CH129105A - Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist. - Google Patents
Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist.Info
- Publication number
- CH129105A CH129105A CH129105DA CH129105A CH 129105 A CH129105 A CH 129105A CH 129105D A CH129105D A CH 129105DA CH 129105 A CH129105 A CH 129105A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- glass envelope
- contact
- mechanically
- housed
- influenceable
- Prior art date
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims description 21
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 title description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 3
- ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N Molybdenum Chemical compound [Mo] ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 229910052750 molybdenum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011733 molybdenum Substances 0.000 description 1
Landscapes
- High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
Description
Nechanisch beeinflussbar er Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Znftabschluss untergebracht ist. Die Erfindung bezieht sich auf einen mechanisch beeinflussbaren Schaltapparat, zum Beispiel einen elektrischen Kontakt apparat oder einen Unterbrecher, dessen Kon takt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist. Das Glasgefäss ist zweck mässig evakuiert oder mit einem indifferen ten Gas gefüllt.
Um sogenannte Vakuum schalter von aussen betätigen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, die bewegliche Elektrode durch eine in der Glashülle be festigte metallische Membran hindurchzu- führen. Die luftdichte Verbindung der me tallischen Membran mit der Glashülle ist ,jedoch ausserordentlich schwierig und dieser Vorschlag hat deshalb bisher keine prakti sche Bedeutung erlangt.
Erfindungsgemäss wird,der Schaltapparat unter Ausnützung der Elastizität der Glas hülle mechanisch beeinflusst.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung. Diese sind im Längsschnitt dar gestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 besitzt die zwischen Backen i einge spannte Glashülle a einen dünnwandigen, röhrenförmigen Fortsatz b. In diesem ist die zu bewegende Elektrode c eingeschmol zen. Die feststehende Elektrode d ist im ge genüberliegenden Ende der Glashülle einge schmolzen. Die Elektroden bestehen zweck mässig aus Molybdändrähten, ,die mit ihren übereinanderliegenden Enden die elektrische Verbindung herstellen.
Sie sind mit Kon takten e und f versehen, die sehr einfach,da- durch gebildet sind, dass die Drahtenden in der aus Fig.2 ersichtlichen Weise spiral förmig gebogen sind. Der die bewegliche Elektrode tragende Ansatz b wird durch ein Nockenrad g abgebogen, dessen Nocken auf das äusserste Ende des Ansatzes b drücken. Bei jedem Druck wird der Kontakt e von f abgehoben und der elektrische Stromkreis unterbrochen.
Es empfiehlt sich, das Nocken- raid nicht unmittelbar auf den Fortsatz b, sondern auf ein federndes Organ wirken zu lassen, das die Übertragung der Bewegung auf den Fortsatz b vermittelt. Gemäss Fig. 3 werden die Kontakte e, f nicht quer zu ihrer Einführung, sondern in der Richtung ihrer Einführung, und zwar durch Zug auf die Glashülle beeinflusst. Den Zug übt wieder ein Schaltorgan g aus, wel ches auf den aussen an der Elektrode c be festigten Stift h drückt. Am gegenüberlie genden Ende ist der Schalter an der Elek trode d angeschraubt.
Die Glashülle a ist mit als Membran wirkenden Wänden 7n ver sehen und balgartig ausgebildet, um die nötige Elastizität zu erzielen.
Die Fig.4 zeigt einen Unterbrecher, bei dem der Kontakt c mittelbar durch ein mit dem röhrenförmigen Fortsatz b verbundenes Glasstäbchen 1c beeinflusst wird. Dieses über trägt die Drücke, welche auf dem Fortsatz b vermittelst,des Nockenrades g ausgeübt wer den, auf die Elektrode c und trennt so die beiden Kontakte e und f.
Die Einrichtung kann auch so getroffen sein, dass das Stäb chen k wechselseitig auf die beiden Elek troden c und d drückt, so da.ss jeder Druck auf den Fortsatz b zwei Unterbrechungen zur Folge hat, die Zahl der Unterbrechungen also verdoppelt wird.
