CH129320A - Belichtungsmesser für photographische Aufnahmen. - Google Patents

Belichtungsmesser für photographische Aufnahmen.

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CH129320A
CH129320A CH129320DA CH129320A CH 129320 A CH129320 A CH 129320A CH 129320D A CH129320D A CH 129320DA CH 129320 A CH129320 A CH 129320A
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CH
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Inventor
Hans Rikli-Kehlstadt
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Rikli Kehlstadt Hans
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  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description


      Belichtungsmesser    für     photographische        Aufnahmen.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Belichtungsmesser für photographische  Aufnahmen, der gestattet, den Helligkeits  wert des zu     photographierenden    Objektes in  einwandfreier Weise zu bestimmen. Zu die  sem Zwecke besitzt der Belichtungsmesser  einen nur nach einer Seite hin offenen Hohl  körper, der in der Mitte seiner Rückwand  ein Prüforgan zur Feststellung der Licht  intensität trägt. Damit wird bezweckt, den  Winkel des durch die     Iiohlkörperöffnung     auf das Prüforgan einfallenden Lichtbündels  gleich dem Bildwinkel der beabsichtigten  Aufnahme zu machen.  



  Wenn dann der so eingerichtete Belich  tungsmesser, am besten mit     Visiervorrich-          tung,    auf die Mitte des zu photographieren  den Objektes gerichtet wird, so kommen  keine andern Lichtstrahlen als diejenigen,  die von diesem Objekte nach dem Standort  des Beobachters ausstrahlen, aber auch alle  von demselben nach diesem Standort     resp.     nachher in die Kamera fallenden Licht  strahlen in dem die Helligkeit bestimmen  den Organ des Belichtungsmessers zur Wir  kung.    Die beiliegende schematische Zeichnung  zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 stellt einen Belichtungsmesser in  seiner einfachsten Form dar. In der Mitte  der Rückwand a eines nur auf einer     Seif,     offenen Rohres b befindet sich ein Prüf  organ e, zum Beispiel ein sich im einfallen  den Lichte färbendes Bromsilberpapier, um  eben von     einer    Vergleichsfarbe. Durch An  ordnung dieses Prüforganes c in der     Mitte     der     Rückwand    eines nach einer Seite hin  offenen     Ilohlkörpers    sucht man den Win  kel a, der das vom Gegenstand auf das  Prüforgan fallende Lichtbündel umschliesst,  gleich dem Bildwinkel der Aufnahme zu  machen.

   Die Anlaufzeit des Bromsilber  papieres bis zur Erreichung der Vergleichs  farbe gibt dann ein genaues Mass für den  vom Gegenstand ausgestrahlten mittleren  Helligkeitswert, und also für die nötige  exakte Belichtungszeit für die photographi  sche Aufnahme, auf welche sie unter Ein  beziehung der Konstanten des Belichtungs  messers, die am besten durch Eichung be  stimmt wird, der Plattenempfindlichkeit und      der     Blendenöffnung    umgerechnet wird.

   Nicht  vom aufzunehmenden Gegenstand herrührende  Lichtstrahlen der Umgebung desselben wer  den durch die Rohrwand     resp.    durch die  Umgrenzung der     Lichteintrittsöffnung    vom  Prüforgan abgehalten, können also die Mes  sung in keiner Weise beeinflussen, wie dies  bei den bisher üblichen Belichtungsmessern  mehr oder weniger der Fall war. Der Be  lichtungsmesser wird also immer den rich  tigen mittleren Helligkeitswert des aufzu  nehmenden Gegenstandes angeben, unbe  kümmert darum, ob er von dunklen Gegen  ständen (hohe Bäume, Häuser usw.) oder  von hellen (grelle Wolken, heiterer Himmel,  Schneefelder usw.) umgeben ist.  



  Ist die     Lichteintrittsöffnung    des Belich  tungsmessers ähnlich dem Format der Auf  nahme und gleichgerichtet wie dieses,  also zum Beispiel bei einer     Plattengrösse     18 X 18 cm ein Rechteck von 2,6 X 3,6 cm,  so wird obige Bedingung bei richtigem Win  kel a genau erfüllt. In vielen Fällen ge  nügt es aber, wenn der Belichtungswinkel a  der gleiche ist wie der mittlere Bildwinkel  der Aufnahme, und man kann dann dem Be  lichtungsmesser und dessen     Lichteint.ritts-          öffnung    eine runde Form geben, für obiges  Beispiel den Belichtungsmesser mit einer  Öffnung von 3,1 cm Durchmesser ausführen  bei sonst gleichem Abstand derselben von  der Rückwand, die das Prüforgan trägt.  



  Soll der     Belichtungsmesser    für verschie  dene Bildwinkel     Verwendung    finden (zum  Beispiel bei Aufnahme sehr naher oder ent  fernter Gegenstände, also verschiedener Matt  scheibeneinstellung bei gleichem Objektiv,  oder bei Verwendung verschiedener Platten  grösse bei demselben Objektiv, oder aber bei  Verwendung     von    Objektiven verschiedener  Brennweiten), so kann der     Umschliessungs-          winkel    a des Lichtstrahlenbündels dadurch  veränderbar gemacht werden, dass man den  Hohlkörper     teleskopaxtig    ausbildet, wie dies  in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Es     .muss    dann bei  der Bemessung der     Expositionszeit        berück-          sichtigt-werden,    dass die in den Belichtungs-         messer    einfallende Lichtmenge sich mit dem  Quadrat der Lichteinfallswinkel ändert.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellten ein  fachen Apparate haben den Nachteil, dass  die Beurteilung der Verfärbung des Prüf  papiers von vorne geschehen muss, was die  exakte Wirkung des Apparates wieder stört,  weil ein Teil des einfallenden Lichtes durch  den Beobachter selber abgehalten wird. Um  dies zu vermeiden, kann die Beobachtung in  direkt durch einen     Spiegel    erfolgen, wie dies  in     Fig.    3 dargestellt ist. Ausserhalb des  Lichtkegels a befindet sich im Gehäuse b  angebracht ein kleiner Spiegel e, der das  Bild des     Prüforganes    c durch eine Öffnung f  in der Rückwand dem Beobachter, der sich  nun hinter dem Belichtungsmesser aufstellen  kann, zuführt.

