CH128933A - Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahn-Holzschwellen, Balken und dergleichen. - Google Patents

Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahn-Holzschwellen, Balken und dergleichen.

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CH128933A
CH128933A CH128933DA CH128933A CH 128933 A CH128933 A CH 128933A CH 128933D A CH128933D A CH 128933DA CH 128933 A CH128933 A CH 128933A
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CH
Switzerland
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clamp
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beams
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Inventor
Lorand V Tavy
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Lorand V Tavy
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  klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an     Eisenbahn-Holzschwellen,     Balken und dergleichen.    Es sind bereits eine ganze Reihe von Klam  mern bekannt zur Verhinderung der Trocken  risse von     Eisenbahn-Holzschwellen    oder an  derem Nutzholz, die aus mit     verschiedenför-          migen,    aus der Ebene der Klammer zweiseitig  vortretenden - und abgebogenen     Zahnungen          versehenem    Bandeisen bestehen und hochkant  in die Stirnfläche des Holzes eingetrieben  werden. Das Eintreiben derartiger Klammern  ist einesteils schwerfällig, andernteils verur  sachen sie eine beträchtliche Zerstörung der  Holzfasern.  



  Es ist auch eine Klammer bekannt, die  aus einem ebenen,     ungezahnten,    zweckmässig  am untern Teil in der Mitte mit einem Aus  schnitt versehenen Bandeisen besteht, in des  sen seitlichen, nicht ausgeschnittenen Teilen  auf die Längskante des Bandeisens vertikale  Schlitze angebracht sind, die von oben nach  unten in     bestimmter    Tiefe in das Bandeisen  eindringen.

   Dieses Bandeisen wird in die  Stirnfläche des Holzes eingetrieben, worauf  dann in die :Schlitze. quer zu den Seitenflä  chen des Bandeisens liegende     klingenartige       Platten     eingetrieben,    werden, die von     unten     nach oben reichende Schlitze besitzen, so dass  diese Platten die zwischenliegenden Holzteile  zusammenfassen, um die Bildung von Rissen  zu verhindern.  



  Obwohl das Eintreiben dieser Klammern  leichter zu bewerkstelligen und die Zerstö  rung der Holzfasern ebenfalls so weit als  möglich ausgeschaltet ist, haben sich in der  Praxis auch diese Klammern nicht bewährt,  weil die beim Trocknen des Holzes auftreten  den Spannungen die parallel liegenden Quer  platten in entgegengesetzten     Richtungen    nach  aussen zu spannen trachteten und daher auf  die Platten eine nach oben gerichtete Kraft  komponente zur Wirkung gelangt, wodurch  dieselbe allmählich aus dem Holz hinaus  gedrängt werden.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung  dieser Nachteile:  Auf beiliegender Zeichnung veranschau  licht:         Abb.    1 die bekannte Klammer     in    Ansicht,           Abb,    2 und 3 die erfindungsgemässe Klam  mer in einem Ausführungsbeispiel in Drauf  sicht und Seitenansicht,       Abb.    4 die zugehörige     Klingenplatte    in  Vorderansicht.  



  In     Abb.    1 bezeichnet 1 das an beiden Sei  tenteilen höhere, in der Mitte niedrigere, an  den     Unterkanten        zugeschä.rfte,    in das Holz 2  eingetriebene bekannte Bandeisen mit auf  seinen     Kanten    vertikal stehenden Schlitzen 3,  in welche die an der Unterkante ebenfalls zu  geschärften, geschlitzten Querplatten oder  Klingen eingetrieben sind. Die punktiert ge  zeichnete Lage derselben zeigt, auf welche  Weise das Holz beim Eintrocknen diese  Klingen auseinander zu spreizen und aus  dem Holz hinauszudrängen trachtet.  



  Die     Abb.    2 bis 4 zeigen die erfindungs  gemässe Klammer, die sich von der ersteren  darin unterscheidet, dass die in das Bandeisen  geschnittenen Schlitze 3 im Winkel, und  zwar konvergierend angeordnet     sind,    so dass  die im Holz auftretenden Spannungen nicht  imstande sind, die Querklingen 4 in die in       Abb.    1 punktiert dargestellte Lage zu brin  gen und aus dem Holze zu drängen. Die  Schlitze     können    an ihren obern Enden ein  wenig trichterförmig erweitert sein, um die       Querplatten    leicht und unbehindert aufzu  nehmen.  



