CH129134A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen und wahlweisem Einzelanruf. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen und wahlweisem Einzelanruf.

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CH129134A
CH129134A CH129134DA CH129134A CH 129134 A CH129134 A CH 129134A CH 129134D A CH129134D A CH 129134DA CH 129134 A CH129134 A CH 129134A
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CH
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relay
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen  und wahlweisem Einzelanruf.    Bei Fernsprechanlagen mit wahlweisem  Anruf und mehreren Sprechstellen an Gesell  schaftsleitungen bereitete es bisher Schwierig  keiten, unter Benutzung möglichst einfacher  Mittel und in Anpassung an die örtlichen  Verhältnisse eine Reihe von Betriebsbe  dingungen so zu erfüllen, dass die Anlage  als in jeder Weise zuverlässig bezeichnet  werden konnte. Dabei waren die     ällgemeinen     Bestrebungen in erster Linie darauf gerichtet,  mit Doppelleitungen ohne Erde zu arbeiten.  Die bekannten Fernsprechanlagen dieser  Art besitzenden Nachteil, dass sie bei mangeln  der Betriebssicherheit infolge Verwendung  äusserst empfindlicher Schaltungsteile sehr  umständlich und kostspielig sind.  



  An einer Schaltungsanordnung für Fern  sprechanlagen mit mehreren Sprechstellen  an Gesellschaftsleitungen und wahlweisem  Einzelanruf werden die vorerwähnten Mängel       dadurch    beseitigt, dass die     Stromstossgabe     für die     Fortschaltung    der Wählwerke in der  Weise von irgend einer     beliebiegen    wählenden         Teilnehmerstelle    aus durch eine Reihe von  Relais einer Zentralstelle mittelst Strom  stören zwangsläufig gesteuert wird,     da,

  ss    die  an der Zentralstelle veranlassten Stromstösse  für die     Fortschaltung    der     Wählwerke    in die  zwischen den einzelnen     SteuerstromstöfSen     liegenden Pausen fallen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer Schaltungsanordnung  gemäss der Erfindung mit einer Zentralstelle  und einer Teilnehmerstelle dargestellt.  



       a    und     L    sind die Adern der Doppelleitung,  an welche an der     Teihrehmerstelle    sowohl die  Gebereinrichtung mit dem     Stromstosskontakt    i  und den beiden     zur    Abflachung der Gleichstrom  stösse beim     Öffnen    und Schliessen des Kontak  tes     i    vorgesehenen Drosselspulen Da und     Db,     als auch die Empfangseinrichtungen mit den  Windungen 1 und 2 des Linienrelais L und  den zur     Absperrun;    des Linienrelais gegen  Gleichstrom angebrachten Kondensatoren     Ci,          Ca        angeschlossen    ist.

   An der Zentralstelle  sind als weitere Teile des sogenannten Steuer-           stromkreises    eine Batterie B, ein Relais V,  zwei Drosselspulen Dl und     Dji    über einen  Kontakt     ill    an die Doppelleitung     a,   <I>b</I> in der  Weise angeschlossen, dass der Minuspol der  Batterie<I>B</I> über die     Wicklung    1 des Relais<I>Y</I>  und die Drosselspule Dl mit der     a-Leitung     und der' Pluspol der Batterie B über die  Wicklung 2 des Relais V, die Drosselspule  Dl, und den Kontakt     il,    mit der     b-Leitung     verbunden sind.

   Ausserdem stehen die beiden  Leitungen a und b an der Zentralstelle über  die Kontakte     il    und     i111    mit zwei     Leitungen     einer     Wechselstromquelle,    wie zum Beispiel  eines Starkstromnetzes mit     50-periodigem     Wechselstrom, in Verbindung. An der Zen  tralstelle sind zwei     wQitere    Relais S und J  mit zugehörigen Stromkreisen angeordnet.

