Bremsvorrichtung an elektrisch angetriebenen Nähmaschinen. C'e(-"",ej.istancl der Erfindun- ist eine 134-einsvorrichtung an elektrisch angetriebe- iien Nähinaschinen, bei welcher ein auf das Sehwungrad der letzteren wirkender Brems- liebel mit dem Betäti#,
unL"sor4ran des unter halb der Tischplatte angebrachten Regulier- un'assers des elektrischen Antriebsmotors vermittelst einer Stange verstellbar "yekup- pelt ist, welche durch das eine Riemenloch iii & #r Tisehplatte hindurchgeht.
Bremsvorrichtung und Elektromotor ha ben vorzuystÄeise einen -emeinsamen Trä,- #rer, der bei den Maschinen mit Anpassfläche fär Anbringung eines Antriebes (sogenannte Ilandappa.ratfläche) zweckmässigerweise mit ijur einer einzigen am Maschinenarm vor handenen Schraube befestigt wird,
wodurch i-in müheloses und rasches Anbringen des Elehtromotors samt Bremsvorriehtung er- 11lögliellt ist.
In den Fig. <B>1</B> bis<B>7</B> der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen.- standes dargestellt, und es zeigen: Fig. <B>1</B> die Bremsvorrichtung nebst Elek- fromotor und Regulieranlasser von der<B>Rück-</B> seite der Maschine aus, F #g ,<B>.</B> 22 desgleichen gegen die Sel-twung- radseite gesehen, F ig. <B>3</B> bis<B>7</B> Einzelteile,
Fig. <B>8</B> und<B>9</B> eine andere Ausführungs form der Bremsvorrichtung, Fig. <B>10</B> und<B>11</B> eine weitere Ausführungs form der Bremsvorrichtung bei nachträg- lieh-er Anbringung derselben an MotornäU- maschinen, Fig. 12 bis 14 Einzelteile zur Ausfüh rungsform nach Fig. <B>8</B> und<B>9,</B> und Fig. <B>15</B> bis<B>18</B> Details zur Ausführungs form nach Fig. <B>10</B> und<B>11.</B>
Die Fig. <B>1</B> bis<B>7</B> veranschaulichen eine Ausführungsform. der Bremsvorriehtung, bei welcher Motor und Bremse zu einem gemein- schaTtlichen Ganzen vereinigt sind. Der Bremsträ,ger <B>1</B> und der Motorträger 2 be stehen aus einem Stück, oder sind miteinan der verschraubt. Aus giessereitechnischen Gründen empfiehlt sich die Zweiteilung und Verschraubung.
Die Röhre<B>3</B> des TrKgers <B>1</B> birgt eine-, Schraubenfeder 4, die sich gegen einen mittelst Schraube<B>5</B> gelenkig befestig ten und in dem vertikalen Schlitz<B>6</B> geführ ten Ilebel <B>7</B> (Fig. <B>5)</B> stützt. Auf diesem sitzi die Backe<B>8</B> mit dem Bremsleder<B>9,</B> das der Form des Schwungradkranzes angepasst ist. Der Hebel<B>7</B> kann in seiner unwirksamen Lage mittelst einer kleinen Flügelschraube <B>10</B> gegen die Wirkung der Feder 4 festge stellt werden. Der Träger 2 besitzt einen Arm<B>11</B> mit einer engen und einer weiten Bohrung.
In die enge Bohrung 12 ist ein den Motor<B>13</B> tragender Bolzen 1.4 drehbar ein- gepasst. Die #veite Bohrung<B>15</B> dient. zur Aufnahme einer Schraubenfeder <B>16,</B> deren eines Ende mit dem Bolzen 14 verbunden ist, während das andere En-de in den am Motor vorgesehenen Ansatz<B>17</B> hineinreicht. Der Bolzen 14 und mit ihm die den Motor beein flussende Feder<B>16</B> ist einstellbar. Zu die sem Zweck besitzt der Bolzen 14 eine rund umlaufende Nute, in welche die nach dem Einstellen anzuziehende Stellschraube<B>18</B> eingreift, wodurch gleichzeitig eine Längs- versehiebung des-, Bolzens verhindert wird.
An dem Bremshebel<B>7</B> ist mittelstSchraube <B>19</B> die Stange 20 angelenkt, welche die Bremse durch das in der Tisehplatte vor handene hintere Riemenloch 21 hindurch mit der Zugstange des Regulieranlassers<B>23</B> mit- felst Kupplung 24 verbindet. Der Motor ist beispielsweise mitFriktionsseheibe ausgerüstet dargestellt und wird durch die gespannte Fe der<B>H</B> gegendie Maschine geschwungen, so dass seine Gummiantriebsscheibe <B>2,5</B> an dem Ma- schinensehwungrad <B>26</B> anliegt.
