CH129329A - Einrichtung an Trockengasmessern zur Befestigung der Membranschale. - Google Patents

Einrichtung an Trockengasmessern zur Befestigung der Membranschale.

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CH129329A
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Aktiengesellscha Kromschroeder
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Kromschroeder Ag G
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  Einrichtung an Trockengasmessern zur Befestigung der     3iembranschale.       Bei Trockengasmessern macht die Befe  stigung der     Membranschale    Schwierigkeiten  durch die Lötarbeit. Durch diese ist nicht.  nur die Auswechslung erschwert und jede       Ausbesserung    umständlich, sondern es kann  auch bei der Lötarbeit das     Membranleder    be  schädigt werden. Der Bau der     Membranschale     mit der     Membraneinrichtung    muss auf die  Lötarbeit Rücksicht nehmen und wird da  durch umständlich, dass die Membran vorn  ein später zu verschliessendes Loch aufweisen  muss.

   Man hat schon vorgeschlagen, die     Löt-          arbeit    zu vermeiden und hat beispielsweise  die hintere Wand einer     Doppelmesskammer     mit einer Öffnung auf einen     Gaszuführungs-          stutzen    aufgeschraubt. Hierbei hängt die  ganze Einrichtung einzig und allein auf die  sem Stiftzen. Die Gewindelänge kann nicht  gross sein, die Abdichtung ist unsicher, und  es muss .die Membran eine verhältnismässig  grosse Öffnung erhalten, damit man an die  Verbindungsstelle herankommen kann. Auch  Aufhängevorrichtungen sind vorgeschlagen  worden.  



  Die den Gegenstand der Erfindung bil-    elende Einrichtung an Trockengasmessern  zur Befestigung der     Membranschale    gehört  zu jener     bekannten    Art, bei der die Membran  schale dichtend gegen einen     Gasführungsteil     des Gasmessers angedrückt wird, und kenn  zeichnet sich dadurch, dass auf die die Mem  bran tragende Schale zwei Klemmteile wirken,  die auf gegenüberliegenden Seiten der Ver  bindungsöffnung zwischen     Membranschale     und     Gasführungsteil    angeordnet sind.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel dargestellt.     Fig.    1 ist eine Seitenan  sicht des geöffneten Gasmessers,     Fig.    2 ein  senkrechter Teilschnitt; die     Fig.    3 und 4 zei  gen in grösserem     Massstabe    Einzelheiten,     Fig.     5 ist eine Seitenansicht auf einen Teil der  Einzelheiten nach     Fig.    3;     Fig.    6 zeigt den  untern Teil im Längsschnitt,     Fig.    7 in Auf  sicht, und     Fig.    S im Querschnitt.

   In eben  falls grösserem     Massstabe    gibt     Fig.    9 eine  Seitenansicht auf den untern Teil der     Mem-          brananordnung.    Schliesslich stellt     Fig.    10 den  Anschluss der     Membranschale    am Kanal dar.  



  Die     Membranschale    4 trägt     mittelst    des  Leders 44 Scheiben 42 und 45. Diese bilden      einen am Leder angeschlossenen Teil, der, wie       bekannt,    der Arbeitsteil und daher mit dem  Zählwerk verbunden ist. Das geschieht     mit-          telst    des in     Fig.    1 strichpunktiert gezeichne  ten Schwingarmes 43, der auf der Dreh  stange 8 befestigt ist. Diese     tritt    durch die  Zwischenwand 71 hindurch und ist dort mit  der     sogenannten,    der Deutlichkeit halber  nicht dargestellten Getriebemaschine verbun  den.

   Die     Nembranschale    4 hat um eine Mit  telöffnung 41 eine Sicke 40, der gegenüber in  der     Vorderw=and    55 des zugehörigen Gaska  nals 5, und zwar innerhalb einer Vertiefung  (Pfanne) 30 eine     Dichtungsringscheibe    3  (siehe     Fig.    10) angeordnet ist. Diese wird  durch eine aussen herumlaufende Sicke 33 be  grenzt.  



  Die     Membrananordnung    wird dadurch  im Gasmesser gehalten, dass auf den Rand  der Schale ein nach hinten wirkender     Press-          druck    ausgeübt     wird.    Dadurch legt sich die       Ringsicke    40     fest    gegen -den Dichtungsring  3, wobei gleichzeitig durch die Sicke 40 in  Verbindung mit dem erhabenen Rande 54 der  Kanalöffnung 53 sichere Einstellung, sowohl  nach der Senkrechten wie nach der     Wagrech-          ten    verbürgt wird.

