CH129040A - Hauptstrommagnet für Induktionszähler mit einer Nebenschlussbrücke. - Google Patents
Hauptstrommagnet für Induktionszähler mit einer Nebenschlussbrücke.Info
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Description
Hauptstrommagnet für Induktionszähler mit einer Nebenschlussbrüche. Die Lastkurve von Induktionszählern kann durch Anbringung eines magnetischen Nebenschlusses am Hauptstrommagnet ge- streckt werden.
Dieser Nebenschluss, dessen Haterial im Bereich der hohen Lasten, ge- sättibrt sein muss, ist unter Belassung von Spalten an die Pole des ITauptstrommagne- tes angeschlossen.
Er nimmt im Bereich .der kleinen Lasten einen verhältnismässig grossen Prozentsatz, im Bereich der grossen Lasten infolge Sättigung einen kleineren Prozent satz, der von den Magnetpolen ausgehenden Kraftlinien in sich auf und leitet sie, unter Umgehung der Scheibe, unmittelbar von dem einen zum andern Pol. Dieses Verhal- t-.en des Nebenschlusses bewirkt, dass der Stromtriebfluss im Gebiet der grösseren La sten mehr als proportional der Zählerlast an wächst.
Der dadurch erzeugte Drehmoment- überschluss gleicht dem Einfluss der Strom dämpfung aus und verhütet ein Abfallen der Lastkurve im Gebiet der grossen Lasten.
Bei Hauptstrommagneten für Induktions zähler mit massiver N ebenschlussbrücke tritt bei steigender ;Sä-ttigung der Brücke eine Zunahme des Pha.senverschiebungswinkels zwischen Hauptstrom und Hauptstromtrieb- fluss ein. Diese Zunahme des Verschiebungs winkels hat ihren Grund darin, dass wegen der Wirbelstrombildung in der Brücke diese wie ein magnetischer Pfad mit Kurzschluss- wicklung wirkt.
Durch den Gegenstand der Erfindung wird die Zunahme des Phasen verschiebungswinkels zwischen Hauptstrom und Hauptstromtriebfluss bei steigender ,Sät tigung der N ebenschlussbrücke verhütet.. Die Erfindung besteht darin, dass das Material der magnetischen Brücke im wesentlichen parallel zu den Kraftlinien unterteilt ist.
Am besten wird die Brücke aus einzelnen Blechlamellen aufgeschichtet, und es kann durch die Art der Lamellierung erreicht wer den, dass der Phasenverschiebungswinkel zwischen Hauptstrom und Hauptstromtrieb- fluss gleich Null ist.
Unter Umständen kann man durch fei nere Lamellierung oder durch Wahl legier ter Eisenbleche sogar eine Abnahme des Phasenwinkels zwischen Hauptstrom und Hauptstromtriebfluss bei steigender Last er zielen, weil die Eisenverluste auf ein sehr geringes Mass herabgesetzt werden. Dies er möglicht eine Kompensierung der durch zu starke Wirkung des Spannungsvortriebes bei kleinen induktiven. Lasten hervorgerufenen Plusfehler.
Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes sind in der Zeichnung bei spielsweise dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen den lamellierten Eisenkern eines Hauptstrommagnetes mit einer lamellierten Brücke in zwei verschie denen Ansichten.
Die Innenflanken der Schenkel 1, 2 des Eisenkernes 3 sind in .der Nähe der Pol flächen 4, 5 bei 6, 7 treppenartig abgesetzt. In diese Treppen ist, unter Zwischenlage von magnetisch nicht leitendem Material 8, die. ebenfalls lamellierte Brücke 9 eingeschoben. Sie ist aus U-förmigen Blechlamellen aufge stapelt. Der StegqueTschnitt ist schmäler als der .Schenkelquerschnitt. Die Blechlamellen werden durch die Rohrnieten 10, 11, -die in den Schenkeln der Briicke sitzen, zusammen gehalten. Die Rohrnieten dienen zugleich zur Befestigung der Brückenlamellen an der Leiste 12 aus nicht magnetischem Material, die an den Seitenflanken 13, 14 der Magnet schenkel befestigt ist.
Zur Befestigung die nen die Schrauben 15, die in den Rohrnieten des Magnetes sitzen.
