CH128868A - Anzeigevorrichtung. - Google Patents

Anzeigevorrichtung.

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CH128868A
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Victor Bridgman
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Victor Bridgman
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      Anzeigevoizichtung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Anzeigevorrichtung, wie sie nament  lich zur Ausstellung in Schaufenstern und  ähnlichen Stellen zur Reklame und zu andern  Zwecken bestimmt ist.  



  Die Art der Anzeigevorrichtung, auf die  sich die Erfindung bezieht, ist die, bei der  durch einen Licht durchlassenden Bildträger,  zum Beispiel durch eine Schablone, ein  Transparent oder dergleichen,     dringendes     Licht     mittelst    einer     Reflektorfläche,    zum  Beispiel eines Spiegels, gegen die Augen des  Beobachters geworfen wird, zum Unterschied  von jenen Anzeigevorrichtungen, bei denen  das Licht zuerst auf den Reflektor fällt  und von diesem durch den Bildträger hin  durch gegen die Augen des Beobachters ge  worfen     wird.     



  Es sind schon verschiedene Vorrichtungen  dieser Art in Vorschlag gekommen, die so  gebaut sind, dass der Spiegel Licht reflek  tiert, das von einer geeigneten, künstlichen  oder natürlichen Quelle durch die Schablone       dringt.    Die Lichtquelle ist dabei entweder  annähernd senkrecht über dem Spiegel oder    über diesem und zugleich in der Blickrich  tung versetzt angebracht, das heisst, es wird  das Licht von einer Quelle reflektiert, die  hinter     einer    senkrechten, parallel zum     vor-          dern    Rande des Spiegels und wenig vor die  sem befindlichen Ebene angeordnet ist.

   Sol  che Vorrichtungen sind, wenn nicht     l-ünst-          lich    beleuchtet, nicht zur Ausstellung geeig  net an solchen Stellen, wo sie, wie zum Bei  spiel in Schaufenstern, von der Strasse aus  gesehen werden sollen. Denn da sie, wie  schon erwähnt, Licht von einer Quelle aus  erhalten, die sich entweder     unmittelbar    über  oder oberhalb und hinter dem Spiegel befin  det, und in einer solchen Lage daher einem  aussen stehenden Beobachter nur Licht wie  derstrahlen, das von den Wänden oder der  Decke des Schaufensters herkommt und des  sen Helligkeit gewöhnlich im Verhältnis zu  dem Aussenlicht nicht sehr gross ist, so er  scheint das reflektierte Bild nicht als sehr  hell beleuchtet.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet dagegen eine     Anzeigevorrichtung     der eingangs erwähnten     Art,    die bezweckt,      dem anzuzeigenden Bilde auch ohne andere       Beleuchtung    als durch das Tageslicht ein  hell beleuchtetes Aussehen zu geben     und     den Eindruck einer glänzenden, künstlichen  Beleuchtung zu erwecken.  



  Zu diesem Zwecke sind erfindungsgemäss  eine     Reflektorfläche        -und    ein Lichtdurchlas  sender Bildträger,     zum    Beispiel eine Scha  blone, ein Transparent oder dergleichen, in  ihrer Winkellage zueinander und zur Wag  rechten, mit welcher die     Reflektorfläche     einen Winkel von mehr als 45   bildet, so  angeordnet, dass, wenn zum Beispiel die     Vor-          richtung    in einem     .Schaufenster    oder an  einer ähnlichen Stelle     untergebracht    ist, das  den Bildträger durchdringende Licht von  einer Lichtquelle     geliefert    werden kann,

   die  sich über und vor der     Reflektorfläche,    das  heisst über der letzteren und vor einer senk  rechten, durch den vordern Rand der Re  flektorfläche gehenden Ebene befindet,     und     dass     dieses    Licht durch den     Bildträger    hin  durch auf die     Reflektorfläche    fällt und von  dieser aus gegen die Augen eines vor der       Reflektorflä.che    befindlichen Beobachters ge  worfen wird, um ihm ein aufrecht stehendes  Bild in heller     Beleuchtung    zu zeigen.

   Der  Bildträger, welcher in bezug auf die     Reflek-          torfläche    vorteilhaft so angeordnet wird,     da.ss     er den Anblick des     reflektierten    Bildes nicht       beeinträchtigt    und sich nicht selbst dem  Auge des Beobachters aufdrängt, wird zweck  mässigerweise in einigem     Abstande    vom Re  flektor angeordnet.

   Dieser Abstand richtet  sich nach dem gewünschten     Gesichtswinkel.     Augenscheinlich wechselt die Einstellung der  Vorrichtung, das heisst der Neigungswinkel  des Spiegels beim Anbringen der Vorrich  tung etwas, je nach der Höhe der Vorrich  tung im Verhältnis zum Beobachter, der  Entfernung des     letzteren    von der     Vorrichtung     und der     Richtung    des einfallenden Lichtes.  



