CH128721A - Maschine zum selbsttätigen Sortieren von Gegenständen nach ihrer Farbe. - Google Patents

Maschine zum selbsttätigen Sortieren von Gegenständen nach ihrer Farbe.

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CH128721A
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CH
Switzerland
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gripper
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photoelectric cell
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Inventor
Corporation Photometr Products
Original Assignee
Photometric Products Corp
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00—Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/34—Sorting according to other particular properties
    • B07C5/342—Sorting according to other particular properties according to optical properties, e.g. colour

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  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description


      Nasehine    zum selbsttätigen Sortieren von Gegenständen nach ihrer Farbe.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zum selbsttätigen Sortieren von Ge  genständen, zum Beispiel Zigarren, nach  ihrer Farbe oder Tönung. Hauptzweck der  Erfindung ist, eine solche Maschine von grö  sserer Leistungsfähigkeit zu schaffen als bis  her.  



  Die Maschine gehört zu jener Art, bei wel  cher die Gegenstände von -einer wandernden  Reihe von Trägern getragen, sukzessive einer  Lichtquelle ausgesetzt und hierauf hinter  eine Reihe von Behältern geführt werden, von  denen jeder     zur    Aufnahme von Gegenständen  einer besonderen Farbe oder Farbtönungen  dient, wobei die von der genannten Quelle  kommenden Lichtstrahlen von den sukzessive  belichteten Gegenständen auf eine photo  elektrische Zelle zurückgeworfen werden,  welche gemäss dem jeweils unterschiedlichen  Ansprechen auf das von den sukzessiv belich  teten Gegenständen reflektierte Licht,

   die       Funktion    einer elektrisch     betätigbaren    Vor  richtung zur Bestimmung der Abgabe der  Gegenstände in die richtigen Behälter gemäss  der Farbe oder Farbtönung steuert.  



  Gemäss     Erfindung    zeichnet sich eine sol  che Maschine dadurch aus, dass die Gegen-    stände von einer Reihe von auf einem end  losen, horizontal verlaufenden Förderer an  gebrachten Greifern getragen werden, wobei  -die Gegenstände während ihres Vorschubes  längs des obern Stranges des Förderers der  Lichtquelle ausgesetzt, .durch die photoelek  trische Zelle geprüft und die genannten Grei  fer während des nachfolgenden Vorschubes  längs des untern Stranges des Förderers an  verschiedenen, durch die genannte Vorrich  tung bestimmten Stellen geöffnet     -werden,    um  die Gegenstände in die betreffenden, unter  dem Förderer angeordneten Behälter fallen  zu lassen.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Maschine,          Fig.    2 ein Schnitt längs 2-2 der     Fig.    3,       Fig.    3 ein     Grundriss    des     Hauptteils    der  Maschine, in Richtung 3-3 der     Fig.    2 ge  sehen,       Fig.    4 eine teilweise Seitenansicht des  Förderers mit Zubehör für die zu sortierenden  und     anzusammelnden.    Gegenstände,           Fig.    5 ein Schnitt längs 5-5 der     Fig.    4,

    die Anordnung der     Greifervorrichtung    dar  stellend,       Fig.    6 eine aus der Ebene 6-6 der     Fig.    4  gesehene Seitenansicht der     Greiferstellvor-          richtung    in grösserem     Massstabe,          Fig.    7 ein Grundriss einer der Reiterstan  gen und eines von den     Greifern    getragenen  Reiters, in Richtung 7-7 der     Fig.    5 gesehen,       Fig.    8 ein Grundriss des Getriebes zum  Öffnen der Greifer, in Richtung 8-8 der       Fig.    4 gesehen,

         Fig.    9 ein elektrischer Schaltplan mit  Darstellung des elektrischen Auges, der An  ordnung des Wählschalters, des     Kommuta-          tors    des Zeitschalters zum Stellen der Greifer  und der selbsttätigen Stromregelung, und       Fig.    10 eine Einzelansicht der     Greiferaus-          lösung.     



  Die Maschine,     Fig.    1 bis 3, besitzt die       Form    eines langen Tisches, der an dem einen  Ende auf einem Fussgestell 10 und am andern  auf den durch eine Oberplatte 13     verbundenen     Rahmen 11 und 12 ruht. Auf der Platte 13  sind Lagerstützen 14, 15, 16 und 17 ange  bracht. Das     Fussgestell    10 ist durch Zugstan  gen 18 und 19 mit dem Rahmen 11 verbun  den. Zwischen dem Fussgestell 10 und Seiten  stützen 20, die an den Lagerstützen 15 und  16     befestigt    sind, liegen     U-Eisen    21, welche  die beiden Teile 22 und 23 einer     Schauplatte     tragen, zwischen denen über Kettenräder 25  und 26 ein endloser Förderer 24 für die  Gegenstände läuft.

   An den Innenkanten der       Schauplattenteile    22 und 23 sind Winkel  eisen 27,     Fig.    5, befestigt, mit     nachstellbaren     Führungen 28, welche die Förderketten 29  abdecken und zwischen ihren schrägen Innen  kanten gerade so viel Raum lassen, dass sich  die Gegenstände richtig in die Taschen des  Förderers     legen.     



  Die obern Zugstangen 18 tragen Behäl  ter 30 für die Gegenstände, deren Enden mit  offener Front auf dem     Abladebrett    31 ruhen.  Das Brett 31 liegt auf einer Stütze 32 am  Fussgestell 10 und auf einer Stütze 33 am  Rahmen 11. In dem Raum unterhalb des    Brettes 31 steht ein Schrank 34 mit den zur  Bedienung der photoelektrischen Zelle erfor  derlichen elektrischen Batterien, während die  Schalttafel für den     Augenstromkreis    in einem  besonderen Kasten 35 an der Seitenwand des  Batterieschrankes untergebracht ist.  