    Das     S-Relais    liegt in einem von dem Plus  pol einer Stromquelle über einem vom     V-Re-          lais    beeinflussten Kontakt     v1    einmal über die  Wicklung des     S-Relais,

      das andere Mal über  einen zur Verzögerung des Abfalles des Re  laisankers parallel zur Wicklung geschalteten  Widerstand     WI    nach dem Minuspol der Strom  quelle verlaufenden     Stromkreis.    Der Strom  kreis des     J-Relais    führt vom Pluspol einer  Stromquelle über einen vom     S-Relais        beein-          flussten        Kontakt        su,    die Wicklung des     J-Re-          lais,    einen Schutzwiderstand     Wii    nach dem Mi  nuspol der Stromquelle.

   Parallel zur Wicklung  des     J-Relais,    dessen Anker bei Erregung des  Relais die     Öffnung    und Schliessung des Kon  taktes     ili    im Steuerstromkreis und der beiden       Stromstosskreiskontakte        ii    und     illi    bewirkt,  ist ein unter dem Einfluss des     V-    Relais ste  hender     Kurzschluläkontakt        vui    geschaltet.

    Der Widerstand     TVli    hat die     Aufgabe,    bei  Schliessung des Kontaktes     viii    durch das er  regte     V-Relais    einen Kurzschluss der Batterie  des     J-Relais    zu vermeiden.  



  Die Steuerung der     Stromstossgabe    für die       Fortschaltung    der Wählwerke wird folgender  massen durchgeführt  Bei Schliessung des     Stromstosskontaktes    i  an einer der Teilnehmerstellen fliesst ein  Gleichstrom vom Pluspol der Batterie B über  die Wicklung 2 des     V-Relais,    die Drossel  spule Du, dem bei nicht erregtem     J-Relais       geschlossenen Kontakt     ili,    die     b-Leitung,    die  Drosselspule     Db,    den Kontakt i, die Drossel  spule D<B>.</B>, die     a-Leitung,    die Drosselspule       D,

      und die Wicklung 1 des     V-Relais    nach  dem Minuspol der Stromquelle. Das     V-Relais     wird erregt und schliesst den Kontakt     v,    im  Stromkreis des     S-Relais    und den     Kurzschluss-          kontakt        vul    im Stromkreis des     J-Relais.    Im       Stromkreis    des     S-Relais    fliesst nun ein     Stromvom     Pluspol der Stromquelle über den geschlossenen  Kontakt     v1,    die     Wicklung    des     S-Relais    nach  dem Minuspol der Stromquelle.

   Das     S-Relais     wird dadurch erregt und schliesst den Kon  takt     sli.    Daraufhin fliesst in dem Stromkreis  des     J-Relais    ein Strom vom Pluspol der  Stromquelle über den Kontakt     sil,    verzweigt  sich hier und geht zum grössten Teil über  den durch das     V-Relais    geschlossenen Kon  takt     vIii    und zum weit geringeren Teil durch  die Wicklung des     J-Relais    über den Wider  stand     Wli    nach dem Minuspol der Stromquelle.  Das     J-Relais    wird in diesem Fall noch nicht  erregt. Erst nachdem der     Stromstosskontakt    i.

    an der Teilnehmerstelle wieder geöffnet und  das     V    -Relais     aberregt    ist, wird die Erregung  des     J-Relais    durch Öffnung des Kontaktes       ,vlli    veranlasst. Da das     S-Relais    verzögert  abfällt, verbleibt trotz gleichzeitiger Öffnung  des Kontaktes     v,    der Anker des     S-Relais     und damit der Kontakt     sli    des     S-Relais    in  seiner bisherigen geschlossenen Lage.

   Es  fliesst also im Stromkreis des     J-Relais    ein  Strom vom Pluspol der Stromquelle über den  Kontakt     sii,    die Wicklung des     J-Relais,    den  Widerstand     TVil    nach     dein    Minuspol der  Stromquelle.

