CH128660A - Druckluft-Kittspritze. - Google Patents
Druckluft-Kittspritze.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/28—Implements for finishing work on buildings for glazing
- E04F21/30—Putty squeezers or guns
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Description
Druckluft-Iìttspritze. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Druckluft-Kittspritze. Dieselbe besitzt einen Hohlzylinder, der an einem Ende ein abnehm= bares Mundstück, am andern Ende ein An schlussorgan zum Einführen von Druckluft trägt und in seinem Innern einen mittelst durch das genannte Anschlussorgan einge führter Druckluft nach dem Mundstück hin verschiebbaren Kolben enthält, welcher zwi schen zwei unelastischen, am Umfang an der Zylinderwand anliegenden Schutz- und Füh rungsscheiben ein elastisches Dichtungsorgan aufweist und dazu dient, vor ihm im Hohl zylinder befindlichen Kitt bei seiner Verschie bung nach vorn durch das Mundstück heraus zudrücken.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes dar gestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das eine Ausführungsbeispiel Fig. 2 zeigt eine Abschlussplatte des Hohl zylinders in Draufsicht, und Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform; Fig. 4 zeigt zwei Varianten von Mund stücken und mehrere Querschnittsformen; Fig. 5 zeigt ein Werkzeug zum Reinigen und Füllen des Hohlzylinders.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Hohlzylinder aus zwei Teilen<I>a</I> und<I>b</I> gebildet, die durch eine Trennungswand q miteinander verbunden sind. Durch die Tren nungswand ist das Innere des Hohlzylinders in einen . Kittraum c und in einen Pressluft- raum <I>d</I> unterteilt. In die Trennungswand<I>q</I> ist ein Reiber s eingebaut, welcher durch eine Stopfbüchse s' abgedichtet und mittelst eines Griffes r drehbar ist.
Der Reiber s weist eine Taer durchgehende Bohrung s2 auf, die, zur Verbindung des Pressluftraumes d mit dem untern Teil des einen Kolben aufnehmenden Kittraumes c, durch entsprechendes Einstellen des Reibers mit zwei Kanälen t der Tren nungswand zur Deckung gebracht werden kann. Eine winkelförmige Bohrung s' im Reiber ermöglicht, bei entsprechender Stel lung des letzteren, den unter dem Kolben be findlichen Teil des Kittraumes über zwei Ka näle t1 der Trennungswand mit der Atmo sphäre in Verbindung zu setzen.
Der vorer- wähnte Kolben im Kittraum besitzt eine aus weichem Gummi bestehende Manschette 7n, eine dieselbe innen stützende Einlageplatte n und zwei die Manschette oben und unten schützende, metallene Scheiben l und o, die dem Kolben zugleich eine gute Führung sichern. Die genannten Teile des Kolbens sind durch eine Schraube p zusammenge halten. Eine mittlere Führungsstange besitzt der Kolben nicht und trotzdem ist er gegen Verkanten gesichert, zu welchem Zweck die Scheibe l einen nach oben gebogenen Füh rungsrand besitzt.
Der Pressluftraum d ist unten durch eine Platte e abgeschlossen, die mit einem Einlass-Rückschlagventil f für Druckluft, mit einem Luftablassventil g, einem Sicherheitsventil i und einem Manometer 7z. ausgerüstet ist. k ist ein zugleich als Hand griff dienender Schutzbügel für die verschie denen Organe der Platte, an deren Rand der Schutzbügel befestigt ist. Zur Begrenzung des Kolbenweges nach oben ist am obern Ende des Zylinderteiles a ein einwärts vor springender Ring v befestigt. Auf diesen ist eine mit einem Hahnreiber ivl versehene Ab schlusskappe<B>to</B> gewindet, die oben in einem Gewindestutzen endigt.
Auf diesen Gewinde stutzen ist ein Mundstück x oder x1 aufge schraubt. Das Mundstück x hat eine kurze, konische gerade Form, das Mundstück x1 ist dagegen etwas gebogen. Wie die Querschnitt figuren y, y1, y2 zeigen, können die Mund stücke verschiedene Querschnittsformen haben, je nach der zu verrichtenden Arbeit, bezie hungsweise der Querschnittsform des zu derselben zu erzeugenden Kittstranges.
Zum Einfüllen von Kitt in den Raum c wird der Ring<I>v</I> mit der Kappe zu vom Zylinderteil a abgenommen und nach Einstellen des Reibers s in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung, der Kolben b bis p, in seine untere Endstellung geschoben, wozu das in Fig. 5 dargestellte Gerät z mit einem Bürstenkopf z1 und einem Stösselkopf z2 besonders geeignet ist. Der Stösselkopf z2 passt in die Scheibe Z des Kol bens hinein und gestattet, auf denselben einen genau achsial wirkenden Druck auszuüben.