  Die senkrechten Stangen 36, die sich von  -den Lagerstützen 15 und 16 aus     aufwärts    er  strecken, tragen das Zellengehäuse 37 mit.  den zur Beleuchtung der Gegenstände dienen  den Lampen 38 und in einem besonderen  Behälter 39 darüber die photoelektrische  Zelle oder das elektrische Auge 40, sowie  den Schaltkasten 41. Der     -Schaltkasten    41 ent  hält den zur Regelung des Stromes dienenden  Spannungsregler 42, den Regler 43 für die  sen, den Stromschalter 44, die     Verstärkerröh-          ren    45, den Drehknopf 47 und die Skala 48  des Spannungsreglers, während der Hand  griff 49 des Stromschalters auf dem Schalt  brett 46 des Kastens 41 angebracht ist.  



  Auf der am Rahmen 11     befestigten    Kon  sole 50 steht der Motor 51, ,der über eine  Kupplung 52 die Welle 53 mit der Schnecke  54 antreibt, die in ein Schneckenrad 55 auf  einer Welle 56 eingreift, die Welle 56 wird  von einem Radkasten 57 und Lagerstützen  58 gehalten. Auf der Welle 56 des     Schnek-          kenrades    55 sitzt ein     Kettenrad    59, das durch  eine Kette 60 ein Kettenrad 61 auf einer  Nockenwelle 62 treibt. Auf der Welle 62 be  findet sich ein     Sperrkranz    63 und ein Schalt  arm 64 zum Antrieb eines     Maltheserkreuzes     65 auf einer Welle 66, die ihrerseits eine       Klauenkupplung    6 7 und ein Stirnrad 68  trägt.

   Der Schubhebel 69 der     Klauenkupp-          lung    67 wird über die Stange 70 durch einen  Handhebel 71 gesteuert, der in einem an der       Rahmenoberplatte    13 befestigten Support 72  drehbar ist. Das Stirnrad 68 kämmt mit  einem Zahnrad 73 auf einer Welle 74, auf  der die Kettentreibräder 26 des endlosen  Förderers 24 sitzen.  



  Der Förderer für die Gegenstände,     Fig.    4  und 5, besteht aus den erwähnten endlosen  Ketten 29, die zwischen sich die Gegenstands  greifer 75 tragen. Die     obern        Kettenstränge         29     ruhen    auf Führungen 76, die durch Stüt  zen 77 an den Seitenflächen der     U-Träger    21       gehalten    werden; die untern     Kettenstränge     werden am Niederhängen durch Führungen  78 gehindert, die auf unten an den     U-Eisen     21 hängenden Stützen 79     ruhen.     



  Jedes     Greiferpaar    ist in sich durch Zahn  sektoren 80 zwangsläufig gekuppelt, die durch  auf Schliessen der Greifer hinwirkende Fe  dern 81 miteinander verbunden sind. Eines  von jeden beiden     Greifergliedern    trägt nahe  seinen Enden     abwärtsgehende    Arme     8'2        (Fig.     7 und 10), die zwischen sich die prismatische  Stange 83 aufnehmen. Einer von den Armen  82 besitzt einen seitlichen Vorsprung mit  einer Rolle 84, die an einer Hubstange 85 an  liegt; die Stange 85 erstreckt sich über die  ganze Länge des     Aufgabetisches    und hält so  die Greifer entgegen der Spannung der Fe  dern 81 geöffnet, damit sie .die Gegenstände  aufzunehmen vermögen.

   An den Enden be  sitzt die Hubstange 85 abgeschrägte Flächen,  so dass die Rollen hier frei werden und den  Federn 81 gestatten, die Greifer zu schliessen  und so die Gegenstände festzuhalten.  



  Auf jeder der Stangen 83 gleitet ein Rei  ter 86     (Fig.    1, 2, 4, 5, 7, 9 und 10) mit einem  abwärts gehenden Vorsprung 87. Die Reiter  stangen 83 besitzen eine     Anzahl    von Kerben  88, entsprechend der Zahl der Behälter für  die Gegenstände, und eine Kugel 89 inner  halb des Reiters schnappt unter der Wirkung  einer Feder 90 in die Kerben ein, wenn der  Reiter längs der Stange verschoben wird,       Fig.    7.  



  Während ein Gegenstand dem elektrischen  Auge ausgesetzt ist, wird der Reiter 86 des  zugehörigen Greifers selbsttätig in diejenige  Stellung auf der Reiterstange 83 gebracht,  welche dem Farbton des Gegenstandes ent  spricht, und zwar durch einen Richter 91       (Fig.    2, 4 und 6), der     auf    den Stangen 92       (Fig.    3, 4 6 und 9) bei jedem Vorschub des  Förderers 24 hin- und     hergleitet;    die Stangen  92 ruhen in den Lagerstützen 15 und 16.  



  Der Richter,     Fig.    6, besitzt zwei Hebel  93 und 94, die auf einem Achszapfen 95 der-         art    angebracht sind, dass ihre freien, auf ver  schiebbaren. Hubkurven 96     bezw.    97 ruhen  den Enden abwechselnd an den beiden schma  len Seitenflächen der     Vorsprünge    87 der Rei  ter 86 zur Anlage kommen. Bewegt sich der  Richter 91 im Sinne des ausgezogenen Pfeils,       Fig.    9, so befinden sich der längere Hebel 93  in seiner     obern    und der kürzere 94 in seiner       untern    Stellung, so dass der Hebel 93 den  Reitervorsprung 87 erfasst und der Reiter 86  an einer Vorwärtsbewegung teilnimmt.

   Der  Hebel 93 wird in seiner obern Stellung  durch einen Hebel 98     festgehalten,    der durch  den     an,dem    Richter angebrachten Elektromag  neten 99 gesteuert wird. Erhält der     Magnet    99       Strom,    so zieht er den am untern Arm des  Hebels 98     befindlichen    Anker 100 an, löst  dadurch den Hebel 98 aus und veranlasst die       Feder    101, den Hebel 93 herunterzuziehen,  wodurch dieser von dem Reiter frei     wird;     auf diese Weise bleibt der Reiter in seiner  augenblicklichen Stellung stehen und behält  diese Stellung während des     Wanderns    des  Förderers bei.

