CH128488A - Briefordner mit gebogenen Aufreihstiften. - Google Patents

Briefordner mit gebogenen Aufreihstiften.

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CH128488A
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Franz Beuchel
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Franz Beuchel
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  Briefordner mit gebogenen     Aufreihstiften.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Briefordner, bei welchem an einer  starren Rückenplatte, und zwar an den  Längskanten derselben, zwei Paare kreis  förmig gebogener     Aufreihstifte    gelenkig an  geordnet sind, die paarweise derart zwangs  läufig miteinander verbunden sind, dass beide       Aufreihstiftpaare    stets gleiche, aber     ent-          gegengesetztgerichtete        Bewegung    ausführen  müssen.  



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform der Vorrichtung darge  stellt.  



       Fig.1    zeigt einen stehenden geschlossenen  Ordner, von oben gesehen,       Fig.    2 den gleichen Ordner im Aufriss  mit Darstellung der verschiedenen Stellungen  der     Aufreihstifte    vom geschlossenen bis zum  vollkommen geöffneten Zustand,       Fig.    3 den gleichen Ordner im     Grundriss     bei geschlossenen     Aufreihstiften,    die Ordner  deckel geöffnet,       Fig.    4 einen gleichen Grundriss wie     Fig.    3,  jedoch bei geöffneten     Aufreihstiften;            Fig.    5 zeigt eine Einzelheit.  



  Auf der Zeichnung bedeutet 1 die Brief  ordnermappe, an deren Rückenteil eine     Rük-          kenplatte    2 befestigt ist. Mit 3 sind an den  Längskanten der Rückenplatten 2     angebo-          gene    Lappen bezeichnet, die als Lager für  die Achsen 4 der kreisförmigen     Aufreihstifte     5 dienen, und an dem untern Teil der Auf  reihstifte 5 sind     Platten    6 vorgesehen, die  je zwei auf einer Seite der Rückenplatte 2  befestigte     Aufreihstifte    gegeneinander ver  steifen.

   An den innern Seiten der Platten 6  sind Augen 7 vorgesehen, in die die gebo  genen Enden 8 von     Stangen    9 eingreifen,  deren andere Enden 10 mit den federnden  Armen eines doppelarmigen Hebels 11, der  bei 12 schwenkbar an einer nachgiebigen,  etwas federnden     Auspressung    13 der Rücken  platte 2 gelagert ist, gelenkig     verbunden     sind. Diese     Auspressung    13 der     Rückenplatte     besitzt einen Schlitz 14, und in diesen Schlitz  ragt ein Stift 15 an dem einen Arm des     dop-          pelarmigen    Hebels 11 hinein.

   Dieser Stift  15 kann sich in dem Schlitz 14 frei be  wegen     und    begrenzt durch     Anschlagen    an den      Enden des Schlitzes die Schwingbewegung  des Hebels 11 und dadurch auch die Aus  wärtsbewegung der     Aufreihstifte    5. Diese  Stellung der     Aufreihstifte,    welche der mitt  leren Stellung in     Fig.    2 entspricht, ist so ge  wählt, dass sie ein bequemes Blättern in den  eingeordneten Schriftstücken ermöglicht,  ohne dass diese Schriftstücke ungewollt her  ausfallen.

   Um den Ordner ganz zu öffnen,  das heisst mit den     Aufreihstiften    in die in       Fig.    2 gezeichnete äussere Stellung zu brin  gen, werden unter Anwendung einer ge  wissen Kraft die     Aufreihstifte    5 weiter aus  einandergezogen, wobei der Stift 15 an dem       doppelarmigen    Hebel 11 infolge der Nach  giebigkeit, sowohl dieses Hebels, als auch  der     Auspressung    13 aus dem Schlitz 14 her  austritt. Mit 16 sind Bügel bezeichnet, die  mit ihren gekröpften Enden 17 in Löchern  von aufrecht stehenden Winkeln 18 gelagert  sind.

   Mit 19 ist eine Feder bezeichnet, deren  Enden an den ausgebogenen Teilen 20 der  Bügel 16 befestigt sind; dieselbe ist dauernd  bestrebt, die Bügel zu schliessen     bezw.    zu  öffnen.  



  In     Fig.    5 ist eine etwas andere Ausfüh  rungsform der Sperrung für den     doppel-          armigen    Hebel 11 dargestellt. Bei dieser Aus  führungsform enthält der doppelarmige He  bel     1.1    an dem Ende des einen Hebelarmes  eine Nase 21, die gegen einen Anschlag 22  eines freien federnden Bügels 23 anschlägt,  der an entsprechender Stelle des Rücken  schildes 2 befestigt ist.

