320 A CH128320 A CH 128320A
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Elektro G M B H Gottschalck
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Elektro G M B H Gottschalck
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Description


  Einrichtung zur Erzielung des     Berührungssehutzes    für die Fassungen elektrischer  <B>e5</B>       Böln-enlampen.       Die Erfindung bezieht sich auf Fas  sungen elektrischer     Röhrenlampen,    in denen  jeder Lampensockel von einer     Seliutzkappe     abgedeckt wird, und betrifft eine Einrich  tung zur Erzielung des     Berührungsschutzes     für derartige Fassungen, das heisst     eineEin-          riehtung,    die eine Berührung     spannungsfüll-          render    Teile durch den menschlichen Körper  verhindert.  



  Die Erfindung bestellt im wesentlichen  in folgender Einrichtung. In beiden Fas  t'  sungen sind die     spannungführenden-        Lei-          fungsanschluss-Kontaktstücke    auf der Unter  seite der Fassungskörper verdeckt     ange-          *ordnet.    Die eine Fassung hat eine abnehm  bare Kappe, und ihre     Kontakistücke    erhalten  erst beim Aufstecken der Kappe mit Hilfe  wenigstens eines an dieser angebrachten       Stromsehlussstaekes,    wie Steckern oder der  gleichen, Verbindung mit den im Innern der  Fassungskörper angebrachten     Kontaktiedern     für die Lampensockel.

   Die andere Fassung  hat dagegen eine mit dem Fassungskörper  fest verbundene Kappe -und in deren<B>In-</B>         nerem    die Kontaktfeder, die dem in diese  Kappe einzusteckenden     Lampensochel    den  Strom     zufülirt.     



  Auf den Zeichnungen sind mehrere     Aus-          führungsb,eispiel,e    der neuen Einrichtung ver  anschaulicht.     Fig.   <B>1</B> zeigt eine     Rührenlampe,     deren linker Sockel in einer Fassung mit  abnehmbarer und deren rechter     Sockei    in  einer Fassung mit fester Schutzkappe steckt;

         Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie 2-22 in       Fig.   <B>1,</B>     Fig.   <B>3</B> zeigt schematisch die Schal  tung der beiden     Einfachfa/Aunggen    gemäss       Fig.   <B>1</B> und 2; die     Fig.    4 und<B>5</B> zeigen sche  matisch zwei weitere Schaltungen zweier       lEinfachfassungen;    die     Fig.   <B>6</B> bis<B>10</B> zeigen  schematisch<B>fünf</B> Schaltungen einer Reihe  von mehreren Röhrenlampen mit zwei Ein  fachfassungen an den Enden und     da.zwischen     Doppelfassungen.

   In den     Fig.   <B>3</B> bis<B>10</B> sind  zwecks besserer Übersicht die Umrisse der  Fassungen mit abnehmbarer Kappe mit punk  tierten und die der Fassungen mit fester  Kappe mit vollen Linien eingezeichnet. Die  n<B>7</B>     _e:a    eine     aus    zwei Fassungen       Fia-.   <B>11</B> 12 zeig      mit fester     Schutzkappe    bestehende Doppel  fassung im Längsschnitt und im Querschnitt  nach Linie 12-12 in     Fig.   <B>11;</B>     Fig.   <B>13</B> zeigt  eine zu dieser Doppelfassung gehörige Ein  zelheit;

   die     Fig.    14 und<B>15</B> zeigen leine aus  einer Fassung mit fester und einer Fassung  mit abnehmbarer Kappe bestehende Doppel  fassung im Längsschnitt und in Stirnan  sicht von rechts mit teilweisem Schnitt;       Fig.   <B>16</B> zeigt eine zu dieser Fassung gehö  rige Einzelheit.  



  Bei allen Ausführungen enthält der Fas  sungskörper<B>A</B>     bezw.   <B>A'</B> im Innern an strom  führenden Teilen lediglich die eine     bezw.    die  beiden Kontaktfedern<I>B, B',</I> ;die in Einzel  fassungen     (Fig.   <B>1,</B> 2) dem einen Sockel     e-iner     Lampe<B>J</B>     bezw.    in Doppelfassungen     (Fig.   <B>11</B>  bis 14)<B>je</B> einem Sockel zweier benachbarter  Lampen<B>J</B> den Strom zuführen.  