   Der Richter jedoch vollendet  seinen Hub, an dessen Ende er auf einen  Anschlag 102     (Fig.    3 und 5) an der rechten  Stange 92 trifft. Dieser Anschlag erfasst den  verschiebbaren Hubkeil 9 7 und lässt ihn den  Hebel 94 anheben, wie in gestrichelten Li  nien,     Fig.    5, angedeutet ist.

   Beim Rückgang  des Richters 91, welcher während der Vor  wärtsbewegung des Förderers     stattfindet,    um  den nachfolgenden Greifer und den von ihm  getragenen Gegenstand in die Belichtungs  stellung zu bringen, ergreift der Hebel 94  den Reiter 86 des genannten     nächstfolgen=den     Greifers und bringt ihn aus seiner vorher  eingestellten Stellung in seine Ausgangsstel  lung auf der Stange 83 zurück, wobei ,die An  schläge 103 und 104     (Fig.    3 und 5) der Stan  gen 92, indem sie die Nocken 96 und 97 er  fassen, den Hebel 93 aufwärts, den Hebel 94  aber abwärts gehen lassen, so dass .die Stell  vorrichtung den Reiter des genannten nach  folgenden Greifers auf seinem nun folgenden       Vorwärtsgang    zu erfassen vermag.

   Wenn der  Richter für die Reiter hin- und hergeht,  gleiten die Bürsten 105     (Fig.    5 und 6) auf      den Kontaktschienen 108, die in isolierten  Blöcken der Lagerstützen 15 und 16 befe  stigt sind; die Bürsten 105 sitzen in Haltern  106, die auf am Richter 91 angebrachten     Iso-          lierblöcken    107 befestigt sind. Auf diese  Weise     kann    der Magnet 99 in jedem Punkte  längs des Hubes der Stellvorrichtung Strom  empfangen.  



  Seine Vor- und Rückwärtsbewegung er  hält der Richter durch die Stange 109     (Fig.     5, 6 und 9), die durch einen im Lager I11       (Fig.    2 und 3) drehbaren, in einen auf der  Welle 62 befestigten     Nutenzylinder    112 ein  greifenden Hebel 110 gesteuert wird.  



  Die Organe zum Öffnen der Greifer oder  die Auslöser, von denen je einer über jedem  Behälter 30 angeordnet ist, bestehen aus An  schlägen<B>113</B>     (Fig.    1 und 8), die auf     von,den     -Bisen 21 getragenen Stangen 114 ange  bracht sind. Ist ein Reiter 86 durch die Wir  kung des magnetischen Richters in ,die rich  tige Stellung auf der Stange 83 gebracht, so  stösst der Vorsprung 87 des Reiters, sobald  die     Entladestelle    erreicht wird,     gegen    den An  schlag<B>113</B> des entsprechenden Behälters 30,  da die Anschläge 113 über die ganze Breite  der verschiedenen Behälter fortschreitend ver  setzt sind,     Fig.    B.

   Ist     zum    Beispiel der Reiter  auf die gerbe 3 der Stange 83 eingestellt, so  schlägt er gegen den Anschlag 113 und be  wirkt so eine Drehung des Hebels 82, da  durch öffnen sich die Backen des Greifers  und geben den Gegenstand frei; der darauf  in den     dritten    Behälter hinabfällt.  



  Der Anschlag über dem letzten Behäl  ter     besitzt    die Form einer Stange 115, die  sich über die ganze Breite !der Reiterstange er  streckt, so dass jeder der Reiter, der über den  letzten Behälter hinstreicht, erfasst wird; auf  diese Weise wird jeder Gegenstand, dessen  Farbe ausserhalb des gewählten Bereiches  liegt,     zum    Hinunterfallen in diese Behälter  gebracht.  



  Das     elektrische    Auge,     Fig.    9, besteht aus  der     photoelektrischen    Zelle 40, einem einstell  baren Verschluss 116, zur     Bestimmung    des  Wählbereiches, Lichtquellen 38,     einem    Trich-         ter    117 zur     Lenkung    des Lichtes und einem       beweglichen    Augenlid 118, das den Boden  des Zellengehäuses 37 bildet.

   Der obere Raum  39 des Zellengehäuses besteht aus zwei Tei  len, deren unterer,<B>119,</B> den festen Licht  schirm 120 aufweist; der Schirm 120 besitzt  eine Öffnung, die gerade genügend weit ist,  um die Kugel der photoelektrischen Zelle 40  aufzunehmen.     Zwischen    dem obern und dem  Hauptraum des Zellengehäuses befindet sich  der verstellbare Verschluss 116, dessen un  durchsichtige Teile 121 durch Stellschrauben  122 mit Rechts- und Linksgewinde einander  mehr oder weniger genähert werden können.  In dem Raum zwischen dem Schirm 120 und  dem Verschluss<B>116</B> befinden sich Farbfilter  123 aus gefärbtem Glas, welche die     Farb-          verteilung    des Lichtes verändern.

   Die photo  elektrische Zelle spricht auf die verschiede  nen Farben nicht in demselben relativen Mass  wie     das    menschliche Auge an, und der Zweck  der Farbfilter ist, jene Farben teilweise zu       absorbieren,    für welche die     photoelektrische     Zelle empfindlicher als das menschliche  Auge ist; dadurch vermag das elektrische  Auge die verschiedenen Tönungen in ihrer  richtigen, das heisst dem menschlichen Auge       angepassten    Beziehung zueinander zu  sehen .  



