CH129026A - Gerät zum Aufreissen und Messen von Winkeln. - Google Patents

Gerät zum Aufreissen und Messen von Winkeln.

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CH129026A
CH129026A CH129026TA CH129026A CH 129026 A CH129026 A CH 129026A CH 129026T A CH129026T A CH 129026TA CH 129026 A CH129026 A CH 129026A
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CH
Switzerland
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leg
scale
slide rod
legs
angle
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Inventor
Adolf Merz
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Adolf Merz
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/10Plural straightedges relatively movable
    • B43L7/12Square and pivoted straightedges

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  Gerät zum Aufreissen und     Nessen    von Winkeln.    Gegenstand vorliegender Erfindung be  trifft ein Gerät zum Aufreissen und Messen  von Winkeln.  



  Gemäss Erfindung sind zwei vermittelst  eines gemeinsamen Gelenkes miteinander ver  bundene Schenkel noch durch eine     Schieber-          stange    verbunden, welche am einen Schenkel       angelenkt    und. in einem Schlitz des andern  Schenkels geführt ist, wobei der geschlitzte  Schenkel mindestens zwei Skalen aufweist,  das Ganze derart,     dass    das in einem Schlitz  geführte Ende der     Schieberstange    bei jeder       Scheukelstellung        gleiehzeitig    auf einer Skala  die Grösse des Abstandes der beiden freien       Schenkeleuden,    und auf einer zweiten Skala  für einen Kreis von bestimmtem Radius,

    welcher Radius auf dem Gerät aufgetragen  ist, die Grösse des     Zentriwinkels    über der  jenigen Sehne, dessen Länge gleich dem<B>Ab-</B>  stand der beiden freien Schenkelenden ist,  angibt.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein     Ausfüh-          rungsbeispieldesErfindungsgegenstandesdurch          Abb.   <B>1</B> in Ansicht in geöffneter und durch       Abb.    2 in Ansicht in geschlossener Stellung;       Abb.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie     A-B       der     Abb.   <B>1 -</B>     Abb.    4 zeigt eine Einzelheit und  durch     Abb.   <B>5</B> ist eine Aufgabe erläutert.  



  Das Gerät besitzt zirkelähnliche Form  und hat zwei Schenkel<B>1,</B> 2, die durch ein  gemeinsames Gelenk<B>3</B> miteinander verbun  den sind. Im einen Schenkel,<B>1,</B> ist ein Schlitz  4 vorgesehen, längs welchem der Bolzen<B>5</B>  des     Schieberkopfes    einer die Schenkel ver  bindenden     Schieberstange   <B>7</B> zu gleiten be  stimmt ist.

   Das andere Ende der     Schieber-          stange    ist am Schenkel 2     angelenkt.    Ein  durch das Plättehen<B>6</B> und die Führungs  leiste<B>61</B> gehender und diese mit der     Schie-          berstange    verbindender Bolzen<B>5</B> besitzt eine  Klemmschraube<B>8,</B> welche Schraube zur Fest  legung der Schenkel in der gewünschten  Winkelweite dient. Beim vorliegenden Bei  spiel kann das Gerät bis zu<B>90 0</B> Winkel  weite geöffnet werden. Der Schenkel<B>1</B> be  sitzt eine Verlängerung<B>15</B> mit     abgesehrägter     Kante, die die Fortsetzung der äussern Kante  des auf 450 geöffneten Schenkels 2 bildet.

    Die äussern Kanten der beiden Schenkel sind  abgeschrägt, so     dass    sie eine bequeme Blei  stiftführung ermöglichen. In die abgeschrägte  Kante des Schenkels 2 ist ein Normalmass-           sta'b    in Millimeter eingearbeitet, während der  Schenkel<B>1</B> drei Skalen aufweist. Auf der  Skala<B>11</B> über der     Abschrägung    kann die  Spitzendistanz x abgelesen werden und auf  der Skala<B>19.</B> kann gleichzeitig für einen Kreis  vom Radius R die Grösse des     Zentriwinkels     über der Sehne, die gleich der Spitzendistanz  <I>x</I> ist, abgelesen werden. Diese Skala kann  auch zum Zeichnen beliebiger     Zentriwinkel     verwendet werden, wie dies nachträglich be  schrieben ist.

   Der Radius     R    ist vermittelst  der Marke 12a auf dem Schenkel<B>1</B> abgetra  gen. Die Skala<B>13</B> dient zum Ablesen des  durch die Schenkel gebildeten Winkels, diese  ersetzt also einen Transporteur.  



  Zwecks     Ermöglichurg    des     Au#ftragens    von  Kreisbogen besitzt das freie Ende des Schen  kels<B>1</B> eine in einem Einsatz sitzende Spitze  <B>9</B> und das freie Ende des Schenkels 2 weist  eine feste Spitze<B>10</B> auf. Nach Lockern einer  Schraube<B>16</B> kann der Einsatz herausgenom  men und umgekehrt eingesetzt werden, wobei  nun nach üblicher Bauart eine Bleistiftmine  die Spitze bildet. Das Gerät kann also auch  als     Abstech-    oder als Bleistiftzirkel verwen  det werden.  