  Bei -der Ausführung nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B>  enthält der     Fassungskörper   <B>A</B> der linken  Fassung auf seiner Unterseite vier     gegen.-          einander    isolierte     Leitun,-sanschluss-Kontakt-          stücke   <B><I>C, D,</I></B><I> K, L,</I> die als     Weibchenteile    mit  den     Stecherstiften   <B>Ü-,</B>     l?'    der Schutzkappe<B>E</B>  zusammenwirken und bei deren Aufstecken  paarweise miteinander leitend verbunden  werden.

       Vonden    vier     Kontaktstücken    dienen       C    und L zur Abnahme des Stromes von Je  einem Pol der Speiseleitung,<B>D</B> ist dauernd  an die     Kontaktfeder        B    auf der Oberseite an  geschlossen, und K steht über eine     Ililfs-          leitung    W mit     -dem        Konfaktstück   <B>D'</B> der  rechten Fassung     und    so mit deren     Kontakt-          f        eder        B'    in Verbindung.

   Die Kontaktstifte F,  F' sind in die Schutzkappe<B>E</B> gegeneinander  isoliert eingesetzt, und ihnen entsprechen in  dem Fassungskörper<B>A</B> zwei Löcher, von  denen das eine der Trennungsfuge zwischen  den -beiden Kontaktstücken<B><I>C, D</I></B> und das  andere der     Trennungsfüge        zwischenJen    bei  den     Kchntaätstücken   <I>K, L</I> gegenübersteht.  Bei aufgesteckter     Sehutzkappe    verbinden also  der Kontaktstift F     bezw.    F' die beiden Kon  taktstücke<B><I>C, D</I></B>     bezw.   <I>L, K</I> leitend mitein  ander.  



  Bei der gezeichneten Ausführung hat der  Fassungskörper<B>A</B> ferner auf der der Lampe    <B>J</B>     w#bgewandten        Seiie    eine Stirnwand<B>G,</B> die  die     1-Contaktfeder    B gegen Berührung in der  Längsrichtung von der, der Lampe<B>J</B> abge  wandten Seite aus schützt.  



  In der rechten Fassung ist die Schutz  kappe<B>E'</B> mit dem     Fassungshörper   <B>A'</B> fest  verbunden. Ihre Kontaktfeder B' liegt an der  Rückwand<B>G'</B> der Schutzkappe<B>E'</B> und ist an  das Kontaktstück<B>D'</B> angeschlossen, das an  ,der Unterseite des Fassungskörpers<B>A'</B> ver  deckt angebracht ist.  



  Zwecks Einsetzens einer Lampe nimmt  man die     Schutzl-:appe   <B>EI</B> der linken Fassung  ab,     stecht    den rechten Lampensockel in die  rechte Fassung, legt den     linhen    Sockel gegen  die Kontaktfeder B der linken Fassung und  setzt schliesslich deren     Schutzkappe   <B>E</B> wieder  auf.  



  Aus     Figg.   <B>3</B> ergibt sich,     dass    jede der  beiden Kontaktfedern<I>B, B'</I> nur dann unter  Spannung stehen und mithin durch die  Lampe<B>J</B> nur dann Strom fliessen     kaunn,    wenn  die Schutzkappe<B>E</B> aufgesteckt ist. Der Grund  hierfür liegt darin,     dass    die Verbindung zwi  schen jeder der beiden Federn<I>B, B'</I>     und     dem zugehörigen Pol der Speiseleitung eine.  Unterbrechung in der linken Fassung ent  hält, und     dass    diese erst bei -dem     Aufstücken     der Schutzkappe<B>E</B> durch deren Stifte<I>F, F'</I>  aufgehoben werden.  



  Die Schaltungen nach     Fig.    4 und<B>5</B> zei  gen Vereinfachungen, die man vornehmen  kann, wenn der eine Pol des     Leitungsnetzes     geerdet ist, wie dies zum Beispiel bei Drei  leiter- und     Sterunetzen    der Fall ist. Dieser  Pol ist daher in     Fig.    4 und<B>5</B> mit<B>0</B> be  zeichnet. Der andere Pol kann positiv oder  negativ sein und ist demgemäss mit<B>+</B> und  <B>-</B> bezeichnet.