   Die     Anpassung    geschieht  unter Benutzung des     Gasmesssergehäuses    als       Widerlagers,    bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele einzig und allein durch zwei  Keile. Der obere Keil 1 ist zwischen einem       Bördel    der obern     Gasmesserdecke    und dem  Rande -der     Membranschale    eingesprengt,

   der  untere Keil 2 zwischen einem untern     Bördel-          ra.nde    70 und ebenfalls dem     Membranschalen-          ra-nde.    Dieser     Membranschalenrand    ist mit  einem rings um die Schale herumlaufenden  und auch     dieVerbindung    mit     demLeder44deli-          kenden,    im Querschnitt U-förmigen     Pressring     6 ausgerüstet.

   Die Keile liegen beim darge  stellten Ausführungsbeispiele oben und un  ten, können aber ebenso gut an andern -Stel  len diametral liegend vorgesehen sein, und es  können auch statt der Keile andere     Press-          mittel    als Klemmteile gegenüberliegend ange  wendet werden, beispielsweise durch das Ge  häuse tretende Schrauben, die entweder mit  ihrer     Stirn    auf den Schalenrand     bezw.    den    Ring 6 wirken oder etwa     exzentrische        Bünde,     Nasen oder dergleichen tragen und von aussen  her zu drehen sind.

   Derartige     Mittel    bedürfen  aber, wenn sie leicht     bedienba.r    sein sollen,  eines     Durchtrittes    nach aussen, was bei den  auf der     Zeichnung    angegebenen Keilen nicht  der Fall ist, die ihr     \UMerlager    einzig und  allein im Innern des     Gasmessergehäuses    fin  den. Mit diesen Keilen 1 und 2 wird     folgen-          .dermassen    gearbeitet.  



  Die     Membranschale    4 mit dem Leder 44  und den Scheiben 42 und 45 wird     vorteilhaft     ausserhalb des Gasmessers fertig hergestellt  und dann von Hand in die richtige Lage ge  bracht. Diese ist durch die aus     Fig.    10 er  sichtliche Sicken- und Dichtungseinrichtung  leicht zu finden. Nunmehr setzt man den  obern Keil 1. ein, wobei die     Membranscha.le     unten     etwas    nach     vorn    ausweicht. Dann setzt  man den untern Keil 2 ein, indem man die       Membranschale    unten mit der Hand nach  hinten drückt.

   Bei     richtiger    Bemessung der  Keilstücke 1 und 2 geeigneter     Ausbildung     entsteht eine an verschiedenen Stellen federnd  nachgiebige Anordnung, die dadurch bedeu  tende     Anpressdrücke    zulässt, so dass vollkom  menes Abdichten unbedingt gewährleistet ist.  Der untere parallel zum Schalenrand ver  schiebbare Keil 2 hat bei dem dargestellten  Ausführungsbeispiele eine besondere Gestalt  erhalten, die aus den     Fig.    6, 7, 8 und 9 er  sichtlich ist. Ein rechts sitzender Lappen     ?      stösst bei dem Einbau     bezw.    beim Verschie  ben des Keils gegen die rechte Seitenwand 7  des Gasmessers, und es lässt sich der geil  dadurch genau und sicher in den Gasmesser  einlegen.

   Der Vorderrand des Keils ist an  zwei Stellen (bei 21 und 22) ausgespart und  nimmt in diesen     Aussparungen    Einbiegungen  des vordern     Bördelrandes    70 des Gasmesser  bodens 73 auf, die mit der Flachzange herge  stellt werden. Dadurch ist die Lage des     Keils     2 im Gasmesser vollständig gesichert, und es  kann der geil weder seitlich noch nach oben  ausweichen.  



  Infolgedessen kann man diesen Keil un  bedenklich als     Stütze    anderer Bauteile ver  wenden. Er trägt, siehe     Fig.6    und 7, das           Fusslager    23 der Stange 8     und        des    weiteren  zwei kleine Lappen 24, 25, die durch     Lötung     oder als herausgedrückte Zungen angebracht  sind. Diese dienen als Lager für den bekann  ten     U-förmig    gebogenen     Führungsdraht    7 2  .des     Membranspiegels    42.  



  Hierdurch wird erreicht, dass man das  Fusslager 23 und die beiden     Lappen    24, 25  schon ausserhalb des     Gasmessers    anlöten kann,  was die Arbeit erleichtert. Ausserdem ist das  für spätere Ausbesserungen der     Ga;smesser-          membran    wichtig. Während die     genannten     drei Teile sonst vom     Gasmesserboden    73 ab  gelötet und dort beim     Wiederzusammensetzen     aufs neue angelötet werden müssen, fällt jetzt  diese Arbeit fort. .  



