CH129524A - Elektrisch beheizbarer Kochapparat. - Google Patents

Elektrisch beheizbarer Kochapparat.

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CH129524A
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CH
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cooking apparatus
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electrically heatable
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axis
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Inventor
Edoardo Ricci Del Riccio
Original Assignee
Edoardo Ricci Del Riccio
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Description


  Elektrisch beheizbarer Kochapparat.    Elektrische Kochapparate können, wenn  das rechtzeitige Ausschalten des Heizstromes  versehentlich unterbleibt, dadurch Schaden  leiden,     dass    der Heizwiderstand infolge       Trockengehens    des Apparates überlastet wird  und durchbrennt.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Koch  apparat, bei dem diese Gefahr auf einfache  Weise vermieden     wird.    Der Erfindungs  gegenstand besteht in einem elektrisch be  heizbaren Kochapparat, mit dem ausserhalb  seiner senkrechten     Gefässmittelachse    ein Ge  wicht     festverbunden    ist, und der an der  Unterseite mit einer seitlich von dieser Achse  liegenden     wagrechten    Kippachse versehen  ist, das Ganze so;     dass    beim Entleeren des  auf eine Unterlage gestellten Kochappa  rates dieser um die Kippachse kippt und  dabei eine Ausschaltvorrichtung in Tätig  keit setzt.  



  Die Kippachse kann durch eine aus dem       untern        Boden,        ausgeprägte    Kante oder durch  einen     aufgelöteten    Draht oder auch durch    zwei     ausgeprägte    oder aufgelötete     Füsschen     gebildet werden, deren Verbindungslinie       ausserhalb    der     senkrechten        Mittelachse    des  Gefässes liegt.

   Das,     ausserhalb    der senkrech  ten     Mittelachse    mit dem Kochapparat fest  verbundene Gewicht kann in der Weise an  geordnet sein, dass um das Gefäss eine Schelle  gelegt und an dieser     ausserhalb    des Gefässes  ein Gewicht befestigt wird. Besonders       zweckmässig    ist es, am Griff des Kochappa  rates ein einstellbares Gewicht anzubringen,  das selbst zum     Angreifen    dient.  



       In    den     Figuren    sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis     .ä    zeigt     Fig.    1 den Kochapparat zum Teil  im     Schnitt,    zum Teil in Ansicht bei einge  schaltetem Heizstromkreis;     Fig.    2 zeigt ihn  bei ausgeschaltetem     Heizstromkreis;        Fig.    3  ist eine Ansicht von oben.  



  . Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4  bis 6 zeigt     F'ig.    4 den Kochapparat im  Schnitt und     Fig.    5 in Ansicht bei einge-           schaltetem    Heizstromkreis;     Fig.    6 zeigt den  Kochapparat zum Teil im Schnitt, zum Teil  in     Ansicht    bei ausgeschaltetem Stromkreis.  



  An dem Flüssigkeitsgefäss 11     (Fig.    1  bis 3) ist der Griff 12 mit dem Gewicht 13  angeordnet, das     mittelst    einer     ,Schraube    14  auf dem Griff eingestellt werden kann. Am  innern Gefässboden ist der     Heizwiderstand     15 angebracht. Am untern Gefässboden 16       befindet    sich eine     wageechte    Kippachse 17,  die     etwas    ausserhalb der senkrechten Mittel  achse des Gefässes. 11 liegt. Seitlich ausser  halb des Gefässes ist ein Quecksilberkipp  schalter 18 angebracht; der in einem Käst       oben    19, etwa aus Blech, angeordnet ist und  im Stromkreis des Heizwiderstandes 15 und  der Kontaktstifte 20 liegt.  



  Die Wirkungsweise des Kochapparates  ist folgende:  Wenn das Gefäss 11 mit Flüssigkeit gefüllt  ist,     so    nimmt es auf seiner Unterlage die  in     Fig.    1 dargestellte Lage ein, in welcher  der Punkt 21 am untern Rande des Gefässes  auf der Unterlage des Kochapparates auf  ruht. Das     Quecksilber    im Glasrohr 18  schliesst die Zuleitungsdrähte kurz, so dass  der Heizwiderstand 15 eingeschaltet ist und  die Flüssigkeit erwärmt wird.  



  Auf das Gefäss 11 wirken in     bezug    auf  die     Kippachse    17 zwei Drehmomente ein.  Das eine Moment     wird    von der     links    von  der Kippachse 17 befindlichen Flüssigkeits  menge     (Fig.    1 und 2) ausgeübt, das     andere     Moment von der rechts von der     Kippachse     befindlichen Flüssigkeitsmenge und von dem  am Griff 12 angebrachten Gewicht 13. Bei  gefülltem Gefäss überwiegt das Drehmoment  auf der linken .Seite dasjenige auf der rechten  Seite. Wenn nun die Flüssigkeit     23    all  mählich verdampft oder auf irgend welche  Weise aus dem Gefäss abfliesst oder ent  nommen wird, so werden beide Drehmomente  kleiner.