   In diesem Falle braucht die  Verbindung zwischen dem Nulleiter     und    der  zugehörigen Feder B     bezw.    B' offenbar keine       Unterbre6liung    und die     abnehinbare    Schutz  kappe<B>E</B> nur einen     Kontaktstift    zu haben.  Ferner entfällt gemäss     Fig.4    ein besonderes  Kontaktstück<B>C,</B> indem der     ',Kulleiter    unmit  telbar an das Kontaktstück<B>D</B> angeschlossen  werden kann. Gemäss     Fig.   <B>5</B> entfallen die      beiden Kontaktstücke<I>K, L</I> und die Hilfs  leitung W zwischen den beiden Fassungen.  



  Für Reihen von zwei oder mehreren Lam  pen     (Fig.   <B>6</B> bis<B>10)</B> kommen zweckmässig an  den<B>E</B>     nden        Dnfachfassungen    und dazwischen       Doppelfassungen    zur Anwendung, die zum  Beispiel nach den     Fig.   <B>11</B> bis     13,bezw.    14 bis  <B>16</B> ausgeführt sein können, und deren Aus  bildung im einzelnen später beschrieben wer  den<B>soll.</B>  



  Die Schaltungen nach den     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B>       bezw.   <B>9</B> und<B>10</B> sind Aneinanderreihungen  mehrerer Schaltungen nach     Fig.   <B>3</B>     bezw.   <B>5.</B>  Die Doppelfassungen in den Schaltungen  nach     Fig.   <B>6, 8</B> und<B>9</B> haben<B>je</B> eine feste und  eine abnehmbare Kappe gemäss Aden     Fig.    14  bis<B>16.</B> Die Doppelfassungen in den Schal  tungen nach     Fig.   <B>7</B> und<B>10</B> haben abwechselnd  zwei feste     Kappengemäss    den     Fig.   <B>11</B> 'bis<B>13</B>       bezw.    zwei     abnehinbare    Kappen.  



  Während in den Schaltungen nach den       Fig.   <B>6, 7, 9</B> und<B>10</B> jede Lampe an beide Netz-.       leitungoen    anzuschliessen ist, braucht bei der  Schaltung nach     Fig.   <B>8</B> die eine Netzleitung  nur an die erste Lampe der Reihe angeschlos  sen zu werden, weil hier die Hilf     sleitungen    W  ,den Strom auch den weiteren Lampen zu  führen.  



  Die Doppelfassungen nach den     Fig.   <B>11</B>  bis<B>13</B> und 14 bis<B>16</B> haben das gemeinsam,       dass    bei ihnen das     Kontaktstüek        Ybezw.    die       Kontakistücke   <B><I>D,</I></B><I> K, L</I> zwecks Erleichterung  des Anschlusses auf besonderen Klemm  platten X     (Fig.   <B>13</B>     bezw.   <B>16)</B>     angebraeht    sind,  die von dem hohl ausgebildeten Fassungs  körper<B>A'</B>     bezw.   <B><I>A, A'</I></B> überdeckt werden.  



  Bei der Doppelfassung nach     Fig.   <B>11</B> bis  <B>13</B> sind die beiden Kontaktfedern<B>R'</B> gleich  falls an der Klemmplatte X befestigt und  treten durch einen Schlitz in dem Fassungs  körper<B>A'</B> nach oben in das Innere der festen  Kappe<B>E'</B> hinein.  



  Bei der Doppelfassung nach     Fig.    14 bis  <B>16</B> sind die     Kontaktfedern    B     bezw.    B' an den  einander zugewandten Rückwänden der ab  nehmbaren     bezw.    festen Kappe<B>E</B>     bezw.   <B>E'</B>  befestigt und treten mit ihren untern Enden  durch Schlitze des gemeinsamen     Fassungs-          C            körpers   <B><I>A, A'</I></B> hindurch, um mit ihnen in  die, Kontakte<B><I>D,</I></B>     D'    einzugreifen, die hier  nach Art von Messerschaltern ausgebildet  sind.

