CH128422A - Elektrischer, nach dem Durchlaufprinzip arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger, mit Widerstandsleiter, zur Schnellbereitung von Kaffee. - Google Patents

Elektrischer, nach dem Durchlaufprinzip arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger, mit Widerstandsleiter, zur Schnellbereitung von Kaffee.

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CH128422A
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CH
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hot water
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electric hot
water
coffee
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Inventor
Martin Brandt
Rudolf Naujoks
Original Assignee
Martin Brandt
Rudolf Naujoks
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/54Water boiling vessels in beverage making machines
    • A47J31/542Continuous-flow heaters
    • A47J31/545Control or safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Elektrischer,     naeh    dem     Durchlaufprinzip    arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger,  mit Widerstandsleiter, zur Schnellbereitung von     Kamee.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein elektrischer, nach dem     Durchlaufprinzip     arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger,  mit Widerstandsleiter, zur Schnellbereitung  von Kaffee, dessen Kennzeichen darin     be-          stehL,    dass sich der Dampfraum oberhalb  des Auslasses zur     Extraktionseinrichtung     befindet.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein zur Be  reitung von Kaffee ausgebildetes Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  zum Teil im     ,Schnitt,    zum Teil in Ansicht  dargestellt.     Fig.    2 zeigt eine Teilansicht des  selben bei gegenüber     Fig.    1 anderer Stellung  von beweglichen Teilen.  



  Zwischen einem innern Gehäuse 1 und  einem äussern Gehäuse 2 befinden sich der  Wasserraum 3 und ein Dampfraum 4. Beide  Gehäuse besitzen an ihrem untern Ende einen  Ringflansch 5,     bezw.    6, die     mittelst    einer  zwischen ihnen liegenden Packung durch  mehrere     Schrauben    7     wasser-    und dampfdicht  verschraubt sind. Die Schrauben 7 sind ge-    lenkartig an den Flansch 6 befestigt, um ein  bequemes und schnelles Auseinandernehmen  der Gehäuse zwecks Reinigung und Beseiti  gung von Kesselstein zu ermöglichen. An  der innern Seite der Wand des Gehäuses 1  befindet sich der isolierte Heizleiter 8, der  auf einen zylindrischen Körper 9 gewickelt  ist.

   Ein zweiter Heizleiter 10 ist auf der  äussern Seite der Wand des Gehäuses 2 iso  liert angeordnet. Über dem Heizleiter 10 be  findet sich noch ein ringförmiger,     bezw.     schellenartig ausgebildeter     Presskörper    11.  Beide Heizwicklungen sind hintereinander  geschaltet. Über dem Ganzen befindet sich  noch ein Schutzgehäuse 12. Der Zwischen  raum 1,8 zwischen letzterem und dem Ge  häuse 2, wird zweckdienlich durch eine       Wärmeschutzmasse    ausgefüllt. Aus dem  Dampfraum 4 führt ein     Stutzen    14 nach  einem     T-förmigen    Körper 15, an dessen  oberem Ende ein Sicherheitsventil 16 sitzt.

    Unterhalb des Ventils ist ein Rohr abge  zweigt zu einem mit     Absperrventil    17     ver-          sehenen    Dampfrohr 18. Diese Vorrichtung      dient zur Entnahme von Dampf zum An  wärmen und Erhitzen von Flüssigkeiten.  



  Das kalte Wasser tritt aus einem an eine  Wasserleitung angeschlossenen Rohr 19 über  ein Absperrorgan 20 und durch den Rohr  stutzen 21 von unten in den Wasserraum 3.  Der Austritt des heissen Wassers oder des  Dampfes oder auch von beiden zusammen  zur     Kaffee-Extraktionseinrichtung    22, 23 er  folgt durch das     Auslassrohr    24 über das  zweite Absperrorgan 25 und durch das Ver  bindungsrohr 26. Die beiden Absperrorgane  20 und 25 sind durch Zahnradsegmente 27  und 28 zwangsläufig so miteinander ge  kuppelt, dass sie durch das Handrad 29  gleichzeitig betätigt werden können.  



  Zum Ein- und Ausschalten des Heiz  stromes dient eine     Quecksilberschaltröhre    30,  die mittelst einer schellenartigen Fassung 31  und zwei an einem gabelförmigen Träger 32  sitzenden     Spitzschrauben    33; so kippbar be  festigt ist, dass sie ein einseitiges Überge  wicht nach ihrer     Ausschaltestellung    hin be  sitzt. Zur Steuerung der Schaltröhre befin  det sich zwischen dem     Zahnradsegment    27  und dem Handrad 29 eine Steuerscheibe 34.  Diese beeinflusst einen     zweischenkligen,    um  die Schraube 35 drehbaren Hebel 36. An  dem längeren Schenkel des letzteren ist um  eine Schraube 37 eine winklig ausgebildete  Sperrklinge 38 drehbar angeordnet.

   Diese       sowie    der Hebel 36 stehen unter der Zug  wirkung einer Schraubenfeder 39. Zur  selbsttätigen     Ausschaltung    bei einer Über  hitzung dient ein     Bimetallstreifeu    40, der an  einem innerhalb des     Heizkörpers    8, 3 be  findlichen Metallstück 41 eingelötet ist.  



       Fig.    1 zeigt den Apparat ausser Betrieb,  jedoch mit gefülltem Wasserraum.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen       Vorrichtung    ist     nun    folgende:  Bei einer kurzen Drehung des Handrades  29 im Sinne des - Uhrzeigers drückt die  Steuerscheibe 34 das nasenartige Ende 42  des kürzeren Schenkel des Hebels 36 so weit  zurück, dass es     auf    den äussern Umfang der  Steuerscheibe     zu    liegen kommt     (Fig.    2).  Dabei gelangt die Sperrklinke 3-8 und mit    ihr die     Quecksilberschaltröhre    30 in die Ein  schaltstellung.

