CH129105A - Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist. - Google Patents

Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist.

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CH129105A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Nechanisch        beeinflussbar    er Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter       Znftabschluss    untergebracht ist.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       mechanisch        beeinflussbaren    Schaltapparat,  zum Beispiel einen     elektrischen    Kontakt  apparat oder einen Unterbrecher, dessen Kon  takt in einem Glasgefäss unter     Luftabschluss     untergebracht ist. Das Glasgefäss ist zweck  mässig evakuiert oder mit einem indifferen  ten Gas gefüllt.

   Um sogenannte Vakuum  schalter von aussen betätigen zu können, ist  bereits     vorgeschlagen    worden, die bewegliche  Elektrode durch eine in der Glashülle be  festigte metallische Membran     hindurchzu-          führen.    Die luftdichte Verbindung der me  tallischen Membran mit der Glashülle ist  ,jedoch ausserordentlich     schwierig    und dieser  Vorschlag hat deshalb bisher keine prakti  sche Bedeutung erlangt.  



  Erfindungsgemäss     wird,der    Schaltapparat  unter     Ausnützung    der Elastizität der Glas  hülle mechanisch beeinflusst.  



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere       Ausführungsbeispiele    des Gegenstandes der  Erfindung. Diese sind im Längsschnitt dar  gestellt.    Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    1 besitzt die     zwischen    Backen i einge  spannte Glashülle a einen dünnwandigen,  röhrenförmigen     Fortsatz    b. In diesem ist  die zu bewegende Elektrode c eingeschmol  zen. Die feststehende     Elektrode    d ist im ge  genüberliegenden Ende der Glashülle einge  schmolzen. Die Elektroden bestehen zweck  mässig aus     Molybdändrähten,    ,die mit ihren       übereinanderliegenden    Enden die elektrische  Verbindung herstellen.

   Sie sind mit Kon  takten e und f versehen, die sehr     einfach,da-          durch    gebildet sind, dass die Drahtenden in  der aus     Fig.2    ersichtlichen Weise spiral  förmig gebogen sind. Der die bewegliche  Elektrode tragende Ansatz b     wird    durch ein       Nockenrad        g    abgebogen, dessen Nocken auf  das äusserste Ende des Ansatzes b drücken.  Bei jedem Druck wird der Kontakt e von     f     abgehoben und der elektrische Stromkreis  unterbrochen.

   Es empfiehlt sich, das     Nocken-          raid    nicht unmittelbar auf den     Fortsatz    b,  sondern auf ein federndes Organ wirken zu  lassen, das die Übertragung der Bewegung  auf den     Fortsatz    b     vermittelt.         Gemäss     Fig.    3 werden die Kontakte e, f  nicht quer zu ihrer Einführung, sondern in  der Richtung ihrer Einführung, und zwar  durch Zug auf die Glashülle beeinflusst. Den  Zug übt wieder ein Schaltorgan     g    aus, wel  ches auf den aussen an der Elektrode c     be     festigten Stift h drückt. Am gegenüberlie  genden Ende ist der Schalter an der Elek  trode d angeschraubt.

   Die Glashülle a ist  mit als Membran wirkenden Wänden     7n    ver  sehen und     balgartig    ausgebildet, um die  nötige     Elastizität    zu erzielen.  



  Die     Fig.4    zeigt einen Unterbrecher, bei  dem der Kontakt c mittelbar durch ein mit  dem röhrenförmigen     Fortsatz    b verbundenes       Glasstäbchen        1c    beeinflusst wird. Dieses über  trägt die Drücke, welche auf dem     Fortsatz    b       vermittelst,des        Nockenrades    g ausgeübt wer  den, auf die Elektrode c und trennt so die  beiden Kontakte e und f.

   Die     Einrichtung     kann auch so getroffen sein,     dass    das Stäb  chen     k    wechselseitig auf die beiden Elek  troden c und d drückt, so     da.ss    jeder Druck  auf den     Fortsatz    b zwei Unterbrechungen  zur Folge hat, die Zahl der Unterbrechungen  also verdoppelt wird.  



  Der in     Fig.5    gezeichnete Unterbrecher  besitzt eine Glashülle mit zwei     V-förmig     angeordneten     Fortsätzen    b für die beiden  Elektroden c und d. Der Unterbrecher  wird so eingespannt, dass beide Fort  sätze<I>b</I> durch das     Nockenrad   <I>g</I> gleichzeitig  gespannt werden. Diese Ausführung hat den  Vorteil, dass der Unterbrecher kürzer wird       Statt    des     Nockenrades    können auch an  dere Mittel für die Bewegung der Kontakte  benützt werden, zum Beispiel ein     Elektro-          ma-o,net.    dessen Anker mit dem elastischen  Teil der Glashülle verbunden ist.  



  Der hohe Widerstand des als Isolator  wirkenden Vakuums oder eines geeigneten  Gases bewirkt die plötzliche Unterbrechung  des elektrischen     Stromes.    Infolge dieser Ei-         genschaft    erübrigt sich zum Beispiel bei Ver  wendung des Unterbrechers für Zündvorrich  tungen von Verbrennungsmotoren die     Be..          nutzung    des sonst üblichen Kondensators.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Apparat unter Aus nutzung der Elastizität -der Glashülle beein flusst wird. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltapparat nach Patentanspruch, der als Vakuumunterbrecher ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Glas gefäss einen elastischen Teil besitzt, der beim Betätigen des Apparates gespannt wird. 2. Schaltapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashülle einen elastischen Fort satz besitzt, in welchem eine Elektrode eingeschmolzen ist.
    ;3. Schaltapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Teil,der Glashülle balg artig ausgebildet ist. @l. Vakuumunterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glashülle zwei elastische Fortsätze für die beiden Elektroden auf weist, die V-förmig angeordnet sind und -leichzeitig gespannt werden. 5.
    Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit dem elastischen Teil der Glashülle verbundenes Stäbehen, welches die Be wegung des elastischen Teils auf minde stens eine Elektrode überträgt.
CH129105D 1926-09-13 1927-07-20 Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist. CH129105A (de)

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CH129105D CH129105A (de) 1926-09-13 1927-07-20 Mechanisch beeinflussbarer Schaltapparat, dessen Kontakt in einem Glasgefäss unter Luftabschluss untergebracht ist.

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