   Zur genauen Beurteilung des       Prüforganes    kann nach     Fig.    4 in der Öff  nung f noch eine Lupe     g    angebracht werden  oder der Spiegel e kann als Hohlspiegel aus  gebildet werden.  



  Der Belichtungsmesser kann auch als  Sucher für photographische Aufnahmen ein  gerichtet sein.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist beispielsweise  ein solcher Apparat, der sowohl als zuver  lässiger Belichtungsmesser, als auch als ein  wandfreier Sucher verwendet werden kann,  dargestellt.     Fig.    5 stellt einen Längsschnitt  durch den Apparat dar, und     Fig.    6 eine An  sicht von vorne. Dabei ist wiederum C ein Ge  häuse, durch dessen auf den Aufnahmegegen  stand gerichtete Öffnung     d    die Lichtstrahlen  dieses Gegenstandes unter dem Winkel a  auf das in der Rückwand a. des Apparates  befindliche Prüforgan c fallen, das hier ein  optisches Prüforgan ist; es kann aber eben  sogut ein photomechanisches Prüforgan an  gebracht werden.  



  Durch Drehen des Knopfes h wird mit  telst eines Zahngetriebes<I>i, k</I> zwangsläufig  zuerst die Beobachtungsmarke m auf der  Markenscheibe     n    vor die     Visieröffnung    o  gebracht, und dann durch die gleiche Dreh  bewegung die     Verdunklungsscheibe    l in der  Pfeilrichtung so weit gedreht, bis die Marke  m eben unsichtbar wird; die Stellung der           Verdunklungsscheibe        l    ist dann     bekanntlich     ein Mass für die in den Apparat einfallende  Lichtmenge und kann an einer Skala ab  gelesen werden. Zur besseren Beobachtung  des Prüforganes wird eine Hülse p nach  hinten über das Gehäuse herausgezogen;  durch dieselbe wird alles störende Licht vom  Prüforgan abgehalten.  



  Soll der so beschriebene Belichtungs  messer als Sucher verwendet werden, so wird  zunächst die Hülse p     wieder    zurückgescho  ben, um das Auge möglichst nahe an die       @Tisieröffnung    o bringen zu können. Hierauf  wird durch Drehen des Knopfes     1a    der     Ans-          schnitt    q der Markenscheibe und der Aus  schnitt r der     Verdunklungsscheibe    vor die       Visieröffnung    o gebracht; dadurch ist das  Prüforgan ausgeschwenkt und die Visier  öffnung o frei für die     Benützung    des Ap  parates als Sucher.

   Die Anpassung des     Be-          obachtungswinkels    a an den Bildwinkel der  Aufnahme kann durch Abblenden der Öff  nung d oder durch Verändern der Distanz s       zwischen    dieser und der     Visieröffnung    o  erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Belichtungsmesser für photographische Aufnahmen, gekennzeichnet durch einen nach nur einer Seite hin offenen Hohl körper, der in der Mitte seiner der offenen Seite gegenüberliegenden Rückwand ein Prüforgan zur Feststellung der Lichtintensi tät trägt, zum Zwecke, den Winkel des durch die H'ohlkörperöffnung einfallenden Licht bündels gleich dem Bildwinkel der beabsich tigten Aufnahme zu machen und dadurch beim Visieren gegen den aufzunehmenden Gegenstand wenigstens annähernd nur die Lichtstrahlen dieses Gegenstandes auf das Prüforgan zur Wirkung kommen zu lassen. UNTERANSPRüCHE i.
    Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel des durch die Hohlkörperöffnung auf das Prüforgan fallenden Lichtbündels ver änderbar ist, so dass er dem jeweiligen Bildwinkel verschiedener Aufnahmen an gepasst werden kann. \?. Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Winkelanpassung des eintretenden Lichtbündels an den Bild winkel der jeweiligen Aufnahme der Hohlkörper teleskopartig ausgebildet ist. 3.
    Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Winkelanpassung des eintretenden Lichtbündels an den Bild winkel der jeweiligen Aufnahme die Grösse der Hohlkörperöffnung verändert werden kann. 4. Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beobach tung des Prüforganes ein Spiegel und eine Beobachtungsöffnung in der Rück wand des Hohlkörpers vorgesehen sind. 5. Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zur genauen Beobachtung des Prüforganes der Spiegel als Hohl spiegel ausgebildet ist. 6.
    Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zur genauen Beobachtung des Prüforganes in der Beobachtungs öffnung eine Lupe angebracht ist. 7. Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüf organ ausschwenkbar ist, zum Zwecke, den Belichtungsmesser auch als Sucher verwenden zu können.
CH129320D 1926-10-29 1927-08-05 Belichtungsmesser für photographische Aufnahmen. CH129320A (de)

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