  Der Trichter 117 zur Leitung des Lichtes  besitzt in seiner W     andung    zwei gegen die  Lampen 38 zur Beleuchtung des Gegenstan  des hin gerichtete, durch drehbare Klappen  124 verschliessbare     Offnungen,    wobei diese  Klappen durch Arme 125     gesteuert    werden,  .die auf     Schrauben        1.26    in dem beweglichen  Augenlid 118 aufruhen. Befindet sich das  Augenlid 118 in seiner tiefsten Lage in Be  rührung mit einem Gegenstand auf dem För  derer, so sind die Arme 125 unten und die  Klappen 124 geöffnet; sie gestatten dabei  nur dem von dem Gegenstand zurückgewor  fenen Licht in -den Trichter 17 einzutreten.

    Befindet sich dagegen das Augenlid 118  oben, wie durch die gestrichelten     Linien    der       Fig.    9 angedeutet, so     stehen    die Arme 125  hoch, und die Klappen 124 die in diesem  Falle die seitlichen Öffnungen des Trichters  117 öffnen, die     Mitte    dagegen absperren, las-      sen unmittelbar Licht von den Lampen 38  nach     -der    photoelektrischen Zelle 40 gelangen,  während die untere Öffnung des Trichters  117 vom Licht dieser Lampen abgeschlossen  ist.

   Die Menge -des unmittelbaren Lichtes, die  in den Trichter tritt, wenn die Klappen 124  geschlossen sind, wird durch N     ebenwegschie-          her    127 geregelt, die in Führungen 128     auf-          und    niederbewegt werden können, und zwar  durch Arme<B>129,</B> mit denen sie durch Len  ker 130 in Verbindung stehen.  



  Die Auf- und     Abbewegung    des Augen  lides<B>118</B> erfolgt durch Nocken<B>131,</B>     Fig.    2,  auf der Welle 62, wobei das Augenlid von  Muffen 132 getragen wird, die auf den senk  rechten     Gehäusetragstangen    36 gleiten kön  nen; die Muffen besitzen Stangen     133,    die  mit Rollen auf den Nocken 131 aufliegen.       Federn    134 an den Lagerstützen 15 und 16  ziehen die Muffen 132 abwärts und drücken  die Rollen der Stangen 133 gegen die Nocken  <B>131.</B>  



  Die elektrische Schaltung ist in     Fig.    9  dargestellt. Die eine Elektrode der photoelek  trischen Zelle ist über einen starken Wider  stand 135, den Spannungsregler 42 und die  Leitung 136 mit dem negativen Pol einer  Gleichstromquelle 137 verbunden, während die  andere Elektrode mit dem negativen Pol einer  Batterie 138 von hoher Spannung in Ver  bindung steht.

   Die beiden Stromquellen sind  also gegeneinander geschaltet, so dass an der  photoelektrischen Zelle eine Spannung gleich  der Differenz derjenigen der beiden Strom  quellen liegt: Dies geschieht zu dem Zweck,  dann, wenn die Spannung der Gleichstrom  quelle, welche zugleich die zur Beleuchtung  der Gegenstände dienenden Lampen 38 speist,  wachsen und dadurch die Leuchtkraft der  Lampen erhöhen sollte, die Klemmenspan  nung an der photoelektrischen Zelle herab  zusetzen, so dass der entsprechende Zellen  strom sinkt; unter diesen Umständen werden  die beiden Wirkungen einander auszuglei  chen streben, und so wird ein Zustand auf  recht erhalten, der denjenigen einer praktisch  unveränderlichen Lichtquelle gleichwertig ist.

      Eine Erhöhung der Spannung der Strom  quelle 137     würde    zugleich den Spannungs  abfall im Spannungsregler 42 vergrössern  und dadurch die     Gitterrichtkraft    der Va  kuumröhre 45 in der ersten Verstärkungs  stufe erhöhen, also auf diese Weise dem Stre  ben des verstärkten Zellenstromes, infolge der  höheren Leuchtkraft der Lampen     zu    wachsen,  entgegenwirken.  



  Fällt Licht auf die photoelektrische Zelle,  so fliesst ein der Lichtmenge entsprechender  Strom von der Batterie 138 über die Leitung       1;39    nach dem positiven Leiter der Strom  quelle 137;     kehrt    aus deren negativem Leiter  durch die Leitung 136 zurück und fliesst  durch den Spannungsregler 42, den Wider  stand 135 und die photoelektrische Zelle 40,  aus der er in die Batterie 138 zurückgelangt.  Der Spannungsabfall längs des Widerstandes  135 macht das Gitter der Röhre 45 negativ  und     vermindert    den durch die Batterie 140,  den festen Widerstand 141 und den veränder  lichen Widerstand 142 fliessenden Platten  strom.

   Dies wiederum vermindert den Span  nungsabfall längs des Widerstandes 141 und  ruft einen verstärkten Plattenstrom hervor,  der aus der Röhre. 45a durch den Wähler 143  fliesst, wobei dessen Zeiger 144 abgelenkt  wird. Im gezeichneten Schema sind zwei Stu  fen der Verstärkung dargestellt, doch mag  entsprechend der Grösse -der aufgedrückten  Spannung und der Empfindlichkeit des Zei  gerinstrumentes     eine        Stufe    genügen,     bezw.    es  mögen drei oder mehr     Stufen    erforderlich  sein.  



  Der Wählschalter 143 besteht aus einem  empfindlichen Stromzeiger, an den eine       selbsttätige    Schaltvorrichtung angebaut ist,  wobei der Stromzeiger eine zwischen den Po  len     einers    Dauermagnetes 146 aufgehängte  Spule 145 besitzt. Die Zeigernadel 144 des  Galvanometers ist am Ende rechtwinklig ab  gebogen, wobei der     abwärtsragende    Teil in  einem schmalen Raum zwischen einer beweg  lichen Backe 147 und einer     Kontaktbrücke     148 spielt, die auf den festen Trägern 149  ruht und eine Anzahl biegsamer Finger 150      besitzt, entsprechend einer gleichen     Anzahl     fester Kontaktstücke 151, wobei die Zahl mit  derjenigen der Behälter in der Maschine über  einstimmt.

