CH129347A - Uhr mit Glockenläutewerk. - Google Patents

Uhr mit Glockenläutewerk.

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CH129347A
CH129347A CH129347TA CH129347A CH 129347 A CH129347 A CH 129347A CH 129347T A CH129347T A CH 129347TA CH 129347 A CH129347 A CH 129347A
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CH
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bell
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clock
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ringer
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Inventor
Otto Wurz
Original Assignee
Otto Wurz
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/04Hour wheels; Racks or rakes; Snails or similar control mechanisms

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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


  Uhr mit Glockenläutewerk.    Die Erfindung betrifft eine Uhr mit  Glockenläutewerk, die sich dadurch aus  zeichnet, dass das     Vierundzwanzigstundenrad          Auslösestifte    zum Betätigen eines Auslöse  hebels für den Antriebsmechanismus des     Glok-          kenlä.utewerkes    trägt.  



  Auf den Zeichnungen ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel  schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Stirnansicht des     Vierund-          zwanzigstundenrades    nebst     Auslösehebel,          Fig.    2 eine gleiche Ansicht des Antriebs  werkes nebst Sperrhebeln,       Fig.    3 eine entsprechende Ansicht einer       EYzenterscheibe    nebst     Auslösehebeln    und       Fig.    4 eine Stirnansicht eines Sternrades  nebst Glockenhebel und Glocke.  



  Auf dem Stundenrohr 1 sitzt gemäss     Fig.l     der Trieb 2, der mit dem auf einer Gegen  welle     befestigten        Vierundzwanzigstundenrad     3 in     Eingriff    steht. Letzteres trägt an einer  Stirnseite zwei     Auslösestifte    4, 5, die mit  einem an einer     Vorderplatine    drehbar gela  gerten     Auslösehebel    6 zusammenwirken. Die       Auslösestifte    sind so angeordnet, dass der         Auslösehebel    für das Glockenläutewerk zu  genau bestimmten Zeitpunkten betätigt wird.  Dies kann auch zu beliebig andern Zeit  punkten erfolgen, die durch zusätzliche Aus  lösestifte festgelegt sind.

   Jede Bewegung des       Auslösehebels    6- bewirkt das Anheben zweier  Sperrhebel 10, 16, durch     deren:    Ausschwingen  das Auslösen des Glockenschlagwerkes einge  leitet wird.  



  Der Antriebs- und     Auslösemechanismus     für das Glockenläutewerk ist im Uhrwerk  neben dem üblichen Gangwerk untergebracht.  Er weist gemäss     Fig.    2 ein mit Feder 8 und  Sperrscheibe 9     ausgerüstetes    Federrad 7 auf.  Die Sperrscheibe 9 besitzt auf ihrem Um  fange eine     Ausnehmung    11 für den     Eingriff     des Hakenendes des Sperrhebels 10. Das Fe  derrad 7 steht in Verbindung mit dem Trieb  12, der gleichachsig mit Rad 13 angeordnet  ist.

   Anschliessend sitzt das erste     Beisatzrad     14, mit dem die Sperrscheibe 15 gleichachsig  angeordnet ist, die auf ihrem Umfange eine       Ausnehmung    28 für den Eingriff des Haken  endes des zweiten Sperrhebels 16 aufweist.  Mit Hilfe eines     geeigneten    Getriebes erfolgt  anschliessend in     üblicher    Weise der Antrieb      des zweiten     Beisatzrades    17, dessen Bewegung  vom mit ihm kämmenden Flügelrad 27 ge  steuert wird.  



  Die Sperrhebel 10 und 16 sitzen fest auf  einer gemeinsamen Achse, die unter der Wir  kung einer Feder steht, um die Eingriffe mit  den Sperrscheiben 9 und 15 zu sichern.  