   In dieser Stellung, in der der       Wasserzufluss    zum Wasserraum 3 noch voll  ständig gesperrt und der Auslauf nur ein  wenig geöffnet ist,     beharrt    man, bis das im  Wasserraum vorhandene Wasser so stark er  hitzt ist,     da.ss    eine genügend starke Dampf  bildung einsetzt. Diese macht sich zuerst  durch tropfenweises Austreten von     Kaffee-          Extrakt    aus dem am untern Teil 23 der       Extraktionsvorrichtung    befindlichen Ausfluss  bemerkbar.

   Beim Weiterdrehen des Hand  rades kommt der erweiterte Teil des an dem  Dichtungskörper 43 befindlichen Kanals 44  vor das     Auslassrohr    24, so dass dann der ge  spannte Dampf in grösserer Menge in die  Extraktionseinrichtung 22, 23 strömt. Mit  der Bewegung des Handrades kommt auch  der im Dichtungskörper 45 befindliche Ka  nal 46 in eine den     Wasserzufluss    allmählich  öffnende Stellung.

   Nach der Stellung, die  der Kanal 46 vor dem Rohr 21 jeweilig  einnimmt, erfolgt der     Wasserzufluss    stärker  oder schwächer;     demgemäss    wird auch das  durchlaufende Wasser weniger oder mehr       erhitzt.    Durch entsprechendes Verstellen des  Handrades hat man es demnach in der Hand,  das zur weiteren     Kaffeebereitung    noch erfor  derliche Wasser in verschieden heissem Zu  stande oder auch mit Dampf gemischt durch  das in der Extraktionsvorrichtung befind  liche Kaffeepulver zu leiten.

   Kurz vor Be  endigung der Kaffeebereitung ist es zweck  mässig, das Handrad zunächst nur so weit  zurückzudrehen, bis der     Wasserzufluss    auf  hört, um dann durch eine nochmalige Dampf  abgabe die restliche     Auslaugung    des Kaffee  pulvers zu     erwirken.    Da Wärmeverluste  durch nachträgliches     Aussprudeln    infolge  des abgesperrten     Auslasses    nicht eintreten  können, wird die in den Metallteilen aufge  speicherte     Wärme    zur     Vorwärmung    des im  Apparat befindlichen Wassers vollkommen  ausgenutzt und dadurch der nachfolgende       Arbeitsprozess'    erheblich verkürzt.  



  Im normal erwärmten     Betriebszustande     nimmt der     Bimetallstreifen    40 etwa die in       Fig.    2 gezeichnete Stellung ein. Steigt die      Temperatur des Apparates, zum Beispiel in  folge Trockengehens so stark, dass eine Ge  fahr des     Durchbrennens    für den Heizleiter  eintritt, dann erfährt der     Bimetallstreifen     40 eine stärkere Krümmung nach rechts, bis  er sich gegen die an der Sperrklinke 38 ver  stellbare Schraube 47 legt und die Klinke  so weit verdreht, dass die Nase 48 von dem  Balken 49 der     Schaltröhrenfassung    frei  kommt.

   Dann kippt die Schaltröhre 30 in  folge ihres einseitigen Übergewichtes in die       Ausschaltestellung.    Bei Abkühlung des Ap  parates, die durch Ausströmen von Wasser  beschleunigt werden kann, bewegt sich der       Bimetallstreifen    zurück, so dass die Sperr  klinke 38, wenn das Handrad 29     bezw.    die  Steuerscheibe 34 sich in der Ruhestellung       (Fig.    1) befindet, mit ihrer Nase wieder  unter den Balken 49 gelangt, dessen An  schlag durch einen     Stift    5,0 begrenzt ist.  



  Die in der Zeichnung getrennt darge  stellten Absperrorgane können auch zusam  men in einem Gehäuse kombiniert ange  ordnet sein. Der Heizraum kann auch so ge  staltet sein, dass das Wasser von einer grö  sseren Anzahl oder auch nur von einem     Heiz-          körper    beheizt wird. Die Heizleiter können  auch     unisoliert    direkt im Wasserraum an  geordnet werden, wenn dieser von isolieren  dem Material umgeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer, nach dem Durchlaufprinzip arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger mit Widerstandsheizleiter zur schnellen Be reitung von Kaffee, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfraum sich oberhalb des Aus- lasses zur Extraktionseinrichtung befindet.
    UNTERANSPRÜCHE: Elektrischer Heisswasser- und Dampfer zeuger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Auslass' ein Absperr organ angeordnet ist, welches erst nach Abstellung des Wasserzulaufes und des elektrischen Stromes zwangsläufig in Sperrstellung gelangt, um eine durch Nachheizung verursachte Wassernach- sprudlung oder Dampfabströmung in den Betriebspausen zu verhindern. .
    Elektrischer Heisswasser- und Dampfer zeuger nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Wasserzuflusses, die Steuerung des Auslassabsperrorganes und das Ein- und Ausschalten des Heizstromes zwangsläufig durch nur ein Betätigungs organ erfolgt. 3. Elektrischer Heisswasser- und Dampfer zeuger nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die zum Ein- und Ausschalten des Heizstromes dienende, zwangsläufig be tätigte Schalteinrichtung durch ein von der Heizwärme beeinflusstes, wärmeemp findliches Auslöseorgan selbsttätig aus geschaltet wird, sobald eine Überhitzungs gefahr infolge Trockengehens eintritt.
CH128422T 1927-06-28 1927-06-28 Elektrischer, nach dem Durchlaufprinzip arbeitender Heisswasser- und Dampferzeuger, mit Widerstandsleiter, zur Schnellbereitung von Kaffee. CH128422A (de)

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