CH129546A - Bremsvorrichtung an elektrisch angetriebenen Nähmaschinen. - Google Patents

Bremsvorrichtung an elektrisch angetriebenen Nähmaschinen.

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CH129546A
CH129546A CH129546DA CH129546A CH 129546 A CH129546 A CH 129546A CH 129546D A CH129546D A CH 129546DA CH 129546 A CH129546 A CH 129546A
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A-G G M Pfaff
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Pfaff Ag G M
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  Bremsvorrichtung an elektrisch angetriebenen Nähmaschinen.         C'e(-"",ej.istancl    der     Erfindun-    ist eine       134-einsvorrichtung    an elektrisch     angetriebe-          iien        Nähinaschinen,    bei welcher ein auf das       Sehwungrad    der letzteren wirkender     Brems-          liebel    mit dem     Betäti#,

  unL"sor4ran    des unter  halb der Tischplatte angebrachten     Regulier-          un'assers    des elektrischen Antriebsmotors  vermittelst einer Stange verstellbar     "yekup-          pelt    ist, welche durch das eine Riemenloch       iii         & #r        Tisehplatte    hindurchgeht.  



  Bremsvorrichtung und Elektromotor ha  ben     vorzuystÄeise    einen     -emeinsamen        Trä,-          #rer,    der bei den Maschinen mit     Anpassfläche          fär        Anbringung    eines Antriebes     (sogenannte          Ilandappa.ratfläche)        zweckmässigerweise    mit       ijur    einer einzigen am Maschinenarm vor  handenen Schraube befestigt wird,

   wodurch       i-in    müheloses und rasches Anbringen des       Elehtromotors    samt     Bremsvorriehtung        er-          11lögliellt    ist.  



  In den     Fig.   <B>1</B> bis<B>7</B> der Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegen.-          standes    dargestellt, und es zeigen:       Fig.   <B>1</B> die Bremsvorrichtung nebst     Elek-          fromotor    und Regulieranlasser von der<B>Rück-</B>  seite der Maschine aus,    F     #g    ,<B>.</B>     22        desgleichen        gegen        die        Sel-twung-          radseite    gesehen,  F     ig.   <B>3</B> bis<B>7</B> Einzelteile,

         Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> eine andere Ausführungs  form der Bremsvorrichtung,       Fig.   <B>10</B> und<B>11</B> eine weitere Ausführungs  form der Bremsvorrichtung bei     nachträg-          lieh-er        Anbringung    derselben an     MotornäU-          maschinen,          Fig.    12 bis 14 Einzelteile zur Ausfüh  rungsform nach     Fig.   <B>8</B> und<B>9,</B> und       Fig.   <B>15</B> bis<B>18</B> Details zur Ausführungs  form nach     Fig.   <B>10</B> und<B>11.</B>  



  Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>7</B> veranschaulichen eine  Ausführungsform. der     Bremsvorriehtung,    bei  welcher Motor und Bremse zu einem     gemein-          schaTtlichen    Ganzen vereinigt sind. Der       Bremsträ,ger   <B>1</B> und der Motorträger 2 be  stehen aus einem Stück, oder sind miteinan  der verschraubt. Aus     giessereitechnischen     Gründen empfiehlt sich die Zweiteilung und  Verschraubung.

   Die Röhre<B>3</B> des     TrKgers   <B>1</B>  birgt eine-, Schraubenfeder 4, die sich gegen  einen mittelst Schraube<B>5</B> gelenkig befestig  ten und in dem vertikalen Schlitz<B>6</B> geführ  ten     Ilebel   <B>7</B>     (Fig.   <B>5)</B> stützt. Auf diesem     sitzi         die Backe<B>8</B> mit dem Bremsleder<B>9,</B> das der  Form des     Schwungradkranzes        angepasst    ist.  Der Hebel<B>7</B> kann in seiner unwirksamen  Lage mittelst einer kleinen Flügelschraube  <B>10</B> gegen die Wirkung der Feder 4 festge  stellt werden. Der Träger 2 besitzt einen  Arm<B>11</B> mit einer engen und einer weiten  Bohrung.