  Die gegenseitige Anordnung von     Reflek-          torfläche    und Bildträger     ist    bei vorliegender  Vorrichtung ausserdem derart, dass das re  flektierte Bild aufrecht stehend erscheint.  Sie kann zudem vorteilhaft so sein,     däss    nicht  zugleich mit dem Bild ein Stück des Him-         mels    oder eines andern äussern Objektes ge  sehen wird.  



  Über die vorteilhafteste Winkellage von  Bildträger und     Reflektorfläche    kann genauer  noch folgendes gesagt werden:  Der Winkel, welchen die     Reflektorfläche     mit der     Wagrechten    einschliesst, ändert sich,  wie oben erwähnt, mit dem Winkel, unter  welchem das reflektierte Bild betrachtet wer  den soll.

   Angenommen, die Vorrichtung be  finde sich     normalerweise    etwas über dem  Auge des Beobachters., und der Winkel, wel  chen der Strahl vom Auge des Beobachters  nach dem Bild mit     derWagrechten    einschliesst,  sei klein, dann wird der Winkel, wel  chen die     R,eflektorfläche    mit der     Wagrechten     (vom     untern    Ende der     Reflektorfläche    nach  rückwärts) einschliesst, wenig mehr als 45    betragen.

   Dieser Winkel vergrössert sieh im  Verhältnis, wie der Winkel des Sehstrahls  mit der     Wagrechten    grösser     wird.    Der Win  kel, unter welchem der Bildträger zur     Reflek-          torfläche    angeordnet ist,     wird,    um eine     maxi-          male    Beleuchtungsintensität zu erzielen, im  wesentlichen gleich 90   minus dem Winkel  zwischen     Reflektorfläche    und Horizontale  sein.

   Bei diesen Winkellagen wird ein Be  obachter, welcher die     Vorrichtung    von der  erwähnten Stelle aus betrachtet, das reflek  tierte Bild in aufrechter Stellung und hell  beleuchtet erblicken, ohne gleichzeitig ein  Stück des Himmels oder eines andern äussern  Objektes zu sehen. Eine geringe Abweichung  von den vorstehend angegebenen Winkeln be  einträchtigt natürlich die erwähnten Wir  kungen nicht.  



  Ein besonders     vorteilhaftes    Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes ist fol  gendes:  Ein an einer Seite offenes Gehäuse oder  ein Rahmen besitzt einen     eingepassten    Spie  gel und eine über diesem derart angebrachte,  eine Inschrift aufweisende,     eingepasste    Scha  blone, dass die     innern    oder hintern Ränder  von Schablone und Spiegel einander näher  liegen als deren Vorderränder. Bei dieser  Anordnung erhält der Beobachter einen un  geschmälerten Anblick des     reflektierten    Bil-      des, ohne die Schablone selbst zu sehen.  Schablone und Spiegel sind in einigem Ab  stande voneinander angeordnet, so dass ihre  innern Ränder noch voneinander abstehen.

    Die     Vorrichtung        wird    beispielsweise mittelst       Ketten    oder Stricken so in einem Schaufenster  aufgehängt, dass von aussen, der Strassenseite  her, Licht durch die Schablone dringt und  vom Reflektor her in die Augen des aussen  stehenden Beobachters geworfen wird.  Ausserdem muss der Winkel der Reflektor  fläche mit der Horizontalen mehr als 45    sein.  



  Der ganze Innenraum der Vorrichtung,  mit Ausnahme des Spiegels und der Durch  brechungen in der Schablone, kann     vorteil-          hafterweise    geschwärzt sein, so dass, von       aussen    gesehen, das reflektierte Bild hell be  leuchtet erscheint.  



  Es können ferner Mittel vorgesehen sein,  um den Winkel zwischen Spiegel und Scha  blone zu verändern zwecks Anpassung an  verschiedene Bedingungen hinsichtlich der  normalen Stellung des Beobachters und der  Richtung des durch die Schablone einfallen  den Lichtes. Solche Mittel können Schlitze  oder Anschläge oder dergleichen sein, in wel  che oder     gegen    welche der Spiegel oder die  Schablone     eingepasst    werden können. Der  Winkel, unter dem die Vorrichtung eingestellt  wird, könnte auch mittelst Ketten, Seilen  oder dergleichen, an denen die Vorrichtung  zugleich aufgehängt sein kann, oder mittelst  anderer Organe, durch die die Vorrichtung  in Stellung gehalten wird, geregelt werden.  



  Um das Licht zu zerstreuen und das Auf  treten eines Wiederscheines bei     Verwendung     einer künstlichen Lichtquelle im Reflektor  zu vermeiden, wird die Schablone Zweck  mässigerweise mit gerilltem oder geripptem  oder     prismatischem    Glas überdeckt, das  zwecks Steigerung der Wirkung in geringem       Abstande    von der Schablone angebracht wird.  Um ein farbiges Bild zu erhalten, kann durch  sichtiges bis durchscheinendes farbiges Ma  terial, wie zum Beispiel Glas oder Zelluloid,  über der Schablone oder dem Spiegel oder  über beiden angebracht sein, oder das gerillte    Glas usw. kann bemalt sein. Durch Anwen  dung von Streifen verschiedener Farbe oder  verschiedener Intensität lassen sich ver  schiedene Farbenwirkungen erzielen.  



