CH129525A - Verfahren zur Herstellung bildsamen Werkstoffes für Verschlusskappen von Gefässen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung bildsamen Werkstoffes für Verschlusskappen von Gefässen.

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CH129525A
CH129525A CH129525TA CH129525A CH 129525 A CH129525 A CH 129525A CH 129525T A CH129525T A CH 129525TA CH 129525 A CH129525 A CH 129525A
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CH
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Corporation The Lakewest
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Lakewest Corp
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/24—Caps or cap-like covers made of shrinkable material or formed in situ by dipping, e.g. using gelatine or celluloid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung bildsamen Werkstoffes für Versehlusskappen von Gefässen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein ver  bessertes Verfahren zur Herstellung bild  samen Werkstoffes, der sich zur Anfertigung  von Verschlusskappen von Gefässen, zum Bei  spiel solchen für Milchflaschen eignet, wobei  die Kappen in erhitztem Zustande auf den  Kopf und Hals der Flaschen oder sonstigen  Gefässe aufgeschmiegt zu werden bestimmt  sind.  



  Solcher Werkstoff wurde bisher in der  Weise hergestellt, dass Papier mit einem       Bindemittel    von bildsamer Natur überzogen  wurde, worauf mehrere überzogene Blätter  durch Zusammenkleben verbunden wurden.  Dieses Verfahren war aber teuer. Überdies  stellte das     Zusammenbringen    der Blätter  keine volle Vereinigung der faserigen und  bindenden Stoffe dar, weil beim Auftragen  des Überzuges auf die Blätter diese nicht ge  nügend mit dem Bindemittel durchtränkt  wurden, um eine volle Vereinigung zu er  geben.  



  Gemäss der Erfindung wird diese Schwie  rigkeit dadurch überwunden, dass man Blät  ter faserigen Stoffes mit einem Bindemittel  von     bildsamer        Art    tränkt und vereinigt, wo-    rauf die so verbundenen Blätter mit Hilfe zu  sätzlichen Bindemittels mit     Deckblättern    aus  faserigem Stoff     vereinigt    werden.  



  Es kann beide Male dasselbe     Bindemittei,     oder es     können    verschiedene Bindemittel zur  Anwendung -kommen.     Zweckmässigerweise     wird wenigstens das eine Tal ein heisses       Bindemittel    angewendet.  



  Bei der Ausübung des Verfahrens ist es  von     Vorteil,    zum     Beispiel    in der Art vorzu  gehen, dass man .die zuerst genannten     Blätter,     nach     Tränkung    mit dem heissen Bindemittel,  durch einen Satz von Vereinigungswalzen  laufen     lässt,    darauf, während das Bindemittel  noch heiss ist, weiteres Bindemittel bildsamer  Art zwischen die Oberflächen einerseits der  bereits     vereinigten    Blätter     und    anderseits  der damit zu vereinigenden Deckblätter  bringt,

   sodann alle     Blätter        nebst    dem gesam  ten Bindemittel durch einen     zweiten    Satz  von     Vereinigungswalzen    schickt und so zu  einem einen :bildsamen Werkstoff darstellen  den Ganzen verbindet.  



       Nötigenfalls    kann man den so     erzeugten     bildsamen Stoff, während das Bindemittel  noch heiss ist,     zwischen    Formwalzen hin-      durchgehen lassen, um ihn auf die     gewünschte     Dicke zu bringen. Die Vereinigungs- und  Formwalzen können bei dieser Arbeitsweise  unmittelbar hintereinander in Reihe angeord  net sein. In diesem Falle erfolgt die Herstel  lung des bildsamen Stoffes in einem Arbeits  gange. Dabei werden die Blätter aus faseri  gem Stoff derart mit dem Bindemittel durch  tränkt, dass eine vollkommene Vereinigung  erzielt werden kann.  



  Zur     Vereinigung    der     innern    Blätter lässt  sich ein billigeres, wasserdichtes Bindemittel,  zum Beispiel Asphalt, verwenden, ohne dass  dadurch das Aussehen des fertigen Erzeug  nisses, das von heller Farbe sein soll, beein  trächtigt wird.  



  Beispiel:  Als faseriger Stoff kann zum Beispiel  gefaltetes Papier dienen. Es hat sich im     Ba-          triebe    hergestellt, dass fünf Blätter ein  befriedigendes Erzeugnis liefern. Von diesen  werden zweckmässig zuerst drei mit dem  Bindemittel aus bildsamem Stoff vereinigt,  um eine bildsame Masse zu liefern; alsdann  vereinigt man, während das Bindemittel  noch heiss ist, zusätzliches Bindemittel  von anderer Art und hellerer Farbe  und Deckblätter aus faserigem Material mit  dem vorher erzeugten bildsamen Stoff.

