CH129158A - Vorrichtung zum Aufgleisen von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufgleisen von Eisenbahnfahrzeugen.

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CH129158A
CH129158A CH129158TA CH129158A CH 129158 A CH129158 A CH 129158A CH 129158T A CH129158T A CH 129158TA CH 129158 A CH129158 A CH 129158A
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CH
Switzerland
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vehicle
pressure
bridge
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railway vehicles
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Deutsc Haftung
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Deutschland Ges Mit Beschraenk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
    • B61K5/04Devices secured to the track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Aufgleisen von Eisenbahnfahrzeugen.    Eisenbahnfahrzeuge werden in der Weise  aufgegleist, dass sie durch Hebeböcke ange  hoben, auf quer zu den Schienen verlegte  Verschiebebrücken abgesetzt und bis über die  Schienenspur seitlich verschoben werden,  worauf nach nochmaligem Anheben des  Fahrzeuges die Brücken entfernt werden und  das Fahrzeug auf die Schienen gesenkt wird.  Neben rein mechanischen Vorrichtungen hat  man hierfür auch schon mit Druckwasser  oder Druckluft betriebene Vorrichtungen     be-          nutzt,    die durch Handpumpen oder durch die       Druckluftanlage    des aufzugleisenden Fahr  zeuges gespeist wurden.

   Bei den verfügbaren  geringen Drücken müssen zwecks Erzielung  ausreichender Kräfte die Druckzylinder einen  grossen Durchmesser erhalten, wodurch die  Hebe- und Verschiebevorrichtungen unhand  lich und schwer ausfallen, so dass sie nur mit  grossem Aufwand von Zeit und Kraft an die  Arbeitsstelle gebracht werden können.  



  Der Erfindungsgegenstand besteht in  einer Vorrichtung zum Aufgleisen von Eisen  bahnfahrzeugen, mit welcher dieser Nachteil  umgangen wird. Diese Vorrichtung ist ge-    kennzeichnet durch einen von im Fahrzeug  verfügbaren     Druckmittel    angetriebenen       Druckumsetzer    und durch mindestens ein  Hebeorgan und ein Verschiebeorgan, welche  durch die vom     Druckumsetzer    in einer Flüs  sigkeit erzeugten höheren Drücke als die im  Fahrzeug verfügbaren     betätigt    werden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich  nung beispielsweise veranschaulicht.  



       Fig.    1 und     Fig.    2 zeigen zwei Stadien  des     Aufgleisens    einer Lokomotive in Seiten  ansicht; die     Fig.    3 und 4 sind je eine     Hinter-          und    eine Vorderansicht des Fahrzeuges beim  Aufgleisen;     Fig.    5 ist ein     Achsialschnitt     durch den in eine Schienenbrücke einge  bauten Druckzylinder;     Fig.6    ist ein senk  rechter Schnitt durch die Vorrichtung nach       Fig.    5;       Fig.    7 ist eine     Vorder-    und     Fig.    8 eine  Seitenansicht eines Rollbockes;

         Fig.    9 ist eine Seitenansicht und       Fig.    10 ein Grundriss des     Druckumsetzers;          Fig.    11 ist ein senkrechter     Mittelschnitt     durch den     Druckumsetzer    nach     Fig.    9 und  10.      Zum Aufgleisen werden die Hebeböcke  1 und 2 am vordern und hintern Ende der  Lokomotive 3 angesetzt, die soweit gehoben  wird, bis die Gleisbrücke 4 unterhalb der  Räder quer über die Schienen geschoben wer  den kann.

   Die Lokomotive kann, wie in       Fig.    1, 2 und 3     gezeigt,    unmittelbar auf die  Gleisbrücke 4 abgesetzt und durch einen  Druckzylinder 5 mit Druckkolben 6     (vergl.          Fig.    3), der sich gegen ein     Widerlager    7 der  Gleisbrücke abstützt, seitlich verschoben  werden. Das Fahrzeug kann aber auch ge  mäss     Fig.    2 (vorn) und     Fig.    4 mittelst eines  auf einen Rollbock 8 montierten Hebebockes  2 über die Gleisspur gebracht werden. Hier  zu dient bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 eine Brücke 4 mit eingebautem Druck  zylinder gemäss     Fig.    5 und 6.  



  Der Kolben 9 ist mit einer Bohrung 10  versehen, durch die die durch das Rohr 11  zugeführte     Druckflüssigkeit    in den Zylinder  12 eintreten kann. Der auf dem ruhenden  Kolben gleitende Zylinder ist mittelst eines  Querhauptes 12' zwischen den Schienen der  Brücke 4 geführt, die zwischen Kopf und  Fuss entsprechende Gleitbahnen 4' trägt. Der  Zylinder ist mit einem Lasthaken 13 ver  sehen, der durch ein Zugorgan 14     (Fig.4)     mit dem Rollbock 8 verbunden werden kann,  um ihn seitlich fortzuziehen.  