Es wird aus drücklich betont, dass die Erfindung sich nicht auf diesen Antrieb beschränkt, sondern auch für Riemenantrieb ebensogut verwendbar ist. Hierzu ist lediglich ein etwas längererTrag- bolzen 14 und eine Verschiebung des Mo tors auf demselben um so viel erforderlich, bis eine an Stelle der F riktionsscheibe <B>25</B> auf die Motorwelle aufgezogene Sichnurselieibe auf den Schnurlauf <B>27</B> des Maschinen schwungrades<B>26</B> ausgerichtet ist.
Die Anbringung der Bremsvorrichtung, samt Motor all die Maschine ist äusserst ein fach. Sie wird wie ein Handapparat andem Maschinenarm mittelst Schraube<B>28</B> be festigt. nachdem man zuvor die Stange 20 durch das Riemenloch<B>21</B> gesteckt hat. Es ist darauf zu achten, dass beim Anschrauben der Bremse der Hebel<B>7</B> durch die kleine Flügelschraube<B>10</B> in seiner unwirksamen Stellung fest-gehalten ist-.
Nach dem Befesti gen löst man diese Schraube<B>10,</B> so dass sieh das Bremsleder<B>9</B> federnd an den Schwung- radkranz anlegt, und verbindet die Stange <B><U>90</U></B> mit der Anlasserzugstauge 22 vermittelst der geschlitzten Kupplung 24. Bremse und <B>C</B> Motor sind alsdann nach dessen Anschluss an die Lichtl#eitung betriebsfertil-.
Die Wirkungsweise der Bremsvorrieli- tun- beim Nähen mit der Nähmaschine ist folgende: Durch Niederdrücken de, Fusstrittes der Maschine wird zunächst die Bremsbaeke <B>8</B> von dem SchwungoTid <B>26</B> abgehoben, alsdann erst durch die weitere Abwärtsbewegung, der Strom eingeschaltet und die Maschine in Drehung versetzt.
Beim gänzlichen Nachlas sen des Fussdruches findet eine Umkehrung dieses Vorcanges statt, indem zuerst der Strom ausgeschaltet und gleich darauf die Bremse durch Federkraft all das Seliwun,- rad so stark angedrüchü wird, dass die Ma schine au-enblieklich still stellt. Auf diese 'Weise ist das Anhalten der Maschine auf den Stich an jeder gewünschten Stelle des Arbeitsstückes ermöglicht-.
Die Maschine kann nach Belieben auch ohne die Momentbremse betrieben werden. Zu diesem Zweck zieht, man nach dem Nie derdrücken desFusstrittes dieFlügelschraube <B>10</B> des Bremshebels<B>7</B> all, wodurch dieser in seiner unwirksamen Stellung festgehalten wird und die Bremse, nach dem Lösen der Kupplung 24 ausser Tätigkeit gesetzt ist.
Tritt-Stromunterbreeliung in der elektrischen Zuleitung ein und ist, um keinen Arbeits ausfall zu erleiden, die Maschine in eine Tretmaschine umzuwandeln, so dreht man nach dem Ausschalten der Bremse den Mo tor aus der senkrechten in die wagreelite Lage, in der er sieh vermöge seines Eigen- gewielltes entgegen dem Druck, der Feder 4 von selbst hält, und vertauscht die Verbin dung des Fusstritts und Zugstange<B>22</B> mit derjenigen der Tretradkurbelstange. Der.
Riemen kann bei länglicher Ausbildung der Tiseliplattenbohrung 21 ohne Behinderung dureli die Stange 20 aufgelegt werdert.
Der Oberteil der M',aschine kann wie bis her ohne weiteres zurückgelegt werden, um an den unterhalb der Grundplatte befind lichen Unterbau za gelaigen. Zu diesem Be- hufe ist die Stange 2.0 oberhalb der Tisch- plattenbohrung 21 ir.#it 2inem Gelenk<B>29</B> (Fig. <B>19)</B> versehen,
sa dass der mit der Tisch platte durch zwei Scharniere verbundene Naschinenoberteil samt Motor -und Brems- vorrielitung ohne Aufhebung der Verbin- C dung mit dem unterhalb der Tisehplatte an- ZD -ebrachten elektrischen Reculieranlasser 23 um seine Scharniere -eschwunzen w..-rdeii kann.