   Das Drehmoment auf der linken       Seite    der Kippachse nimmt aber im grösse  ren Masse ab als das auf der rechten Seite  der Kippachse, weil ein Teil des Drehmo  mentes auf der rechten Seite, nämlich soweit  es von dem     Gewieht    13     herrührt,    konstant    bleibt. Es tritt dann in einem gewissen       Augenblick    der Zustand :ein, dass das Dreh  moment auf der rechten Seite dasjenige auf  der linken Seite überwiegt. Dann kippt das  Gefäss 11 in die Endlage nach     Fig.2    um.  Dabei wird der Stromkreis am Quecksilber  schalter 18 selbsttätig unterbrochen, so dass  keine Überhitzung und Beschädigung des  Heizelementes 15     eintreten    kann.  



  Anstatt des Quecksilberschalters kann  auch ein anderer augenblicklich wirkender  Schalter verwendet werden,     wie    dies in     Fig.        .1     bis 6 dargestellt ist.  



  An dem Gefäss 11 ist ebenso wie bei jenem  nach     Fig.    1 bis 3 ein Griff 12 mit einem ein  stellbaren Gewicht 13 angeordnet. Unter dem  Boden 16 ist seitlich von der senkrechten     Ge-          fässmittelachse        die    Kippachse 17 angebracht.  Die Ausschaltvorrichtung besitzt eine dreh  bare Achse 25, -die     zwischen    dem innern uni  untern Gefässboden     gelagert    ist. Im einge  schalteten: Zustand wird die an der Achse 25       befestig        eKontaktbürste2,6    gegen     denKontakt     28 am Heizwiderstand gelegt.

   Die Achse 25  wird entgegen dem Zug der Feder 27     in    ihrer       ,Stellung    dadurch festgehalten,     dass    sich der  Hebel 29 auf die Auflagefläche des Koch  apparates,     zum    Beispiel den Tisch, stützt.  Verdampft nun die Flüssigkeit 23 allmählich  oder wird sie dem Gefäss irgendwie ent  nommen, so kippt das Flüssigkeitsgefäss aus  den ob erläuterten Gründen um die     Kipp-          achse    17 in die in     F'ig.    6 dargestellte Stel  lung. Dabei verliert der Hebel 29     (Fig.4     und 5) seine Stütze auf der Unterlage des  Kochapparates und wird von der Feder 27  mit der Welle 25 bis zum Anschlag 30 ge  dreht.

   Dann ist die Kontaktbürste 26 von  dem Kontakt 28 am Heizkörper abgehoben  und damit der     :Stromkreis    plötzlich ausge  schaltet.  



  Durch     Verstellung    des     Gewiehtes    13 auf  dem Griff 12 kann der     Zeitpunkt    des Kip  pen, und     Ausschalten.,        beliebig    gewählt  werden.  



  Die Ausbildung des Kochapparates kann  mancherlei Abänderung erfahren, die von der      Erfindung umfasst wird. Das Sondergewicht  13     kann.    zum     Beispiel    zwischen dem     innern     und dem untern Boden des Gefässes 11 oder  auch an dem beweglichen     Stecker    angebracht  sein.  



  Die Erfindung ist besonders gut bei       Ka.ffeemasekinen    anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch beheizbarer Kochapparat, da durch gekennzeichnet, dass ausserhalb seiner senkrechten Gefässmittelaehse ein Gewicht mit ihm fest verbunden ist, und dass er an der Unterseite mit einer seitlich von dieser Achse liegenden, wagrechten Kippachse ver sehen ist, dass Ganze so, dass beim Entleeren des auf eine Unterlage gestellten Kochappa rates dieser um die Kippachse kippt und da bei eine Ausschaltvorrichtung in Tätigkeit setzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisch beheizbarer Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet-, dass das Gewicht am Griff des Apparates angeordnet ist. <B>2</B>.
    Elektrisch beheizbarer Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht an einem Anschluss- stecker des Kochapparates angeordnet ist. 3. Elektrisch beheizbarer Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausschaltvorrichtung ein Queck= silberschalter verwendet ist.
    4. Elektrisch beheizbarer Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausschaltvorrichtung eine solche mit augenblicklich wirkender Ausschal tung verwendet ist. 5. Elektrisch beheizbarer Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm, an dem das Gewicht angreift, einstellbar ist, damit die Aus schaltung bei beliebig wählbarem Flüssig keitsstand erfolgt.
CH129524D 1926-12-28 1927-12-19 Elektrisch beheizbarer Kochapparat. CH129524A (de)

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