   Um den Briefordner  mechanismus öffnen zu können, wird am  äussern Ende des Bügels 23, in     Richtung    des  eingezeichneten Pfeils, von oben her ein  Druck ausgeübt; infolgedessen senkt sich  dieses Ende des Bügels 23, und der Anschlag  22 hebt sich, so dass der doppelarmige Hebel  mit der Nase 21     vorbeigleiten    kann.  



  Das Einordnen von Papieren erfolgt auf  folgende Weise: Der Ordner 1 gemäss     Fig.1     wird aus seinem Regal herausgenommen, und  die Deckel werden entsprechend     Fig.    2 auf  geklappt. Darauf werden die Bügel 16     ent-          ,        g        e        gen        der,Spalanung        der        Feder        19    herunter-    geklappt.

   Die Bügel 16 sind gekrümmt, und  die Feder 19 greift exzentrisch zu den Lager  punkten der Bügel an denselben so an, dass  sie bestrebt ist, bei geschlossenen Bügeln,  wobei der Angriffspunkt der Feder an den  Bügeln oberhalb der Drehpunkte dieser Bü  gel liegt, diese zu schliessen, und bei geöff  neten Bügeln, in welchem Falle die Angriffs  punkte der Feder unterhalb der Drehpunkte  dieser Bügel liegen, die Bügel in der offenen  Stellung zu halten. Dann werden die Auf  reihstifte mittelst der Platten 6 durch das  Gewicht der Papiere,     eventuell    unterstützt  durch einen Druck der Hand, auseinander  gezogen, und zwar zunächst nur soweit, dass  der Stift 15 an den doppelarmigen Hebel 11  am rechten Ende des Schlitzes 14 anschlägt.

    Der Ordnermechanismus ist jetzt so weit  auseinander bewegt, dass ein bequemes Blät  tern in den eingeordneten Papieren möglich  ist, ohne dass diese ungewollt herausfallen.  Will man Papier     einordnen,    so werden die  Platten 6 unter Aufwendung von Kraft wei  ter geöffnet, wobei der Stift 15 über den  rechten Anschlag des Schlitzes 14 hinweg  gleitet und nun ein völliges Auseinander  spreizen der     Aufreihstifte    5 zulässt. Das  Schliessen erfolgt durch einfaches Zuklappen  des Ordners, wobei die Ordnerdeckel nicht  allein die Bügel 16, sondern gleichzeitig auch  die     Aufreihstifte    5 usw. in die Ausgangs  stellung gemäss     Fig.    1 zurückführen.  



  Infolge der zwangsläufigen     Verbindung     zwischen den Platten 6 mittelst der Teile 7,  8, 9, 10, 11 führen die gegenüberliegenden       Aufreihstiftpaare    stets gleiche, aber ent  gegengesetzt gerichtete Bewegungen aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Briefordner, gekennzeichnet durch zwei Paar kreisförmig gebogener Aufreihstifte, die paarweise gegenüberliegend an den Längs kanten einer festen Rückenplatte der Ordners gelenkig gelagert und miteinander derart zwangsläufig verbunden sind, dass beide Auf reihstiftpaare stets gleiche, aber entgegenge setzt gerichtete Bewegungen ausführen müs sen. . UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Briefordner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Aufreihstiftpaaren ein doppelarmiger schwenkbarer Hebel an der Rückenplatte befestigt ist, mit dessen Armen Glieder gelenkartig verbunden sind, die ihrerseits gelenkig mit den Aufreihstiftpaaren ver bunden sind. z. Briefordner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der doppelarmige Hebel mit einem Stift ausgerüstet ist, welcher in einen Schlitz der Rückenplatte verschiebbar eingreift, wobei durch Zusammenwirken dPS Stiftes mit den Enden des Schlitzes die Bewegung des Stiftes und damit auch die Schwenkbewegung des Hebels be grenzt wird.
    Briefordner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der doppelarmige Hebel an der einen Seite mit einer Nase versehen ist, und dass ein mit einem Anschlag für diese Nase versehener federnder Bügel an der Rücken platte befestigt ist, wobei durch Einwir kung auf den Bügel die Sperrung der Nase durch den Anschlag aufgehoben werden kann.
CH128488D 1927-07-16 1927-09-06 Briefordner mit gebogenen Aufreihstiften. CH128488A (de)

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