Fig. <B>-1</B> zeigt schaubildlich einen Brems- -und Motorträger für Nähmaschinen, die nor- inalerweise nicht mehr zu den sogenannten Familiennähmaschinen gehören, sie haben keinen Ansatz für den 1-Landapparat und hi- ben grössere Abmessungen,
insbesondere hin- .#iehtlieli Lä -ncre 2n und Höhe. Der Bremsträger in der Form eines Ständers<B>30</B> wird daher ouf die Tiseliplatve aufgeschraubt und das erhöht, angeordnete Lagerauge<B>31</B> für den Motor mit dem Trägerarm<B>32</B> durch Schraube 33 gelenkig verbunden, einmal zu dem Zweck, den Motor mit dem SoUwungrad in Eincriff zu bringen, zum andern, um den Maschinenoberteil nach dem Umlegen des c ,
Motors nebst Lagerauge<B>31</B> ungehindert zu- n rücksahwingen züi können. In der Betriebs- n >tellung wird der Motor durch den am Mo- 4orträ,gcr <B>32</B> angeordneten Federbolzen 34 Tig. <B>7)</B> festgehalten.
Fig. <B>8, 9, 10</B> und<B>1.1</B> veranschaulichen zwei Ausführungsformen von Bremsvorrich tungen bei Nähmaschinen, bei denen der nicht- dargestellte Motor in irgend einer an deren als der beschriebenen Art angebracht ist.
Die Ausführungsform nach Fig. <B>8, 9,</B> 12, <B>13</B> i-.tncl 14 entspricht derjenigen von Fig. 4 ohne Motorträger. Die Bremse besitzt einen Ständer<B>'35,</B> einen aufwäxts federnden Hebel <B>U</B> mit der Bremsbacke<B>37</B> und der Stange <B>38,</B> die mittelst der geschlitzten Kupplung <B>39</B> mit der Anlasserstange 41 des Anlassers 42 verbunden ist.
Der Ständer<B>35</B> ist mit, dem Bremshebel auf die Tischplatte so a.ur- geschraubt, dass er gemäss den beiden Fig. <B>8</B> und<B>9</B> unter dem Maschinenschwungratl steht, wobei darauf zu achten, ist, dass das Bremsleder 40 an dem Seliwuiigradkranz gut anliegt. Die Stange<B>38</B> geht durch das Rie- menloeh 43 hindurch und ist mit der An- lasserstange 41 durch die Kupplung<B>39</B> ver bunden.
DieAusführungsform nach denriig.10,11, <B>15, 16, 17, 1.8</B> und<B>19</B> unterscheidet sich von der zuletzt beschriebenen zur Hauptsache nur darin, dass die Bremsvorrichtung nicht auf dem Nähmasehinentisch, sondern an der äusseren Stirnseite des Nä. hmasc'hinenarmes angebracht ist.
Zu diesem Zweck dient als Trä#ger des Bremshebels<B>36</B> eine Winkelkon sole 35a, welche das Führungsrohr<B>3</B> des Bremsliebels trägt und leielit abnehmbar an einer ATbeitsfläche des Maschinenaxmes be festigt wird. Die Verbindung des Brems hebels mii; der vom Gestelltritt aus betiLtig- ten Anlasserzugstange 41 ist die gleiche wie bei den andern Ausführungsformen.
Die beschriebenen und dargestellten Bremsvorrichtungen haben gegenüber be kannten Bremsvorrichtungen insbesondere den Vorteil, dass sie unabhängig von der Bauart des Regulieranlassers und ohne dir, Tischplatte besonders durchbohren zu müs- Gen, an jede ele'ktrisel-L betriebene Familien nähmaschine mit Arbeitsfläahe für den Handappara+, vermittelst der dafür vorhan-' denen Sehraube mit oder aue-h unabhängi,
- vom Motor in wenigen Augenblicken an-e- bracht -werden kann. Darüber hinaus lässt sieli der Erfindungsgegenstand durch Ver bindung mit der Holztisehplatte aber auch an solchenNKhmaschinen vorteilhaft, verwen den, welche die vorerwähnte sogenannt,- Handappara-tfläche nicht aufweisen.
Zum Schluss sei noch darauf hingewie sen. dass der Erfinclun!#szed.anke sieh nicht allein auf die in der Zeichnung dargesfell- ten Ausführungen erstreckt, sondern alle Bremsvorrielitungen erfasst, die unmittelbar oder mittelbar, beispielsweise mit Hilfe des Itfotorträgers, an der Handapparatfläch.e an gebracht werden können.