   Die Backe 147 wird unter :der  Wirkung eines Nockens 152 auf der Welle  62 gehoben und gesenkt, indem eine Rolle  153 an einer Stange 154 durch Federn 155  gegen den Nocken 152 gedrückt wird; die  Federn 155 sitzen an Gleitstangen 156 auf  einer Traverse 157, an der die Stange 154 be  festigt ist.

   Senkt sich die Backe 147, nach  dem die Nadel durch den photoelektrischen  Strom abgelenkt worden ist, so presst sie das  Nadelende gegen einen der Finger 150 der  Kontaktbrücke 148     und    verbindet sie dadurch  mit dem entsprechenden festen     Kontaktstück     151, so dass ein Weg     für,den        elektrischen     Strom von der positiven Leitung der Strom  quelle 137 über eine Leitung 158, die Kon  taktbrücke 148, das Kontaktstück 151, einen  Drehschalter oder     Kommutator    159 und einen  Zeitschalter 160 hergestellt wird;

   von dem  Zeitschalter fliesst der Strom im richtigen  Augenblick in den     Auslösemagnet    99 des  Reiterrichters 91, und von hier     kehrt    er zur  negativen Leitung der Stromquelle 137 zu  rück. Der     Kommutator    159 und der Zeit  schalter 160 sitzen auf der Welle 62 und  haben daher stets Gleichlauf mit dem Nocken  112, der den Reiterrichter bedient.  



  Der Zeitschalter 160 besitzt eine Anzahl  von Kontaktstücken 161, je einen für jeden  Kontakt des Wählschalters, die -auf einem  Teil des Umfanges der festen Isolierscheibe  1.60' angeordnet sind, um die herum eine  Kontaktrolle<B>162</B> in Gleichlauf mit dem Rei  tertrichter kreist; die Rolle 162 sitzt in einem  unter mechanischer Spannung stehendem He  bel 163, der an einem Arm 164 angebracht  ist. Der mit Kontaktstücken besetzte Teil des  Umfanges der Scheibe 160' entspricht jenem  Teil eines Umlaufes, während     dessen,der    Rei  ter durch den Nocken 112 auf der Reiter  staage vorwärts geschoben wird.

   Jedes Kon  taktstück 161 des Zeitschalters steht während  dieser Zeit durch den     Kommutator    159 mit  dem entsprechenden Kontakt 151 des     Wähl-          schalters    in Verbindung. Der Arm 164 be-    sitzt eine Kontaktfeder 165, die auf einen un  unterbrochenen, mit dem einen Pol des Aus  lösemagnetes 99 verbundenen Schleifring 166  drückt, während der andere Pol des Magnetes  an der negativen Leitung der     Stromquelle     liegt.

   Der der     Ablenkung-des    Zeigers entspre  chende Strom aus dem Wählschalter, der in  eines der Kontaktstücke 151     hineinfliesst,     wird also durch den Zeitschalter dann in den       Auslösemagneten    geschickt, wenn der Reiter  richter 91 in jene, dem     Zeitschalterkontakt     entsprechende Stellung gelangt, die den  Strom aus dem Wählschalter liefert.  



  Der Drehschalter oder     Kommutator    159  hat den Zweck, den Wählschalter 143 von  dem Zeitschalter 160 abzutrennen und ihn für  einen Teil jedes Umlaufes in Verbindung mit  einem selbsttätigen Stromregler zu bringen.  Der auf der Welle 62 sitzende     Kommutator     weist eine Anzahl von Kontaktringen<B>167</B>  auf, die mit der Zahl der     Wählscha_lterkon-          tak.tstücke    151 übereinstimmt, wobei jeder  Kontaktring eine solche Form hat, dass die  erste von drei Kontaktbürsten 168, die neben  einander auf seiner Oberfläche liegen, ab  wechselnd während eines Teils der Umdre  hung mit der zweiten und dritten Bürste in  Verbindung gebracht werden.

   Der erste seit  liebe Teil jedes Kontaktringes läuft um  den ganzen Umfang herum; der zweite Teil  ist nur während desjenigen Bruchteils jeder  Umdrehung zusammenhängend, welcher der  Belichtung des Gegenstandes und der Farben  wahl entspricht, während der übrige Teil  seiner Oberfläche statt aus Metall aus     Isola-          tationsstoff    besteht; der dritte Teil endlich  wahrt nur während des Restes jeder Umdre  hung den Zusammenhang, welcher der Strom  kreiseinstell- oder Prüfperiode entspricht,  während der grössere Teil des Umfanges in  diesem Falle aus Isolierstoff- gebildet wird.  Sämtliche ersten Bürsten, die auf dem un  unterbrochenen Teil der     Kommutatorringe     schleifen, sind mit den entsprechenden Kon  taktstücken 151 des Wählschalters 143 ver  bunden.

   Alle zweiten Bürsten, .die auf dem  nicht ganz durchlaufenden Teil der     Kommu-          tatorringe    schleifen und die in     Fig.    9 unten      am     Kommutator    dargestellt sind, haben mit  den entsprechenden Kontaktstücken 161 des  Zeitschalters 160 Verbindung. Alle dritten  Bürsten endlich, die auf dem     grösstenteils     isolierten Teil der     Kommutatorringe    schlei  fen, sind mit dem Stromregler 43 verbunden.  



  Der elektrische Stromkreis der Maschine  wird für jeden Grad von Farbtönungen ge  regelt, indem man den Verschluss 116, der die       les    von dem Gegenstand     zurückgewor-          T    Menget  fenen Lichtes bestimmt,     sowie    den Span  nungsregler 42, der die Richtwirkung des  Gitters der Verstärkungsröhre 45 beein  flusst, einstellt.

