CH128591A - Fussgewölbestütze. - Google Patents
Fussgewölbestütze.Info
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Description
Fussgewölbestütze. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Fussgewölbestütze, die bei krankhaften Deformationen des Fusses in das Schuhwerk einzulegen ist, um Mittelfuss und Metatarsal- knochen zu stützen. Bis jetzt sind zu diesem Zweck Fussgelenkstützen verwendet worden, deren Nachteil darin besteht, dass sie wohl einige Stellen des Fusses stützen, andern Tei len hingegen keinen Halt bieten. So wird bei stark entwickeltem Spreiz- und Plattfuss der Vorderfuss zu stark gestützt, während die unmittelbar dahinter liegenden Partien gar nicht oder zu wenig gestützt werden.
Dadurch erhält der Patient ein Gefühl der Unsicherheit, es tritt stets rasches Ermüden ein, oft in Verbindung mit.Schmerzen.
Zweck vorliegender Erfindung ist, die sen Nachteil bekannter Fussgelenkstützen zu beheben. Die Fussgelenkstütze besitzt in be kannter Weis eine Sohle, die eine Tasche am vordern Ende und in dieser zum Stützen der Metatarsalen bestimmte Formstücke aufweist. Dicht hinter der genannten Tasche befindet sich gemäss der Erfindung noch mindestens eine Tasche mit mindestens einem auswech- selbaren, zum Stützen des Fussgewölbes be stimmten Formstück, so dass die Formstücke das Fussgelenk stützen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 im Grundriss die erste Ausfüh rungsform; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, Fig. ä ein Querschnitt nach A-A und Fig. 4 ein Querschnitt nach B-B der Fig. l;
Fig. 5 zeigt einen Grundriss' der Fuss gewölbestütze gemäss der zweiten Ausfüh rungsform; Fig. 6 ist eine Seitenansicht; Fig. 7 zeigt ein auswechselbares Form stück, und Fig. 8 bis 11 sind Querschnitte nach C-G bezw. D-D, F-E, E-E durch die Fuss gewölbestütze nach Fig. 5.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 weist die Füssgewölbestütze eine aus wenig biegsamem Leder hergestellte Sohle 1 auf, an welcher auf der Unterseite eine zweite Sohle 6 durch Nähte befestigt ist. Diese bei den Sohlen bilden vorn eine Tasche 2 und in dieser sind aus Gummi bestehende Metatarsal- Formstücke 3 auswechselbar gelagert. Auf der Unterseite der Sohle 1 sind übereinander zwei seitlich der Sohle offene Taschen 4, 4' vorgesehen.
In jeder dieser Taschen ist ein aus Leder oder anderem geeignetem elasti schem Material bestehendes Formstück 5 bezw. 5' auswechselbar eingelegt. Das in die untere Tasche 4' eingelegte Formstück 5' schliesst sich an die Formstücke 3 zur Stüt zung der Metatarsalknochen an, so dass die Formstücke das Fussgewölbe von der Meta- tarsale bis zur Ferse stützen.
Da alle Form stücke aus elastischem Material angefertigt sind, kann sich der Fuss beim Gehen unge- hindert bewegen und ist doch in jeder Stel lung gut gestützt.
In Fig. 5 bis 11 ist eine Fussgewölbe stütze dargestellt, bei welcher hintereinander liegend drei Taschen vorgesehen sind, und welche eine Sohle 11 aufweist. Eine Tasche 12 wird durch die Sohle 11 und eine an derselben befestigte zweite Sohle 6 gebildet.. In dieser Tasche 12 sind auswechselbar Me- tatarsal-Formstücke 13, zum Beispiel aus weichem Gummi, angeordnet. Dicht hinter der Tasche 12 ist ein zum Beispiel aus Le der hergestelltes, mit keilförmig auslaufen den ganten versehenes Formstück 15 aus wechselbar in einer durch Nähte zwischen den Sohlen 11 und 6 abgegrenzten, seitlich offe nen Tasche 14 angeordnet.
Dieses Formstück ist dazu bestimmt, das unmittelbar hinter den Metatarsal-Formstücken liegende Fuss gelenk zu stützen. Die Erfahrung hat ge zeigt, dass' der Teil des Fusses, der unmittel bar hinter den. durch die Formstücke 13 ge stützten Fussknochen liegt, ebenfalls einer Stützung bedarf. Diese kann für jeden Fuss durch die Wahl eines geeigneten Form stückes 15 richtiger Grösse erreicht werden.
Um den Druck des Fusses auf die Sohlen- Fläche des Schuhes besser zu verteilen, ohne die Beweglichkeit des Fusses beim Gehen einzuschränken, ist ein Formstück 16 aus hartem Material, zum Beispiel Fiber, Stahl, Rohhaut, Zelluloid, in eine zwischen den beiden Sohlen gebildete und von der Tasche 14 durch Nähte abgegrenzte Tasche 20 ein gelegt. Dieses Formstück 16, welches am vordern Ende frei, verbreitert und mit Ein schnitten 18 versehen ist, erstreckt sich in der Längsrichtung der Sohle über mindestens die beiden hintern Taschen 15 und 20.
Am hintern Ende ist das Formstück 16 mit- telst einer Niete 19 an der Fussgewölbe stütze festgelegt, so dass es, einmal in der richtigen Lage eingesetzt, diese Lage bei behält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fussgewölbestütze mit einer Einlagesohle und einer am vordern Ende dieser Sohle vorgesehenen Tasche und mit zum Stützen der Metatarsalen bestimmten, in diese Tasche eingelegten Formstücken, dadurch gekenn zeichnet, dass dicht hinter der genannten Tasche noch mindestens eine Tasche mit mindestens einem auswechselbaren Form stück angeordnet ist, derart, dass durch die aufeinanderfolgenden Formstücke der Fuss gestützt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fussgewölbestütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hintereinan der liegend drei Taschen vorgesehen sind, von denen die mittlere seitlich offen ist.2. Fussgewölbestütze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Sohle ein aus har tem Material hergestelltes Formstück vor gesehen ist, das sich in der Längsrichtung der Sohle über mindestens die beiden hin tern Taschen erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE128591X | 1926-04-21 |
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| CH128591A true CH128591A (de) | 1928-11-01 |
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|---|---|---|---|
| CH128591D CH128591A (de) | 1926-04-21 | 1926-08-31 | Fussgewölbestütze. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH128591A (de) |
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1926
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