CH128416A - Verfahren zum Reinigen von Gegenständen aus Edelmetall, insbesondere Silberzeug. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Gegenständen aus Edelmetall, insbesondere Silberzeug.

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CH128416A
CH128416A CH128416TA CH128416A CH 128416 A CH128416 A CH 128416A CH 128416T A CH128416T A CH 128416TA CH 128416 A CH128416 A CH 128416A
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CH
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aluminum
precious metal
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silverware
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Inventor
Mann Co G M B H Carl
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Carl Mann & Co G M B H
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • C23G1/14Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with alkaline solutions
    • C23G1/20Other heavy metals

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Description


  Verfahren zum Reinigen von Gegenständen aus Edelmetall,     insbesondere    Silberzeug.    Es ist bekannt, die     Reinigung    von Ge  genständen aus Edelmetall, zum Beispiel  silbernes Tafelgerät, in der Weise durchzu  führen, dass man diese Gegenstände der Ein  wirkung einer alkalischen, mit einer Alu  miniumeinlage versehenen (zum Beispiel  Soda-) Lösung aussetzt und sie dann nach  spült.     Indessen    war dabei nötig, die frag  lichen- Gegenstände immerhin eine gute  Weile der     Einwirkung    dieser Lauge zu über  lassen, so dass die Reinigung gewisser Mengen  jener Gegenstände doch ganz erhebliche Zeit       beanspruchte.     



  Die Erfindung betrifft nun ein dem glei  chen Zweck dienendes Verfahren, welches  Arbeit spart und dabei derart rasch reini  gend wirkt, dass der Reinigungsvorgang nur  einen kleinen Bruchteil der gleichen Zeit     wie     bei den bisherigen Verfahren beansprucht.  



  Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch  die Verwendung einer alkalischen Lösung,  deren wirksamer Stoff im wesentlichen ganz  oder zum Teil aus     Natriumbikarbonat    be  steht, und welcher das Aluminium in einer  Form. zugesetzt     wird,    in der stets eine nahe    Berührung desselben mit den zu     reinigenden     Gegenständen gesichert ist.  



  Taucht man zum Beispiel Geräte aus  Edelmetall, die durch Fett oder dergleichen  beschmutzt sind, in eine zehnprozentige       Sodalösung    von zum Beispiel<B>80'</B> C bei  Gegenwart von Aluminium, so benötigt man  zum Beispiel 10 Minuten, bis die Geräte  vollständig gereinigt sind. Verwendet man  unter sonst gleichen Umständen oder auch  bei einer Temperatur von zum Beispiel 30   C  an Stelle der     Sodalösung    eine 10     %ige    Lö  sung von     Natriumbikarbonat,    so erreicht  man infolge der starken Gasentwicklung den  gleichen Reinigungsgrad in etwa einer Mi  nute.  



  Durch Zugabe von katalytisch wirkenden  Körpern, zum Beispiel Holzkohle, erhöht  sich die Reinigungskraft der Lösung so sehr,  dass man zum Beispiel mit einer 5     %igen          Sodalösung    von zum Beispiel nur 25   C die  gleiche Wirkung, wie mit einer 10     %igen     Lösung von<B>50'</B> C in der gleichen Zeit er  reicht.  



  Um hierbei die reinigende Wirkung noch  mehr zu steigern,     wird    zum Ganzen das Alu-           minium    (oder eine     Aluminiumlegierung)    in  einer Form in das Reinigungsbad einge  bracht, in welcher die zu reinigenden Gegen  stände mit     denselben        in    möglichst nahe Be  rührung kommen.

   Da das Aluminium in der  Lauge die Entstehung von     nascierendem     Wasserstoff bewirkt, welcher die     Oxyd-          bezw.        Sulfidbildungen    an dem Edelmetall  reduziert, wird dieses natürlich     umsoschneller     vor sich gehen, je stärker die Berührung  dieses Wasserstoffes mit dem Edelmetall  sein kann. Nach bekannten Verfahren hat  man dies schon dadurch zu erreichen gesucht,  dass man das Aluminium in Form von Platten  und Drahtgeweben, oder pulverförmig in  das flüssige     Reinigungsmittel    einbrachte.

    Im ersteren Falle konnte infolge zu geringer  Oberfläche der fraglichen     Metallstücke    die  Wasserstoffbildung nur eine sehr beschränkte  sein, und im zweiten wird beim Heraus  nehmen der in der Lauge behandelten Gegen  stände an diesen, sowie den Behältern, mit  welchen kleineres Silberzeug (wie zum Bei  spiel Eierbecher, Kaffee- und Teelöffel,       Teeseihe,,    Salz- und dergleichen Gefässe) in  die Lauge eingelegt sind, viel Aluminium  pulver hängen bleiben und beim Nachspülen  derselben verloren gehen.  