Ist der Kolben in seine untere Stellung ge- schoben, sö wird die Wandung des Kittraumes mit der Bürste z oder einem um dieselbe ge wickelten Lappen gut eingeölt, um ein leichtes Gleiten des Kittes an der Zylinderwandung zu erzielen. Nachdem das geschehen ist, wird Kitt in den Raum c eingefüllt und mittelst des Stösselkopfes festgepresst, um möglichst wenig oder keine Luftblasen im Kitt zu haben. Alsdann wird der Zylinder oben wieder geschlossen und der Raum d mit Druckluft gefüllt, was beispielsweise mittelst einer ge wöhnlichen Fahrradpumpe geschehen kann.
Will man die Kittspritze zur Erzeugung eines Kittstranges benützen, so wird der Hahn ivi geöffnet und der Hahn s so eingestellt, dass der Raum d mit dem unter dem Kolben befindlichen Teil des Kittraumes c in Ver bindung steht. iv2 ist eine auf die Kappe iv aufgesetzte Vorrichtung zum Reinigen, Trock nen und Ölen des Kittfalzes am Werkstück.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich der vorbeschriebenen gegen über dadurch, dass der Hohlzylinder aus einem einzigen Rohrstück besteht, die Trennungs wand q also in Wegfall kommt und die Platte e mit einem den Weg des Kolbens nach unten begrenzenden Stützrohr u ver sehen ist. Diese Ausführungsform der Kitt spritze kommt nur in dauernder Verbindung mit einer Druckluftleitung zur Anwendung.
Um den Kittraum auf annähernd die ganze Länge des Hohlzylinders äuszudehnen und dadurch das Fassungsvermögen und die Lei stungsfähigkeit der Spritze zu erhöhen, kann bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform das Rohr it aus dem Hohlzylinder herausge nommen werden, so dass der Weg des Kol bens auf die ganze Zylinderlänge sich er streckt.
Durch die beschriebene Ausbildung des Kolbens mit einem elastischen Dichtungsorgan zwischen zwei unelastischen Schutz- und Führungsscheiben wird das Eindringen von Druckluft in den Kittraum vermieden, wo durch infolge explosionsartigem Austreten dieser Luft mit dem Kitt der Arbeitsgang gestört und eine saubere glatte Arbeit ver- unmöglicht würde. Die beschriebene und dargestellte Kitt spritze ermöglicht zum Beispiel eine sonst mit der Hand ausgeführte Verglasung in der halben Zeit einfacher und gleichmässiger und auch billiger auszuführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckluft-Kittspritze, gekennzeichnet durch einen Hohlzylinder, der am einen Ende ein abnehmbares Mundstück, am andern Ende ein Anschlussorgan zum Einführen von Druckluft trägt und in seinem Innern einen mittelst durch das genannte Anschlussorgan einge führter Druckluft nach dem Mundstück hin verschiebbaren Kolben enthält, welcher zwischen zwei unelastischen, am Umfang an der Zylinderwand anliegenden Schutz- und Führungsscheiben ein elastisches Dichtungs organ aufweist und dazu dient, vor ihm im Hohlzylinder befindlichen Kitt bei seiner Ver schiebung nach vorn durch das Mundstück herauszudrücken.UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl zylinder an dem dem Mundstück entgegen gesetzten Ende mittelst -einer Platte ge schlossen ist, die mit Ventilen zum Ein führen und Ablassen von Druckluft in den, beziehungsweise aus dem Hohlzylinder, sowie mit einem Sicherheitsventil ausge rüstet ist.2. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hohlzylinder in seiner Längsmitte durch eine Trennungswand in zwei Abteilungen unterteilt ist, von denen die eine als Pressluftraum dient und die andere den Kolben enthält und zur Auf- rahme von Kitt bestimmt ist, wobei zuni Einführen von Druckluft aus dem Press- luftraum- in- den Raum hinter den Kolben; sowie für den Austritt von verbrauchter' Luft aus diesem letztgenannten Raum- ins Freie in der genannten Trennungswand ein Absperrorgan mit verschiedenen Ka nälen vorhanden ist.3. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die das hintere Ende des Hohlzylinders abschliessende Platte ein den Weg des Kolbens nach hinten be grenzter Anschlag abnehmbar aufgesetzt ist. 4. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf das vordere Ende des Hohlzylinders ein über die -Bohrung des selben einwärts vorspringender Ring auf gesetzt ist, welcher den Weg des Kolbens nach vorn begrenzt.5. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Weg des Kolbens nach vorn begrenzende Ring eine Kappe mit abschliessbarem Austrittsstutzen trägt, auf welch letzteren das Mundstück für den aus dem Austrittsstutzen aus tretenden Kitt abnehmbar aufgesetzt ist. 6. Druckluft-Kittspritze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die das hintere Ende des Hohlzylinders abschliessende Platte einen als Handgriff benützbaren Schutzbügel für die auf der Platte angeordneten Teile trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH128660T CH128660A (de) | 1927-06-25 | 1927-06-25 | Druckluft-Kittspritze. |
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Publications (1)
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| CH128660A true CH128660A (de) | 1928-11-16 |
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ID=4387108
Family Applications (1)
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| CH128660T CH128660A (de) | 1927-06-25 | 1927-06-25 | Druckluft-Kittspritze. |
Country Status (1)
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1927
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