  Bei der     Seitenverschiebung    können     die     Räder auch je auf einen     kleinen    Rollbock  gemäss     Fig.    7 und 8 abgesetzt werden. Die  Brücke zur Aufnahme des Rollbocks besteht  aus den Schienen<B>15,</B> die unter     Einsehaltun     eines Distanzstückes 16 durch     Schraubep    17  zusammengehalten werden. Auf den Rollen  18 ruht: der Tragrahmen 19,     der    zur sicheren  Lagerung des Fahrzeuges dem Radkranz  profil entsprechend bei 2.0 ausgeschnitten ist.  



  Das Druckmittel für die Hebe- und     Ver-          schiebevorrichtungenwirdvon    einem tragbaren       Druckumsetzer        geliefert.    Dieser besteht aus  dem doppelt wirkenden. Arbeitszylinder 21,  dem das Treibmittel in Form von Druckluft  aus der     Druckluftanlage    des     Fahrzeuges    oder  eines Hilfszuges durch die Kanäle 22 und  28 abwechselnd zugeführt wird, um den Kol-         ben    24 hin- und her zu bewegen.

   Die den  Kolben 24 tragende Kolbenstange 25 ist bei  derseits durch die Deckel des, Arbeitszylinder  hindurchgeführt und wirkt als     Plunger    der  beiden Druckwasserpumpen 26 und 27, die  das Druckmittel zum Antrieb der Hebe- und  Verschiebevorrichtungen liefern. Die beiden  Pumpen sind in der üblichen Weise mit Sang  und Druckventilen versehen. Sie sind in Was  serkästen 28 und 29 eingebaut, aus: denen sie  das Treibmittel ansaugen, um es unter hohem  Druck durch die Leitungen 3:0 und 31 dem  Verteiler 32 zuzuführen, von dem aus es  durch Zweigleitungen 33, 34, 3:5 den     Hebe-          und    Verschiebevorrichtungen zugeführt wer  den kann.  



  Die Steuerung des     Antriebsmotors    erfolgt  durch einen Schieber 36, der durch die Steuer  kolben 37 und 38 hin- und herbewegt wird.  Letztere werden wieder durch einen kleinen  Hilfsschieber 3:9 bedient, der durch den     hin-          und    hergehenden Kolben 21     mittelst.    eines  Hebelgestänges auf- und abgeführt wird.  Hierzu dient der Winkelhebel 40, der bei 41  seinen Drehpunkt hat und dessen einer Arm       unit    dem Hilfsschieber 39 und dessen anderer  Arm mit einer Gleitstange 42 verbunden ist,  die dadurch eine hin- und hergehende Be  wegung enthält, dass ihre Enden mit     Schwing-          hebeln    43, 44 gekuppelt sind.

   Die freien  Enden     dieser    Hebel stehen unter dem Einfluss  der Stifte 45, 46, die durch die Zylinder  deckel der Arbeitsmaschine hindurchgeführt  und durch den Arbeitskolben 24 in dessen       Totstellungen    jeweils nach rechts oder     links     geschoben werden. Die     Bewegung    des     hin-          und    hergehenden Kolbens wird so auf den  Hilfsschieber übertragen, der den Vertei  lungsschieber für die zu- und abströmende  Druckluft bedient.  



  Der     Druckumsetzer,    der infolge seiner ge  drängten Bauart leicht und schnell an die  Unfallstelle     gebracht    werden kann, ver  wandelt die verfügbaren schwachen Druck  kräfte in sehr hohe Drücke, die ein schnelles  und sicheres Aufgleisen des Fahrzeuges     mit-          telst    kleiner und leichter Hebe- und Ver  schiebevorrichtungen ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufgleisen von Eisen bahnfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen von im Fahrzeug verfügbaren Druckmittel angetriebenen Druckumsetzer und durch min destens ein Hebeorgan und ein Verschiebe organ, welche durch die vom Druckumsetzer in einer Flüssigkeit erzeugten höheren Drücke als die im Fahrzeug verfügbaren betätigt werden. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verschiebe organ einen zwischen zwei als Verschiebe- Brücke dienende Eisenbahnschienen ange ordneten, verschiebbaren Druckzylinder aufweist, der mittelst eines Querhauptes zwischen den beiden .Schienen der Brücke geführt ist. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Verschiebebrücke Rollböcke angeordnet sind, deren Tragrahmen dem Profil des Radkranzes der Fahrzeugräder entsprechend ausgeschnitten sind.
CH129158T 1927-06-21 1927-08-15 Vorrichtung zum Aufgleisen von Eisenbahnfahrzeugen. CH129158A (de)

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