  Die im Bandeisen von     oben.    nach     unten     und in den     Querplatten    von unten nach oben       verlaufenden    Schlitze sind ihrer Länge nach  derart dimensioniert, dass, ins Holz eingetrie  ben, die obern Kanten sowohl des Bandeisens  als die der     Querplatten    in der Flucht der  Stirnfläche des Holzes liegen. Selbstverständ  lich kann die Klammer auch zur Aufnahme  von mehr als zwei Querplatten eingerichtet  und auch derart konstruiert sein, dass die  Querplatten das Bandeisen nicht rechtwink  lig, sondern schräg kreuzen, und dass das  Bandeisen in seiner ganzen Länge die gleiche  Breite     bezw.    Höhe besitzt.  



  Die Klammer kann je nach den Abmes  sungen des Holzes in verschiedenen Grössen  hergestellt werden und gegebenenfalls kön  nen auch mehrere Klammern in ein und die-    selbe Schwelle oder dergleichen eingetrieben  werden.  



  Ausser dem bereits oben erörterten Vorteil  der schrägen Eintreibung der Querplatten  zeigt sich der weitere wesentliche Vorteil,     da.ss     unter dem     Einflusse    der Spannungen die ein       Rissigwerden    des Holzes hervorzurufen trach  ten, nach unten gerichtete Kräfte entstehen,  die im Verhältnis zur Grösse dieser Spannun  gen die Klammer noch besser in das Holz  hineindrängen und das     Herausdrängen    der  selben unbedingt verhindern.

   Ferner werden  die durch die Klammer aufzunehmenden Zug  kräfte auf alle jene Fasergruppen verteilt,  die im Holz durch die     Querplatten    durch  geschnitten werden, während bei vertikaler  Eintreibung der Querplatten diese Zugkraft  nur jene zwei Fasergruppen voneinander zu  trennen trachtet, zwischen welche die Platte  eingetrieben worden ist. Daher treten im  letzteren Falle leicht Risse auf, was bei der  neuen.     Anordnung    nicht vorkommt. Die neue  Anordnung ist aus diesem Grunde besonders  vorteilhaft bei ihrer Anwendung auf dünnere  Ware, zum Beispiel     Pfosten,    Dielen und der  gleichen, wo die Gefahr der     Rissbildung    be  sonders gross ist.  



  Eine Analyse der in der     Konstruktion     auftretenden Kräfte zeigt, dass bei gleichen       Querschnitten    die Tragfähigkeit der neuen  Konstruktion zufolge der schrägen Eintrei  bung der     Querplatten    wesentlich grösser ist,  als bei den gleichen, jedoch vertikal eingetrie  benen     Querplatten.    -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klammer zur Verhinderung von Trocken rissen an Eisenbahn-Holzschwellen, Balken und dergleichen, bestehend aus einem in die Stirnfläche des Holzes einzutreibenden be stimmten Bandeisen und aus dieses kreuzend einzutreibenden Querplatten, dadurch gekenn zeichnet, da,ss die Querplatten gegeneinander konvergierend angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Bandeisen mit von oben nach unten konvergierenden Schlit zen zur Aufnahme der von unten nach oben geschlitzten Querplatten versehen ist. ?.
    Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandeisen mit von oben nach unten konvergierenden und an den obern Enden trichterförmig erweiter ten Schlitzen zur Aufnahme der von unten nach oben geschlitzten Querplatten ver sehen ist.
CH128933D 1927-03-22 1927-08-15 Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahn-Holzschwellen, Balken und dergleichen. CH128933A (de)

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HU128933X 1927-03-22

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CH128933A true CH128933A (de) 1928-11-16

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ID=10977380

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CH128933D CH128933A (de) 1927-03-22 1927-08-15 Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahn-Holzschwellen, Balken und dergleichen.

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CH (1) CH128933A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2463665A (en) * 1945-10-08 1949-03-08 Charles L Wickersham Tie check

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2463665A (en) * 1945-10-08 1949-03-08 Charles L Wickersham Tie check

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