   Obwohl die Art, wie die  Zelle unter Spannung gesetzt wird, prak  tisch gleichförmige Beleuchtungsverhält  nisse schafft, ist doch eine     Regelung    vorge  sehen, die selbsttätig die Einstellung des  Spannungsreglers berichtigt, falls Tempera  turveränderungen, welche die Grösse der Wi  derstände     beinflussen,    oder andere unvorher  gesehene Veränderungen des Stromes im Be  triebe auftreten sollten.

   Zu diesem Zwecke  wird der     Nebenwegschieber    127 des Trichters  117 für jeden Umlauf so eingestellt,     @dass    das  unmittelbare Licht, das durch diesen Neben  weg eintritt, eine Ablenkung des     Wählschel-          ters    gleich derjenigen hervorruft, welche  durch die mittlere Farbtönung des     Wählbe-          reiches        erzeugt    wird.  



  Die     Kommutatorbürsten    168, die auf den  dritten Teilen der Kontaktringe 167 schlei  fen, sind in zwei Gruppen angeordnet. Die  jenigen Bürsten auf den Kontaktringen für  die     Farbtönungen,    die heller sind als die mitt  lere Tönung, auf die der     Nebenwegschieber     <B>127</B> eingestellt ist, sind durch eine Leitung  169 mit einem Magneten 170 verbunden. Die  jenigen Bürsten, welche den Tönungen entspre  chen, die dunkler sind als die mittlere Tö  nung, sind durch die Leitung 171 mit einem  weiteren Magneten<B>172</B> des Reglers 43 ver  bunden. Auf dem Kontaktring, welcher der  mittleren Farbtönung entspricht, schleift  keine dritte Schleifbürste.  



  Die     Stromreglereinrichtung    43 besitzt ein  gezahntes Rad 173 auf der Welle 174 des    Spannungsreglers. Auf das Rad 173 wirkt  die doppelte Sperrklinke 175 an .dem Wage  balken 176, der zu beiden Seiten seiner Dreh  achse die Anker 177 der     Elektromagnete    170  und 172     trägt.    Federn 178, die ihn seitlich  erfassen, halten den Wagebalken 176 in der       Mittellage.    Die Klinke 175 steht unter dem  Druck einer Feder 179, die bestrebt ist,  erstere in ihrer Mittellage zu erhalten. Die  Enden der Klinke legen sich an die orts  festen     Führungen    180.

   Erhält einer der Elek  tromagnete 170 oder 172 Prüfstrom aus der  Leitung 158 der Stromquelle 137, und zwar  über die     Wählkontaktstücke    148 und 151,  von dort über eine von den Gruppen der drit  ten Bürsten des     Kommutators    und zurück  nach der Stromquelle 137 durch die gewöhn  liche Leitung 181, so     wird    der entsprechende  Anker 177 angezogen, der Wagebalken 176  gedreht und dadurch das eine Ende der  Klinke 175 in das Zahnrad 173 eingerückt.

    Nach Unterbrechung des Stromes wird so  .dann eine von den Federn 178 den Wagebal  ken 176 in seine Mittellage     zurückführen,    da  bei das Zahnrad 173 drehen und den durch  die Leitung 183 und über den     Widerstnd    135  mit der photoelektrischen Zelle verbundenen  Schalthebel 182 des Spannungsreglers in 'die  nächste Lage verstellen, wodurch die     Richt-          wirkung    des Gitters der     Verstärkerröhre    45  entweder erhöht, falls der Prüfstrom zu ge  ring war, oder vermindert wird, falls er zu  hoch war.  



  Die Lampen 38 werden durch Leitungen  184 und 185 von der Stromquelle 137 ge  speist, wobei 185 an die     Leitung    136 ange  schlossen ist.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen     Ma.     schine ist folgende:  Ist der     Farbtonbereich        in,der    beschriebe  nen Weise eingestellt, so werden die Gegen  stände auf dem Förderer 24     nacheinander     dem elektrischen Auge ausgesetzt.

   Sobald ein  Gegenstand in der Beobachtungsstellung still  steht, geht das Augenlid 118 darauf nieder  und führt die Lichtstrahlen von den Lampen  38 so, dass sie von einem Teil der Gegen-           standsoberfläche    in den Trichter 117, durch  die Öffnung des Einstellverschlusses 121 und  die Farbfilter<B>123</B> in die photoelektrische  Zelle 40     zurüchgeworfenwerden.    Durch diese  Zelle vermag ein der Stärke des zurückge  worfenen Lichtes entsprechender Strom zu  fliessen, wobei die Lichtstärke mit der     Farb-          tönung    des Gegenstandes wechselt.

   Der  Strom, verstärkt durch die Batterie 140 und  die Vakuumröhren 45, ruft einen entspre  chenden Ausschlag in dem Wähler 143 her  vor.     Sobald    der Zeiger 144 in seiner     ver-          schwenkten    Stellung, beispielsweise vor dem  Kontakt 3, entsprechend der drittdunkelsten  Farbtönung, zur Ruhe gekommen ist, so wird  die Backe 147 des Wählers durch den Nocken  152     angeklemmt    und drückt den Kontakt  finger Nr. 3 der Brücke 148 gegen das feste  Kontaktstück Nr. 3 des Wählers; daher fliesst  ein Strom aus dem Leiter der Stromquelle 13 7  durch den     Kommutator    159, auf .dem in die  sem Augenblick die zweiten Bürsten, in der.

    Darstellung unten, durch die Ringe 167 mit  den ersten Bürsten in metallischer Verbin  dung stehen, nach dem Kontaktstück Nr. 3  des Zeitschalters 160. Im gleichen Augen  blick wird der Reiter 86 des Greifers 75, der  den in der Prüfung vor dem elektrischen  Auge befindlichen Gegenstand hält, durch  den Richter 91 infolge der Wirkung des  Nockens 112 längs der Reiterstange 83 ver  schoben. Sobald der Reiter zu der Kerbe  Nr. 3 auf der Reiterstange gelangt, wie es  der dritten Farbtönung entspricht, geht die  im Gleichlauf kreisende     Zeitschalterrolle   <B>162</B>  über das Kontaktstück Nr. 3 des Zeitschalters  160 hinweg und schliesst so den Strom durch  den     Auslösemagneten    99 der Einstellvorrich  tung 91 hindurch.