   In die enge Bohrung 12 ist ein den  Motor<B>13</B> tragender Bolzen 1.4 drehbar     ein-          gepasst.    Die     #veite    Bohrung<B>15</B> dient. zur  Aufnahme einer     Schraubenfeder   <B>16,</B> deren  eines Ende mit dem Bolzen 14 verbunden ist,  während das andere     En-de    in den am Motor  vorgesehenen Ansatz<B>17</B> hineinreicht. Der  Bolzen 14 und mit ihm die den Motor beein  flussende Feder<B>16</B> ist einstellbar. Zu die  sem Zweck besitzt der Bolzen 14 eine rund  umlaufende Nute, in welche die nach dem  Einstellen anzuziehende Stellschraube<B>18</B>  eingreift, wodurch gleichzeitig eine     Längs-          versehiebung    des-, Bolzens verhindert wird.

    An dem Bremshebel<B>7</B> ist     mittelstSchraube     <B>19</B> die Stange 20     angelenkt,    welche die  Bremse durch das in der     Tisehplatte    vor  handene hintere Riemenloch 21 hindurch mit  der Zugstange des Regulieranlassers<B>23</B>     mit-          felst    Kupplung 24 verbindet. Der Motor ist  beispielsweise     mitFriktionsseheibe    ausgerüstet  dargestellt und wird durch die gespannte Fe  der<B>H</B>     gegendie    Maschine geschwungen, so     dass     seine     Gummiantriebsscheibe   <B>2,5</B> an dem     Ma-          schinensehwungrad   <B>26</B> anliegt.

   Es wird aus  drücklich betont,     dass    die Erfindung sich nicht  auf diesen Antrieb beschränkt, sondern auch  für Riemenantrieb     ebensogut    verwendbar ist.  Hierzu ist lediglich ein etwas     längererTrag-          bolzen    14 und eine Verschiebung des Mo  tors auf demselben um so viel erforderlich,  bis eine an Stelle der F     riktionsscheibe   <B>25</B> auf  die Motorwelle aufgezogene     Sichnurselieibe     auf den     Schnurlauf   <B>27</B> des Maschinen  schwungrades<B>26</B> ausgerichtet ist.  



  Die     Anbringung    der     Bremsvorrichtung,     samt Motor     all    die Maschine ist äusserst ein  fach. Sie wird wie ein Handapparat     andem     Maschinenarm mittelst Schraube<B>28</B> be  festigt. nachdem man zuvor die Stange 20  durch das Riemenloch<B>21</B> gesteckt hat. Es    ist darauf zu achten,     dass    beim Anschrauben  der Bremse der Hebel<B>7</B> durch die kleine  Flügelschraube<B>10</B> in seiner unwirksamen  Stellung     fest-gehalten    ist-.

   Nach dem Befesti  gen löst man diese Schraube<B>10,</B> so     dass    sieh  das Bremsleder<B>9</B> federnd an den     Schwung-          radkranz    anlegt, und verbindet die Stange  <B><U>90</U></B> mit der     Anlasserzugstauge    22 vermittelst  der geschlitzten Kupplung 24. Bremse und  <B>C</B>  Motor sind alsdann nach dessen     Anschluss    an  die     Lichtl#eitung        betriebsfertil-.     



  Die Wirkungsweise der     Bremsvorrieli-          tun-    beim Nähen mit der Nähmaschine ist  folgende:  Durch Niederdrücken de, Fusstrittes der  Maschine wird zunächst die     Bremsbaeke   <B>8</B>  von dem     SchwungoTid   <B>26</B> abgehoben, alsdann  erst durch die weitere     Abwärtsbewegung,    der  Strom eingeschaltet und die Maschine in  Drehung versetzt.

   Beim     gänzlichen    Nachlas  sen des     Fussdruches    findet eine     Umkehrung     dieses     Vorcanges    statt, indem zuerst der  Strom ausgeschaltet und gleich darauf die  Bremse durch Federkraft     all    das     Seliwun,-          rad    so stark     angedrüchü    wird,     dass    die Ma  schine     au-enblieklich    still stellt. Auf diese  'Weise ist das Anhalten der Maschine auf  den Stich an jeder gewünschten Stelle des  Arbeitsstückes ermöglicht-.  



  Die Maschine kann nach Belieben auch  ohne die Momentbremse betrieben werden.       Zu    diesem Zweck zieht, man nach dem Nie  derdrücken     desFusstrittes        dieFlügelschraube     <B>10</B> des Bremshebels<B>7</B>     all,    wodurch dieser in  seiner unwirksamen Stellung festgehalten  wird und die Bremse, nach dem Lösen der  Kupplung 24 ausser Tätigkeit gesetzt ist.

