CH129142A - Sprechender, kinematographischer Reklameapparat. - Google Patents

Sprechender, kinematographischer Reklameapparat.

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CH129142A
CH129142A CH129142TA CH129142A CH 129142 A CH129142 A CH 129142A CH 129142T A CH129142T A CH 129142TA CH 129142 A CH129142 A CH 129142A
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CH
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rollers
alternately
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Inventor
Tittel Weidmann
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Weidmann & Tittel
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F27/00Combined visual and audible advertising or displaying, e.g. for public address
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen

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Description


  Sprechender, kinematographischer Reklameapparat.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  sprechenden, kinematischen Reklameapparat,  welcher eine     Vorführungsvorrichtung    für  einen Reklamefilm     und    zwei koordiniert da  mit umlaufende Sprechwalzen mit zwei  ihnen     zugeordneten,Schalldosen    aufweist und  bei welchem diese Schalldosen auf einem in  Längsrichtung der Sprechwalzen beweglichen  Wagen     gelagert    und mit Hilfe von     Mitneh-          mern    abwechselnd     derart    an umlaufende  Triebspindeln angekuppelt werden,     dass',     während die eine Schalldose für das Ab  tasten der einen Sprechwalze eingerückt ist,

    die andere ausgerückt ist, an der     Bewegung     des Wagens jedoch teilnimmt, bis sie durch  eine     Umschaltvorrichtung    für das Abtasten  der andern Walze eingerückt, erstere dagegen  ausgerückt wird, zum Zweck, in kontinuier  licher Weise während des Ablaufes des Re  klamefilms abwechselnd die eine und die an  dere Sprechwalze zur Wirkung kommen zu  lassen. Durch die Verwendung zweier Wal  zen ist man in der Lage, die einem Reklame  film entsprechende     Wortreklame    bequem un  terzubringen und die phonetische Vorfüh  rung kontinuierlich fortlaufen,     zu    lassen.

      Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des;     Fig.    1 und 2 sind zwei senkrecht zu  einander genommene, schematische Schnitte  durch den     Apparatkasten;        Fig.    3 ist ein senk  rechter Querschnitt durch     das,Sprechwalzen-          paar    mit dem     Schalldosenmitnehmergetriebe;          Fig.    4 ist ein Grundriss hierzu;     Fig.    5 und 6  stellen Einzelheiten dar.  



  Mit A ist der     Apparatkasten    bezeichnet,  in dem die Kraftquelle, zum Beispiel ein  kleiner Motor B, die von diesem angetriebene       Kinovorführungsvorrichtung    C, die Füh  rungsorgane für das endlose Filmband D  und die ebenfalls vom Motor B angetriebene  Sprechvorrichtung     E    untergebracht sind.  Das Filmband D trägt eine Reihe von Re  klamen, zu denen die     Sprechvorrichtung    die  entsprechenden Wortlaute zu geben hat.  Die Projektion des Filmbandes erfolgt durch  einen eingebauten Schirmtrichter     D;'    hin  durch.

   Die Sprechvorrichtung besitzt zwei  in Seitengestellen drehbar gelagerte, paral  lele Sprechwalzen a, b, die auf den Achsen  <I>a</I>     l,        b'    sitzen, welche vom Antriebsrad c aus       (Fig.    4) angetrieben     werden    können. Ober-      halb der Sprechwalzen a, b sind zwei Trans  port- oder     Triebspindeln    d, e angeordnet, de  ren treibende Zahnrädchen     d',        e'    mit den die  Sprechwalzen a, b in Umdrehung     versetzen-          den    Zahnrädern     a',        b2    in Eingriff stehen.

    Die Triebspindeln d, e sind mit einem feinen  links-     bezw.    rechtsgängigen Gewinde ver  sehen, das sich nach der in einer Schrauben  linie verlaufenden Registrierung der Sprech  walzen richtet. Mit dem Gewinde der Trieb  spindeln d, e wirken zwei gezahnte     Mitneh-          mer        f,   <I>g</I> zusammen, welche an zwischen  Spitzen in einem Wagen k gelagerten Wip  pen     la,   <I>i</I>     sitzen.    Diese tragen anderseits zwei  Schalldosen<I>in, n.</I> Der Wagen     k    ist an Füh  rungsstangen<I>t</I> mittelst der Rollen     u    in  Längsrichtung der Sprechwalzen a, b ver  schiebbar.  



  Die     Mitnehmer        f,        g    werden durch einen  gewichtsbelasteten Umschalthebel o in ihrer  jeweiligen Stellung gehalten. Dieser Hebel o  sitzt am Wagen k lose auf einem Zapfen     o'     und greift mit einem Stift     o'        (Fig.    6) in den  Schlitz<I>p</I> eines Drehsegmentes<I>p,</I> das     dies-          und    jenseits seiner Drehachse durch Lenker       q,        q    mit den     Mitnehmern   <I>f,</I>     g    verbunden ist.