   Das nächstfolgende An  ziehen des Ankers 100 bewegt den Hebel 98  und macht so den Reiter von dem Hebel 93  frei, so dass der Reiter in Stellung Nr. 3 auf  der Reiterstange stehen bleibt.  



  Ist die Belichtung des Gegenstandes vor  der photoelektrischen Zelle beendet, so ver  lässt die Rolle 84 an dem den Gegenstand  haltenden Greifer die Hubstange 85 und ge  stattet der Feder 81, die     Greiferbacken    zu    schliessen und den Gegenstand festzuklem  men.

   Der Förderer trägt dann den Gegen  stand um die Kettenräder 26 herum, und der  Gegenstand hängt in seinem Greifer, wäh  rend er über !die Behälter 30     hinwegstreicht.     Da der     Greiferreiter    auf seiner Reiterstange  in Stellung Nr. 3 eingestellt ist, liegt der An  schlag 113 über dem dritten Behälter in  der Bahn des Reiters, und sobald der  betreffende Greifer über den dritten Be  hälter gelangt, stösst dessen Anschlag ge  gen den Reiter und öffnet die Backen, so dass  der     Gegenstand    in den     dritten    Behälter fällt,  der am Ende des Arbeitsganges alle Gegen  stände der drittdunkelsten Farbtönung ent  halten wird.

   In ähnlicher Weise werden die  übrigen Behälter Gegenstände     -der    andern  Farbtönungen je nach ihrer Lage enthalten,  ausgenommen den letzten Behälter, der alle  Fehlfarben aufnimmt.  



  Während der geprüfte Gegenstand vor  rückt und der nächste in die Stellung unter  dem elektrischen Auge gelangt, ist das Au  genlid 118     durch    die Nocken 131 in seine  obere Stellung angehoben, hat dabei die Klap  pen     12.1    gedreht, und -den Nebenweg für den  Eintritt unmittelbaren Lichtes von den Lam  pen 38 her geöffnet.

   Die     Nebenwegschieber     127 sind vorher auf die mittlere     Farbtönung     der betreffenden Betriebsperiode eingestellt  worden, und daher erzeugt das durch den  Nebenweg eintretende Licht den richtigen  Prüfstrom, der durch den Wähler 143 fliessen  soll, um     -den    Spannungsregler 42 für den  nächsten Gegenstand nachzustellen, falls seit  der vorhergehenden Belichtung irgendwelche  Stromänderungen eingetreten sein sollten.  