         Tritt-Stromunterbreeliung    in der elektrischen  Zuleitung ein und ist, um keinen Arbeits  ausfall zu erleiden, die Maschine in eine       Tretmaschine    umzuwandeln, so dreht man  nach dem Ausschalten der Bremse den Mo  tor aus der senkrechten in die     wagreelite     Lage, in der er sieh vermöge seines     Eigen-          gewielltes    entgegen dem Druck, der Feder 4  von selbst hält, und vertauscht die Verbin  dung des Fusstritts und Zugstange<B>22</B> mit  derjenigen der     Tretradkurbelstange.    Der.

        Riemen kann bei länglicher Ausbildung der       Tiseliplattenbohrung    21 ohne Behinderung       dureli    die Stange 20 aufgelegt     werdert.     



       Der    Oberteil der     M',aschine    kann wie bis  her ohne weiteres zurückgelegt werden, um  an den unterhalb der Grundplatte befind  lichen Unterbau     za        gelaigen.    Zu diesem     Be-          hufe    ist die Stange 2.0 oberhalb der     Tisch-          plattenbohrung    21     ir.#it        2inem    Gelenk<B>29</B>       (Fig.   <B>19)</B> versehen,

       sa        dass    der mit der Tisch  platte durch zwei Scharniere verbundene       Naschinenoberteil    samt Motor     -und        Brems-          vorrielitung    ohne Aufhebung der     Verbin-          C          dung    mit dem unterhalb der     Tisehplatte        an-          ZD          -ebrachten    elektrischen     Reculieranlasser    23  um seine Scharniere     -eschwunzen        w..-rdeii     kann.  



       Fig.   <B>-1</B> zeigt schaubildlich einen     Brems-          -und    Motorträger für Nähmaschinen, die     nor-          inalerweise    nicht mehr zu den     sogenannten     Familiennähmaschinen gehören, sie haben  keinen Ansatz für den     1-Landapparat    und     hi-          ben    grössere Abmessungen,

   insbesondere     hin-          .#iehtlieli        Lä        -ncre        2n        und        Höhe.        Der        Bremsträger     in der Form eines Ständers<B>30</B> wird daher       ouf    die     Tiseliplatve    aufgeschraubt und das  erhöht, angeordnete Lagerauge<B>31</B> für den  Motor mit dem Trägerarm<B>32</B> durch  Schraube 33 gelenkig verbunden, einmal zu  dem Zweck, den Motor mit dem     SoUwungrad     in     Eincriff    zu bringen, zum andern, um den  Maschinenoberteil nach dem Umlegen des  c  ,

  Motors nebst Lagerauge<B>31</B> ungehindert     zu-          n          rücksahwingen        züi    können. In der     Betriebs-          n          >tellung    wird der Motor durch den am     Mo-          4orträ,gcr   <B>32</B> angeordneten Federbolzen 34       Tig.   <B>7)</B> festgehalten.  



       Fig.   <B>8, 9, 10</B> und<B>1.1</B> veranschaulichen  zwei Ausführungsformen von Bremsvorrich  tungen bei Nähmaschinen, bei denen     der     nicht- dargestellte Motor in irgend einer an  deren als der beschriebenen Art angebracht  ist.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.   <B>8, 9,</B> 12,  <B>13</B>     i-.tncl    14 entspricht derjenigen von     Fig.    4  ohne Motorträger. Die Bremse besitzt einen  Ständer<B>'35,</B> einen     aufwäxts    federnden Hebel  <B>U</B> mit der Bremsbacke<B>37</B> und der Stange    <B>38,</B> die mittelst der geschlitzten Kupplung  <B>39</B> mit der     Anlasserstange    41 des Anlassers  42 verbunden ist.

   Der Ständer<B>35</B> ist mit,  dem Bremshebel auf die Tischplatte so     a.ur-          geschraubt,        dass    er gemäss den beiden     Fig.   <B>8</B>  und<B>9</B> unter dem     Maschinenschwungratl     steht, wobei darauf zu achten, ist,     dass    das  Bremsleder 40 an dem     Seliwuiigradkranz    gut  anliegt. Die Stange<B>38</B> geht durch das     Rie-          menloeh    43 hindurch und ist mit der     An-          lasserstange    41 durch die Kupplung<B>39</B> ver  bunden.  



