CH129537A - Streckwerk für Ringspinnmaschinen. - Google Patents

Streckwerk für Ringspinnmaschinen.

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CH129537A
CH129537A CH129537DA CH129537A CH 129537 A CH129537 A CH 129537A CH 129537D A CH129537D A CH 129537DA CH 129537 A CH129537 A CH 129537A
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CH
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pressure rollers
drafting system
pinch roller
ring spinning
rollers
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Spinnereimaschinenbau Deutsche
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Spinnereimaschinenbau Aktienge
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Streckwerk für     Ringspinnmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine     Vervoll-          kommnung    der bekannten     Streckwerkanord-          iiung    bei     Ringspinnmasehinen    für hohe     Ver-          züge,    die aus drei     Un        erz-          '        t        ylindern    und vier  Oberwalzen besteht.

   Der Ausgangszylinder       trä"t    die bekannte, gewichtsbelastete     Druch-          el        t'     walze, auf dem Mittelzylinder liegen zwei       '#Valzen,    der Eingangszylinder ist mit einer       seh-,veren    Walze von 45 bis     GO    mm     Durch-          inesser    belastet.

   Die dem Ausgangszylinder  näher liegende Oberwalze des Mittelzylin  ders, die     sogenannte        Durchzugswalze,    darf  die durchgezogenen Fasern nicht     festklein-          In          men    und wird deshalb aus Leichtmetall oder  hohl ausgeführt. Die zweite,     massiveiserne     Oberwalze des Mittelzylinders, mit     "Klemm-          walze"    bezeichnet, soll einen Klemmdruck  an ihrem Berührungsdruck: mit dem Mittel  zylinder ausüben, der die Fasern festhält.

    Der Abstand dieses Klemmpunktes vom Be  rührungspunkt des Ausgangszylinders ist  grösser als die Faserlänge, um zu verhindern,       dass    die durchlaufenden Fasern zwischen  diesen zwei Klemmstellen zerrissen wer  den.    Die beschriebene     Streck-werlzbauart    hat  den Nachteil,     dass    der vom Gewicht der  Klemmwalze, deren Durchmesser infolge  der gegebenen Raumverhältnisse höchstens  <B>18</B> mm sein kann, ausgeübte     Klemmdruch          nicht        genügt,        um        die   <B>7</B>     erforderliche        Faser-          pressung    zu erzeugen.

   Bekannt sind     Kon-          struktionen,    bei denen eine     Zusatzbela-stung     der     Kleininwalze    durch anfliegende Sättel,  die durch Bügel und Gewichte belastet sind,  hervorgerufen werden, die jedoch den Nach  teil haben, das     Strechwerk    kompliziert und  unübersichtlich zu     (yestalten.     



  Das Wesen der Erfindung besteht in  einer bestimmten Anordnung der auf dem  Eingangszylinder aufliegenden schweren  Druckwalze, welche zur Folge hat,     dass     eine     Gewichtskompoliente    derselben auf die  Klemmwalze einen Druck ausübt, während  eine zweite Gewichtskomponente gleichzeitig  das     Anpressen    der Druckwalzen auf dem  Eingangszylinder bewirkt.  



       Fi(r.   <B>1</B> zeigt eine beispielsweise     Aus--          führungsform    des Streckwerkes im     Quei-          schnitt,              Fio-.    2 in der Draufsicht:       Fig.   <B>3</B> zeigt die Druckwalzen mit Hebel       und    Klemmwalze allein;       Fig.        -!    ist eine Seitenansicht von     Fig.   <B>3;</B>       Fig.   <B>5</B> zeigt die Druckwalzen in einer  weiteren     Ausführun-.-    mit seitlichen Stütz  hebeln auf der Klemmwalze;

         Fig.   <B>6</B> ist eine Seitenansicht von     Fig.   <B>5.</B>  Aus     Fig.   <B>5</B> ist ersichtlich,     dass    jeweils  zwei Fäden<B>1</B> und     II    einen     Streckwerks-          abschnitt        duirelilaufen,    der innerhalb der       Druckwalzenträger    12 und 121 liegt,     #vie    bei  Ringspinnmaschinen allgemein üblich.  



  <B>1,</B> 2,<B>3</B> sind die bekannten, geriffelten       Streckwerkszylinder.    Auf dem Ausgangs  zylinder<B>3</B> liegt die     belederte    Walze<B>7,</B> die  mittelst Bügel<B>8</B> und Gewicht belastet ist.  Der -Mittelzylinder<B>9.</B> trägt die leichte     Durch-          zugswalze   <B>9</B> und die Klemmwalze<B>6,</B> die       infolce        Raummangels    aber nicht gross genug  sein kann, um durch ihr Eigengewicht aus  reichenden     Klemmdruch    zu erzeugen. Die  Walze<B>6</B> erhält-     de,-halb    eine neue, eigen  artige, Belastung.

