CH129258A - Stickmaschinenschiffchen. - Google Patents

Stickmaschinenschiffchen.

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CH129258A
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Anton Reinhold
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Anton Reinhold
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      Stickmasehinenschiffehen.       Die beim Abziehen des Fadens von der  im Schiffchen der     Stickmaschine    befind  lichen     Bobine    häufig auftretenden Faden  brüche haben zum grössten Teil ihre Ursache  in der Fadenführung innerhalb des Schiff  eUens. Der Faden ist bekanntlich durch den  Deckel des Schiffchens geleitet, indem er  eine kurze     Strecke    auf der Oberfläche des  Deckels gleitet und dann durch eine in der  Seitenwand des Schiffchens vorgesehene Öff  nung aus diesem tritt.

   Durch die Faden  führung     erfährt    der Faden an der Stelle, an  der er durch den Deckel des Schiffchens hin  durchtritt, einen scharfen     Knick.    An dieser  Stelle drückt gleichzeitig die die Faden  spannung regulierende, auf dem Deckel des  Schiffchens vorgesehene Bremsfeder. Die  Folge dieser Anordnung ergibt beim Abziehen  des Fadens von der     Bobine    eine Drehung der  selben, so dass der Draht des Fadens an der  scharfen Kante des Loches nach innen zu  rückgedrängt wird und sich somit zum Teil  auf das freie Fadenstück zwischen Deckel  loch und     Bobine    immer mehr zurückschlägt.  Haben sich auf diese Weise längere Zeit  Drehungen zurückgeschlagen, so überwirft    sich alsdann der scharf gedrehte Faden zu  einer Schlinge.

   Hieraus ergibt sich dann die  Neigung zur     Schlingenbildung    und als wei  tere Folge das Reissen des Fadens. Um nun  eine Knotenbildung des Fadens zu verhin  dern, ist man dazu übergegangen, den     Pcckel     um die Austrittsöffnung des Fadens mulden  förmig zu vertiefen und die darüber liegende  Bremsfeder mit -einer Ausbuchtung zu ver  sehen, so dass ein Hohlraum entsteht, in dem  eintretende     Schlingen    oder Knoten entwirrt  werden sollen.

   Doch auch diese Ausführung  von     Stickmaschinenschiffehen    hatte nicht den  erhofften Erfolg, weil der     Wo-,    von der  scharfen Knickstelle am Loch bis an die  Bremsstelle der Feder noch zu kurz ist, um  dem Faden Gelegenheit zu geben den Draht  allmählich unter die Feder zu führen. Um  diesen Nachteil zu vermeiden, wird dem  Draht die Möglichkeit gegeben, sich über die  Knickstelle leichter nach vorne durchzu  schlagen. Zu diesem Zwecke ist nach der       Erfindung    im Deckel eine schräg verlaufende  Nute angeordnet, die unter der Feder nach  dem Deckelloch führt. Dadurch kann die  Bremsfeder nicht mehr direkt an der Aus-           trittsstelle    aus dem Loch auf den Faden wir  ken.

   Der letztere ist bei seinem Austritt aus  dem Deckelloch zwischen der Bremsfeder und  der Nute eingebettet. Das sich notwendig  machende Bremsen des Fadens kommt nun  mehr nicht mehr an der Austrittsstelle an  dem Deckelloch zustande, sondern setzt jetzt  am Ende der Nute ein. Dadurch hört auch das  Zurückdrängen des     Drahte;    im Faden beim  Abziehen von der     Bobine    auf, und auf diese  Weise ist ein besseres glattes Abziehen       bezw.    Auslaufen von der     Bobine    gewähr  leistet.  



  Die Anordnung der Nute ergibt aber  auch andere Vorzüge; so können eventuell  im Faden befindliche Knötchen und kleine  Verstärkungen, die auch bisher Veranlassung  zum Reissen des Fadens gegeben haben, glatt  über den Deckel     hinweglaufen,    ohne Hem  mungen zu verursachen     bezw.    ein     Reissen    des  Fadens zu veranlassen.  