       DieAusführungsform    nach     denriig.10,11,     <B>15, 16, 17, 1.8</B> und<B>19</B> unterscheidet sich von  der zuletzt beschriebenen zur Hauptsache  nur darin,     dass    die Bremsvorrichtung nicht  auf dem     Nähmasehinentisch,    sondern an der  äusseren Stirnseite des     Nä. hmasc'hinenarmes     angebracht ist.

   Zu diesem Zweck dient als       Trä#ger    des Bremshebels<B>36</B> eine Winkelkon  sole 35a, welche das Führungsrohr<B>3</B> des       Bremsliebels    trägt und     leielit        abnehmbar    an  einer     ATbeitsfläche    des     Maschinenaxmes    be  festigt wird. Die Verbindung des Brems  hebels     mii;    der vom     Gestelltritt    aus     betiLtig-          ten        Anlasserzugstange    41 ist die gleiche wie  bei den andern Ausführungsformen.  



  Die beschriebenen und dargestellten  Bremsvorrichtungen haben gegenüber be  kannten Bremsvorrichtungen insbesondere       den    Vorteil,     dass    sie unabhängig von der  Bauart des Regulieranlassers und ohne dir,  Tischplatte besonders durchbohren zu     müs-          Gen,    an jede     ele'ktrisel-L    betriebene Familien  nähmaschine mit     Arbeitsfläahe    für     den          Handappara+,    vermittelst der dafür     vorhan-'     denen Sehraube mit oder     aue-h        unabhängi,

  -          vom    Motor in wenigen Augenblicken     an-e-          bracht    -werden kann. Darüber hinaus     lässt          sieli    der Erfindungsgegenstand durch Ver  bindung mit der     Holztisehplatte    aber auch  an     solchenNKhmaschinen    vorteilhaft, verwen  den, welche die vorerwähnte     sogenannt,-          Handappara-tfläche    nicht aufweisen.  



  Zum     Schluss    sei noch darauf hingewie  sen.     dass    der     Erfinclun!#szed.anke    sieh nicht  allein auf die in der Zeichnung     dargesfell-          ten    Ausführungen erstreckt, sondern alle           Bremsvorrielitungen        erfasst,    die unmittelbar  oder mittelbar, beispielsweise mit Hilfe des       Itfotorträgers,    an der     Handapparatfläch.e    an  gebracht werden können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Bremsvorriellt.Lin- an elektrisch angetrie benen Nähmaschinen, deren Tischplatte mit Riemenlöchernversehen sind, gekennzeichnet durch einen auf das Maschinenschwungrad wirkeaden Bremshebel, welcher mit einem unterhalb der Tischplafte angebrachten RP- gulieranlasser des elektrischen Antriebsmo tors vermittelst einer Stange verstellbar ge kuppelt ist, welche durch das eine Riemen loch. der Tischplatte hindurchgeht.
    UNTERANSPRZCHE: 1. Bremsvorrielitung nach Patentanspruch, dadurch cekennzeichnet, dass der Brems hebel mit dem Elektromotor den Träger gemeinsam hat, so dass der Bremshübel und der elektrische Antriebsmotor ein zu sammenhängendes Ganzes bilden. <B>2.</B> Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass der Träger des Bremshebels und des Elektromotors am Nähmaschinen- arm befestigt ist.
    <B>3.</B> Bremsvorriehtuiig- nach Patentansprucli und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger des Bremshebels und des Elektromotors als Ständer ausge bildet und auf dem 'Nähmaschinentisch befestigt ist. 4.
    Bremsvorrichtung nach Pat-entansprueh und Unteranspr-Lieh <B>1,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass der Träger des Bremshebels einen Arm aufweist, auf dem der Eleh- tromotor quer zur Antriebswelle der M.a- schine schwingbar gelageit ist.
    Zn <B>5.</B> Bremsvorrielitung naeh Patentansprucli und Unteranspruch, <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Bremshebel mittelst einer an ihm vorgesehenen Schraube in einer vom Schwungrad der Nähmaschine wegbewegten Stellung feststellbar ist. <B>t'</B>
CH129546D 1926-08-02 1927-08-01 Bremsvorrichtung an elektrisch angetriebenen Nähmaschinen. CH129546A (de)

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