  Im     Gegensatze    hierzu     wird    gemäss der  Erfindung eine alkalische Lösung verwendet,  deren wirksamer Stoff im wesentlichen ganz  oder zum Teil aus     Natriumbikarbonat    be  steht.  



  Um das alles in     einem        zu,    vereinen, ge  staltet man das als     Laugenzusatz        bestimmte     Aluminium zu einem Träger oder Behälter  für das zu reinigende Silber-     etc.    Zeug, wel  cher die Form eines Rostes, eines Korbes,  einer Tasche oder dergleichen haben kann.  



  Die Zeichnung     will    einige Ausführungen  solcher Hilfsgeräte nur beispielsweise ver  anschaulichen. Die     Abb.    1 und 2 stellen in  Draufsicht und     Querschnitt    einen Tragrost  für Silbergeräte dar, um dessen Stäbe     a     Drahtspiralen b lose gewickelt sind, womit  sich auf kleinen Raum sehr grosse Ober  flächen. ergeben. Dessen Füsse c gewähr  leisten ein sicheres Stehen des Rostes im    Lösungsbehälter, ermöglichen dabei ein be  quemes Aufnehmen von ebenen Behälter  flächen und isolieren mit ihren     Hartgummi-          oder    dergleichen Sockeln     J    den Rost. vom  Behälterboden.

   Bringt man an den Ecken  der Oberseite des Rostes ebenfalls     Hart-          gummiklötzchen    d an (wie     punktiert)    und  setzt denselben umgestürzt auf diese dann  als Füsse dienenden Klötzchen     d,    so bildet  der Rost nun ein flaches     Gitterbecken,    wel  ches mehr Silberzeug aufzunehmen vermag  als der Rost. Durch den Aufbau     vors    Gitter  wänden auf solche Roste, lassen diese sich  auch zu Aluminiumkörbchen gestalten, wel  che besonders zur Aufnahme von kleineren  Silbergegenständen sehr vorteilhaft sind.

    Verbindet man eine Anzahl der     mit    Draht  spiralen umwickelten Stäbe a wie nach       Abb.    3 durch Ringglieder e und versieht die  Endstäbe mit Tragbügeln f, so erhält man  dabei eine Art Tasche, welche ebenfalls     ein     bequemes Einsetzen und     Wiederherausneh-          menvon    Silberzeug in das     Reinigungsbad     ermöglichen. Doch kann man mit Hilfe  derart     aneinandergeketteten    Stäbe auch einen  Korb dadurch bilden, dass man dieselben zu  einem Zylinder schliesst, diesen stehend auf  einen runden Rost befestigt und durch einen  oben angebrachten Ring in Form hält.  



  Nimmt man noch     hiezu,    dass mit solchen  allseitig durchbrochenen Behältern die Silber  gegenstände nach dem Reinigen durch     Hin-          und    Herbewegen,     Schwenken    oder     Drehen     der Behälter mit ihrem Inhalt im Wasser,  letzterer auch noch gemeinsam und damit  sehr rasch gespült werden kann, so vermag  das auf     diese    Art zur Anwendung ,gebrachte  Aluminium drei ganz verschiedenen Zwecken  zu dienen, nämlich einem     elekirochemischen,     einem Haltegerät in Form eines Korbes oder  dergleichen und einem dritten als     seiher-          förmigesSpülgerät.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen von Gegen ständen aus Edelmetall, insbesondere Silber zeug, gekennzeichnet- durch die Verwendung eurer alkalischen Lösung, deren wirksamer Stoff im wesentlichen ganz oder zum Teil aus Natriumbikarbonat bestellt und welcher das Aluminium in einer Form zugesetzt wird, in der stets eine nahe Berührung des selben mit den zu reinigenden Gegenständen gesichert ist. UNTERANSPRMIE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aluminium der alkalischen Lösung in Form eines Trägers oder Behälters für die zu reini genden Gegenstände zugesetzt wird. 2.
    Verfahren nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalische Lösung vor oder wäh rend des Reinigungsvorganges mit kata lytisch wirkenden Mitteln versetzt wird.
CH128416T 1927-09-26 1927-09-26 Verfahren zum Reinigen von Gegenständen aus Edelmetall, insbesondere Silberzeug. CH128416A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0184396A3 (de) * 1984-12-04 1986-10-15 Brian Vaughan Morris Reinigen von Silber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0184396A3 (de) * 1984-12-04 1986-10-15 Brian Vaughan Morris Reinigen von Silber

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