Die Flächen 16, 17, durch die die Kraft linien von den Magnetpolen in die Brücke übertreten, liegen senkrecht zu den Polflä chen 4, 5. Die verdickten Schenkel 10, 11 verbreitern die Polflächen 4, 5 nach innen zu. Die Magnetschenkel 1, 2 können dafür um ein entsprechendes Stück schmäler gehalten werden. Dadurch wird an Wickelraum zwi schen den Schenkeln gewonnen.
Die Ver breiterung der Polflächen durch die Schen kelenden hat ausserdem noch den Vorteil, dass die Schwerpunkte der Polspuren des Hauptstrommagnetes bei hohen Lasten näher zusammenrücken, da bei kleinen Lasten im wesentlichen pur die Polflächen 4, 5 wirk- sam sind, bei grösseren Lasten dagegen, in folge der ;Sättigung :des Brückensteges 1.8 mehr und mehr Kraftlinien durch die .Schen kelenden austreten.
Tim eine stärkere Sättigung im Steg 18 zu erhalten, können, wie Abb. 3 zeigt, die Stege einzelner Lamellen, zum Beispiel bei 19, weggeschnitten werden.
In den Abb. 4 und 5 ist die magnetische Brücke nach Art eines Nutenverschlusskeils in keilförmige Aussparungen zwischen den Nagnetschenkeln eingeklemmt. Das Ein klemmen kann dadurch geschehen, dass, wie Abb. 6 zeigt, der ursprünglich gekrümmte Steg 18a der Brücke nach dem Einschieben zwischen die Magnetschenkel gestreckt wird.
Die Abb. 7 bis 9 zeigen andere Ausfüh rungen der magnetischen Brücke. In Abb. 7 besteht die Briieke aus einem Blechpaket mit einer parallel zu den Polflächen 4, 5 verlau fenden Schichtungsebene. In Abb. 9 sind, zwecks Verbreiterung der Ansehlüssenden, an das Blechpaket 20 noch besondere U-förmig gebogene Eisenbleche 21, 22 angenietet. In Abb. 8 besteht die Brücke aus einem ein zigen Blechstück. Die Lamellierung ist durch pa.ra.llele Einsägungen 23 ersetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hauptstrommagnet für Induktionszä.hlcr mit einer Nebenschlussbrücke aus magnetisch leitfähigem, bei hohen Zählerlasten gesättig tem l aterial, die unter Belassung von Spal ten an die Pole des Magnetes angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das 31ate- rial der Brücke im -wesentlichen parallel zu den Kraftlinien unterteilt ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Hauptstrommagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schlussenden der -,'L\Tebenschlussbrüclie unter Belassung von Spalten, die mit nicht mag netischen Zwischenlagen ausgefüllt sein können, in Aussparungen der Magnetpole eingreifen.. 2. Hauptstrommagnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der Anschlussenden, durch .die die Kraft linien von den Magnetpolen nach der Brücke übertreten, im wesentlichen. senk recht zu den Polflächen verlaufen.3. Hauptstrommagnet nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine aus U-förmigen Lamellen auf- gestappelte Brücke. 4. Hauptstrommagnet nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer- schnitt, der .die Anschlussenden bildenden Schenkel grösser ist als der des Brücken steges. 5. Hauptstrommagnet nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nieten zum Zusammenhalten der Blechlamellen in den dickeren Schenkeln der Brücke sitzen.G. Hauptstrommagnet nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Blechpaket der Neben schlussbrücke an einer parallel zur Sehich- tungsebene liegenden Leiste aus nicht magnetischem Material befestigt ist, die an den Seitenflanken der Magnetschenkel angebracht ist. 7. Hauptstrommagnet nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, mit keilförmigen Aussparungen an den Innenflanken der Magnetschenkel, dadurch gekennzeichnet, dass die lamellierte Brücke nach Art eines Nutenverschlusskeils zwischen den Magnetschenkeln eingeklemmt ist.B. Hauptstrommagnet nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, .d:ass die lamel- lierte Brücke ursprünglich einen gewölb ten Steg hat, durch dessen Streckung die Brücke zwischen den Magnetschenkeln eingeklemmt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH129040D CH129040A (de) | 1926-12-09 | 1927-11-21 | Hauptstrommagnet für Induktionszähler mit einer Nebenschlussbrücke. |
Country Status (1)
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1927
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