  Wenn der Faden durch das Deckelloch  hindurchgetreten ist, läuft er ein Stück über  die Oberfläche des Deckels und     tritt    dann  durch ein     weitfres    Loch wieder durch den  Deckel hindurch. Auch diese zweite Deckel  öffnung erhält nach der Neuerung eine Nute,  die     dieselbe    Ausbildung wie diejenige des  ersten Deckelloches besitzt, deren Neigung  jedoch entgegengesetzt zu dieser liegt. Eine  Berührung des Fadens mit der Bremsfeder  findet nur noch an der Stelle     statt,    die  sich zwischen den beiden Nuten befindet.

    diese an der zweiten Austrittsöffnung des  Deckels vorgesehene Nute trägt im wesent  lichen mit dazu bei, die eingangs erwähnten  Übelstände zu beseitigen, da auch eventuell  im Faden vorkommende Knötchen und Scha  lenteilchen an der     Austrittsöffnung    glatt  durchlaufen können.  



  Auf der Zeichnung ist das     Stiekmaschi-          nenschiffchen    in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt einen Querschnitt, während       Abb.    2 eine Draufsicht unter teilweiser  Weglassung der Bremsfeder zeigt.  



  Der von der im Schiffchen 1 liegenden       Bobine    2     abgeleitete    Faden     ')    ist in bekann-         ter    Weise durch eine im Deckel 4 vorge  sehene Öffnung 5 hindurchgeführt, läuft eine  ganze Strecke über die Oberfläche des     Dek-          kels    4 und ist dann wieder durch eine     öff-          nung    6 unter dem Deckel 4 hindurchgeleitet,  um durch eine in der Seitenwand des Schiff  chens vorgesehene Öffnung 7 ins Freie zu  treten.

   Die erforderliche Spannung des Fa  dens kommt durch die Bremsfeder 10 zu  stande, die sich mit     ihrem    vordern freien Ende  gegen den über die Oberfläche des Deckels 4       hinweggeleiteten    Faden legt.  



  Bei seinem     Austritt    aus dem Deckel 4  wird der Faden um eine kurze Strecke in  einer Nute 8 geführt. Die letztere mündet  auf die     Öffnung    und läuft schräg nach oben  steigend in der Oberfläche des Deckels 4 aus.  Eine in gleicher Weise ausgebildete Nute 9  mündet auf die Öffnung 6 und ist entgegen  gesetzt zur Nute 8 abgeschrägt. Die die  Spannung des Fadens beeinflussende, in be  kannter Weise regulierende Bremswirkung,  die durch die Feder 10; erfolgt, tritt an der  zwischen den beiden     Nutenenden    befindlichen       Stelle    11 ein.

   Die Anordnung der Nute 8  verhütet ein Zurückdrängen des Drahtes des  Fadens beim Austritt aus dem Schiffchen  deckel 4 und     sichert    in Verbindung mit der  Nute 9 ein hemmungsloses Gleiten des Fa  dens, der dadurch gegen Reissen gesichert  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stickmaschinenschiffchen, bei dem an der der Bremsfeder gegenüberliegenden ;leite der Fadenlöcher eine Versenkung im Schif f- chendeckel vorgesehen ist, dadurch -ekenn- zeichnet, dass an die Öffnung der Faden löcher (5 und 6) sich auf der der Feder gegenüberliegenden Seite des Deckels (4) unter der Feder derart verlaufende Nuten (8 und 9) anschliessen. dass sie nach den beiden Fadenlöchern im Deckel schräg ab fallen und in der Mitte eine kurze an steigende Bremsfläche (11) ergeben.
CH129258D 1926-10-29 1927-09-26 Stickmaschinenschiffchen. CH129258A (de)

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CH129258D CH129258A (de) 1926-10-29 1927-09-26 Stickmaschinenschiffchen.

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