   Es wird eine Gewichts  komponente der grossen Druckwalzen 4, 41  benutzt, um den     notwendioen    Klemmdruck  der Walze<B>6</B> auf den Zylinder<B>?</B> auszuüben.  



  Die     Druchwalzen    4, 41 liegen     auf    dem  Eingangszylinder<B>1.</B> unmittelbar auf. Eine  Berührung der Walzen 4, 41     mit    der Klemm  walze<B>6</B> ist     wecen    ihrer     eiitoeo#enoesetzten     Drehrichtung nicht statthaft,. Deshalb ist  ein Stützhebel<B>5</B> gemäss     Fig.   <B>1</B> bis 4 an  geordnet, der auf einer mittleren Eindre  hung der Klemmwalze<B>6</B> aufliegt und gleich  zeitig die feststehenden Achsen<B>1.0</B> und     10I     für die     Druchwalzen    4 und 41 trägt.  



  Eine zweite, auf dem gleichen Grund  satz beruhende Ausführungsform der Er  findung zeigen     Fig.   <B>5</B> und<B>6.</B> An Stelle des  mittleren Stützhebels treten zwei seitlich  angebrachte Stützhebel<B>5, 5.</B> die auf     seit-          liehen    Eindrehungen der     Klemmwalze   <B>6</B>  aufliegen und die feststehende Achse<B>10</B> für  die     Druchwalzen    4 und 41 tragen. Die  Klemmwalze<B>6</B> wird in den Einschnitten<B>11</B>  und     III    der     Druckwalzenträger    12 und 121  geführt.

      Die Einführung eines neuen     Vor-          garnfadens    als Ersatz für einen     geris-          senen    wird dadurch erleichtert,     dass    ein  Schwenken des Stützhebels<B>5</B> oder des       Stützhebelpaares   <B>5, 5</B> um seine durch die  Achse der Walze<B>6</B> gebildete Drehachse in  die gestrichelt gezeichnete Lage<B>51</B> statt  finden kann, ohne eine Entlastung im       Klemmpunkt   <B>C.</B> Da gleichzeitig zwei Fäden  <B>1,</B> 11 ein     Streckwerksfeld    durchlaufen, wird  der     Streel-,vorcrang    beim Nachbarfaden nicht  gestört,

   weil der vorübergehende Fortfall  des     Vorverzuges    zulässig ist.  



  A,<B><I>B,</I></B>     C    sind die Stellen, an denen das  Klemmen des Fadens stattfindet. Wenn  man dem Zylinder<B>2</B> eine<B>10</B> bis<B>50</B>     '/o     Umfangsgeschwindigkeit gibt als  dem Zylinder<B>1,</B> so erhält man einen     Ver-          zu-    zwischen<B>A</B> und<B>C,</B> der zunächst eine  Auflösung der     Vorgarndrehung    bewirkt.

    Das durch diesen     Vorverzuo-        -elöste        'Vor-          -garn    ist dann besser geeignet. dem     Haupt-          verzu-    zwischen den     KlemmpunktenBundC     <B>n</B>  unterzogen zu werden.  



  Durch Anwendung entsprechender     Wecli-          selräder    kann den Zylindern<B>1.</B> 2,<B>3</B> diejenige  Umfangsgeschwindigkeit gegeben werden,  die zur Erzielung der gewünschten Garn  nummer erforderlich ist. Ausserdem kann  man den Gesamtverzug zwischen den       Klemmpunkten    -4 und B derart aufteilen,       dass    gutes, gleichmässiges Garn erreicht  wird. Beispielsweise könnte zwischen<B>A</B>  und     C    ein- bis dreifacher Verzug, zwischen       C    und B ein     fünfzehnfacher    stattfinden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH-</B> Strechwerk für Ringspinnmaschinen für hohe Verzüge mit zwei Walzen auf dem Mittelzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass schwere Druehwalzen derart angeordnet, ,sind, dass eine Gewielitskomponente derselben infolge mittelbarer Abstützung der Druck walzen auf der Klemmwalze einen Klemm druck erzeugt, während eine zweite Ge wichtskomponente gleichzeitig das Anpressen der Druckwalzen auf den Eingangszylinder bewirkt.
    UNTERANSPRüCHE: Streckwerk für Ringspinnmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stützorgan um die Achse der Klemmwalze<B>(6)</B> geschwenkt werden kann. Strechwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, (lass die Abstütz-ung der Druckwalzen (4, 41) auf der Klemmwalze durch einen die Drehachsen der Druckwalzen tragen den, mittleren Stützhebel<B>(5)</B> erfolgt.
    <B>3.</B> Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der Druckwalzen (4, 41) durch ein Paar seit lich sitzender Stüt7hebel <B>(5, 5)</B> erfolgt.
CH129537D 1926-10-13 1927-09-08 Streckwerk für Ringspinnmaschinen. CH129537A (de)

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