CH128713A - Gleitdoppelmanschette. - Google Patents
Gleitdoppelmanschette.Info
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- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B7/00—Cuffs
- A41B7/10—Reversible cuffs
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Gleitdoppelmansehette. Unter der Bezeichnung "Kehrmanschette" oder "Kehrdoppelmanschette'' versteht man umkehrbare Doppelmanschetten an Herren- Oberhemden, Pyjamas, N aehtlzemden und Da menblusen.
Der Zweck dieser Doppelmanschet- In ist der, dass der äussere Umfall der Dop pelmanschette, nachdem er schmutzig gewor den ist, um seine Umbucklinie nach innen ge kehrt wird, so dass sich eine neue Doppel- oder Scheindoppelmanschette ergibt. Diese Systeme haben aber den Nachteil, dass der auf die Innenseite des Ärmels umgeschlagene Um fall der Doppelmanschette beim Anziehen des Hemdes .durch die eingefahrene Hand hin ausgestossen wird.
Die vorliegende Erfindung soll nun diesen Vbelstand beheben. Gemäss derselben ist im Körper der Doppelmanschette ausser der üb lichen Umbucklinie eine zweite, dazu paral lele Umfalzlinie vorgesehen, derart, dass nach Schmutzigwerden der Manschette an der nor malen Umbucklinie der äussere Umfall bis zum Umbuch an der zweiten Umfalzlinie ,leitend nach vorwärts geschoben und längs dieser dann gefalzt werden kann, wodurch der schmutzige Band nach einwärts bezw. rückwärts zu liegen kommt.
Infolge des -Um- standes, dass der äussere Umfall, statt gewen det, gleitend vorgeschoben wird, ist dem Er findungsgegenstand die Bezeichnung "Gleit- doppelmanschette", zum Unterschied von der Kehrmanschette, gegeben worden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt die Doppelmanschette in nor maler Aufmachung; Fig. \? zeit dieselbe mit vorgeschobenem Umfall; Fig. 3 stellt die Manschet'Ge in die Zeich nungsebene ausgebreitet und auseinanderge- wendet dar; Fig. .I ist ein Teilschnitt na.eh der Linie _4-B von Fig. 3.
Beim gezeichneten Beispiel ist. in den Manschettenkörper U, der in üblicher Weise hergestellt ist, ein starkes Band b eingenäht, dessen Breite für die Gleitdistanz massgebend ist und dessen eine Kante die normale Um- bueklinie x, dessen andere Kante dagegen eine zweite,
zur ersteren parallele Umfalzlinie z hestimint. Inn normalen Zustand liegt diese zweite Umfa.lzlinie z a.m äussern Umfall c hinter der Umbucklinie .x.
Ist die Manschette an letzterer schmutzig geworden, so wird der äussere Umfall c um die Breite des Bandes b gleitend vorwärts geschoben und der Fal längs der jetzt vorgerückten Linie z vorge nommen, wodurch die Umbucklinie .x und die schmutzige Stelle nach einwärts bezw. rück wärts zu liegen kommen, so dass letztere von aussen weniger sichtbar ist und die iHanschette an der Faltha.nte sauber erscheint.
Begreiflicherweise erhalten die Knopflöcher eine solche Anordnung, dass sie diese Manipu lation ermöglichen. 7u diesem Zwecke sind sie senkrecht zum Band b gestellt, statt die übliche Richtung zu haben. Ferner sind im E=inwärts liegende Teil d des Manschetten körpers zwei Paare in einer Flucht liegender Knopflöcher e., e' vorgesehen (Fig. 3), damit die Knopflöcher f des Umfalles c beim Vor schieben desselben über die Knopflöcher e' zu liegen kommen. Indessen könnten die Knopf löcher auch anders angeordnet sein.
Beim dargestellten Beispiel ist das Band b an der Einlage g (Triplure) befestigt. Es wäre aber auch denkbar, im Triplüreuteil einen verstärkten Streifen von der Breite der gewünschten Gleitdistanz einweben zu lassen oder aber in einem starken Triplürenteil die normale Umbuclzlinie und die zusätzliche Uin- falzlinie als schwächere oder stärkere Gf- w ebelinie,
etwa mittelst einer -Naht oder der gleichen, vorzusehen. Die Gleitdistanz kann von 1%-, his I cm betragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleitdappelmanschette, dadurch gekenn- zeichnet, dass im Körper der Manschette ausser der üblichen Umbucklinie eine zweite, dazu parallele Umfalzlinie vorgesehen ist, derart. dass nach Sehmutzigwerden der Manschette an der normalen LTmbucklinie der äussere Um fall bis zum Z?mbuclz an der zweiten Umfalz linie gleitend nach vorwärts geschoben und längs die\er dann gefalzt werden kann.UNTERANSPRUCH: Gleitdoppelinanschette nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die bei den Falzlinien durch die Kanten eines star ken Einla(rüllnandes bestimmt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH128713T CH128713A (de) | 1927-11-26 | 1927-11-26 | Gleitdoppelmanschette. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH128713T CH128713A (de) | 1927-11-26 | 1927-11-26 | Gleitdoppelmanschette. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH128713A true CH128713A (de) | 1929-01-02 |
Family
ID=4387167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH128713T CH128713A (de) | 1927-11-26 | 1927-11-26 | Gleitdoppelmanschette. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH128713A (de) |
-
1927
- 1927-11-26 CH CH128713T patent/CH128713A/de unknown
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