Der in Fig.5 gezeichnete Unterbrecher besitzt eine Glashülle mit zwei V-förmig angeordneten Fortsätzen b für die beiden Elektroden c und d. Der Unterbrecher wird so eingespannt, dass beide Fort sätze<I>b</I> durch das Nockenrad <I>g</I> gleichzeitig gespannt werden. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Unterbrecher kürzer wird Statt des Nockenrades können auch an dere Mittel für die Bewegung der Kontakte benützt werden, zum Beispiel ein Elektro- ma-o,net. dessen Anker mit dem elastischen Teil der Glashülle verbunden ist.
Der hohe Widerstand des als Isolator wirkenden Vakuums oder eines geeigneten Gases bewirkt die plötzliche Unterbrechung des elektrischen Stromes. Infolge dieser Ei- genschaft erübrigt sich zum Beispiel bei Ver wendung des Unterbrechers für Zündvorrich tungen von Verbrennungsmotoren die Be.. nutzung des sonst üblichen Kondensators.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Apparat unter Aus nutzung der Elastizität -der Glashülle beein flusst wird. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltapparat nach Patentanspruch, der als Vakuumunterbrecher ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Glas gefäss einen elastischen Teil besitzt, der beim Betätigen des Apparates gespannt wird. 2. Schaltapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashülle einen elastischen Fort satz besitzt, in welchem eine Elektrode eingeschmolzen ist.;3. Schaltapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Teil,der Glashülle balg artig ausgebildet ist. @l. Vakuumunterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glashülle zwei elastische Fortsätze für die beiden Elektroden auf weist, die V-förmig angeordnet sind und -leichzeitig gespannt werden. 5.Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit dem elastischen Teil der Glashülle verbundenes Stäbehen, welches die Be wegung des elastischen Teils auf minde stens eine Elektrode überträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE129105X | 1926-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129105A true CH129105A (de) | 1928-12-01 |
Family
ID=5662911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129105D CH129105A (de) | 1926-09-13 | 1927-07-20 | Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129105A (de) |
-
1927
- 1927-07-20 CH CH129105D patent/CH129105A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69602200T2 (de) | Hybrid-hochspannungsschalter | |
| DE555295C (de) | Elektrischer Schalter, dessen Kontakte in einem geschlossenen, evakuierten Glasgefaess angeordnet sind und dessen Kontaktbewegungen von aussen nach innen uebertragen werden | |
| DE1590360A1 (de) | Elektrische Schaltvorrichtung | |
| DE1144363B (de) | Hochspannungsschalter | |
| DE556469C (de) | Widerstandsstufenschalter grosser Schaltleistung | |
| DE493890C (de) | Schaltung fuer Entladungsrelais mit Unterbrecher im Entladungskreis | |
| AT116712B (de) | In einem Glasgefäß unter Luftabschluß arbeitender elektrischer Apparat. | |
| DE7810954U1 (de) | Hochspannungs-Trennschalter | |
| DE1665637A1 (de) | Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage | |
| DE514024C (de) | Abreisskontakt fuer UEberstromausschalter | |
| CH127631A (de) | Kontakteinrichtung an Schaltern. | |
| DE1030421B (de) | Hochspannungs-Einstuetzertrennschalter | |
| DE873583C (de) | Vielfachvakuumschalter | |
| DE547651C (de) | Regelschalter mit mehreren in der Schaltrichtung aufeinanderfolgenden Schaltstufen zum Einbau in bewegliche Zuleitungen insbesondere fuer Heizkissen | |
| DE611238C (de) | Elastische Dampfkammer fuer Expansionsschalter | |
| DE1665196A1 (de) | Hochspannungsschalter mit mehreren,radial angeordneten Unterbrechungskammern und einem einzigen zentralen Schaltantrieb | |
| DE425119C (de) | Drehschalter | |
| DE1415578A1 (de) | Leistungsschalter | |
| DE552461C (de) | Elektrischer Drehschalter | |
| DE361509C (de) | Schalter fuer elektrische Handapparate | |
| DE1207471B (de) | Hochspannungslastschaltgeraet mit Mehrfach-Schnellunterbrechung | |
| DE2108266A1 (de) | Hochspannungsschalter | |
| DE965880C (de) | Verfahren zur Pruefung von elektrischen Stromunterbrechern mit hoher Lichtbogenspannung | |
| DE536370C (de) | Elektrische Kathodenglimmlichtlampe | |
| DE877928C (de) | Elektrischer Kontakt mit laengs geschlitztem federndem Rohrstueck |