  An den beiden     Hembrauspiegeln    und den  damit zusammenhängenden Teilen ist keine  Lötarbeit mehr zu verrichten, die das Leder  44 beschädigen könnte. Bei bekannten Mem  branen ähnlicher     Gasmesserbauart    war es  nötig, beim Aufbau die jetzt durch Aaspres  sung und Dichtung hergestellte Verbindung  durch Löten vorzunehmen. Zu diesem Zweck  erhielten die     Membranspiegel    ein genügend  grosses     mittlere;    Loch, das später durch einen  besonders angelöteten     Blechdeckel    verschlos  sen werden musste. Diese Öffnung mit dem  angelöteten Blechdeckel kann jetzt     fortfallen,     da es hinter der Membran nichts mehr zu  löten gibt.

   Hiermit ist nun der     weitere    Vor  teil     verknüpft,        da.ss    das     Membranleder    ohne  jede Aussparung     zwischen    den Membran  spiegeln 42 und 45 liegen kann. Bei der al  ten Ausbildung mit einem grossen Loch in  der Mitte des Leders bedurfte es zum guten  Abdichten der     Membranspiegel    zahlreicher  Niete.

   Diese Niete können jetzt fortfallen,  und man kann, wie es das dargestellte Aus  führungsbeispiel zeigt, sich darauf beschrän  ken, die beiden     Membranspiegel    42 und 45  mit dem     Membranleder    durch nur zwei  Schrauben 46, 4 7 oder Niete unter     Zusammen-          klemmung    zu verbinden.  



       Zur        weiteren    Vereinfachung des Ein- und  Ausbaues werden diese beiden Schrauben da  zu benutzt, ein Blechstück 48 auf den     Mem-          branspiegel    42 aufzuschrauben, das die obern         Führungsorgane    59 an dem     U-förmigen        Pült-          rungsdraht    72 und den in der     Mitte    der       Membranspiegel    sitzenden     ,Scharnierbock    1.0  trägt. An diesem greift der zur Stange 8 füh  rende und in     Fig.    1 strichpunktiert gezeich  nete Arm 43 an.

   Vor dem Zusammensetzen  der Membran lötet man die Schrauben 46  und 47 am hintern Blechspiegel 45 an.     i\Taeh-          dem    man dann das Leder 44 aufgebracht hat.  klemmt     man    den vordern     Membranspiegel    42  durch die mittleren Schraubenmuttern 12 auf.  Dann setzt man -das Blech 48 auf, in das für  jede der beiden     Befestigungsmuttern    12 eine  Vertiefung 11 eingedrückt ist,     und    befestigt  es durch eine zweite Mutter 13.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Trockengasmessern zur Befestigung der Membranschale, bei der die Membranschale dichtend gegen einen Gas führungsteil des Gasmessers angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf die die Membran tragende Schale zwei Klemmteile wirken, die auf gegenüberliegenden Seiten der Verbindungsöffnung zwischen Membran schale und Gasführungsteil angeordnet sind. UNTERAN SPRüCHE 1..
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Presseinrichtung zwei auf den Rand der Membranschale wirkende, gegenüber dem Gehäuse abge stutzte Einsatzkeile dienen. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ein satzkeile übereinander liegen und der un tere parallel zum iVIembranschalenrand innerhalb des Gasmessergehäuses ver schiebbar ausgebildet ist und zum Angriff am Schalenrand und zur Stützung am Ge häuse zwei parallele Ränder, sowie zur Lagenbegrenzung gegenüber dem Gehäuse einen an dessen Seitenwand (7) stossenden Lappen (20) aufweist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der vordere, gegen das Gehäuse abstützende Rand des unfern Schiebekeils mehrere Aussparun gen (21, 22) aufweist, in die der vordere Bördelrand (70) des Gasmesserbodens (73) eingreift. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schiebekeil (2) ein Fusslager (23) für die zur Ge triebemaschine führende Standstange (8) und Lappen (24, 25) für den Halt des U-förmigen Membra-nführungsdrahtes (72) trägt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass um die Gaszutritts mündung des Kanals . ein Dichtungsring (3) angeordnet ist, gegen den sich beim Anpressen eine Ringsicke (40), der inner halb dieser Sicke gelochten Membran schale legt.
    R. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungs scheibe (3) in einer nach innen durch Auf- bördelung des Kanallochrandes, nach aussen durch eine Sicke (33) begrenzten Pfanne liegt, deren Innenbegrenzung mit .der Sicke (40) an der Membranschale (4) die letztere gegenüber dem Gasmesser in Höhen- und Seitenrichtung festlegt.
CH129329D 1926-11-12 1927-10-26 Einrichtung an Trockengasmessern zur Befestigung der Membranschale. CH129329A (de)

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