Akkumulator, insbesondere für Fahrzeuge. In Akkumulatoren für Fahrzeuge sind die Platten besonders den durch das Fahren hervorgerufenen Stössen ausgesetzt. Um die Platten zu schützen, sind sie erfindungs gemäss längs mindestens einer ihrer Schmal- .seiten und durch Druck in ihrer Höhenrich tung so gehalten, dass sie gegen Hin- und Herschwingen im Zellengefäss bei Erschütte rungen im Betrieb geschützt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht.
Abb. 1 zeigt einen wageechten Schnitt durch ein Batteriegefäss, Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-13 der Abb. 1 und Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. 1.
In einem doppelzelligen Batteriegefäss 1 aus Hartgummi sind zwei gegenüberliegende Seiten 2 und 3 bis zu einer gewissen Höhe verdickt, und aus den verdickten Stellen sind Längsnuten 4 ausgespart, deren unteres Ende eine vom Gefässboden abstehende Auf lage ergibt. In jedes Nutenpaarist von oben eine Akkumulatorplatte 5 eingeschoben. LTber die Polköpfe 6 der Platten 5 sind konische Gummipfropfen 7 gestreift, die sich gegen die Polbrücke 8 der Platten 5 abstützen. Nach oben ist jede Zelle durch einen Deckel 9 verschlossen, der den Polköpfen 6 und den Gummipuffern 7 entsprechend ausgebohrt ist und eine durch einen Stöpsel 10 verschliess bare Öffnung zum Einfüllen der Säure hat.
Die beiden Zellendeckel 9 werden durch zwei als Anschläge dienende Haltestangen 11, die in Bohrungen der Zellenwände geführt sind, so gegen die auf die Platten 5 gesetzten Gummipuffer 7 gepresst, dass die Platten 5 fest gegen die durch das untere Ende der Längsnuten 4 gebildeten Auflage flächen gedrückt werden. Durch Verguss- masse 12 sind die Zellendeckel 9 abge dichtet.
Durch die Längsnuten 4 werden die Platten 5 gegen Hin- und Herschwingen im Batteriegefäss 1 gesichert. Selbst wenn die Platten nicht, wie gezeichnet, passend in den Längsnuten 4 geführt sind, sondern mit etwas Spiel, so können sie auch dann nicht darin hin- und herschwingen. Denn die Platten 5 werden gegen ihre Auflage durch die Zellendeckel 9 festgepresst; dadurch werden sie nicht nur am Längsverschieben in den Nuten, sondern überhaupt an jeder Bewegung gehindert.
Anstatt, wie gezeichnet, die Platten 5 an ihren beiden senkrecht stehenden Schmal seiten zu führen, kann es genügen, sie nur längs einer einzigen Schmalseite zu halten, beispielsweise die untere wagrecht liegende Schmalseite in einer wagrechten Nut im untern Teil der Zelle einzusetzen. Da die Platten ohnedies durch die Zellendeckel 9 gut festgehalten werden können, ist ihr Hin- und Herschwingen in den wagrechten Nuten ausgeschlossen. Ferner können an Stelle der gezeichneten Nuten geeignete Keile oder der gleichen zum Halten der Schmalseiten benutzt werden.
In den angegebenen Beispielen werden die zum Festhalten der Platten bei Erscbüt- terungen bis jetzt üblichen Separatoren nicht mehr benötigt; die Platten stehen, von den schmalen Nutenstreifen abgesehen; vollständig frei in der Säure.
Accumulator, in particular for vehicles. In batteries for vehicles, the plates are particularly exposed to the impacts caused by driving. In order to protect the plates, according to the invention, they are held along at least one of their narrow sides and by pressure in their height direction so that they are protected against swaying back and forth in the cell vessel when vibrated during operation.
In the drawing, an embodiment example of the subject invention is illustrated.
Fig. 1 shows a true-to-scale section through a battery container, Fig. 2 shows a longitudinal section along line A-13 in Fig. 1, and Fig. 3 shows a longitudinal section along line C-D in Fig. 1.
In a double-cell battery jar 1 made of hard rubber, two opposite sides 2 and 3 are thickened up to a certain height, and longitudinal grooves 4 are recessed from the thickened points, the lower end of which results in a position protruding from the vessel bottom. An accumulator plate 5 is inserted from above into each pair of grooves. Conical rubber stoppers 7, which are supported against the pole bridge 8 of the plates 5, are striped over the pole heads 6 of the plates 5. At the top, each cell is closed by a cover 9 which is drilled out corresponding to the pole heads 6 and the rubber buffers 7 and has an opening which can be closed by a plug 10 for filling in the acid.
The two cell lids 9 are pressed against the rubber buffers 7 placed on the plates 5 by two holding rods 11, which serve as stops and are guided in bores in the cell walls, so that the plates 5 firmly surface against the support formed by the lower end of the longitudinal grooves 4 be pressed. The cell lids 9 are sealed off by potting compound 12.
The plates 5 are secured against swinging back and forth in the battery container 1 by the longitudinal grooves 4. Even if the plates are not guided appropriately in the longitudinal grooves 4, as shown, but with a little play, they cannot swing back and forth in them either. Because the plates 5 are pressed against their support by the cell cover 9; this not only prevents them from sliding lengthways in the grooves, but also from any movement.
Instead of guiding the plates 5 on their two vertical narrow sides, as shown, it may suffice to hold them only along a single narrow side, for example inserting the lower horizontal narrow side in a horizontal groove in the lower part of the cell. Since the plates can in any case be held firmly in place by the cell cover 9, they cannot swing back and forth in the horizontal grooves. Furthermore, instead of the grooves shown, suitable wedges or the like can be used to hold the narrow sides.
In the examples given, the separators that have hitherto been used to hold the plates in place are no longer required; the panels stand apart from the narrow grooved strips; completely free in the acid.