  Der     Schieberkopf    ist, wie oben gesagt,  zum gleitenden Ende der     Schieberstange    aus  gestaltet. Der Bolzen<B>5</B> durchzieht das     drei-          eckförmige    Plättehen<B>6,</B> welches eine im  Schlitz untergebrachte Führungsleiste<B>61</B> auf  weist (s.     Abb.   <B>3</B> und 4). Die, über die ganze  Schenkelbreite reichende     Ableskante   <B>61</B> ist       abgeschrägt    und gestattet ein genaues Ein  stellen und Ablesen der bezüglichen Masse  auf den verschiedenen Skalen.

   Ist die Kante  <B>62</B> des     Schieberkopfes    auf ein gewünschtes  Winkelmass oder eine gewünschte Spitzen  distanz eingestellt, zum Beispiel bei Verwen  dung des Gerätes als Zirkel oder Transpor  teur, so wird durch Festziehen der Klemm  schraube<B>8</B> die Einstellung gesichert. Die  Lage der     Schieberstange    und die Länge der  Schenkel sind derart,     dass    bei geschlossenem  Gerät die Schenkel parallel     aneinanderliegen.     Bei ganz geöffneten und gesicherten Schen  keln kann das Gerät als<B>90'</B> Winkel be  nutzt werden. Wie     ei-sichtlich,    kann das Ge-    rät als gewöhnlicher     X.issstab,    als Lineal, als  Zirkel und als Winkel Verwendung :finden.  



  <B>-</B> Die Grösse eines gegebenen Winkels kann  so bestimmt werden,     dass    man den Schenkel  <B>1</B> mit der Innenkante an die Linie des einen  Winkelstrahls und den andern Schenkel mit  der Innenkante an den andern Winkelstrahl  anlegt, worauf die Grösse des Winkels auf  der Skala<B>13</B> abgelesen werden kann.  



  Das Aufreissen eines Winkels mit gege  benem Scheitelpunkt geschieht durch Anlegen  der innern Kante des Schenkels<B>1</B> an eine  Gerade, wobei die     Zentrumbohrung   <B>31</B> des  Gelenkes<B>3</B> mit dem Scheitelpunkt zur     Dek-          kung    gebracht wird, Öffnen des andern Sehen  kels, wobei nach der Skala<B>13</B> die Grösse des  abzutragenden Winkels eingestellt wird, und  Ziehen der Geraden längs der innern Kante  des Schenkels 2.  



  Wenn zum Beispiel ein     Zentriwinkel    von  <B>90</B>     1'    aufzuzeichnen ist, so wird in erster Linie  ein Kreis mit dem Radius<B>B</B> gezeichnet       (Abb.   <B>5).</B>     Eierauf    verschiebt man den     Schie-          berkopf    mit der     Ablesekante    bis zur Wert  angabe<B>900</B> auf der Skala 12 und trägt die  entsprechende Spitzendistanz x als Sehne auf  dem gezeichneten Kreis an der Peripherie ab  und verbindet die Schnittpunkte a und<B>b</B> an  der Peripherie mit dem Zentrum. Dann ist  der gesuchte     Zentriwinkel    (s.     Abb.   <B>5).</B>  



  Das dargestellte Gerät kann oft mehrere       Zeichentitensilien,    wie Winkel, Zirkel, Lineal,       Alassstab    und Transporteur ersetzen und ist  seiner Handlichkeit wegen ein praktisches  Werkzeug, insbesondere für Studierende. Das  Gerät kann in einem Etui     unteroebracht    sein.  <B>b</B>

Claims (1)

  1. PATENTÄNSPRUCH: Gerät zum Aufreissen Lind Alessen von Winkeln, dadurch gekennzeichnet, dass zwei vermittelst eines gemeinsamen Gelenkes mit einander verbundene Schenkel noch durch eine Schieberstangeverbunden sind,welcheameinen Schenkel angelenkt und in einem Schlitz des andern Schenkels geführt ist, wobei der ge schlitzte Schenkel mindestens zwei Skalen aufweist, das Ganze derart,
    dass das in einem Schlitz geführte Ende der Schieberstange bei eder Schenkelstellung gleichzeitig auf einer Skala die Grösse des Abstandes der beiden freien Schenkelenden und auf einer zweiten Skala für einen Kreis von bestimmtem Radius, welcher Radius auf dem Gerät aufgetragen ist, die Grösse des Zentriwinkels über der jenigen Sehne dessen Lange gleich dem<B>Ab-</B> stand der beiden Schenkelenden ist, angibt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem geschlitzten Schenkel eine Skala vorgesehen ist, auf der bei jeder Stellung der geöffneten Sehen kel der Winkel, den die beiden Schenkel miteinander bilden, direkt abgelesen wer den kann. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Schenkelende des einen Schenkels eine feste Spitze und das freie Schenkelende des andern Sehen- kels ein umkehrbares Organ besitzt, das einerseits eine Spitze und anderseits eine Fassung zum Einstossen einer Bleistift- inine aufweist, zum Zweck, das Gerät als Zirkel benutzen zu können.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schieberstange an einem Ende einen Schieberkopf besitzt, der aus einem mit einer Führungsleiste versehenen Plättchen mit parallel zu den Teilungsstrichen der Skalen angeordneter, abgeschrägter Kante und einem dieses durchziehenden Bolzen mit Klemmschraube besteht. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch' ge kennzeichnet, dass die Kanten jedes Schen kels unter sich parallel sind.
CH129026T 1928-03-23 1928-03-23 Gerät zum Aufreissen und Messen von Winkeln. CH129026A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704894A (en) * 1950-04-13 1955-03-29 Rogers Mack Alignment gauge

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