  Der Bildträger kann     zweckmässigerweise          wegnehmbar    angeordnet sein, so dass die re  flektierten Zeichen oder Inschriften leicht  ausgewechselt werden können. Bei Inschrif  ten können die einzelnen Buchstaben auf von  einander getrennten Teilen des Bildträgers  angebracht sein.  



  Wie schon erwähnt, kann die ganze  Innenfläche der Vorrichtung, mit Ausnahme  des Spiegels und der Inschrift oder Zeichen  des Bildträgers vorzugsweise geschwärzt sein,  so dass die Zeichnung oder Inschrift glänzend  auf einem schwarzen Hintergrunde erscheint.  Wenn gewünscht, kann das Bild aber auch  undurchsichtig auf durchsichtigem oder  durchscheinendem Grunde sein.  



  Obschon die     Vorrichtung    in erster Linie  und besonders für die Benutzung der natür  lichen Beleuchtung durch Tageslicht geeignet  ist, lässt sich auch künstliches Licht ver  wenden.  



  Der Bildträger kann auch aus biegsamem  Material bestehen und durch irgend einen  geeigneten Mechanismus bewegt, beispiels  weise über Rollen     geführt    werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstel  lung der Vorrichtung,       Fig:    2 einen     Querschnitt,          Fig.    3 eine schematische Darstellung der  in     einem    Schaufenster untergebrachten Vor  richtung.  



  Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 1  mit darin befestigtem Spiegel 2 und .einer  mit einer Lage     gerillten    oder gerippten Gla  ses 4 überdeckten, oberhalb des Spiegels an  geordneten Schablone 3.  



       Fig.    3 zeigt die Vorrichtung durch nicht  dargestellte     Mittel    in einem Schaufenster,  dessen Scheibe mit 5 bezeichnet ist, so auf  gehängt,     dass;    der Winkel der     Reflektorfläche     mit der     Wagrechten    mehr als 45   beträgt.      Es ist aus ihr ersichtlich, dass Tageslicht,  das von aussen her durch die Schablone ein  dringt, gegen einen ausserhalb des Fensters  stehenden Beobachter zurückgestrahlt     wird,     so dass im Spiegel ein hell erleuchtetes Bild  der Inschrift der Schablone erscheint.  



  Obschon die Vorrichtung in erster Linie  für die Schaustellung in     ,Schaufenstern    und  ähnlichen     Orten    bestimmt ist, lässt sie sich  doch in ähnlicher Weise an andern Plätzen  anwenden, so zum Beispiel seitlich von Eisen  bahnlinien, um von den Bahnreisenden ge  sehen zu werden, oder aussen an Gebäuden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzeigevorrichtung, bei der durch einen Licht durchlassenden Bildträger dringendes Licht auf eine Reflektorfläche fällt und von dieser gegen die Augen eines vor der Re- flektorflä.che befindlichen Beobachters ge worfen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorfläche und der Bildträger in ihrer Winkellage zueinander und zu der Wagrechten, mit welcher die Reflektorfläche einen Winkel von mehr als 45 bildet, so angeordnet sind, dass das den Bildträger durchdringende Licht von einer Lichtquelle geliefert werden kann, die höher als die Re flektorfläche und vor einer durch den vor dere Rand der letzteren gedachten,
    senkrech ten Ebene liegt, und dass dem Beobachter ein aufrechtstehendes Bild des Bildträgers dar geboten wird. UNTERAI\TSPRüCHE 1. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit. zwei darin eingepassten Teilen, nämlich einem Spiegel und einem über diesem an geordnetem Bildträger. 2. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Bild träger mit geripptem Glase überdeckt ist.
    ä. Anzeigevorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, durch welche die Lage wenig stens des einen der beiden eingepassten Teile so geändert werden kann, dass sich dadurch der Neigungswinkel zwischen Spiegel und Bildträger ändert. 4. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den bei den Teilen, nämlich Reflektorfläche und Bildträger, wenigstens der eine mit far bigem, durchscheinendem bis durchsich tigem Material überdeckt ist. 5.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bildträger in meh rere auswechselbare Teile zerlegt ist, die als Bild je einen Buchstaben aufweisen, zum Zwecke, die Buchstaben zu einer In schrift zusammensetzen zu können. 6. Anzeigevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gerippte Glas in einem kleinen Abstande von dem Bildträger angebracht ist. 7. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträ ger aus biegsamem Material besteht und dass Mittel vorgesehen sind, um den Bild träger bewegen zu können.
CH128868D 1926-11-15 1927-09-20 Anzeigevorrichtung. CH128868A (de)

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GB128868X 1926-11-15

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CH128868A true CH128868A (de) 1928-11-16

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CH128868D CH128868A (de) 1926-11-15 1927-09-20 Anzeigevorrichtung.

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