  Beim Anschluss des     Kommutators    159 an  die Einstellvorrichtung 43 für den Spannungs  regler wurde im vorliegenden Falle die  Farbtönung 4 als mittlere gewählt, die ja. bei  einer Maschine mit neun Behältern zum Aus  sortieren von acht     Farbtönungen    eine der bei  den mittleren ist. Dementsprechend ist die  dritte Bürste auf dem vierten     Kommutator-          ring    fortgelassen, und die dritten Bürsten der  Ringe 1, 2 und 3 sind mit dem Magnet 170,      diejenigen der Ringe 5, 6, 7 und 8 mit dem  Magnet 172 der Regelvorrichtung verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Sortieren von Gegenstän den nach ihrer Farbe, bei welcher die Gegen stände von einer wandernden Reihe von Trä gern getragen, sukzessive einer Lichtquelle ausgesetzt und hierauf hinter eine Reihe von Behältern geführt werden, von denen jeder zur Aufnahme von Gegenständen einer be sonderen Farbe oder Farbtönungen dient, wobei die von der genannten Quelle kommen den Lichtstrahlen von den sukzessive belich teten Gegenständen auf eine photoelektrische Zelle zurückgeworfen werden, welche gemäss dem jeweils unterschiedlichen Ansprechen auf das von den sukzessiv belichteten Gegen ständen reflektierte Licht,
    die Funktion einer elektrisch betätigbaren Vorrichtung zur Be stimmung der Abgabe der Gegenstände ia die richtigen Behälter gemäss der Farbe oder Farbtönung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände von einer Reihe von auf einem endlosen, horizontal verlaufenden För derer angebrachten Greifern getragen wer den, wobei die Gegenstände während ihres Vorschubes längs des obern Stranges des Förderers der Lichtquelle ausgesetzt, durch die photoelektrische Zelle geprüft und die genannten Greifer während des nachfolgen den Vorschubes längs des untern Stranges des Förderers an verschiedenen, durch die genannte Vorrichtung bestimmten Stellen ge öffnet werden, um die Gegenstände in die betreffenden,
    unter dem Förderer angeordne ten Behälter fallen zu lassen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. -dass jeder Greifer aus einem Paar miteinander verzahnter, durch Federn in Schliesslage gehaltener und durch eine Hubkurve zum Öffnen gebrachter Backen zum Festhalten eines einzelnen Gegenstandes besteht. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Greifer Organe besitzt, welche durch die im Patentan spruch genannte elektrisch betätigbare Vorrichtung ausser dem Greifer unter schiedlich eingestellt werden können, um die Stelle zu bestimmen, an welcher die Greifer zwecks Abgabe des von ihm ge tragenen Gegenstandes geöffnet werden soll.
    .3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Patentanspruch genannte, elektrisch betätigbare Vorrichtung die Funktion einer beweglichen, mit den Greifern -aufeinanderfolgend zusammen arbeitenden Richtvorrichtung steuert, um die Greifer so einzustellen, ;dass sie an den durch die Farbe der von den Grei fern getragenen Gegenstände vorbestimm ten Stellen geöffnet werden, und dass an den genannten, vorbestimmten Stellen Greiferöffnungsvorrichtungen angeord net sind, um mit den entsprechend an geordneten Greifern zusammenzuwirken und letztere zu öffnen. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Greifer eine Reiter stange trägt und die Richtvorrichtung einen Reiter längs der Reiterstange be wegt, wobei die im Patentanspruch ge nannte, elektrisch betätigbare Vorrich tung die Richtvorrichtung steuert, um sie zu veranlassen, den Reiter freizulassen, wenn er eine Stellung auf der Stange er reicht hat, die der Farbe des vom Greifer getragenen Gegenstandes entspricht. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Richtvorrichtung durch eine Hubkurve betätigt und durch einen Elektromagnet gesteuert wird, welcher durch die im Patentanspruch genannte, elektrisch betätigbare Vorrichtung unter schiedlich betätigt wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Greiferöffnungsvorrich- tungen eine Anzahl ortsfester Anschläge besitzen, welche über dem Behälter und in voneinander verschiedenen Stellungen quer zum Weg des Transporteurs ange ordnet sind, um mit entsprechend einge stellten Greifern zusammenzuwirken. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Hubkurve die Greifer offen hält, bis die Gegenstände der Lichtquelle aus gesetzt worden sind, worauf sie den. Fe dern gestattet, die Greifer zum Erfassen der Gegenstände zu schliessen. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Richtvorrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Förderers be weglich ist und zwei Hebel besitzt, von denen -der eine während des Richthubes mittelst eines vom genannten Elektro magneten ausrückbaren Sperrorganes in Stellung zum Bewegen des Reiters des exponierten Greifers gehalten wird, wäh rend der andere Hebel nach Vollendung des Richthubes in Stellung zum Eingriff mit dem Reiter des nächstfolgenden Greifers gebracht wird,
    um den genann ten Reiter während des Rücklaufes der Riehtvorrichtung in die Anfangsstellung zu bringen, wobei der erstgenannte Hebel durch das genannte Sperrglied bei vol lendeten Rücklauf wieder in Stellung ge bracht und darin gehalten wird, um mit dem genannten Reiter beim nachfolgen den Richthub in Berührung zu gelangen. 9. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein regelbarer Ver schluss zur Einstellung des Beleuchtungs bereiches zwischen der photoelektrischen Zelle und einem vor letzterer befindlichen Gegenstand vorgesehen ist. 10. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Farbfilter zwischen der photoelektrischen Zelle und einem vor letzterer befindlichen Gegenstand vorge sehen sind. 11.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein bewegliches Augenlid, welches selbsttätig in die Wirkstellung gegenüber den sukzessive in bezug auf die photoelektrische Zelle eingestellten Gegenständen gelangt. 12. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, bei welcher die photo elektrische Zelle die Wirkung eines Wählschalters bestimmt, welcher einen empfindlichen Stromanzeiger und einen damit verbundenen selbsttätigen Kon taktschalter aufweist, gekennzeichnet durch einen mit dem Kontaktschalter verbundenen und mit der Bewegung de:. Richtvorrichtung synchron wirkenden Zeitschalter zur Zeitbestimmung des zur Kontrolle der Wirkung der genannten Richtvorrichtung erforderlichen Arbeits stromes. 13.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 12, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der genannte Zeitschalter eine Anzahl elektrisch mit den entspre chenden Kontakten des genannten Kon taktschalters verbundene Kontakte und ein bewegliches Kontaktglied besitzt, welches sich synchron mit der Richtvor richtung bewegt und- mit den genannten Kontakten sukzessive in Berührung kommt, um den die Richtvorrichtung steuernden Arbeitsstromkreis an aufein anderfolgenden Stellen in der Bewegung der Richtvorrichtung zu schliessen. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, @dass für den Stromkreis der photoelektrischen Zelle ein selbst tätiger Stromregler zusammen mit einem Kommutator vorgesehen ist, welcher bei jeder Belichtung des Gegenstandes funk tioniere, um den Kontaktschalter zuerst mit dem Zeitschalter und sodann mit dem Stromregler zu verbinden, um, wenn nö tig eine Regelung des Stromkreises nach jeder Belichtung eines Gegenstandes und darauffolgend nach dem Durchgang von Licht von der Quelle .direkt zur photo elektrischen Zelle zu bewirken. 15.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 12, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromregler einen Spannungsregler im Stromkreis für die photoelektrische Zelle besitzt. 16. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 12 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kommutator zur Verbindung von zwei Gruppen von Kon takten des Kontaktschalters mit dem einen oder andern von zwei Elektromag neten eingerichtet ist, welche mittelst einer Schaltvorrichtung den Spannungs regler in der einen oder andern Richtung einzustellen vermögen, wobei ein zwi schen den beiden genannten Kontakt gruppen angeordneter Zwischenkontakt des Kontaktschalters mit den genannten Elektromagneten nicht verbunden ist. 17.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 11, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem be weglichen Augenlid und der photoelek- irischen Zelle schwingende Blendenver- schlüsse vorgesehen sind, welche ohne mitwirkenden Einfluss des belichteten Gegenstandes selbsttätig durch die Bewe gung des Augenlides gesteuert werden, zum Zweck, nach jeder Belichtung eines Gegenstandes Licht von der Quelle zur photoelektrischen Zelle gelangen zu las sen und die Wirkung des Stromreglers zu bestimmen. 18.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Elektrode der photoelektrischen Zelle über einen hohen Widerstand und einen Spannungs regler mit der negativen Leitung einer Gleichstromquelle verbunden ist, die an dere Elektrode dagegen mit -dem negati ven Pol einer Radio-Plattenbatterie von hoher Spannung.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964125C (de) * 1954-04-22 1957-05-16 Ver Tabaksindustrieen Mignot & Foerdervorrichtung fuer Zigarren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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