   Die     Kontaktfeder    B übernimmt somit  die Wirkung des     Kontakistiftes    F gemäss       Fi-,.    2, so     dass    ein besonderes Kontaktstück<B>C</B>       nichterforderlich    -wird     und,die    Speiseleitung  unmittelbar an das Kontaktstück<B>D</B> ange  schlossen -werden kann.

   Der andere Kontakt  stift F' gemäss     Fig.    2 ist durch ein Blech Y'  ersetzt, -das an der abnehmbaren Kappe<B>E</B>  befestigt ist und mit seinem untern Ende  durch einen Schlitz des Fassungskörpers<B>A,</B>  <B>A'</B>     hindurchtritt,    um in -die     Kontahtstüche    K,  L einzugreifen, die wiederum nach Art voll  Messerschaltern ausgebildet sind. Zum Hal  ten der     abnelimbaren    Kappe<B>E</B> dienen zwei  Federn Y, die     an,dem    Fassungskörper<B><I>A, A'</I></B>  befestigt sind.  



  Statt Einzelfassungen kann man überall  auch Doppelfassungen verwenden, von denen  dann nur     dieeine    Hälfte angeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzielung des Berüh rungsschutzes für die Fassungen elektrischer Röhrenlampen, in denen jeder Lampensoekel von einer Schutzkappe abgedeckt wird, da durch gekennzeichnet, dass in beiden Fas sungen die spannungführenden Leitungs- ansehluss-Kontaktstücke auf der Unterseite der Fassungskörper verdeckt angeordnet sind, dass ferner die eine Fassung eine abnehmba.re Kappe'h,at und die KoiitaIrtstückedieser Fas- suna,
    erst beim<B>-</B> Aufstecken der Kappe mit Hilfe wenicstens eines an dieser angebrachten Stromsclilussstückes mit den im Innern derFas- sungskörper befindlichen Kontaktfedern für die Lampensoekel Verbindung erhalten, und dass endlich die andere Fassung eine mit,dem Fassungskörper fest verbundene Kappe und in deren Innerem eine Kontaktfeder hat, die dem in diese Kappe einzusteckenden Lampen sockel den Strom zuführt. UNTERANSPRüCEE:
    <B>1.</B> Einrichtunc nach Patentansprue,h, da- n durch gekennzeichnet, dass die innerhalb der nicht abnehmbaren Kappe befindliebe Kontaktfecler an ein Kauf der Unterseite desTassungskörpers verdecht angeordnetes Kontaktstück angeschlossen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch für Netze mit geerdeter Speiseleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassun <B>g</B> mit ab nehmbarer Kappe nur ein Stromschluss- stück und nur drei Leitungsanschluss-Kon- taktstücke enthält, von denen das erste an die geerdete Speiseleit-Ling, das zweite an eine zu einem Kontaktstück der Fassunc, mit nicht abnehmbarer Kappe führende Verbindungsleitung und das dritte an die nicht geerdete Speiseleitung anzuschliessen ist.
    <B>3.</B> Einrichtung naeli Patentanspruch für Netze mit einer geerdeten Speiseleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung mit abnehmbarer Kappe nur ein Strom- schlussstück und nur zwei Leitungs- auschluss-Konfaktstücke enthält, von denen das erste an die nicht geerdete Speiselei tung und das zweite an die Kontaktfeder für den Lampensockel anzuschliessen ist, während die geerdete Speiseleitung unmit telbar an das Kontaktstück der Fassung mit nicht abnehmbarer Kappe angelegt wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspi-aebi da durch cekennzeichnet, dass die Kontakt stücke auf einer besonderen Klemmplatte angeordnet sind, die von dem hohl ausge bildeten Fassune:shörper überdeckt -wird. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch mit einer Doppelfassung, gekennzeichnet durch einen, beiden Einzelfassungen der letz teren gemeinsamen Fassungskörper, mit einer abnehmbaren und einer festen Kappe.
CH128320D 1926-08-30 1927-08-01 Einrichtung zur Erzielung des Berührungsschutzes für die Fassungen elektrischer Röhrenlampen. CH128320A (de)

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