   Die  Tränkung der Deckblätter aus faserigem Stoff  mit dem helleren Bindemittel braucht     nicht     so weit zu gehen, wie die der innern     Blätter,     weil die äussern Blätter keine weiteren Blät  ter mehr tragen     und    das Bindemittel, das die  Deckblätter in ihrer Stellung auf den     innern     Blättern festhält, nicht durch die Deckblät  ter hindurchscheinen darf. Der erzeugte  bildsame Stoff soll im wesentlichen dieselbe  Farbe haben wie der faserige Stoff oder das  Papier, das für die Deckblätter benutzt wor  den ist, auch wenn dunkles Bindemittel für  die Vereinigung der innern Blätter angewandt  wurde.  



  Zur Vereinigung der innern Blätter aus  faserigem Material werden sie beispielsweise  zu dem ersten Satz von Vereinigungswalzen  geführt und das Bindemittel wird in flüssiger  Form und bei Erhitzung, auf ungefähr 127   C    zwischen die Blätter eingeleitet. Der Verei  nigungsvorgang der Walzen zwingt das  Bindemittel in den faserigen Stoff hinein, der  im wesentlichen mit ihm getränkt wird. Als  Bindemittel für die innern Blätter kann ent  weder Asphalt oder ein Gemisch aus erdigen  und harzigen Stoffen angewandt werden; da  erstgenannte Mittel ist billiger als das letzt  genannte.  



  Um die Deckblätter aus faserigem Stoff  mit der zuerst erzeugten bildsamen Masse zu  vereinigen, werden die Blätter zu einem zwei  ten Satz von Vereinigungswalzen geführt,  der hinter dem ersten Satz liegt, und das  Bindemittel, vorzugsweise ein Gemisch ans  Pfeifenton (terra alba) und Harz, wird in  flüssiger Form und bei Erhitzung auf unge  fähr 127   C (260   F.) zwischen die äussern  Oberflächen der zuerst vereinigten bildsamen  Masse und die äussern oder Deckblätter aus  faserigem Stoff eingeleitet.

   Die Vereinigungs  wirkung der Walzen zwingt das Bindemittel  in den faserigen Stoff hinein, der so teilweise  mit ihm     getränkt    wird, aber nicht so stark,  dass er     durchscheinen    könnte, weshalb weni  ger Bindemittel bei -den Deckblättern als bei  den     innern    Blättern genommen wird.  



  Nachdem alle fünf Blätter aus     faserigem     Stoff mit dem Bindemittel vereinigt sind,  wird die     erzeugte    bildsame Masse, wenn     iii3-          tig,    auf die gewünschte     Dicke        zurückgeführt,     indem man sie durch     FormR^al,zen    laufen  lässt, die hinter     dein    zweiten Satz der Verei  nigungswalzen stehen.

   Beide     Vereinigungs-          vorgänge    sowohl, als auch     gegebenenfalls,der     Formvorgang, finden statt, so lange das  Bindemittel heiss ist: sie sind tatsächlich nur  Teile eines einzigen Vorganges, da die     Blä.tt-r     sehr     lang    sind und ununterbrochen durch     die     Formwalzen laufen.  



  Die     innern    Blätter können .die natürliche       Farbe    des faserigen 'Stoffes haben, während  die äussern oder Deckblätter irgendeine ge  wünschte Farbe     haben    können, um     dadureb     die Grösse des     Gefässiuhaltes,    für den der  bildsame Stoff als     Verschlusskappe    bestimmt  ist, anzugeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung bildsamen Werkstoffes für Verschlusskappen von Ge fässen, dadurch gekennzeichnet, dass Blätter faserigen Stoffes mit einem Bindemittel bild samer Art getränkt und vereinigt werden, worauf die so vereinigten Blätter mit Hilfe zusätzlichen Bindemittels mit Deckblättern aus faserigem Stoff vereinigt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Binde mittel von anderer Art als das zuerst ge brauchte Bindemittel ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein erhitz tes Bindemittel verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Bindemittel versehenen Blätter behufs Vereinigung zwischen Walzen durchgeführt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspriichenlund2, dadurch gekennzeich- net, dass eine Anzahl von Blättern mit Asphalt vereinig; wird, der so gewonnene bildsame Stoff und die Deckblätter mit einem bindenden Gemisch von erdigen und harzigen Stoffen vereinigt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als faseriger Stoff der Blätter und der Deckblätter gefaltetes Papier verwendet wird. G. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass das erhitzte Bindemittel gleichzeitig zwischen eine Anzahl von Blättern faserigen (Stoffes eiergeleitet wird, die Blätter und das Bindemittel durch Durchlaufen eines Satzes von Vereini gungswalzen vereinigt werden, worauf,
    während das Bindemittel noch heiss ist, gleichzeitig zusätzliches Bindemittel zwi schen die äussern Oberflächen der zuerst vereinigten Blätter und der Deckblätter eingeleitet wird, worauf alle Blätter und das gesamte Bindemittel durch Durchlau fen eines zweiten Satzes von Vereini gungswalzen vereinigt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der erzeugte bildsame Stoff einem Vorgang zur Herabsetzung seiner Dicke auf ein gewünschtes Mass un terworfen wird.
CH129525T 1927-11-04 1927-11-04 Verfahren zur Herstellung bildsamen Werkstoffes für Verschlusskappen von Gefässen. CH129525A (de)

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