  Der     Auslösehebel    6 liegt dicht am Sperr  hebel 10, so dass er bei jedem Anheben durch  einen     Auslösestift    des Rades 3 auch die  Sperrhebel 10 und 16 mitnimmt und damit  das Glockenläutewerk freigibt. Diese Frei  gabe ist aber erst eine vorläufige und nur  als sogenannte Warnung anzusehen, wie sie  bei den bekannten Uhren mit Schlagwerk üb  lich ist. Die endgültige Auslösung des     Glok-          kenläutewerkes    erfolgt erst nach     einem    be  stimmten Zeitabschnitt unter     Vermittlung     einer auf dem Viertelrohr befestigten Ex  zenterscheibe 19, deren Umfang eine Ein  kerbung 20 aufweist     (Fig.    3).

   Auf ihr gleite  ein unter Federdruck stehender Hebel 21, der  auf einer Welle 22, zusammen mit dem Aus  lösehebel 23, befestigt ist, der mit seinem       Hakenende    in die Bahn eines Querstiftes 24  des     Beisatzrades    17 reicht und dieses sperrt.  Sobald jedoch das Hakenende des Hebels 21  die Einkerbung 20 erreicht, fällt es unter Fe  derdruck in diese ein, wobei sich auch der  Hebel 23 senkt und den Querstift 24 freigibt.  Nunmehr ist das Glockenläutewerk völlig  frei und vermag zur Wirkung zu kommen.  Hierzu ist am Rad 13 ein Sternrad 26 be  festigt, gegen dessen Umfang sich der     Glok-          kenhebel    25 legt (siehe     Fig.    4).

   Letzterer ist  als ein entsprechend gelagerter Winkelhebel  ausgebildet, dessen unterer gebogener Arm  die Achse der Glocke 27 frei trägt. Die ein  zelnen Zähne des Sternrades bedingen bei  seiner Drehung eine     fortgesetzte    Kipp  bewegung des durch die Glocke belasteten  Glockenhebels 25 und erteilen dadurch der  Glocke     eigenartige    fallende Schwingbewe-         gungen,    die zum Beispiel eine täuschende       Nachahmung    des     Angelus-Läuten    ermögli  chen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uhr mit Glockenläutewerk, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vierundzwanzigstun- denTa.d Auslösestifte zum Betätigen eines Auslösehebels für den Antriebsmechanismus des Glockenläutewerkes trägt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Uhr mit Glockenläutewerk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösestifte des vom Stundenrad getrie benen Vierundzwanzigstundenrades mittel bar auf zwei gleichachsige Sperrhebel ein wirken, die den Antriebsmechanismus des Glockenläutewerkes zunächst vorläufig ent sichern, während die endgültige Freigabe durch einen mit einer Exzenterscheibe zu sammenwirkenden, federbeeinflusstenHebel erfolgt. 2.
    Uhr mit Glockenläutewerk nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des federbeeinflussten Hebels (21) einen zweiten festen Hebel trägt, der einen Querstift des zweiten Beisatzrades (17) sichert, bis beim Einfallen des Hebels (21) in eine Vertiefung der Exzenterscheibe seine Freigabe und damit diejenige des Glockenläutewerkes erfolgt. 3.
    Uhr mit Glockenläutewerk nach Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Schwingachse der Glocke frei auf dem untern Arm des als Winkelhebel ausgebildeten Glockenhebels ruht, dessen anderer aufrechter Arm sich unter dem Gewicht der Glocke gegen den Umfang eines Sternrades legt.
CH129347T 1927-09-26 1927-09-26 Uhr mit Glockenläutewerk. CH129347A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1672440A3 (de) * 2004-12-16 2010-12-01 Fore Eagle Co Ltd Schlagwerk für Uhren

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1672440A3 (de) * 2004-12-16 2010-12-01 Fore Eagle Co Ltd Schlagwerk für Uhren
EP2309347A3 (de) * 2004-12-16 2011-11-02 Fore Eagle Co Ltd Schlagwerk für Uhren
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