   Das auf diese Weise erregte  Relais J trennt durch     Öffnung    des Kontaktes       ill    die Batterie B und das     V-Relais    von der       b-Leitung    und legt durch Schliessung der  Kontakte     ii    und     iui    die     Stromstossleitung    für  die     Fortschaltung    der bei den einzelnen Teil  nehmerstellen befindlichen Wählwerke an  die Doppelleitung     a-b.    Während der auf  diese Weise bewirkte Stromstoss auf die  Batterie B und das     V-Relais        wirkungslos     bleibt,

   wirkt er über die Kondensatoren<B>01</B> und       Cil    auf sämtliche Linienrelais L der Teil  nehmerstellen ein. Dieser Stromstoss zur           Fortschaltung    der Wählwerke durch Erregung  der Linienrelais L wird in dem Augenblick  beendet, wo der Anker des     SS-Relais    abfällt  und den Kontakt     sii    des     J-Relaisstromkreises          öffnet,    wodurch wiederum das     J-Relais    ab  erregt und die Kontakte il und     iiii    geöffnet  und der Kontakt     iii    geschlossen werden. Bei       jedesmaligem    Schliessen des Kontaktes i  wiederholt sich das gleiche Spiel.  



  An Stelle eines Stromkreises mit einem  verzögert abfallenden     S-Relais    können deren  auch mehrere angeordnet werden, wodurch  unter Umständen der     Kurzschlusskontakt        viii          überflüssig    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernsprechan- lagen mit mehreren Sprechstellen an Gesell sehaftsleitungen und wahlweisem Einzelanruf, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstoss gabe für die Fortschaltung der Wählwerke in der Weise von irgendeiner beliebigen wählenden Teilnehmerstelle aus durch eine Reihe von Relais einer Zentralstelle mittelst Stromstössen zwangsläufig gesteuert wird, dass die an der Zentralstelle veranlassten Strom stösse für die Fortschaltung der Wählwerke in die zwischen den einzelnen Steuerstrom- Stöljen liegenden Pausen fallen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass das an der Doppelleitung liegende Relais (V) den Stromkreis des die Stromstösse für die Fortschaltung der Wählwerke bewirkenden Relais (J) über ein oder mehrere Strom kreise mit verzögert abfallendem Relais (8) derart steuert, dass das die Stromstösse für die Fortschaltung der Wählwerke durch Schliessung von Kontakten bewirkende Relais (J) erst dann erregt wird, wenn das an die Doppelleitung angeschlossene Relais (V) aberregt ist. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das an die Doppelleitung angeschlossene Relais (V) für die Dauer seiner Erregung mit Hilfe eines Kontaktes (viii) die Wicklung des die Stromstösse für die Fortschaltung der Wählwerke bewirkenden Relais (.7) kurz schliesst. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-2, dadurch ge kennzeichnet, dass die an die Doppel leitung (a, <I>b)</I> angeschlossene Steuerstrom quelle (8) für die Dauer des die Fort schaltung bewirkenden Stromes durch Unterbrechung eines oder mehrerer Kon takte (iii) von der Doppelleitung<I>(a, b)</I> ein- oder mehrpolig abgetrennt wird. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterbrechung und Schliessung der die Steuerstromquelle (B) mit der Doppelleitung (a, <I>b)</I> verbindenden Kontakte (iii) durch das die Stromstösse für die Fortschaltung der Wählwerke ver anlassende Relais (.T) erfolgt.
    ä. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, mit Verwen dung von Wechselstrom zur Stromstoss gabe, dadurch gekennzeichnet, dass die Linienrelais (L) für die Fortschaltung der Wählwerke an den Teilnehmerstellen gegen den Gleichstrom für die Steuerung der Fortschaltestromstösse durch Kondensatoren (C1, Ci1) gesperrt sind. 6.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-h, dadurch ge kennzeichnet, dass die Linienrelais (L) an den Teilnehmerstellen so abgestimmt sind, dass sie auf die Steuerstromstösse, welche durch Einschaltung von Drosselspulen (D$, Db) abgeflacht sind, nicht ansprechen. 7. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Steuerstromquelle (B) und das Steuerrelais (V) enthaltende Teil des Steuerstromkreises über Drosselspulen (Di, Dli) an die Doppel leitung (a., b) angeschlossen ist.
CH129134D 1926-10-26 1927-10-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen und wahlweisem Einzelanruf. CH129134A (de)

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