    Am Wagen     k    sind ferner zwei Sperrklinken  <I>r,</I>     r'    vorgesehen, welche zu den Wippen<I>h, i</I>  derart angeordnet sind, dass sie bei Einrücken  des einen oder andern     Mitnehmers    f     bezw.    g  sich an der betreffenden Wippe anhängen,  um den     Mitnehmer    in Einrückstellung zur  betreffenden Triebspindel festzuhalten.  



  Die Umschaltung des Hebels o erfolgt  an den Hubenden des Wagens     k    durch dort  vorgesehene Anschläge s,     s';    andere 'An  schläge v,     v'    dienen zum Auslösen der Sperr  klinken<I>r,</I>     r';    dieses Auslösen findet vor  dem Umschalten des Hebels o statt.  



  Während der Filmvorführung ist immer  nur eine Sprechwalze, etwa jene     a,    im Be  trieb, insofern, als die betreffende Schalldose  <I>m</I> an die Triebspindel<I>d</I> angekuppelt ist;  dabei sind die Triebverhältnisse der letzte  ren und der Sperrwalze so beschaffen, dass,  während die Schalldose m die Sprechwalze  abtastet, der durch den     Mitnehmer    f an die    Triebspindel angekuppelte Wagen     k    von  einem Ende seines Hubes an das andere ge  langt.

   Gegen Ende des Hubes des Wagens k  bringt der Anschlag v die Sperrklinke r zur  Auslösung und kurz darauf gelangt der He  bel o, der mittlerweile vom Anschlag s zu  rückgedrängt worden ist, über seine senk  rechte     Totpunktlage    hinaus und stellt mit  einem Rucke das     Drehsegment    p     derart    um,  dass der     Mitnehmer    f ausgerückt, dafür aber  der     Mitnehmer        g    in die Triebspindel e ein  gerückt und gleichzeitig damit die Schall  dose n, an die Sprechwalze b angesetzt wird.

    Da die Triebspindel e, in welche einer der       Mitnehmer    q jetzt eingreift, entgegengesetz  tes Gewinde mit Bezug auf die Triebspindel  <I>d</I> hat, so nimmt der Wagen<I>k</I> seinen um  gekehrten Lauf, und es wird die zweite  Sprechwalze abgetastet. Auf diese Weise  kommen die beiden     Sprechwalzen   <I>a, b</I> ab  wechselnd zur Wirkung, indem der Wagen     k     zunächst in der einen Richtung mit der  Schalldose     na    eingerückt und dann in der  entgegengesetzten Richtung mit der Schall  dose     n    eingerückt     dahinwandert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sprechender, kinematographischer Re klameapparat, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorführungsvorrichtung für einen Reklamefilm und zwei koordiniert damit um laufende Sprechwalzen mit zwei ihnen zu geordneten Schalldosen aufweist, und bei welchem diese Schalldosen auf einem in Längsrichtung der Sprechwalzen beweglichen Wagen gelagert und mit Hilfe von Mitneh- mern abwechselnd derart an umlaufende Triebspindeln angekuppelt werden, dass, während die eine Schalldose für das Abtasten der einen Sprechwalze eingerückt ist, die an dere ausgerückt ist, an der Bewegung des- Wagens jedoch teilnimmt, bis sie durch eine Umschaltvorrichtung für das Abtasten der andern Walze eingerückt, erstere dagegen ausgerückt wird, zum Zwecke,
    in kontinuierlicher Weise wäh rend des Ablaufens des Reklamefilmes ab- wechselnd die eine und die andere Sprech walze zur Wirkung kommen zu lassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Reklameapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer an in Spitzen gelagerten Wippen vorgesehen sind, welche auch die Schalldosen tragen, wobei die-Umschaltvorrichtung an denFlub- enden des Wagens auf die Wippen derart einwirkt,
    dass abwechselnd einer der Mit nehmer in eine der Triebspindeln ein gerückt wird und dass mit dem Einrücken eines Mitnehmers auch das Ansetzen der ihm zugeordneten Schalldose an eine der Sprechwalzen erfolgt. 2. Reklameapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Triebspin deln gegenläufiges Gewinde haben, um den Wagen abwechselnd in der einen und der entgegengesetzten Richtung zu be wegen.
    ä. Reklameapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippen in der Einrückstellung der Mitnehmer durch in Abhängigkeit von der Wagenbewegung gegen Ende des Wa genhubes auslösbare Sperrorgane gesperrt sind.
CH129142T 1927-09-26 1927-09-26 Sprechender, kinematographischer Reklameapparat. CH129142A (de)

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